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Frohe Weihnachten!Und ein Frohes, gutes Neues Jahr 2019

Frohe Weihnachten! Frohe Fest- und Feiertage! Merry Christmas! Season Greetings! Ein gutes Neues Jahr 2019 erfüllt mir Frieden, Sozialem, Demokratie, Freude, Liebe, Glück und Gesundheit! wünscht Andreas Klamm, Journalist, Radio TV IBS Liberty, Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters, Britishn Newsflash Magazine, Regionalhilfe.de, ISMOT International Social And Medical Outreach Team, Mittwoch – Liberte, Andreas Klamm Media, Tel. 0621 5867 8054, Tel. 030 57 700 592, www.regionalhilfe.dewww.ibstelevision.orgwww.andreas-klamm.de

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Pflege am Boden: Ein Notarzt alleine kann nicht mehr helfen

Pflege am Boden: Ein Notarzt alleine kann nicht mehr helfen

Katastrophen-Alarm und Nachforderung von weiteren Notfall-Einsatzkräften in der Pflege – Flashmobs in ganz Deutschland

Stuttgart. 14. Juni 2014. Junge und alte Menschen liegen am Boden mitten in Deutschland, erschöpft, entkräftet, entmutigt, zitternd, dem kompletten Burn-out nahe. Es sind nicht wenige Menschen. Bei den Betroffenen handelt es sich um Pflegefachkräfte und Pflegekräfte, die sich selbst nicht mehr helfen können. Betrachtet man die Situation vor Ort in den Institutionen für die Pflege alter und kranker Menschen (Senioren-Residenzen, Altenpflegeheime) und in den Krankenhäusern wird schnell klar, hier reicht die Hilfe eines erfahrenen, routinierten Notarztes, der alleine tätig wird, um zu retten was noch zu retten sein könnte, ganz sicher nicht mehr aus.

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Foto: Pflege am Boden

Mit bundesweiten Flashmobs macht die Aktion Pflege am Boden auf katastrophale Zustände im deutschen Gesundheits- und Pflegewesen aufmerksam. Der Alarmruf und Notfallstatus: Alarmstufe „Rot“ – Pflege, Pflegefachkräfte und Patienten – Menschen – in Gefahr wurde ausgerufen. Notstand !

Den aufmerksamen Beobachtern wird schnell bewusst: Katastrophen-Alarm in der Pflege in Deutschland, Großschadens-Ereignis, das gesamtgesellschaftliche, fachliche, Ressort-übergreifende, politische, kompetente und engagierte Hilfeleistung für die Pflege am Boden in Deutschland jetzt erforderlich macht.

Die Aktion Pflege am Boden ist eine aktuelle Ist-Beschreibung des Zustands in den Pflegeberufen in Deutschland. Die Aktion erlaubt es Erfahrungen, Erlebnisse, Alltags-Herausforderungen, Probleme und den Notstand im deutschen Gesundheits- und Pflegewesen visualisiert, erlebbar, begreifbar nahe, Empathie-weckend künstlerisch auf vielfältige Weise am Boden oder auch im Rollstuhl darzustellen. Jedem Menschen in Deutschland ist verständlich, dass Pflegekräfte, die ausgelaugt, abgesaugt, zertreten und zerschmettert am Boden liegen nicht mehr in der Lage sind, die wertvollen und unverzichtbaren Dienste im Pflege- und Gesundheitswesen zu bieten und zu leisten, ebenso wenig wie Pflegekräfte, die im Rollstuhl landen oder sitzen, denn jeder Mensch auch ganz ohne medizinische Vorkenntnisse weiß: Im Rollstuhl pflegen können wir nicht.

Zu Beginn meiner Ausbildung als staatlich geprüfter Gesundheits- und Krankenpfleger im Jahr 1990 war ich aktives Mitglied in der Jugend- und Auszubildenden-Vertretung von ver.di früher ötv und wurde wenig später auch in die Delegierten-Konferenz des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBfK) gewählt. Bereits damals engagierten wir uns als Auszubildende oder vielmehr auch Pflegeschülerinnen und Pflegeschüler genannt gegen die chronische Überlastung und schlechten Arbeitsbedingungen in der Pflege.

