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Corona: Petition für Häusliche Pflege und ambulante Häusliche Intensiv-Pflege

Corona: Petition für Häusliche Pflege und ambulante Häusliche Intensiv-Pflege

Ludwigshafen am Rhein/ Berlin. 23. Juni 2020. Die Petition hat zum Ziel, dass Patienten und Menschen die Wahl-Freiheit haben zu entscheiden, ob sie im Falle einer Erkrankung an Corona stationär und klinisch im Krankenhaus oder ambulant, zuhause, liebevoll und würdevoll auch mit Hilfe der ambulanten Häuslichen Intensiv-Pflege und mit Hilfe von Verwandten gepflegt werden.

Bitte die Petition mitzeichnen und teilen. Die Petition ist beim Deutschen Bundestag abrufbar. Hierzu ist eine Anmeldung im Petitions-System des Deutschen Bundestags erforderlich, was für alle Menschen in Deutschland möglich ist.

Link: https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2020/_04/_25/Petition_110235.html

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Merry Christmas, Frohe Weihnachten von Andreas Klamm

Merry Christmas, Frohe Weihnachten von Andreas Klamm

Video, You Tube: https://www.youtube.com/watch?v=PdPWpkUgfxI

 

You Tube: https://www.youtube.com/watch?v=PdPWpkUgfxI

Tidal: https://tidal.com/browse/album/126008401

Deezer: https://www.deezer.com/us/album/123676482

Spotify: https://open.spotify.com/album/7LU96G480NoF8ZICN4aKeg

Apple iTunes: https://music.apple.com/us/album/merry-christmas-frohe-weihnachten-single/1492166370

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Green Fair For Justice von Andreas Klamm

Green Fair For Justice von Andreas Klamm

Musik-Album, 14 Songs, gewidmet für Natur- Tier- Umwelt- und Klimaschutz

Green Fair For Justice by Andreas Klamm, 14 Songs

Napster: https://us.napster.com/artist/andreas-klamm/album/green-fair-for-justice

Apple Music: https://music.apple.com/us/album/green-fair-for-justice/1490316947?app=itunes&ign-mpt=uo%3D4

Spotify: https://open.spotify.com/album/3roFJVKF3DqLXIn3HVrKkr

Tidal: https://tidal.com/browse/album/124505199

Deezer: https://www.deezer.com/us/album/121683202

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Frohe Weihnachten!Und ein Frohes, gutes Neues Jahr 2019

Frohe Weihnachten! Frohe Fest- und Feiertage! Merry Christmas! Season Greetings! Ein gutes Neues Jahr 2019 erfüllt mir Frieden, Sozialem, Demokratie, Freude, Liebe, Glück und Gesundheit! wünscht Andreas Klamm, Journalist, Radio TV IBS Liberty, Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters, Britishn Newsflash Magazine, Regionalhilfe.de, ISMOT International Social And Medical Outreach Team, Mittwoch – Liberte, Andreas Klamm Media, Tel. 0621 5867 8054, Tel. 030 57 700 592, www.regionalhilfe.dewww.ibstelevision.orgwww.andreas-klamm.de

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alternativ, Bezirksverband Pfalz, Kaiserslautern, Rheinhessen-Pfalz, Rheinland-Pfalz

64 jährige Frau im Raum Kaiserslautern vermisst

64jährige Frau im Raum Kaiserlautern vermisst
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Kaiserslautern / Baalborn (Kreis Kaiserslautern.). 1. Juli 2014. Seit Montagmittag wird die 64 Jahre alte Margot Westenburger aus Baalborn vermisst und konnte bislang trotz umfangreicher Suchmaßnahmen nicht gefunden werden, teilte die Polizei in Kaiserslautern mit

Die Vermisste wurde zuletzt um die Mittagszeit gegen 12 Uhr zu Hause gesehen. Eine Eigengefährdung kann nicht ausgeschlossen werden.

Margot Westenburger ist etwa 1,70 Meter groß, kräftig und hat dunkelrote, schulterlange Haare. Vermutlich trägt sie ein gelb-beiges Polo-Shirt, eine dunkelblaue Trainingshose ohne Streifen und weiße Turnschuhe. Sie ist vermutlich zu Fuß unterwegs.

Personen, die Angaben zum Aufenthaltsort der Vermissten machen können, werden gebeten, sich unter der Nummer 0631 369-2620 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

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Pflege am Boden: Ein Notarzt alleine kann nicht mehr helfen

Pflege am Boden: Ein Notarzt alleine kann nicht mehr helfen

Katastrophen-Alarm und Nachforderung von weiteren Notfall-Einsatzkräften in der Pflege – Flashmobs in ganz Deutschland

Stuttgart. 14. Juni 2014. Junge und alte Menschen liegen am Boden mitten in Deutschland, erschöpft, entkräftet, entmutigt, zitternd, dem kompletten Burn-out nahe. Es sind nicht wenige Menschen. Bei den Betroffenen handelt es sich um Pflegefachkräfte und Pflegekräfte, die sich selbst nicht mehr helfen können. Betrachtet man die Situation vor Ort in den Institutionen für die Pflege alter und kranker Menschen (Senioren-Residenzen, Altenpflegeheime) und in den Krankenhäusern wird schnell klar, hier reicht die Hilfe eines erfahrenen, routinierten Notarztes, der alleine tätig wird, um zu retten was noch zu retten sein könnte, ganz sicher nicht mehr aus.

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Foto: Pflege am Boden

Mit bundesweiten Flashmobs macht die Aktion Pflege am Boden auf katastrophale Zustände im deutschen Gesundheits- und Pflegewesen aufmerksam. Der Alarmruf und Notfallstatus: Alarmstufe „Rot“ – Pflege, Pflegefachkräfte und Patienten – Menschen – in Gefahr wurde ausgerufen. Notstand !

Den aufmerksamen Beobachtern wird schnell bewusst: Katastrophen-Alarm in der Pflege in Deutschland, Großschadens-Ereignis, das gesamtgesellschaftliche, fachliche, Ressort-übergreifende, politische, kompetente und engagierte Hilfeleistung für die Pflege am Boden in Deutschland jetzt erforderlich macht.

Die Aktion Pflege am Boden ist eine aktuelle Ist-Beschreibung des Zustands in den Pflegeberufen in Deutschland. Die Aktion erlaubt es Erfahrungen, Erlebnisse, Alltags-Herausforderungen, Probleme und den Notstand im deutschen Gesundheits- und Pflegewesen visualisiert, erlebbar, begreifbar nahe, Empathie-weckend künstlerisch auf vielfältige Weise am Boden oder auch im Rollstuhl darzustellen. Jedem Menschen in Deutschland ist verständlich, dass Pflegekräfte, die ausgelaugt, abgesaugt, zertreten und zerschmettert am Boden liegen nicht mehr in der Lage sind, die wertvollen und unverzichtbaren Dienste im Pflege- und Gesundheitswesen zu bieten und zu leisten, ebenso wenig wie Pflegekräfte, die im Rollstuhl landen oder sitzen, denn jeder Mensch auch ganz ohne medizinische Vorkenntnisse weiß: Im Rollstuhl pflegen können wir nicht.

Zu Beginn meiner Ausbildung als staatlich geprüfter Gesundheits- und Krankenpfleger im Jahr 1990 war ich aktives Mitglied in der Jugend- und Auszubildenden-Vertretung von ver.di früher ötv und wurde wenig später auch in die Delegierten-Konferenz des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBfK) gewählt. Bereits damals engagierten wir uns als Auszubildende oder vielmehr auch Pflegeschülerinnen und Pflegeschüler genannt gegen die chronische Überlastung und schlechten Arbeitsbedingungen in der Pflege.

Leider konnten wir keine Abhilfe der katastrophalen Zustände im deutschen Pflege- und Gesundheitswesen erwirken. Im Gegenteil, die Notzustände im Pflege- und Gesundheitswesen haben sich dramatisch verschlechtert und verschlimmert. Einen großen Mangel an Pflegefach-Personal gibt es übrigens in Deutschland nicht, wie dieser System-konform oft erwähnt wird. Immerhin gibt es in Deutschland mehr als 10 Millionen Menschen, darunter auch Pflegefachkräfte, die ein Erwerbseinkommen wünschen durch die Arbeit im Pflegeberuf. Nicht jeder kann pflegen, doch einige dieser 10 Millionen Menschen, die „arbeitslos“ gemeldet sind oder auch als Hartz4-Bezieher bezeichnet werden, können sich eine Umschulung zur Pflegekraft für Altenpflege oder zur Pflegefachkraft für Altenpflege sehr wohl vorstellen. Doch dreieinhalb Jahre bis vier Jahre Ausbildung zur Pflegefachkraft kostet erst einmal viel Geld. Geld das im Gesundheits- und Pflegewesen nicht selten fehlt. Die Budgets sind knapp bemessen.

