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Frohe Weihnachten!Und ein Frohes, gutes Neues Jahr 2019

Frohe Weihnachten! Frohe Fest- und Feiertage! Merry Christmas! Season Greetings! Ein gutes Neues Jahr 2019 erfüllt mir Frieden, Sozialem, Demokratie, Freude, Liebe, Glück und Gesundheit! wünscht Andreas Klamm, Journalist, Radio TV IBS Liberty, Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters, Britishn Newsflash Magazine, Regionalhilfe.de, ISMOT International Social And Medical Outreach Team, Mittwoch – Liberte, Andreas Klamm Media, Tel. 0621 5867 8054, Tel. 030 57 700 592, www.regionalhilfe.dewww.ibstelevision.orgwww.andreas-klamm.de

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64 jährige Frau im Raum Kaiserslautern vermisst

64jährige Frau im Raum Kaiserlautern vermisst
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Kaiserslautern / Baalborn (Kreis Kaiserslautern.). 1. Juli 2014. Seit Montagmittag wird die 64 Jahre alte Margot Westenburger aus Baalborn vermisst und konnte bislang trotz umfangreicher Suchmaßnahmen nicht gefunden werden, teilte die Polizei in Kaiserslautern mit

Die Vermisste wurde zuletzt um die Mittagszeit gegen 12 Uhr zu Hause gesehen. Eine Eigengefährdung kann nicht ausgeschlossen werden.

Margot Westenburger ist etwa 1,70 Meter groß, kräftig und hat dunkelrote, schulterlange Haare. Vermutlich trägt sie ein gelb-beiges Polo-Shirt, eine dunkelblaue Trainingshose ohne Streifen und weiße Turnschuhe. Sie ist vermutlich zu Fuß unterwegs.

Personen, die Angaben zum Aufenthaltsort der Vermissten machen können, werden gebeten, sich unter der Nummer 0631 369-2620 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

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Pflege am Boden: Ein Notarzt alleine kann nicht mehr helfen

Pflege am Boden: Ein Notarzt alleine kann nicht mehr helfen

Katastrophen-Alarm und Nachforderung von weiteren Notfall-Einsatzkräften in der Pflege – Flashmobs in ganz Deutschland

Stuttgart. 14. Juni 2014. Junge und alte Menschen liegen am Boden mitten in Deutschland, erschöpft, entkräftet, entmutigt, zitternd, dem kompletten Burn-out nahe. Es sind nicht wenige Menschen. Bei den Betroffenen handelt es sich um Pflegefachkräfte und Pflegekräfte, die sich selbst nicht mehr helfen können. Betrachtet man die Situation vor Ort in den Institutionen für die Pflege alter und kranker Menschen (Senioren-Residenzen, Altenpflegeheime) und in den Krankenhäusern wird schnell klar, hier reicht die Hilfe eines erfahrenen, routinierten Notarztes, der alleine tätig wird, um zu retten was noch zu retten sein könnte, ganz sicher nicht mehr aus.

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Foto: Pflege am Boden

Mit bundesweiten Flashmobs macht die Aktion Pflege am Boden auf katastrophale Zustände im deutschen Gesundheits- und Pflegewesen aufmerksam. Der Alarmruf und Notfallstatus: Alarmstufe „Rot“ – Pflege, Pflegefachkräfte und Patienten – Menschen – in Gefahr wurde ausgerufen. Notstand !

Den aufmerksamen Beobachtern wird schnell bewusst: Katastrophen-Alarm in der Pflege in Deutschland, Großschadens-Ereignis, das gesamtgesellschaftliche, fachliche, Ressort-übergreifende, politische, kompetente und engagierte Hilfeleistung für die Pflege am Boden in Deutschland jetzt erforderlich macht.

Die Aktion Pflege am Boden ist eine aktuelle Ist-Beschreibung des Zustands in den Pflegeberufen in Deutschland. Die Aktion erlaubt es Erfahrungen, Erlebnisse, Alltags-Herausforderungen, Probleme und den Notstand im deutschen Gesundheits- und Pflegewesen visualisiert, erlebbar, begreifbar nahe, Empathie-weckend künstlerisch auf vielfältige Weise am Boden oder auch im Rollstuhl darzustellen. Jedem Menschen in Deutschland ist verständlich, dass Pflegekräfte, die ausgelaugt, abgesaugt, zertreten und zerschmettert am Boden liegen nicht mehr in der Lage sind, die wertvollen und unverzichtbaren Dienste im Pflege- und Gesundheitswesen zu bieten und zu leisten, ebenso wenig wie Pflegekräfte, die im Rollstuhl landen oder sitzen, denn jeder Mensch auch ganz ohne medizinische Vorkenntnisse weiß: Im Rollstuhl pflegen können wir nicht.