Leider konnten wir keine Abhilfe der katastrophalen Zustände im deutschen Pflege- und Gesundheitswesen erwirken. Im Gegenteil, die Notzustände im Pflege- und Gesundheitswesen haben sich dramatisch verschlechtert und verschlimmert. Einen großen Mangel an Pflegefach-Personal gibt es übrigens in Deutschland nicht, wie dieser System-konform oft erwähnt wird. Immerhin gibt es in Deutschland mehr als 10 Millionen Menschen, darunter auch Pflegefachkräfte, die ein Erwerbseinkommen wünschen durch die Arbeit im Pflegeberuf. Nicht jeder kann pflegen, doch einige dieser 10 Millionen Menschen, die „arbeitslos“ gemeldet sind oder auch als Hartz4-Bezieher bezeichnet werden, können sich eine Umschulung zur Pflegekraft für Altenpflege oder zur Pflegefachkraft für Altenpflege sehr wohl vorstellen. Doch dreieinhalb Jahre bis vier Jahre Ausbildung zur Pflegefachkraft kostet erst einmal viel Geld. Geld das im Gesundheits- und Pflegewesen nicht selten fehlt. Die Budgets sind knapp bemessen.

Das Problem und die Wurzel des Übels liegt in der Aufgabe und Herausforderung das Gesundheits- und Pflegewesen in Deutschland solide und Bestands-fähig zu finanzieren. Wer will gerne mehr für Pflege bezahlen. Bislang konnte ich keinen Menschen, keine Partei und Institution finden, die laut und unmissverständlich „Hier…“ ruft.

Eine solide Finanzierung ist zwingend, um Pflegefachkräfte in Deutschland gut zu bezahlen für Schwerst-Arbeit etwa in der Altenpflege oder auf Stationen der Neuro-Chirugie und Neuro-Rehabilitation. Die Pflegekräfte leisten vor allem in diesen Bereichen psychische und physische Schwerstarbeit ähnlich wie auch in den Pflegebereich OP (im Operationssaal), Anästhesie sowie im Bespiel auch auf Intensiv-Stationen. Persönlich kenne ich mehrere gute, langjährig erfahrene Pflegefachkräfte, die gerne zumindest noch Teilzeit in der Pflege arbeiten und wirken möchten. Doch die knappen Budgets in den Insitutionen für die Pflege alter und kranker Menschen (Senioren-Residenzen, Altenpflegeheime) und Krankenhäusern erlauben es nicht mehr dringend erforderliche Pflegefachkräfte einzustellen, die tariflich bezahlt werden.

Vermutlich ist so oder so ähnlich das Märchen vom Fachkräfte-Mangel in der Pflege in Deutschland entstanden. Denn Pflegefachkräfte, die außerhalb von Europa angeworben werden, müssen teilweise mehrere Jahre für die Anerkennung Ihres Pflege-Examens in Deutschland „kämpfen“, werden „geknechtet“, ausgebeutet und von einem Praktikum in das andere Praktikum geschickt – oft ohne Bezahlung oder mit so geringer Bezahlung, die für ein Menschen-würdiges Leben in Deutschland in keinster Weise genügt.

Einige meiner Kolleginnen kommen aus den Ländern der früheren Russischen Förderation und kämpfen seit mehreren Jahren um die Anerkennung des Pflegeexamens in Deutschland. Wie mag es jetzt wohl den Kollegen und Kolleginnen aus Vietnam, Korea, Thailand, China und Afrika oder aus anderen Armuts-Regionen in dieser Welt ergehen, die voller Hoffnungen und Erwartungen nach Deutschland „gezogen“ werden vermutlich mit falschen der Realität nicht entsprechenden Vorstellungen und Visionen.