Das Problem und die Wurzel des Übels liegt in der Aufgabe und Herausforderung das Gesundheits- und Pflegewesen in Deutschland solide und Bestands-fähig zu finanzieren. Wer will gerne mehr für Pflege bezahlen. Bislang konnte ich keinen Menschen, keine Partei und Institution finden, die laut und unmissverständlich „Hier…“ ruft.

Eine solide Finanzierung ist zwingend, um Pflegefachkräfte in Deutschland gut zu bezahlen für Schwerst-Arbeit etwa in der Altenpflege oder auf Stationen der Neuro-Chirugie und Neuro-Rehabilitation. Die Pflegekräfte leisten vor allem in diesen Bereichen psychische und physische Schwerstarbeit ähnlich wie auch in den Pflegebereich OP (im Operationssaal), Anästhesie sowie im Bespiel auch auf Intensiv-Stationen. Persönlich kenne ich mehrere gute, langjährig erfahrene Pflegefachkräfte, die gerne zumindest noch Teilzeit in der Pflege arbeiten und wirken möchten. Doch die knappen Budgets in den Insitutionen für die Pflege alter und kranker Menschen (Senioren-Residenzen, Altenpflegeheime) und Krankenhäusern erlauben es nicht mehr dringend erforderliche Pflegefachkräfte einzustellen, die tariflich bezahlt werden.

Vermutlich ist so oder so ähnlich das Märchen vom Fachkräfte-Mangel in der Pflege in Deutschland entstanden. Denn Pflegefachkräfte, die außerhalb von Europa angeworben werden, müssen teilweise mehrere Jahre für die Anerkennung Ihres Pflege-Examens in Deutschland „kämpfen“, werden „geknechtet“, ausgebeutet und von einem Praktikum in das andere Praktikum geschickt – oft ohne Bezahlung oder mit so geringer Bezahlung, die für ein Menschen-würdiges Leben in Deutschland in keinster Weise genügt.

Einige meiner Kolleginnen kommen aus den Ländern der früheren Russischen Förderation und kämpfen seit mehreren Jahren um die Anerkennung des Pflegeexamens in Deutschland. Wie mag es jetzt wohl den Kollegen und Kolleginnen aus Vietnam, Korea, Thailand, China und Afrika oder aus anderen Armuts-Regionen in dieser Welt ergehen, die voller Hoffnungen und Erwartungen nach Deutschland „gezogen“ werden vermutlich mit falschen der Realität nicht entsprechenden Vorstellungen und Visionen.

Die Pflege zählt mit zu den schwersten Berufen in Deutschland. Mir ist bekannt, dass nicht jeder Mensch pflegen kann, denn der Beruf ist Schwerstarbeit. Es bedarf sicherlich einer Berufung zur Pflege. Pflege ist auch Herzensache. Pflege sollte die Pflegefachkräfte nicht krank machen, was leider in der Folge von unterbesetzten Pflege-Bereichen und zunehmenden Arbeitsbelastungen immer häufiger geschieht, so dass Pflegekräfte und Pflegefachkräfte leider selbst zerbrechen und schwerst krank werden, was leider auch mir in Verbindung mit weiteren gesundheitlichen Risiko-Faktoren geschehen ist.

Weitere und ausführliche Informationen zur Aktion Pflege am Boden sind im Internet bei www.pflege-am-boden.de und bei Facebook „Pflege am Boden“ in der Gruppe zu finden. Andreas Klamm

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BESONDERE DANKSAGUNG an die Retter und Helfer

BESONDERE DANKSAGUNG an die Retter und Helfer

Ludwigshafen am Rhein. 2. Juni 2014. An dieser Stelle sage ich DANKE an Polizei, Rettungsdienst, Tierrettung, den Fach-Arzt und an das Klinikum Ludwigshafen am Rhein, die am 28. Mai 2014 nach einem gesundheitlichen Notfall in der Folge des Begehens einer Treppe erstklassige und gute Hilfe geleistet haben.

Vielen DANK, Respekt und Anerkennung für Ihre wertvolle Arbeit und Hilfe, Andreas Klamm, Gesundheits- und Krankenpfleger, Rettungssanitäter und Journalist, Tel. 030 57 700 592

Partnerschaft, Presse, Pressefreiheit, Redakteure, Regional, Regionalhilfe.de, Rhein-Pfalz-Kreis, Rheinhessen-Pfalz, Rheinland-Pfalz, Soziales, Sport

Staatssekretärin Raab dankt Teilnehmern der Fair-Play-Tour

Sport / Ruanda

Staatssekretärin Raab dankt Teilnehmern der Fair-Play-Tour

Mainz, 8. Juli 2013. (red). Innenstaatssekretärin Heike Raab hat den mehr als 250 Jugendlichen aus Deutschland, Frankreich, Belgien und Luxemburg für ihre Teilnahme an der diesjährigen Fair-Play-Tour gedankt. „Seit 1999 hat sich diese grenzüberschreitende, sportliche Veranstaltung zu einer absoluten Erfolgsgeschichte entwickelt“, sagte Raab zum Abschluss der einwöchigen Radtour am Samstag in Trier. „Diese Idee, dass jeder Tourteilnehmer für ein gemeinsames Landes- und Welthungerhilfeprojekt in Ruanda Geld sammelt, ist ebenso einfach wie genial“, betonte die Staatssekretärin.

Die Tour wurde bereits zum 15. Mal in Kooperation des EuroSportPools mit dem Landessportbund Rheinland-Pfalz und der Europäischen Akademie des rheinland-pfälzischen Sports ausgerichtet. Sie hat das pädagogische Ziel, über den gemeinsamen Sport im grenzüberschreitenden Miteinander den respektvollen Umgang mit Anderen zu praktizieren. Das Innenministerium habe in diesem Jahr wieder die Tour finanziell unterstützt mit 20.600 Euro. „Wir bedanken uns ganz herzlich für Ihr Engagement und das Ergebnis, das Sie in den letzten Tagen erradelt haben“, sagte Raab zu den Jugendlichen aus der Großregion, die in diesem Jahr rund 800 Kilometer zurückgelegt haben. Der Erlös fließe in den Bau einer Grundschule im ruandischen Rubyiniro.

Raab betonte, dass im vergangenen Jahr der 30. Geburtstag der Partnerschaft zwischen Rheinland-Pfalz und Ruanda gefeiert worden sei. „In dieser Zeit konnten zahlreiche Projekte umgesetzt werden, die Ruanda sehr gut tun, bei der Bevölkerung direkt ankommen und über tausende von Kilometern hinweg intensiv gepflegt werden.“

Regional, Regionalhilfe.de, Rheinland-Pfalz

Ministerin Lemke weiht Wilgartswieser Biosphären-Pfad mit Wanderung ein

Ministerin Lemke weiht Wilgartswieser Biosphären-Pfad mit Wanderung ein

Mainz, 7. Juli 2013. (red). Wanderspaß mal sieben – das bieten die neuen Premium-Rundwanderwege in der Verbandsgemeinde Hauenstein (Südwestpfalz), von denen bereits sechs in den Monaten April bis Juni 2013 eröffnet wurden. Am Samstag hat Wirtschafts- und Tourismusministerin Eveline Lemke den siebten und damit letzten Weg – den Wilgartswieser Biosphären-Pfad – mit einer Wanderung eingeweiht, teilt das Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung mit.