Zu Beginn meiner Ausbildung als staatlich geprüfter Gesundheits- und Krankenpfleger im Jahr 1990 war ich aktives Mitglied in der Jugend- und Auszubildenden-Vertretung von ver.di früher ötv und wurde wenig später auch in die Delegierten-Konferenz des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBfK) gewählt. Bereits damals engagierten wir uns als Auszubildende oder vielmehr auch Pflegeschülerinnen und Pflegeschüler genannt gegen die chronische Überlastung und schlechten Arbeitsbedingungen in der Pflege.

Leider konnten wir keine Abhilfe der katastrophalen Zustände im deutschen Pflege- und Gesundheitswesen erwirken. Im Gegenteil, die Notzustände im Pflege- und Gesundheitswesen haben sich dramatisch verschlechtert und verschlimmert. Einen großen Mangel an Pflegefach-Personal gibt es übrigens in Deutschland nicht, wie dieser System-konform oft erwähnt wird. Immerhin gibt es in Deutschland mehr als 10 Millionen Menschen, darunter auch Pflegefachkräfte, die ein Erwerbseinkommen wünschen durch die Arbeit im Pflegeberuf. Nicht jeder kann pflegen, doch einige dieser 10 Millionen Menschen, die „arbeitslos“ gemeldet sind oder auch als Hartz4-Bezieher bezeichnet werden, können sich eine Umschulung zur Pflegekraft für Altenpflege oder zur Pflegefachkraft für Altenpflege sehr wohl vorstellen. Doch dreieinhalb Jahre bis vier Jahre Ausbildung zur Pflegefachkraft kostet erst einmal viel Geld. Geld das im Gesundheits- und Pflegewesen nicht selten fehlt. Die Budgets sind knapp bemessen.

Das Problem und die Wurzel des Übels liegt in der Aufgabe und Herausforderung das Gesundheits- und Pflegewesen in Deutschland solide und Bestands-fähig zu finanzieren. Wer will gerne mehr für Pflege bezahlen. Bislang konnte ich keinen Menschen, keine Partei und Institution finden, die laut und unmissverständlich „Hier…“ ruft.

Eine solide Finanzierung ist zwingend, um Pflegefachkräfte in Deutschland gut zu bezahlen für Schwerst-Arbeit etwa in der Altenpflege oder auf Stationen der Neuro-Chirugie und Neuro-Rehabilitation. Die Pflegekräfte leisten vor allem in diesen Bereichen psychische und physische Schwerstarbeit ähnlich wie auch in den Pflegebereich OP (im Operationssaal), Anästhesie sowie im Bespiel auch auf Intensiv-Stationen. Persönlich kenne ich mehrere gute, langjährig erfahrene Pflegefachkräfte, die gerne zumindest noch Teilzeit in der Pflege arbeiten und wirken möchten. Doch die knappen Budgets in den Insitutionen für die Pflege alter und kranker Menschen (Senioren-Residenzen, Altenpflegeheime) und Krankenhäusern erlauben es nicht mehr dringend erforderliche Pflegefachkräfte einzustellen, die tariflich bezahlt werden.

Vermutlich ist so oder so ähnlich das Märchen vom Fachkräfte-Mangel in der Pflege in Deutschland entstanden. Denn Pflegefachkräfte, die außerhalb von Europa angeworben werden, müssen teilweise mehrere Jahre für die Anerkennung Ihres Pflege-Examens in Deutschland „kämpfen“, werden „geknechtet“, ausgebeutet und von einem Praktikum in das andere Praktikum geschickt – oft ohne Bezahlung oder mit so geringer Bezahlung, die für ein Menschen-würdiges Leben in Deutschland in keinster Weise genügt.

Einige meiner Kolleginnen kommen aus den Ländern der früheren Russischen Förderation und kämpfen seit mehreren Jahren um die Anerkennung des Pflegeexamens in Deutschland. Wie mag es jetzt wohl den Kollegen und Kolleginnen aus Vietnam, Korea, Thailand, China und Afrika oder aus anderen Armuts-Regionen in dieser Welt ergehen, die voller Hoffnungen und Erwartungen nach Deutschland „gezogen“ werden vermutlich mit falschen der Realität nicht entsprechenden Vorstellungen und Visionen.

Die Pflege zählt mit zu den schwersten Berufen in Deutschland. Mir ist bekannt, dass nicht jeder Mensch pflegen kann, denn der Beruf ist Schwerstarbeit. Es bedarf sicherlich einer Berufung zur Pflege. Pflege ist auch Herzensache. Pflege sollte die Pflegefachkräfte nicht krank machen, was leider in der Folge von unterbesetzten Pflege-Bereichen und zunehmenden Arbeitsbelastungen immer häufiger geschieht, so dass Pflegekräfte und Pflegefachkräfte leider selbst zerbrechen und schwerst krank werden, was leider auch mir in Verbindung mit weiteren gesundheitlichen Risiko-Faktoren geschehen ist.