Die Pflege zählt mit zu den schwersten Berufen in Deutschland. Mir ist bekannt, dass nicht jeder Mensch pflegen kann, denn der Beruf ist Schwerstarbeit. Es bedarf sicherlich einer Berufung zur Pflege. Pflege ist auch Herzensache. Pflege sollte die Pflegefachkräfte nicht krank machen, was leider in der Folge von unterbesetzten Pflege-Bereichen und zunehmenden Arbeitsbelastungen immer häufiger geschieht, so dass Pflegekräfte und Pflegefachkräfte leider selbst zerbrechen und schwerst krank werden, was leider auch mir in Verbindung mit weiteren gesundheitlichen Risiko-Faktoren geschehen ist.

Weitere und ausführliche Informationen zur Aktion Pflege am Boden sind im Internet bei www.pflege-am-boden.de und bei Facebook „Pflege am Boden“ in der Gruppe zu finden. Andreas Klamm

Neustadt, Regional, Rheinland-Pfalz

10. Tourismustag in Neustadt an der Weinstraße

10. Tourismustag in Neustadt an der Weinstraße

Hering: Touristisches Engagement lohnt sich

Mainz. (red). 11. November 2010. Das Tourismusjahr 2010 ist sehr zufrieden stellend gestartet. Laut Statistischem Landesamt erhöhte sich die Gästezahl in den ersten acht Monaten des Jahres um 1,5 Prozent auf gut fünf Millionen. Die Übernachtungen nahmen um 0,8 Prozent auf knapp 14 Millionen zu. „Damit wurde bei den Gästeankünften das Rekordergebnis des Jahres 2008 übertroffen“, hob Wirtschaftsminister Hendrik Hering auf dem 10. Tourismustag vor rund 400 Teilnehmern aus Beherbergungs- und Gastronomiebetrieben, Kommunen, Tourismusverbänden und Winzern in Neustadt a.d.W. hervor.

Hendrik Hering ergänzte: „Erfreulich ist in diesem Zeitraum insbesondere die Steigerung bei unseren ausländischen Gästen.“ Von Januar bis August 2010 übernachteten 1,2 Millionen ausländische Gäste im Land, das waren 3,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. „Es war das beste Resultat der vergangenen zehn Jahre.“ Die Zahlen seien insgesamt auch ein deutliches Indiz dafür, dass die konjunkturell bedingten Rückgänge des vergangenen Jahres überwunden werden, so der Minister.

Seit der Verabschiedung der Tourismusstrategie 2015 wurden alle Tourismustage den thematischen Schwer­punkten der Strategie gewidmet. 2008 mit den Themen Wandern und Radwandern in Trier, 2009 mit dem Thema Gesundheit in Bad Kreuznach und 2010 mit dem Thema Weintourismus. Immerhin sechs der neun touristischen Regionen umfassen die Weinanbaugebiete des Landes. „Wein ist für Rheinland-Pfalz ein wichtiges touristisches Alleinstellungsmerkmal. Nirgendwo sonst kann man in so großer Vielfalt Wein erleben wie bei uns“, unterstrich der Weinbauminister. Dies gelte in Bezug auf das touristische Angebot vor Ort, vor allem aber auch in Bezug auf die ganz individuellen und jede für sich reizvollen Weinkulturlandschaften des Landes.

Landesweit beträgt der Umsatz im Tourismus gut sieben Milliarden Euro. „Touristisches Engagement lohnt sich. Voraussetzung ist aber, dass die Infrastruktur, die Qualität, die Organisation und der Service stimmen“, stellte Hering klar. Der Tourismus- und Heilbäderverband hat sich daher dazu entschlossen, den Kommunen eine konkrete Hilfestellung dabei zu geben, wie die Bedeutung des Tourismus auf kommunaler und regionaler Ebene ermittelt werden kann. Wirtschaftsminister Hering stellte dazu auf dem Tourismustag in Neustadt a.d.W. eine Broschüre vor, die wesentlich durch Landesmitteln gefördert wurde. Erstellt wurde sie durch das deutsche wirtschaftswissen­schaftliche Institut für Fremdenverkehr an der Universität München, kurz „dwif“.