Lemke: „Klasse statt Masse lautet das Motto beim Wanderwegekonzept der Verbandsgemeinde Hauenstein und damit geht sie mit gutem Beispiel voran. Sie hat den Mut bewiesen, „alte Zöpfe“ abzuschneiden und sich auf die Ausweisung und Pflege einer überschaubaren und finanzierbaren Anzahl hochwertiger Wanderwege konzentriert. Das ist nachhaltige Tourismusplanung, die auch wirtschaftlich Sinn macht. Die Verbandsgemeinde Hauenstein ist damit Vorbild auch für andere Wanderregionen.“

Das Wanderwegenetz wurde neu geordnet und um rund 260 Wanderkilometer ausgedünnt. Dabei hat sich die Verbandsgemeinde auf attraktive und zukunftsfähige Wege konzentriert und darüber hinaus in sieben neue Prädikatswanderwege investiert. Diese ergänzen das Netz an ausgewählten örtlichen Rundwanderwegen, Wanderwegen des Naturparks Pfälzerwald und Hauptwanderwegen des Pfälzerwaldvereins. Entstanden ist ein qualitativ hochwertiges, aber auch dauerhaft bezahlbares Wegeangebot.

Der jetzt eingeweihte Wilgartswieser Biosphären-Pfad ist 7,5 Kilometer lang und führt zunächst zur Burgruine Falkenburg mit Ausblick über den Pfälzerwald und die Orte Wilgartswiesen und Hauenstein. Weiter verläuft der Weg vorbei am Naturschutzgebiet „Tiergarten“ und bietet einen schönen Ausblick auf die „Reichsfeste Trifels“. Die Aussichtspunkte Wasgaublick und „Deichenwand“ liegen auch auf dem Weg.

Der Wilgartswieser Biosphären-Pfad ist wie auch die übrigen sechs Premium-Wanderwege in der Verbandsgemeinde Hauenstein mit dem Deutschen Wandersiegel ausgezeichnet. Die sieben Wanderwege sind Rundtouren von gut 5 bis knapp 17 Kilometer Länge für jede Kondition, von leicht bis schwierig.

Das Qualitäts- und Wanderwegekonzept der Verbandsgemeinde Hauenstein wurde mit rund 87.500 € gefördert, davon rund 77.300 € EU-Mittel und rund 10.200 € Landesmittel.

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Katastrophen-Tourismus: Großbrand in Ludwigshafen am Rhein zieht Katastrophen-Touristen an

Katastrophen-Tourismus: Großbrand in Ludwigshafen am Rhein zieht Katastrophen-Touristen an

Lewentz: Katastrophentourismus ist scharf zu verurteilen

Katastrophenschutz

Ludwigshafen am Rhein / Mainz, 24. Juni 2013. (red). Innenminister Roger Lewentz verurteilt Katastrophentourismus bei Unglücken wie etwa dem Großbrand am vergangenen Wochenende in Ludwigshafen scharf. „Es kann nicht angehen, dass Schaulustige die Rettungsarbeiten behindern und sich dabei noch selbst in Gefahr bringen“, sagte Lewentz am Montag in Mainz. Ob bei Unfällen, Bränden oder Hochwasser: „Die Einsatzkräfte leisten eine wichtige Arbeit, Störungen aus reiner Sensationsgier können sie bei extremen Ereignissen einfach nicht gebrauchen“, unterstrich der Minister. Zudem sei den Anweisungen von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten Folge zu leisten.

Bei dem Brand einer Lagerhalle auf der Ludwigshafener Parkinsel seien Schaulustige sogar mit Kleinkindern bis zu 100 Meter an den Brandort herangekommen, hätten Absperrbänder zerrissen und seien teilweise gar verkehrswidrig mit dem Auto angefahren. „Ein solches Verhalten ist nicht zu tolerieren. Die Menschen setzen sich und andere damit einem hohen Risiko aus“, fügte der Minister hinzu. Lewentz betonte, dass in Ludwigshafen der Brandeinsatz trotzdem reibungslos funktioniert habe, da die Zuwege zu der Insel von der Polizei gezielt freigehalten werden konnten. „Dennoch binden Katastrophentouristen immer wieder unnötig Einsatzkräfte.“

Das Feuer war am Samstag in einer mit Isoliermaterial gefüllten Lagerhalle ausgebrochen. Von der Rauchentwicklung waren weite Teile von Ludwigshafen und Mannheim betroffen. Mehr als 400 Kräfte von Feuerwehr, Polizei, Wasserschutzpolizei, Sanitätsdiensten und Technischem Hilfswerk waren an dem Einsatz beteiligt.

Rheinland-Pfalz

Bürger entscheiden wieder gegen Zwangsfusion: Kröv-Bausendorf will nicht mit Traben-Trarbach zusammengehen

Bürger entscheiden wieder gegen Zwangsfusion: Kröv-Bausendorf will nicht mit Traben-Trarbach zusammengehen

Anke Beilstein: Wann sehen Sie den Irrweg endlich ein, Frau Dreyer?

Mainz, 28. Mai 2013. (red). Nach dem klaren Votum in der Verbandsgemeinde Kröv-Bausendorf gegen eine Fusion mit Traben-Trarbach hat die
kommunalpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Anke Beilstein, Ministerpräsidentin Malu Dreyer aufgefordert, alle geplanten
Zwangsfusionen zu stoppen. „Maikammer und Edenkoben, Guntersblum und Nierstein-Oppenheim, Budenheim und Heidesheim, Hochspeyer und Enkenbach-Alsenborn – jetzt Kröv-Bausendorf und Traben-Trarbach: Wann sieht die Ministerpräsidentin endlich ein, dass der Irrweg dieser Kommunal- und Verwaltungsreform enden muss und ein gemeinsamer Neuanfang zu einer Reform aus einem Guss erforderlich ist?“

Die erfolgreichen Bürgerentscheide gegen die Zwangsfusionen zeigten, dass die Landesregierung nicht gegen den Willen der Betroffenen vor Ort vom grünen Tisch in Mainz entscheiden könne. „Die Leitlinien zur Kommunal- und Verwaltungsreform, die von der damaligen
SPD-Alleinregierung normiert wurden, gelten in der Praxis ja ohnehin nicht mehr. Hier Zwangsfusionen gegen den Bürgerwillen, dort Gesetzentwürfe gegen freiwillige Fusionsbeschlüsse der Räte: Die Landesregierung macht nur noch das, was ihr in Einzelfällen politisch opportun erscheint. Dies sorgt für Bürgerprotest und Verärgerung in den kommunalen Räten.“

Beilstein verwies erneut darauf, dass die CDU in zahlreichen Parlamentsanträgen, zuletzt im März und Dezember vergangenen
Jahres die Landesregierung aufgefordert habe, die Zwangsfusion zu stoppen und einen gemeinsamen Neustart für eine ganzheitliche Reform unter Einbeziehung der Kreisgrenzen zu machen. Dies sei von der rot-grünen Mehrheit im Parlament abgelehnt worden. Die Bürgerentscheide in den betroffenen Kommunen zeigten deutlich, dass dieser Weg der Landesregierung und die sie tragende rot-grüne Mehrheit in die Sackgasse führe. „Wir brauchen eine grundsätzlich neue Diskussion über die Kommunal- und Verwaltungsreform, bei der die Bürgerinnen und Bürger genauso wie die Kommunal Verantwortlichen, die Spitzenverbände und die Opposition mitwirken können.“

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Wein und Kunstgenuss rund um Banane und Burgunder

Wein und Kunstgenuss rund um Banane und Burgunder

600 Spitzengewächse bei den 26. Weintagen der Südlichen Weinstrasse

Landau, 22. Mai 2013. (red). Wein ist Banane – unter diesem Motto stehen die 26. Weintage der Südlichen Weinstrasse vom Freitag, 31. Mai bis Sonntag, 02. Juni 2013. Am 3. Juni laden die Veranstalter zum Fachbesuchertag ein. Der Slogan bezieht sich indes nicht nur auf die typischen Aromen wie sie mancher Weißburgunder aufweist, sondern vor allem auf die Arbeiten von Thomas Baumgärtel, der als „Bananensprayer“ zu Weltruhm gelangt ist. Mehrere tausend Orte hat der in Köln lebende Künstler schon mit seinem Markenzeichen, einer aufgesprühten Banane, versehen, mit den Landauer Weintagen wird auch der Pfälzer Wein Teil dieses internationalen Netzwerks. Baumgärtels Zeichnungen und Druckgrafiken, Fotocollagen, Übersprühungen und Übermalungen bilden den inspirierenden Rahmen für die Begegnung mit herausragenden Pfälzer Weinen: Etwa 600 Spitzenweine und – sekte von der Südlichen Weinstrasse stehen im Frank Loebschen–Haus und im Alten Kaufhaus bereit. 94 der besten Weingüter, Winzergenossenschaften und Kellereien der Region, darunter auch die Gewinner des Wettbewerbs „Die junge Südpfalz – da wächst was nach“ 2013, sind mit ihren Top<Weinen vertreten.