Weitere und ausführliche Informationen zur Aktion Pflege am Boden sind im Internet bei www.pflege-am-boden.de und bei Facebook „Pflege am Boden“ in der Gruppe zu finden. Andreas Klamm

Kaiserslautern

Ein Auto geklaut und ein Auto stehen gelassen

Ein Auto geklaut und ein Auto stehen gelassen

Kaiserslautern. (red / and). 26. August 2010. Ein Suzuki-Geländewagen ist am Dienstagabend in der Entersweilerstraße geklaut worden. Der Wagen stand auf einem Parkplatz in Höhe des Hauses Nummer 74; er verschwand zwischen 20 und 21.35 Uhr, teilte die Polizei mit. Es handelt sich um einen blauen Suzuki-Jeep, Modell Jimmy, mit den amtlichen Kennzeichen KL – J 666.

Gescheitert sind Autodiebe in der Nacht zu Dienstag in der Königstraße. Den unbekannten Tätern gelang es zwar, zwischen 18.30 und 7.45 Uhr einen VW Golf, der in Höhe des Aldi-Marktes stand, aufzubrechen – beim Versuch, den Wagen kurzzuschließen, gaben sie dann auf. Der Pkw wurde am Dienstagmorgen mit Beschädigungen an der Beifahrertür gefunden. Im Innenraum war die Verkleidung der Lenksäule gewaltsam entfernt und die Kabel heraus gerissen worden. Die Höhe des Gesamtschadens ist noch nicht benau beziffert.

Nach dem „Strickmuster“ Auto geknackt – Wertsachen heraus geholt gab es am Dienstag mehrere Fälle, die bei der Polizei angezeigt wurden. So wurde zwischen 2.15 und 8 Uhr in der Merkurstraße an einem Ford Fiesta eine Scheibe eingeschlagen; aus dem Innenraum holten sich die Diebe ein Nokia-Handy 7110 und ein Navi der Marke Navigon. Schaden: insgesamt mehrere hundert Euro. Im Laufe des Vormittags erwischte es einen Citroen Xantia, der in der Esperantostraße abgestellt war. Auch hier schlugen die Täter zwischen 7.40 und 13 Uhr eine Scheibe ein und griffen sich aus dem Wagen ein Navigationsgerät der Marke Navigon. Der Schaden wird auf mehrere hundert Euro geschätzt.

Kaiserslautern, Rheinland-Pfalz

Grapscher im Stadtgebiet

Grapscher im Stadtgebiet

Frauen und Mädchen von Männern angegriffen

Kaiserslautern. (red / and). 26. August 2010. Zwei Frauen, das meint genauer, eine Frau und ein Kind wurden, nach Polizeiberichten, von Männern im Stadtgebiet Kaiserslautern sexuell belästigt und angegriffen. Eine 19jährige Frau ist am helllichten Montagnachmittag im Stadtgebiet von einem unbekannten Mann begrapscht worden.

Die Frau war kurz nach halb 4 am Addi-Schaurer-Platz aus dem Bus gestiegen und zu Fuß durch die Schumann- und Trippstadter Straße in die Blücherstraße gelaufen. Weil sie ihre Kopfhörer auf den Ohren hatte, hörte sie nicht dass sich jemand von hinten näherte. Der Unbekannte griff ihr plötzlich von hinten zwischen die Beine und flüchtete anschließend in Richtung Schumannstraße.

Der Grapscher ist zwischen 18 und 21 Jahre alt, etwa 1,75 Meter groß und schlank. Er hat dunkelblonde bis hellbraune Haare, die zwar kurz aber leicht gewellt sind und sich im Nacken kräuselten. Auffallendes Merkmal des Täters: Er hat ein deutliches Muttermal im Gesicht. Bekleidet war er zur Tatzeit mit einer blauen Jeans und einer schwarzen Kapuzenweste. Die Kriminal-Polizei bittet um Hinweise bei Telefon 06 31 / 3 69 – 26 20.

Sexuelle Beleidigigung

Wegen Beleidigung auf sexueller Basis ermittelt die Polizei seit Dienstag auch gegen einen 58jährigen Mann aus dem Stadtgebiet. Der amtsbekannte Mann, der sonst eher dafür „berüchtigt“ ist, in betrunkenem Zustand den Verkehr zu regeln, sorgte diesmal aus anderem Grund für einen Polizeieinsatz: Gegen halb 2 verfolgte er ein 14jähriges Mädchen in der Reichswaldstraße und forderte es zu sexuellen Handlungen auf. Das Mädchen flüchtete sich in eine Telefonzelle. Passanten wurden darauf aufmerksam und kamen der Jugendlichen zu Hilfe. Daraufhin flüchtete der 58Jährige.Seine Personalien sind bekannt; ein Strafverfahren ist eingeleitet.