Die Broschüre mit dem Titel „Tourismus als kommunaler Wirtschafts- und Standortfaktor“ enthält genaue Erläuterungen aller notwendigen Schritte zur Ermittlung der Wirtschaftskraft. „Sie belegt darüber hinaus eindrucksvoll die Stärke des Tourismus als Säule der rheinland-pfälzischen Wirtschaft und zeigt darüber hinaus die Bedeutung als weicher Faktor bei Standortentscheidungen für Unternehmen sowie Lebens- und Arbeitsumfeld für Familien.“

Medien, Neustadt, Vorderpfalz

Joseph Moog präsentiert klassische Musik am Klavier

Joseph Moog präsentiert klassische Musik am Klavier

KLAVIERABEND mit JOSEPH MOOG
am Dienstag, 2. November 2010, 20 Uhr
im Saalbau Neustadt an der Weinstraße

Der in Neustadt geborene Solist Joseph Moog wird am 2. November 2010 im Saalbau in Neustadt zu hören sein. Foto: Thommy Mardo /nwm

Neustadt. 18. Oktober 2010. (red / and). Der gebürtige Neustadter Joseph Moog wird ein weiteres Mal in Neustadt an der Weinstraße zu hören und zu sehen sein, teilte die Kulturabteilung der Stadt Neustadt an der Weinstraße mit. Bereits mit einem Konzert mit der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz im Februar 2007 begeisterte der Musiker Joseph Moog das Publikum. Jetzt wird der Künstler ein zweites Mal im Saalbau zu hören sein am Dienstag, 2. November 2010 um 20 Uhr im Saalbau in Neustadt an der Weinstrasse.

Die Freunde klassischer Musik dürfen gespannt sein auf einen traditionellen Klavierabend ganz ohne Orchester, mit einem Pianisten, der sich weiterentwickelt und internationale Meriten erworben hat.

Zum Programm

Mit Joseph Haydn´s 32. Klaviersonate wird das Konzert eröffnet, gefolgt von der 2. Sonate in b-Moll op. 35 von Frédéric Chopin. Nach der Pause bietet sich dem Solisten die Gelegenheit, mit Franz Liszt´s „Tre Sonetti del Petrarca“ und den Bravour-Variationen „Hexameron“ alle Register der Virtuosität zu ziehen.

Joseph Haydn leistete auf dem Gebiet der Klaviermusik Erhebliches. Obwohl sein Werk heute oft unterschätzt und abgewertet wird, zählen seine Klavierwerke zu bedeutenden Errungenschaften der klassischen Musik. Er schrieb zirka 60 Klaviersonaten, die ersten waren für das Cembalo und die späteren schon für das Hammerklavier geschrieben. Am Konzertabend steht die 32. Klaviersonate auf dem Programm, sie wurde im Jahr 1776 in einer Reihe von insgesamt 6 Sonaten komponiert.

Frédéric Chopin´s Klaviersonate Nr. 2 b-Moll op. 35 wurde 1839 vollendet und gehört zu den bekanntesten Werken des Komponisten. Der dritte Satz Marche funèbre, bereits zwei Jahre früher entstanden, ist weltbekannt als der Trauermarsch. Mit dieser Sonate erregte Chopin Anstoß, da alle vier Sätze in Moll geschrieben und die Charaktere der Sätze so unterschiedlich sind, dass sie Robert Schumann zu der Bemerkung veranlassten, Chopin habe hier „vier seiner tollsten Kinder vereinigt“. Im ersten Satz die Atemlosigkeit des Grave – doppio movimento, im zweiten die Heftigkeit des Scherzo, im dritten Satz der „Trauermarsch“ und zum Schluss das melodielose, unisono gesetzte und im Presto-Tempo dargebotene Finale wurden als nicht zeitgemäß empfunden. Chopin selbst bemerkte zum Finale lapidar: „Nach dem March plaudern die linke und rechte Hand unisono.“

Franz Liszt hat die bis zu seiner Zeit übliche Form des Klavierspiels und damit auch die Klavierkomposition neu geprägt. Zwar gab es die Hammerklaviermechanik schon seit 1709, ihre bedeutendste Fortentwicklung nahm sie jedoch erst im 19. Jahrhundert. Zudem brach Liszt von Beginn an mit allen Regeln der Klavierspieltechnik, die zu der Zeit streng nach Lehrbüchern praktiziert wurde. Zu seinen Erfindungen zählen die Konzertparaphrasen, bei denen Liszt ein Thema oder mehrere Themen aus bekannten Opern aufgriff und diese ausgeschmückt mit eigenen kompositorischen Ideen zu brillanten Klavierstücken umarbeitete. Bis auf den heutigen Tag sind seiner Technik des Klavierspiels nur wenige nennenswerte Neuerungen hinzugefügt worden.