Qietschgelb, krumm und mit schwarzen Konturen – die Banane ist zweifelsohne das Wahrzeichen der diesjährigen Weintage. Der 1960 in Rheinberg geborene Thomas Baumgärtel weckt mit seinem Lieblingsmotiv nicht nur Erinnerungen an die Pop<Art und die „Velvet Underground Banane“ von Andy Warhol, sondern ermuntert gleichzeitig zum spontanen, unverkrampften Umgang mit Kunst. Er hat sein Markenzeichen dem Vernehmen nach 1983 entdeckt, als er aus Bananenschale und Frucht ein Kruzifix formte. Seither hat er Bananen in allen möglichen Formen, Größen und Verfremdungen weltweit platziert – etwa mit einer Mega<Banane den Eingang des Kölner Doms verstopft oder eine Bananenfassade gestaltet. Er selbst ist auf den vielen Bananenschalen nicht ausgeglitten, sondern hat den Sprung vom Sprayer zum weltweit renommierten Aktionskünstler geschafft.

Doch es gibt auch eine Baumgärtel Welt jenseits des Bananenmotivs. Denn der Künstler ist weit vielseitiger als es das Bananensprayer Klischee vermuten lässt. An der Fachhochschule in Köln studierte er nicht nur Kunst, sondern auch Psychologie, außerdem absolvierte er eine Ausbildung zum Kunsttherapeuten. Bei den Weintagen ist eine Auswahl seines künstlerischen Schaffens zu sehen. Seine Arbeiten werden im Frank<Loebsches<Haus gezeigt.

Erlesene Geschmackserlebnisse im Glas komplettieren wie immer bei den Weintagen der Südlichen Weinstrasse den Kunstgenuss an den Wänden. Das Interesse der Gäste gilt sicher dem aktuellen Jahrgang 2012, der mit zunehmender Reife seine Stärken noch deutlicher zeigt und zu interessanten Vergleichen mit dem ebenfalls hoch gelobten Vorgängerjahrgang 2011 einlädt. Neben der pfälzischen Paradesorte Riesling steht die Rebsorte des Jahres, der Grauburgunder, im Mittelpunkt. Auch diese Rebsorte präsentiert in den edlen Gewächsen von der Südlichen Weinstrasse ihre Vielseitigkeit und Aromenvielfalt auf das Vorzüglichste. Daneben können sich die Weinfreunde auf Trendrebsorten wie den aromatischen Sauvignon blanc, auf klassische Bukettsorten oder rote Exoten wie Merlot oder Cabernet Sauvignon freuen. Theo Kautzmann, Geschäftsführer der Weinwerbung, verspricht einen „eindrucksvollen Überblick über die Vielfalt und das hohe Niveau der Weine der Südlichen Weinstrasse“ und hebt besonders das Engagement des Winzer<Nachwuchses hervor: Die Besten aus dem Jungwinzer<Wettbewerb „Die junge Südpfalz – da wächst was nach“ stellen sich bei den Weintagen dem Urteil des Publikums.

An den 26. Weintagen beteiligen sich Weingüter, Winzergenossenschaften und Weinkellereien. Als besonderen Service für die Besucher gibt es den Katalog mit dem Weinangebot ab Mitte Mai im Internet unter der Adresse

http://www.suedlicheweinstrasse.de/veranstaltungen/wein<events/weintage.html

Die 26. Weintage werden am Freitag, 31. Mai, um 13 Uhr von Landrätin Theresia Riedmaier, der Pfälzischen Weinkönigin Andrea Römmich und den Weinprinzessinnen der Südlichen Weinstrasse, Christine Schneider und Sophie Rebholz, offiziell eröffnet. Bereits um 12.00 Uhr findet eine Sprühaktion des Aktionskünstlers Thomas Baumgärtel am Frank-Loebschen-Haus statt.

Der Fachbesuchertag am Montag, dem 3. Juni, beginnt mit einem h och interessanten Fachvortrag in der Katharinenkapelle (Kaufhausgasse). Professor Dr. Edith Rüger<Muck, Professorin für Marketing der Hochschule Ludwigshafen, die auch am Weincampus Neustadt lehrt, beschäftigt sich dabei mit den Vorlieben der 18 bis 35 Jahre alten Weinkonsumenten. „Die Generation Y und ihre Einstellung zu Wein und Weinkonsum“, so lautet das Thema ihres Fachvortrags.

Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.suedlicheweinstrasse.de

Öffnungszeiten Publikumstage

Freitag, 31 Mai, 14 bis 20 Uhr

Samstag, 01. Juni, 14 bis 20 Uhr Sonntag, 02. Juni, 11 bis 18 Uhr

P r e i s e : 1 8 € T a g e s k a r t e / 3 0 € 2 T a g e s k a r t e

Fachbesuchertage

Montag, 03. Juni, 11 bis 17 Uhr

10 Uhr Vortrag < Thema: "Die Generation Y (18<35 Jahre) und ihre Einstellung zu Wein und Weinkonsum"

Professor Dr. Edith Rüger<Muck, Professorin für Marketing der Hochschule Ludwigshafen, die auch am Weincampus in Neustadt lehrt.

3TageArrangement / Leistungen:

2 ÜN mit Frühstück in Landau

1 Dauerkarte für die Weintage in Landau

1 Kunstkatalog zur Ausstellung

3 Gänge Menü

(Buchbar unter: 06341<940406 / Stefanie Schwarz)

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„Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum: Die Chancen junger Ärztinnen und Ärzte in Rheinland-Pfalz“


„Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum: Die Chancen junger Ärztinnen
und Ärzte in Rheinland-Pfalz“

Diskussion mit dem rheinland-pfälzischen Gesundheitsminister Alexander Schweitzer
MdL am Dienstag, den 30. April um 19 Uhr an der Universitätsmedizin Mainz (Hörsaal Innere Medizin, Gebäude 205; Langenbeckstr. 1, 55131 Mainz)

Mainz. (red). 28. April 2013. Die Juso-Hochschulgruppe an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz veranstaltet am kommenden Dienstag, den 30. April um 19 Uhr an der
Universitätsmedizin Mainz eine Diskussionsveranstaltung mit dem rheinland-pfälzischen Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, Alexander Schweitzer MdL.
Thema der Veranstaltung ist der mit der demografischen Entwicklung einhergehende Mangel an Ärztinnen und Ärzten in Rheinland-Pfalz und die damit verbundenen Chancen für angehende Medizinerinnen und Mediziner. Die Veranstaltung richtet sich besonders an Studierende der Human- und Zahnmedizin.Auf dem Podium wird neben dem Minister auch eine Vertreterin der Studierendenschaft im Fach Medizin vertreten sein.

Bis zum Jahr 2020 werden in Rheinland-Pfalz ca. 7.000 zugelassene Ärztinnen und Ärzte in den Ruhestand gehen und damit die ärztliche Versorgung vor allen Dingen im ländlichen Raum vor neue Herausforderungen stellen.

Was tut das Land Rheinland-Pfalz bisher dafür, dass junge Medizinerinnen und Mediziner in Rheinland-Pfalz bleiben? Was müsste vor allen Dingen aus Sicht der Studierenden noch passieren, damit sie in Rheinland-Pfalz bleiben und sich sogar als Hausärztin oder Hausarzt auf dem Land niederlassen? Diese beiden Fragen sollen bei der Diskussion im Mittelpunkt stehen.

Zu Beginn der Veranstaltung wird der Wissenschaftliche Vorstand der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Prof. Dr.
Ulrich Förstermann, ein Grußwort halten.

Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Björn Rodday, Mitglied im Bundesvorstand der Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen und früheres Mitglied der Juso-Hochschulgruppe.