Kaiserslautern, Polizei, Presse

Überschlag auf A 63: Beifahrerin leicht verletzt

Überschlag auf A 63: Beifahrerin leicht verletzt

Kaiserslautern. 28. Mai 2010. (red). Am Donnerstag überschlug sich ein PKW gegen 01.00 Uhr in der Überleitung zur A 6 von der A 63 aus Richtung Mainz kommend. Die 26-jährige Beifahrerin wurde dabei leicht verletzt und vom Rettungsdienst in das Westpfalzklinikum verbracht, teilte die Polizei mit. Der Wagen wurde total demoliert, musste geborgen und abgeschleppt werden.

Die Sachschäden wurden auf 20.000 Euro geschätzt. Zum Unfallhergang: Ein 25-jähriger Fahrer war in der Überleitung mit seinem Auto viel zu schnell unterwegs, kam in der dortigen Rechtskurve nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich in der Böschung und kam sodann auf den Rädern neben der Fahrbahn zum Stehen. Neben der Autobahnpolizei kam die US-Militärpolizei zum Einsatz.

Anmerkung:

Wegen der dortigen Unfalllage sind auch weiterhin intensive Geschwindigkeitsmessungen (A63, Eselsbachtalbrücke) notwendig. Am Vortag wurde im Rahmen des Autobahnkontrolltages kontrolliert.

Kaiserslautern, Presse

Navi, Radio und Geldbörse erbeutet

Navi, Radio und Geldbörse erbeutet

Polizei rät: Räumen Sie Ihr Fahrzeug aus, bevor es Andere für Sie tun! – Auto-Diebbe und Einbrecher sind auch am Tag aktiv

Kaiserslautern. 6. Mai 2010. (red / and). Während sie eine Veranstaltung in der Schoenstraße besuchte, ist eine 43jährige Frau am Mittwoch-Abend zum Opfer von Auto-Mardern, in deutscher Sprache: von Dieben geworden, teilte die Polizei in Kaiserslautern mit.

Ihr Fehler: Sie hatte in ihrem geparkten Wagen das Navi-Gerät an der Windschutzscheibe hängen lassen und damit die Diebe sozusagen „angelockt“, bewertet ein Experte der Polizei die Ereignisse.

Zwischen 20 und 22.40 Uhr entdeckten die Täter die Beute, brachten an dem Ford S-Max eine Scheibe zum Platzen und griffen sich das Navi der Marke Blaupunkt samt Halterung. Ein Rucksack, der offen auf der Rückbank des Wagens lag, blieb erstaunlicherweise unangetastet. Der Sachschaden liegt dennoch bei insgesamt einigen hundert Euro.

Auf ein Autoradio hatte es ein Dieb abgesehen, der sich am helllichten Mittwoch-Vormittag in der Max-Planck-Straße an einem Pkw zu schaffen gemacht hat. Ein Zeuge beobachtete gegen 10 Uhr einen unbekannten Mann, der an einem geparkten BMW die Scheibe der Beifahrertür einschlug; anschließend lehnte er sich ins Fahrzeuginnere und holte etwas heraus. Wie sich heraus stellte, interessierte sich der Täter offenbar ausschließlich für das Pioneer-Radio – weitere Wertgegenstände, darunter EC- und Kreditkarte, wurden im Wagen zurück gelassen.

Ein weiterer Autoaufbruch ist der Polizei am Mittwoch aus der Hegelstraße gemeldet worden. Hier schlugen Autoknacker an einem abgestellten Audi A4 eine Seitenscheibe ein und durchsuchten den Wagen. Im Handschuhfach fanden sie einen Geldbeutel und nahmen ihn samt Bargeld, Führerschein, EC-Karte und Personalausweis mit. Die Tatzeit liegt zwischen Montag (3.5.), 15 Uhr, und Mittwoch (5.5.), 11 Uhr.

Die wachsende Armut treibt viele Menschen möglicherweise zu unbedachten Verzweiflungs-Taten, etwa dem Auto-Aufbruch bei Tageslicht. Früher glaubten sich Autofahrer im Tageslicht halbwegs sicher sein zu können. Doch die Vielzahl der Einbruchs-Meldungen an Auto der Polizei beweisen, dass Einbrecher inzwischen nicht mehr den Schutz der Dunkelheit suchen, sondern Autos auch
bei Tageslicht aufbrechen. Daher rät die Polizei im Allgemeinen für Auto-Fahrer: „Räumen Sie Ihr Auto aus, bevor es Andere tun.“.

Ein guter Rat, der viel Unannehmlichkeiten und auch einiges Leid ersparen kann.