Die Liebe zur Musik führt den Künstler Joseph Moog in viele Teile und Regionen in dieser Welt. Foto: Thommy Mardo / nwm

Von den zahlreichen Klavierwerken Liszts werden heute nur noch wenige gespielt. Ein Grund für das weitgehende Ignorieren mögen technische Schwierigkeiten sein, ein weiterer Grund könnte sein, dass viele seiner Transkriptionen Bearbeitungen der damals zeitgenössischen Melodien anderer Komponisten gewesen sind, die heute weniger „ansprechen“. Im zweiten Teil des Abends erwartet das Publikum die Kompositionen „Tre Sonetti del Petrarca“ und „Hexameron“.

Der Solist

Joseph Moog zählt bereits 22jährig zu den herausragenden jungen Pianisten mit internationaler Reputation. Besondere Aufmerksamkeit erweckt er durch sein hochvirtuoses Spiel, seine reife Musikerpersönlichkeit und durch seine Kompositionen, die er regelmäßig im Rahmen seiner Recitals vorstellt. „Moog gehört zweifellos zu den interessantesten Interpreten seiner Generation, mehr noch: er gehört zu den auffallendsten Erscheinungen des gegenwärtigen Musiklebens“, schrieb Peter Cossé am April 2010 in der Rezension der CD „Divergences“ für Klassik-Heute.

Im Dezember 1987 in Neustadt an der Weinstrasse geboren, erhielt er vierjährig den ersten Klavier­unterricht und begann bald darauf zu komponieren. Mit zehn Jahren wurde er an der Musikhochschule Karlsruhe als Jungstudent aufgenommen, studierte von 2001 bis 2007 bei Prof. Bernd Glemser an der Musikhochschule Würzburg und setzte sein Studium bei Prof. Arie Vardi an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover fort.

Als Solist trat Joseph Moog mit zahlreichen Orchestern wie der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken-Kaiserslautern, dem Tschaikowsky Sinfonieorchester des Moskauer Rundfunks, der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, der Slowenischen Philharmonie, den Ungarischen Symphonikern, dem Münchner Rundfunkorchester und der Deutschen Streicherphilharmonie auf.

Er arbeitete mit Dirigenten wie Andrey Boreyko, Christoph Poppen, Shao-Chia Lü, Michael Sanderling, Phillipe Entremont, Juanjo Mena, Ari Rasilainen, Karl-Heinz Steffens, Howard Griffiths oder Daniel Raiskin zusammen.

International konzertierte Joseph Moog unter anderem im Wiener Konzerthaus, im Salzburger Festspielhaus, im Prager Rudolfinum, in Rio de Janeiro, Tel Aviv, Ljubljana, Basel und Paris.

Sein Gastspiel im „New Grand National Theatre“ in Peking wurde 2008 vom Chinesischen Fernsehen mitgeschnitten und landesweit ausgestrahlt. Im März 2011 wird Joseph Moog mit dem Colorado Symphony Orchestra in Denver unter der Leitung von Gilbert Varga sein USA-Debut geben. Joseph Moog brachte im März 2010 seine neueste CD „Divergences“ mit spätromantischen Werken von Joseph Jongen, Max Reger und Alexander Skrjabin heraus, bereits die dritte Einspielung für das Label Claves in Co-Produktion mit dem SWR. Für diese CD wurde der junge Pianist bereits zum zweiten Mal mit dem SuperSonic Award des Luxemburger Magazins Pizzicato ausgezeichnet.

Neben Portraits des jungen Künstlers bei Radio France, dem Deutschland Radio, Schweizer Radio DRS, SWR und dem Saarländischen Rundfunk wurden viele Konzerte live gesendet oder aufgezeichnet.