Dokumentation, Rheinland-Pfalz

Steinbrück-Besuch in Rheinland-Pfalz: Julia Klöckner schenkt ihm Grauen Burgunder aus Rheinhessen für unter 5 Euro

Steinbrück-Besuch in Rheinland-Pfalz: Julia Klöckner schenkt ihm Grauen Burgunder aus Rheinhessen für unter 5 Euro

Mainz. (red). 27.4.2013. Die CDU-Chefin aus Rheinland-Pfalz, Julia Klöckner, hat dem SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück einen Grauen Burgunder aus dem Weinland Nr. 1, aus Rheinland-Pfalz, zukommen lassen. Steinbrück hatte Ende 2012 mit Blick auf Pinot Grigio (Grauburgunder) gesagt: «Denn eine Flasche, die nur fünf Euro kostet, würde ich nicht kaufen.»

Da Steinbrück am Freitag durch Rheinland-Pfalz tourte, ließ Julia Klöckner, die ehemalige Agrar-Staatssekretärin, ihm als Gastgeschenk einen Rheinhessischen Grauburgunder zukommen mit den Worten „Qualität muss nicht teuer sein. Hier schmeckt der Graue Burgunder schon für unter 5 Euro, da müssen Sie nicht nach Italien fahren und den Pinot Grigio suchen. Trauen Sie unseren deutschen Winzern ruhig etwas zu!“

Julia Klöckner berichtete von erbosten Winzern, die sich darüber geärgert hatten, dass der Kanzlerkandidat Werbung für ausländische Weine machte und die deutschen Weißweine abqualifizierte.

alternativ, Arzt, Baden-Württemberg, Bürgerrechte, Beratung, Berlin, Bezirksverband Pfalz, Bildung, Deutschland, Dokumentation, Europa, Fernsehen, Frankenthal, freie Medien, Gesundheit, Gewerkschaft, Glaube, Grundgesetz, Grundrechte, Informations-Freiheit, inter-regio, Journalisten, Kirche, Medien, Medizin, Meinungs-Freiheit, Menschenrechte, Metropol-Region, Offener Kanal, Politik, Polizei, Polizei-Bericht, Presse, Pressefreiheit, Radio, Recht, Redakteure, Regional, Regionalhilfe.de, Rettungsdienst, Rhein-Pfalz-Kreis, Rheinhessen-Pfalz, Rheinland-Pfalz, Soziales, Speyer am Rhein, Staatsanwaltschaft, Stadt, Veranstaltungen, Vereine, Verfassung, Verkehr, Vorderpfalz

Drei Kinder leiden unter Vergiftungs-Erscheinungen – Notlage einer Großfamilie in Madagascar

Drei Kinder leiden unter Vergiftungs-Erscheinungen – Notlage einer Großfamilie in Madagascar

Analakininina (Madagascar) / Berlin (Germany). 26. Januar 2013. Die Notlage und Notsituation einer Familie mit sieben Kinder in schwerster Not droht in Madagascar zu eskalieren. Inzwischen sind drei Kinder erkrankt und leiden unter Vergiftungs-Erscheinungen, bestätigte der Vater der Kinder in Madagascar, Michael Krieger (59), in einem Telefon-Interview mit Radio TV IBS Liberty bereits am Freitag. Die Großfamilie mit sieben Kindern ist in der Folge von extremen Formen von Kriminalität und von hochgiftigen Ammoniak-Gas-Freisetzungen des Konzerns Ambatovy unverschuldet in Not geraten (wir berichteten). Der insgesamt 18fache Familien-Vater hofft in Deutschland Hilfe zu finden und bittet dringend um Hilfeleistung für seine Großfamilie mit sieben Kleinkindern.

Nach Informationen des Familienvaters sind möglicherweise mehr als 1000 weitere Menschen durch Ammoniak-Gas-Freisetzungen in Madagascar in Gefahr.

Interview mit dem Vater der 7 Kinder und Familie in schwerer Notlage in Madagascar. Freitag, 25. Januar 2013. Produktion, Redaktion und Moderation: Andreas Klamm – Sabaot, Journalist, Interview mit Michael Krieger, insgesamt 18facher Familienvater, der um Hilfeleistung für seine 7 in Not geratene Kinder und für seine Ehefrau bittet. Link zur Sendung: http://youtu.be/_qB24yk6g1k


Notlage einer Familie in Madagascar Eil-Meldung: Inzwischen 3 Klein-Kinder nach Ammoniak-Gas-Freisetzung in Madagascar erkrankt. Gesundheits-Zustand eines Klein-Kindes muss als ernst bezeichnet werden. Michael Krieger, insgesamt 18facher Familien-Vater ist mit 7 seiner Kinder und Ehefrau in der Folge von Ammoniak-Gasfreisetzungen des Ambatovy Konzerns in Madagascar und in der Folge schwerer Kriminalität in unverschuldete Notlage geraten. Aufzeichnung eines Interviews bei Radio TV IBS Liberty im Gespräch mit Michael Krieger am Telefon in Madagascar. Weitere Informationen sind auch im Blog zur Hilfeleistung für die in Not geratene Familie bei http:///madagascarfamilycare.wordpress.com zu finden. Achtung es werden DRINGEND Ärzte, Kinder-Ärzte, Kinder-Krankenschwestern, Gesundheits- und Krankenschwestern, freiwillige und ehrenamtliche Helfer und Helferinnen sowie Spender und Sponsoren zur Untersützung der Familie in Not mit 7 Kindern und von 1000 weiteren Menschen in Madagascar zur Hilfeleistung gesucht. Bitte melden Sie sich Tag und Nacht, rund um die Uhr 24 Stunden, via Telefon 06236 416802, Mobil-Tel. 01788172114, Mobil-Tel. 01701486728 oder via E-mail: newsreporter247@googlemail.com, E-mail: andreasklamm@hotmail.com. Weitere Informationen zu den freien Arbeitsgemeinschaften für Medien- und Hilfe-Projekte ISMOT International And Social Medical Outreach Team finden Sie bei http://ismotnetwork.wordpress.com und bei Regionalhilfe.de, http://www.regionalhilfe.de, http://regionalhilfe.wordpress.com. SOS Familie in Notlage in Madagascar. Allen Menschen, die helfen einer Familie in unverschuldeter Notlage mit 7 Kinder in Gefahr, 3 Kinder bereits erkrankt und 1000 weiteren Menschen und Tieren in Madagascar bereit sind zu helfen, DANKEN wir im voraus. ISMOT, Andreas Klamm, Journalist, staatlich geprüfter Gesundheits- und Krankenpfleger, Gründer und Projekt-Leitung.

Redakteure, Regional, Regionalhilfe.de, Rhein-Pfalz-Kreis, Rheinhessen-Pfalz, Rheinland-Pfalz, Speyer am Rhein, Vorderpfalz

Historische Stadtführungen in Speyer: Halunken, Henker, Huren

Historische Stadtführungen in Speyer: Halunken, Henker, Huren

Bernhard Bumb lädt zu spannenden Stadt-Geschichten ein

Speyer. (and). 2. Dezember 2012. Der in Speyer am Rhein geborene Journalist, Autor,. Herausgeber und Stadtführer Bernhard Bumb lädt an den kommenden Sonntagen im Dezember zu weiteren historischen Stadtführungen in der Dom- und Kaiserstadt am Rhein ein. Die Stadtführungen „Auf historischen Spuren von Halunken, Henkern Huren“ finden an den Sonntagen 2., 9., 16. und 23. Dezember ab 14.30 Uhr statt. Die Gebühr beträgt vier Euro, Treffpunkt ist am Rathaus (Maximilianstraße 12). Kontakt zum Stadtführer ist via email und Mobil-Telefon möglich: b.bumb@gmx.de oder Mobil-Telefon 0175 7467677.

Bernhard Bumb wurde 1954 in Speyer am Rhein geboren. Nach einer Ausbildung zum Schriftsetzer und einer weiteren Ausbildung zum Buchhändler wurde der Lokal-Reporter im Jahr 1978 als Journalist und Autor unter anderem für die in Speyer am Rhein bis in das Jahr 2002 erscheinende Tageszeitung Tagespost Speyer tätig. Der engagierte Lokal-Reporter widmet sich seit 1978 seiner Heimatstadt und deren geschichtlichen Entwicklung. Seit 1981 bietet der Kenner der Stadtgeschichte und zahlreicher Anekdoten für Gäste und Besucher Stadtführungen zu idyllischen Plätzen in Speyer am Rhein. Bernhard Bumb ist unter anderem Autor des bebilderten Stadtführers „Speyer erleben“, der in der Edition Diesbach erschienen ist. Darüber hinaus gründete der Journalist mehrere Lokal- und Regional-Online-Zeitungen, die im Internet abrufbar sind. Zu den Medien_Projekten von Bernhard Bumb zählen unter anderem Pfalz Report, http://www.pfalz-report.de und Rhein-Neckar-Report, zu finden bei http://rhein-neckar-report.de.

Rheinland-Pfalz

Bündnis 90 / Die Grünen rufen zur Teilnahme an 1. Mai-Kundgebungen und für Arbeitnehmerrechte auf

Bündnis 90 / Die Grünen rufen zur Teilnahme an 1. Mai-Kundgebungen und für Arbeitnehmerrechte auf

„Für gute Arbeit, echte ArbeitnehmerInnenrechte in ganz Europa – gegen alte und neue Nazis“

Mainz. 27. April 2012. (and) / red). Der Landesverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ruft gemeinsam mit GewerkschaftsGRÜN Rheinland-Pfalz zu Teilnahmen an den 1. Mai Kundgebungen in Rheinland-Pfalz auf: „Für gute Arbeit zu fairen Bedingungen, eine gerechte Verteilung der Arbeit, die Gleichstellung der Geschlechter, Selbstbestimmung in allen Bereichen der Gesellschaft und für eine Politik, die die Gesellschaft zusammenhält und nicht spaltet: dafür stehen wir GRÜNE und GRÜNE Gewerkschafter. Sichtbares Zeichen für echte ArbeitnehmerInnenrechte sind die Demonstrationen und Feiern zum 1. Mai. Wir unterstreichen dabei das diesjährige Motto des DGB: ‚Gute Arbeit für Europa – Gerechte Löhne, Soziale Sicherheit‘ „, so Uwe Diederichs-Seidel, Landesvorstandssprecher BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Rheinland-Pfalz.

„Gute Arbeit heißt für uns zuerst, dass man von seiner Arbeit leben kann, deswegen brauchen wir einen gesetzlichen Mindestlohn und mehr soziale Sicherheit vor allem im Alter. Gute Arbeit heißt soziale Sicherheit und die Möglichkeit mit zu bestimmen.
Gute Arbeit bedeutet aber auch, dass wir Produkte herstellen können, auf die wir stolz sein können. Deswegen gehören gute Arbeit und Ökologie zusammen. Dabei geht es um unsere Gesundheit genauso, wie um eine Umwelt im Gleichgewicht. Umweltzerstörungen treffen überall in der Welt zuerst die ArbeitneherInnen. Auch hier liegt für uns die Botschaft des 1. Mai“, unterstreicht Walter Altvater für GewerkschaftsGRÜN Rheinland-Pfalz.

Britta Steck, Landesvorstandssprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz stellt klar:„Wir wenden uns weiterhin zusammen mit allen DemokratInnen entschieden gegen die Instrumentalisierung des 1. Mai durch alte und neue Nazis. Dieser Feiertag steht wie kein anderer Tag im Jahr für Toleranz, soziale Gerechtigkeit und Weltoffenheit. Rassismus und Gewalt haben hier keinen Platz.“

Rheinland-Pfalz

Julia Klöckner: Reform mit „Justiz-Konvent“ auf breite Grundlage stellen

Julia Klöckner: Reform mit „Justiz-Konvent“ auf breite Grundlage stellen

Justizstrukturreform / Ergebnisse der Hill-Kommission

Mainz. 27. März 2012. (red). Die nun vorliegenden Ergebnisse der Hill-Kommission für eine Justizstrukturreform belegen aus Sicht der Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion, Julia Klöckner, die Notwendigkeit der Einsetzung eines parteiübergreifenden „Justiz-Konvents Rheinland-Pfalz“. Die Hill-Kommission habe alle eigenen und höchst umstrittenen Vorschläge der Landesregierung abgelehnt. Das gelte sowohl für die zunächst geplante Zusammenlegung der Oberlandesgerichte Koblenz und Zweibrücken, wie auch für den Vorschlag der Bildung auswärtiger Senate oder auch für die einseitige Konzentration auf den Standort Mainz bei den Überlegungen zur Schließung von Verwaltungsgerichten. Selten habe sich
eine Landesregierung mit Vorschlägen für eine Justizreform in vergleichbarer Weise blamiert.

„Die Landesregierung hat mit ihren unausgegorenen Reformvorschlägen ohne Not große Unruhe in die Justiz hineingetragen. Dass ihre Ideen weder Hand noch Fuß haben, hat ihr die Hill-Kommission jetzt bescheinigt. Die nun vorliegenden Ergebnisse belegen unseren Verdacht, dass es bei den Zusammenlegungsplänen im Hinblick auf die Oberlandesgerichte Koblenz und Zweibrücken nur darum ging, eine unliebsame Personalie aus dem Weg zu räumen.

Es muss jetzt darum gehen, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen und eine Justizreform zu erarbeiten, die auf einer breiten Grundlage steht. Dem dient mein Vorschlag eines „Justiz-Konvents Rheinland-Pfalz“. Denn eine dauerhaft tragfähige Reform, die unbeeinflusst von künftigen Wahlergebnissen umgesetzt werden kann, erfordert den Konsens
aller Parteien und Fraktionen. Vorbild kann dabei z.B. das überparteilich abgestimmte Vorgehen bei der Kommunal- und Gebietsreform Anfang der 70er Jahre oder die Idee des aktuellen Bildungskonvents in Sachsen-Anhalt sein. Mir ist zudem wichtig, dass eine Reform nicht über die Köpfe der Betroffenen hinweg geplant und umgesetzt wird. Zur Förderung von Qualität und Akzeptanz sollten unbedingt auch der Sachverstand und die Erfahrung aus der rheinland-pfälzischen Justiz selbst angemessen eingebunden werden.“

Unumstritten, so Klöckner, sei die Notwendigkeit einer Reform. Diese ergebe sich nicht nur aus dem demografischen Wandel und den damit einhergehenden zu erwartenden Veränderungen bei der Bevölkerungsstruktur. Auch die sich verändernden inhaltlichen Anforderungen an die Justiz und die angespannte Haushaltslage unseres Landes machten Reformüberlegungen unausweichlich. Oberster Maßstab müsse dabei sein, dass es nicht um eine Reform um der Reform willen gehe: Klöckner: „Ziel muss sein, die Justiz im Land für die nächsten Jahrzehnte zukunftsfähig zu machen, ihre Effizienz und ihre Qualität und damit letztlich auch der Effektivität des Rechtsschut-zes zu verbessern.“

Ludwigshafen am Rhein, Rheinland-Pfalz

Stadtranderholung: TWL lässt Wissen über Wasser fließen

Stadtranderholung: TWL lässt Wissen über Wasser fließen

Kommunales Versorgungsunternehmen will Klima- und Umweltbewusstsein bei Kindern erhöhen

Ludwigshafen. 21. Juli 2011. (and) Die Technischen Werke Ludwigshafen unterstützen als Hauptsponsor Kinder in jedem Jahr während der Stadtranderholung. In diesem Jahr neu hat die TWL einen Klima-Aktiv-Junior-Workshop in Ludwigshafen am Rhein angeboten. Mit der neuen Initiative will die TWL das Bewusstsein für Klima- und Umweltschutz bei Kindern in der Stadtranderholung erhöhen. Die einfachste Methode die Umwelt zu schützen, sei immer noch den Verbrauch von Energie zu sparen.

Als Hauptsponsor fördert TWL die alljährliche Stadtranderholung in Ludwigshafen. Zum Abschluss des ersten Abschnitts besuchte TWL-Vorstand Dr. Hans-Heinrich Kleuker das Kinder-Eltern-Fest.

Erstmals hat TWL bei der Stadtranderholung KlimaAktiv-Junior-Workshops angeboten, bei denen die Kindergruppen unter fachkundiger Anleitung von Mitarbeitern der TWL Wasserwerke mit Wasser experimentierten. Auf dem Programm standen der Bau eines Wasser- und Ökosystems, der Bau eines Filters sowie das Verkosten und Analysieren von Wasserproben. Auch im zweiten Abschnitt der Stadtranderholung, der am Montag, dem 18. Juli begonnen hat, wird TWL die Workshops durchführen.