Zahlreiche Preise, Auszeichnungen sowie Stipendien, wie zuletzt der Förderpreis 2008 für Junge Künstler des Landes Rheinland Pfalz, der Rhein-Mosel Musikpreis 2008, der Förderpreis des Schleswig-Holstein Festivals 2006 und der „Prix Marguerite Dütschler 2006“ der „Sommets Musicaux de Gstaad“, dokumentieren den Werdegang des jungen Pianisten. Joseph Moog erhielt 2006 den Musikpreis der Deutschen Konzertdirektionen, ist Preisträger der Orpheum-Stiftung Zürich und debütierte als Stipendiat der Mozart-Gesellschaft Dortmund im Januar 2010 im Dortmunder Konzerthaus.

Auf internationalen Festivals wie dem Schleswig-Holstein-Festival, dem Rheingau-Musikfestival, den Schwetzinger SWR Festspielen, dem Festival Zermatt und den „Sommets Musicaux de Gstaad“ ist Joseph Moog ein gefragter Gast. Im Juli 2009 wurde der junge Pianist von Steinway & Sons in den exklusiven Kreis der Young Steinway Artists berufen.

Vor dem Konzert, ab 19:15 Uhr, gibt Jörg Sebastian Schmidt im Beethovensaal eine Einführung ins Programm.

Karten

Montag bis Freitag von 9:30 Uhr bis 12:30 Uhr bei der Kulturabteilung, Hetzelplatz 1, Tel. 06321 855-404 und von 12:30 Uhr bis 17:00 Uhr bei der Tourist-Information im gleichen Gebäude. Per E-Mail unter theaterkasse@stadt-nw.de und am Veranstaltungstag an der Abendkasse eine Stunde vor Beginn der Vorstellung.

Neustadt, Regional, Regionalhilfe.de, Rheinland-Pfalz

30 Jahre Benefizkonzerte mit dem Musikkorps der Bundeswehr

30 Jahre Benefizkonzerte mit dem Musikkorps der Bundeswehr

Benefiz-Konzert am Donnerstag, den 4. November 2010, 20 Uhr,
im Saalbau Neustadt an der Weinstraße

Dirigent Walter Ratzek ist ein Oberstleutnant bei der Bundeswehr. Foto: nwm

Neustadt. 18. Oktober 2010. (red). Die Kulturabteilung der Stadt Neustadt an der Weinstraße begrüßt in diesem Jahr zum 30. Mal die Musiker des Musikkorps der Bundeswehr zu einem Benefizkonzert und lädt zum Jubiläumskonzert am 4. November 2010 um 20 Uhr in den Saalbau ein.

Mit einem anspruchsvollen und vielseitigen Musikprogramm präsentieren sich der Leiter des Musikkorps der Bundeswehr, Oberstleutnant Walter Ratzek und sein Team dem Neustadter Publikum. Marschmusik wird dabei als traditioneller Farbtupfer ebenso zu hören sein wie die Bearbeitung bekannter „Klassiker“, originale sinfonische Blasmusik und zeitgemäß Unterhaltendes.

Zum Programm

Der erste Teil des Programms widmet sich klassischen Werken und beginnt mit dem Morgenlied und Aufzug der Heere nach Richard Wagner. Es folgt aus Dichter und Bauer ein Stück von Franz von Suppé, bearbeitet vom Orchesterleiter Walter Ratzek. Anschließend werden die Zuhörer in die Oper der Rosenkavalier von Richard Strauss entführt mit einer Suite mit Walzern. Das Publikum erwartet danach Saltarello, den 4. Satz aus der italienischen Sinfonie von Felix Mendelssohn Bartholdy in einer weiteren Bearbeitung durch den Orchesterchef. Mit dem Geschwindmarsch von Johann Strauß verabschieden sich die Musiker in die Pause.