Dr. Hans-Heinrich Kleuker, Kaufmännischer Vorstand von TWL, erkundigte sich bei seinem Besuch des Kinder-Eltern-Fests bei den Teilnehmern, wie ihnen die Wasserexperimente gefallen haben. „Ziel unserer Initiative KlimaAktiv-Junior ist es, das Bewusstsein für den Klima- und Umweltschutz zu erhöhen. Dieses Anliegen wollten wir auch mit unserem Engagement für die Standranderholung verbinden“, erläutert Dr. Hans-Heinrich Kleuker. „Wir wollten den Kindern spielerisch wertvolle Lerninhalte vermitteln ­ der Spaß darf dabei nicht zu kurz kommen. Die Rückmeldungen bestätigen uns, dass dies gelungen ist.“

Als verantwortungsbewusstes Unternehmen setzt sich TWL stark für Ludwigshafener Projekte ein. „Durch unser gesellschaftliches Engagement fließt ein wesentlicher Teil des Gewinnes von TWL in die Stadt zurück ­ das entspricht unserem Ziel, als kommunales Unternehmen Mehrwert in Ludwigshafen zu schaffen“, so Dr. Hans-Heinrich Kleuker. Die Stadt Ludwigshafen, ihre Bürger und die Region profitieren damit in vielerlei Hinsicht von der unternehmerischen Tätigkeit. Neben der Klimaschutz-Initiative KlimaAktiv sponsert TWL zahlreiche kulturelle Projekte sowie den Kinder- und Jugendsport in Ludwigshafen.

Über KlimaAktiv: Eine Initiative für LU
Klimaschutz ist ein wichtiger Eckpfeiler der Unternehmensphilosophie von TWL. Die einfachste Methode die Umwelt zu schützen, ist Energie zu sparen, indem man sie so effektiv wie möglich einsetzt. Aus diesem Grund hat TWL 2008 die nachhaltige Initiative KlimaAktiv ins Leben gerufen und 2011 um den Teil KlimaAktiv-Junior erweitert, der zahlreiche Projekte und Aktionen unter einem gemeinsamen Dach bündelt. Durch Aktionen wie Führungen durch die Wasserwerke oder das Fernheizkraftwerk, Projekttage in Schulen oder im Rahmen der vielfältigen Sponsoring-Aktivitäten legt TWL den Grundstein, dass Kinder und Jugendliche in Ludwigshafen verantwortungsvoll mit der Umwelt umgehen.

Bezirksverband Pfalz, Rheinhessen-Pfalz, Rheinland-Pfalz

Verbotene Altkleidersammlung

Verbotene Altkleidersammlung

Verstoß gegen Sammlungsverbot durch Altkleidersammlungen im Namen von Quo Vadis – Vereinte Jugend- und Altenhilfe e.V. in Rheinland-Pfalz

Trier/Rheinland-Pfalz. 21. Juli 2011. (red). Wegen erheblicher Zweifel an ordnungsgemäßen Altkleidersammlungen sowie an der Verwendung der Sammlungserträge hat die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) – landesweite Spendenaufsicht in Rheinland-Pfalz – dem Verein Quo Vadis – Vereinte Jugend- und Altenhilfe e.V. mit Sitz in Esslingen/Baden-Württemberg Altkleidersammlungen in Rheinland-Pfalz mit sofortiger Wirkung untersagt. Da die sofortige Vollziehung des Sammlungsverbots angeordnet wurde, ist dieses trotz der zwischenzeitlich erhobenen Klage des Vereins zu beachten.

Aufgrund aktueller rechtswidriger Kleidersammlungen im Namen von Quo Vadis – Vereinte Jugend- und Altenhilfe e.V. (unter anderem in Pirmasens sowie in den Landkreisen Südwestpfalz, Mainz-Bingen, Mayen-Koblenz, Rhein-Hunsrück, Bad Dürkheim) weist die ADD nochmals ausdrücklich auf das bestehende Sammlungsverbot für Rheinland-Pfalz hin und bittet um sofortige Mitteilung, wenn weitere Aufrufe zugunsten des oben angegebenen Vereins in Rheinland-Pfalz erfolgen sollten.

Da die Verwendung der Altkleider sowie deren Erlöse aus der Verwertung für karitative Zwecke nicht sichergestellt ist, rät die ADD derzeit von Kleiderspenden im Namen „Quo Vadis Vereinte Jugend- und Altenhilfe e.V.“ in Rheinland-Pfalz ab.

Die ADD informiert regelmäßig auf ihren Internetseiten über eingeleitete Maßnahmen im Spendenwesen.

Um Verwechselungen mit „unverdächtigen“ Vereinen ähnlichen Namens zu verhindern, bittet die ADD um exakte Beachtung und Benennung des Vereinsnamens inklusive Ortsbezeichnung.

Rheinland-Pfalz

Innovationspreis Rheinland-Pfalz 2011 – Innovationspreis – Jetzt bewerben!

Innovationspreis Rheinland-Pfalz 2011

Innovationspreis – Jetzt bewerben!

Mainz. 15. April 2011. (red). Der Wettbewerb um den Innovationspreis des Landes ist eröffnet. „Dieser Preis soll insbesondere bei kleinen und mittelständischen Unternehmen innovatives Handeln fördern und besondere Leistungen auszeichnen“, betonte der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Hendrik Hering zu Beginn der Ausschreibung des Innovationspreises 2011 in Mainz. Er lud alle Unternehmen und Einrichtungen in Rheinland-Pfalz, die die Voraussetzungen erfüllen, dazu ein, an dem Wettbewerb teilzunehmen

Der Wettbewerb um den Innovationspreis des Landes ist eröffnet. „Dieser Preis soll insbesondere bei kleinen und mittelständischen Unternehmen innovatives Handeln fördern und besondere Leistungen auszeichnen“, betonte der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Hendrik Hering zu Beginn der Ausschreibung des Innovationspreises 2011 in Mainz. Er lud alle Unternehmen und Einrichtungen in Rheinland-Pfalz, die die Voraussetzungen erfüllen, dazu ein, an dem Wettbewerb teilzunehmen.

Wiederum wird ein „Sonderpreis des Wirtschaftsministers“ verliehen, in diesem Jahr zum Thema „Innovative Anwendungen und Verfahren der Informations- und Kommunikationstechnologien“. Mit dem Sonderpreis wollen wir auf die Bedeutung der Informations- und Kommunikationstechnologien für Rheinland-Pfalz hinweisen und die Akteure auf diesem Gebiet unterstützen.“

Im Rahmen der Auszeichnung wird je ein Hauptpreis für mittelständische „Unternehmen“ und für das „Handwerk“ vergeben sowie in den Kategorien „Kooperation“ und „Innovative Dienstleistung“. Zudem wird wiederum ein Sonderpreis in der Kategorie „Industrie“ vergeben. Auch können durch die Jury bis zu fünf „Anerkennungen“ für herausragende Bewerbungen ausgesprochen werden.

Neben dem rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium beteiligen sich seit 2003 auch die Arbeitsgemeinschaften der Industrie- und Handelskammern und der Handwerkskammern und loben den Innovationspreis gemeinsam aus. Das Preisgeld beträgt insgesamt 50.000 Euro.

Alle Bewerber müssen ihren Firmensitz/Standort/Wohnsitz in Rheinland-Pfalz haben und dort innovative Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen entwickeln, fertigen, einsetzen und vermarkten. Die Bewerbungsfrist endet am 21. Juni 2011. Die Preisverleihung findet Ende des Jahres statt. Ausgezeichnet werden Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen, die maximal seit vier Jahren auf dem Markt umgesetzt sind. Bei der Auswahl der Preisträger werden von der Jury neben Innovationsgrad und Markttauglichkeit auch die unternehmerische Leistung und der wirtschaftliche Erfolg der Innovationen bewertet.

„Der Innovationspreis soll insbesondere kleine und mittlere Unternehmen motivieren, innovative Produkte, Verfahren und Dienstleistungen zu entwickeln und am Markt einzuführen. Mit neuen und verbesserten Angeboten können Märkte erschlossen und wieder zurück gewonnen werden. Angesichts steigender Rohstoffpreise, endlicher Ressourcen und einem intensiven Wettbewerb sind Innovationen der Schlüssel für Wachstum und Erfolg“. Darin sind sich der Wirtschaftsminister Hendrik Hering sowie die Präsidenten und Hauptgeschäftsführer der rheinland-pfälzischen Industrie- und Handelskammern und Handwerkskammern einig.