Den zweiten Teil des Abends startet das Musikkorps mit modernen Klängen und nimmt die Konzertbesucher mit auf eine weite Reise durchs Indianerland mit der Großen Suite über „Winnetou“, eingängige Filmmelodien von Martin Böttcher, arrangiert von Guido Rennert.
Mit dem Fliegermarsch von Hermann Dostal beeindruckt das Orchester zünftig im Militärstil, um danach mit dem Stück Quintessential Henry Mancini zu sanften und eingängigen Melodien der Unterhaltungsmusik zu wechseln.

Zum Orchester

Seit dem 1. Juli 2000 heißt das Bonner Stabsmusikkorps „Musikkorps der Bundeswehr“, diese herausgehobene Bezeichnung unterstreicht die zentrale Bedeutung des traditionsreichen Klangkörpers: Seither hat sich Entscheidendes geändert, denn als repräsentatives Konzertorchester vertritt es die Streitkräfte bei herausgehobenen konzertanten Veranstaltungen im In- und Ausland. Weiterhin wird das Musikkorps im Protokollarischen Ehrendienst in besonders qualifizierter Weise eingesetzt.


Das Musikcorps der Bundeswehr spielt bei dem Benefiz-Konzert für einen guten Zweck. Foto: nwm

Das Musikkorps der Bundeswehr blickt auf eine dreiundfünfzigjährige musikalische Tradition zurück. Unter seinem alten Namen hat es sich nicht nur auf den großen Konzertbühnen des Inlandes einen hervorragenden Namen erworben, sondern auch die USA, Japan, Afrika und fast alle Länder Westeuropas mit großem Erfolg bereist. Bei den Protokollarischen Ehrendiensten hat es unzähligen Staatsgästen aus aller Welt die musikalischen Ehren erwiesen.

Zum Dirigenten

Oberstleutnant Walter Ratzek wurde 1960 in Offenau (Baden-Württemberg) geboren. Von früher Kindheit an widmete er sich dem Klavier und später auch der Querflöte. Nach seinem Abitur trat er 1979 in Stuttgart beim Heeresmusikkorps 9 in die Bundeswehr ein. Von 1980 bis 1985 studierte er dann Kapellmeister, Dirigieren bei Prof. Wolfgang Trommer und Klavier in der Klasse José Luis Prado an der Robert-Schumann-Hochschule für Musik Düsseldorf. Mit dem Kapellmeisterdiplom schloss er sein Studium ab und war anschließend als 2. Musikoffizier beim Gebirgsmusikkorps 8 in Garmisch-Partenkirchen und ab 1987 als stellvertretender Chef des Stabsmusikkorps der Bundeswehr und Leiter des Kammerorchesters eingesetzt.

Von 1989 bis 1995 leitete er als Chef das Heeresmusikkorps 2 in Kassel. Im Anschluss wurde ihm die Leitung des Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr anvertraut. Hier prägte er mit entscheidend den jungen Musikernachwuchs der Militärmusik.

Als Gastdirigent nationaler wie internationaler renommierter Orchester, Leiter von Workshops und diversen Fortbildungsmaßnahmen ist Ratzek in der Szene sowohl als Dirigent als auch Pianist international bekannt. Über 20 CD-Produktionen mit verschiedenen sinfonischen Blasorchestern belegen sein Klangideal, das auf einer lupenreinen Intonation, brillantem Rhythmus, ausgeglichener Balance aufbaut und so exemplarische künstlerische Interpretationen ermöglicht.
Seit 2001 ist ihm die Leitung des Musikkorps der Bundeswehr, dem Konzertblasorchester, übertragen.

Die Veranstaltung wurde bereits gut nachgefragt, es sind jedoch noch Restkarten erhältlich.

Karten

Montag bis Freitag von 9:30 Uhr bis 12:30 Uhr bei der Kulturabteilung, Hetzelplatz 1, Tel. 06321 855-404 und von 12:30 Uhr bis 17:00 Uhr bei der Tourist-Information im gleichen Gebäude. Per E-Mail unter theaterkasse@stadt-nw.de und am Veranstaltungstag an der Abendkasse eine Stunde vor Beginn der Vorstellung.

Bezirksverband Pfalz, Neustadt, Regional, Regionalhilfe.de, Rheinland-Pfalz

Kleine Konzert-Reihe: Lehrern einmal genau auf die Finger schauen!

Kleine Konzert-Reihe: Lehrern einmal genau auf die Finger schauen!

Die kleine Konzertreihe „DiS“ – Dozenten im Saalbau am Mittwoch, 3. November, 19 Uhr im Scheffelsaal des Saalbaus Neustadt an der Weinstraße

Neustadt an der Weinstrasse. 18. Oktober 2010. (red). Unter dem Motto: “ Rock, Pop, Jazz!“ veranstaltet die renommierte und älteste Musikschule Neustadts, die „Pfälzische Musikschule“, am 3. November das zweite Dozentenkonzert – DiS – im Saalbau. Bei dieser kleinen Konzertreihe erhalten Schüler und Musikinteressierte die Möglichkeit, den Lehrern der Musikschule einmal genauer auf die Finger zu schauen und sie bei der Ausführung ihres „Handwerks“ einen Abend lang live zu beobachten. Einen Genuss der besonderen Art verspricht der Schulinhaber Frank Schäffer, der an diesem Abend selbst am Klavier sitzt.

Während die Schulleiterin Marina Kammerloch im Frühjahr mit Natalia Komerloh und Ludmila Pistorius den klassischen Part bot, wartet am 3. November Rock, Pop und Jazz.

Der Bogen spannt sich von Jazz-Standards wie: „Fly me to the moon“ über „Englishman in New York“ (Sting) bis hin zu eigenen Kompositionen der teilnehmenden Musiker: Dominik Steinbacher (dr), Patrick Metzger (dr), Jürgen Mrotzek (dr), Martin Achtelik (git), Carsten Egger (git), Christoph Melzer (git), Philipp Rehm (b), Frank Schäffer (p), Alexander Schaaf (p), Markus Lauer (org), Ralph (Mosch) Himmler (trp), Bruno Piroth (trp), Michael Gilb (sax), Bernd Gaudera (clar), Daniel Würfel (voc), Eva-Jeanette Behrend (voc) und Stefan Weis (trb).

So wird über diese Konzertreihe das musikalische Komplettangebot, das die „Pfälzische Musikschule“ Kindern und jungen Musikern bietet, sichtbar und hörbar. Musik mit Spaß – beim Zuhören und beim Machen.

Der Einlass zum Konzert ist 18:00 Uhr, Konzertbeginn um 19:00Uhr.

Die Eintrittskarten zu 10,00 Euro, ermäßigt 7,00 Euro, sind erhältlich in der Pfälzischen Musikschule, Amalienstraße 11, Tel.: 06321 80865 oder
bei der Kulturabteilung der Stadt Neustadt, Hetzelplatz 1, Tel. 06321 855-404, Montag bis Freitag von 9:30 Uhr bis 12:30 Uhr, und von 12:30 Uhr bis 17:00 Uhr bei der Tourist-Information im gleichen Gebäude. Per E-Mail unter theaterkasse@stadt-nw.de und am Veranstal­tungstag an der Abendkasse eine Stunde vor Beginn der Vorstellung.

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Vorderpfalz aktuell und Stadtmagazin Ludwigshafen: WERDEN SIE AUTOR oder Autorin

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Ludwigshafen. 1. März 2010. (and) Die Mitarbeit als Autorin und Autor bei Vorderpfalz aktuell und Stadtmagazin Ludwigshafen ist ehrenamtlich. Vorderfpalz aktuell und Stadtmagazin Ludwigshafen erscheinen seit 1984 als nicht kommerzielle Medien-Projekte und als Radio- und Fernseh-Magazine.

Es gibt keine Sponsoren und kaum UnterstützerInnen. Seit 1984 wirken und arbeiten alle Autoren und Autorinnen EHRENAMTLICH bei den Radio und Fernseh-Magazinen Vorderpfalz aktuell und Stadtmagazin Ludwigshafen mit.

Wenn Sie auch ehrenamtlich als Autor und Autorin mitwirken und arbeiten möchten und Beiträge und Fotos veröffentlichen wollen ist die möglich !

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