Ausschreibungsunterlagen können angefordert werden

– über das Internet unter http://www.innovationspreis-rlp.de

– beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Referat 8401, Frau Melanie Fries, Stiftsstraße 9, 55116 Mainz, Telefon: 06131/16-2231, Telefax: 06131/16-172231; E-Mail: melanie.fries@mwvlw.rlp.de; sowie

– bei den Industrie- und Handelskammern, den Handwerkskammern, der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) GmbH und bei allen Technologieberatungsstellen des Landes. Weiterlesen „Innovationspreis Rheinland-Pfalz 2011 – Innovationspreis – Jetzt bewerben!“

Rheinland-Pfalz, Verkehr

Schweitzer: Verkehrsregelung in Hetzerath zeigt erste Erfolge

Schweitzer: Verkehrsregelung in Hetzerath zeigt erste Erfolge

Mainz. 30. Dezember 2010. (red). Aktuelle Verkehrszählungen eines unabhängigen Ingenieurbüros weisen nach, dass die Maßnahmen der Landesregierung zum Lkw-Durchgangsverkehr in der Ortsdurchfahrt von Hetzerath sehr gut wirken. Dies teilte Verkehrsstaatssekretär Alexander Schweitzer heute in Mainz mit. „Vor dem Hintergrund der vorangegangenen Diskussionen ist der Erfolg der Maßnahme umso bemerkenswerter, weil damit alle Prognosen, aber auch die eine oder andere persönliche Schilderung der Situation, die mich erreicht, übertroffen wurde. Eine Reduzierung um etwa 50 Prozent in der Hauptstraße und sogar um etwa 60 Prozent in der Kirchstraße sprechen eine mehr als deutliche Sprache.“ Man werde nun die Entwicklung weiter sorgfältig beobachten, um dieses Plus an Entlastung für die Bürger auch künftig zu stabilisieren.

„Die Forderung nach einer Sperrung der Ortsdurchfahrt von Hetzerath für Lkw hatte alle Beteiligten vor eine kaum lösbare Aufgabe gestellt“, so Schweitzer. Auf der einen Seite standen die Interessen der Bürger auf eine möglichst weit gehende Sperrung und auf der anderen die Forderung der örtlichen Wirtschaft, „das ist inhaltlich naturgemäß kontrovers und, das bestätigten auch die Beteiligten in den jeweiligen Sitzungen und Terminen, nicht Konsens führend“. Gleichwohl seien alle Gespräche in sehr sachlicher Atmosphäre geführt und ein gemeinsamer Nenner gesucht worden, der einen vertretbaren Kompromiss darstellt.

Schweitzer wies erneut darauf hin, dass die federführende Behörde keine willkürliche Entscheidung in die eine oder andere Richtung getroffen habe. „Sie musste die Verhältnismäßigkeit der jeweiligen Maßnahme prüfen und musste – neben dem hier im Vordergrund stehenden Schutz der Bevölkerung – in die Abwägung auch einbeziehen, ob beispielsweise die Konkurrenzfähigkeit eines Unternehmens in Frage gestellt wird.“ Letztlich müsse die getroffene Maßnahme damit auch vor Gericht Bestand haben.

Rheinland-Pfalz

Schweitzer: L 239 für 854.000 Euro neu ausgebaut

Schweitzer: L 239 für 854.000 Euro neu ausgebaut

Straßenbau

Mainz. 13. Dezember 2010. (red). Verkehrsstaatssekretär Alexander Schweitzer hat die neu ausgebaute L 239 zwischen Wallhausen und Gutenberg bei einem Ortstermin nun auch offiziell für den Verkehr freigegeben. „In Wallhausen und Gutenberg sowie auf der Strecke dazwischen wurden rund 854.000 Euro investiert. Das Land hat den Löwenanteil davon, rund 842.000 Euro, bereitgestellt“, sagte Schweitzer.

Der alte Zustand der Straße wies im gesamten Verlauf der Fahrbahn bauliche Mängel auf. Auf der freien Strecke zwischen den beiden Gemeinden waren die Schäden tiefgreifender, da die Asphaltbefestigung der Verkehrsbelastung von rund 5.300 Fahrzeugen pro Tag nicht mehr gewachsen war. „Die L 239 ist doppelt so stark belastet wie eine durchschnittliche Landesstraße in Rheinland-Pfalz und zeigt dadurch auch die Verkehrsbedeutung der Straße für diese Region.“

In den Ortslagen von Wallhausen und Gutenberg wurden die Fahrbahndecken erneuert und kleinere Arbeiten an Bordsteinen und Gehwegen durchgeführt. Auf der freien Strecke wurde die Straße im Bestandsausbau verstärkt. Das bedeutet, dass auf die vorhandene Straßenbefestigung ein neues, ausreichend starkes Asphaltpaket gelegt wurde und gleichzeitig die Straße auf sechs Meter Fahrbahn verbreitert wurde.

„Die Landesregierung hat sich die Aufrechterhaltung und die Verbesserung der Mobilität im gesamten Land zum Ziel gesetzt“, unterstrich Schweitzer. In der laufenden Legislaturperiode werden rund 500 Millionen Euro in die Erhaltung sowie den Um-, Aus- und den Neubau alleine in unsere Landesstraßen investiert. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Erhaltung des Straßennetzes. Ein weiterer Schwerpunkt der rheinland-pfälzischen Verkehrspolitik ist darüber hinaus die Beseitigung von Unfallschwerpunkten. „So können wir die Verkehrssicherheit auf unseren Straßen weiter verbessern.“, informierte der Landes-Politiker.

Autoren, Bildung, Deutschland, Dokumentation, Europa, Fernsehen, freie Medien, Grundgesetz, Grundrechte, Informations-Freiheit, Journalisten, Menschenrechte, Regional, Regionalhilfe.de, Rhein-Pfalz-Kreis, Rheinhessen-Pfalz, Rheinland-Pfalz

Buch-Lesungen mit Andreas Klamm – Sabaot

Buch-Lesungen mit Andreas Klamm – Sabaot

Buch-Lesungen mit Andreas Klamm – Sabaot für Deutschland, Österreich und die Schweiz für das Jahr 2011 können ab sofort gebucht werden bei British Newsflash Magazine, Tel. 0 6236 416 802, email: kontakt@radiotvinfo.org. Ausführliche und weitere Informationen zu den Büchern und Buch-Lesungen sind bei www.radiotvinfo.org/andreasklamm zu finden.

Mainz, Rheinland-Pfalz

GRÜNE fordern Schulreform von unten

GRÜNE fordern Schulreform von unten

PISA-Studie bescheinigt Mittelmäßigkeit

Mainz. (red). 8. Dezember 2010. Zu den am 7. Dezember veröffentlichten Ergebnissen von PISA 2009 erklärten Daniel Köbler, Landesvorstandssprecher und Spitzenkandidat von Bündnis 90 / Die Grünen Rheinland-Pfalz, sowie Nils Wiechmann, GRÜNER Bildungsexperte und Listenkandidat auf Platz 6:

„Die aktuelle PISA-Studie zeigt, dass sich Deutschland ins Mittelfeld vorgearbeitet hat. Diesen kleinen Erfolg sehen wir als das Verdienst engagierter LehrerInnen, die trotz widriger Bedingungen ihren Beruf voller Idealismus ausüben. Letztlich entscheidend ist jedoch, dass wir noch lange nicht in der groß angekündigten Bildungsrepublik angekommen sind. Auch wenn sich Bildungsministerin Ahnen damit brüstet, dass Rheinland-Pfalz im oberen Drittel der deutschen Bundesländer liegt, sollten wir uns doch eher an den Spitzenländern wie Finnland orientieren, die vormachen, wie gute Bildung funktioniert!“, kritisierte Daniel Köbler.

„Der Zusammenhang zwischen Geldbeutel und Bildungschancen ist immer noch viel zu hoch. Auch das ist ein Ergebnis der aktuellen Studie. Was die Ausgaben pro SchülerIn betrifft, liegt Rheinland-Pfalz hinter dem bundesweiten Durchschnitt immer noch zurück. Es gibt immer noch viel zu wenig individuelle Förderung in kleineren Klassen. Immer noch ist der Unterrichtsausfall viel zu hoch und im Land fehlen an den allgemeinbildenden Schulen immer noch 500 Lehrerinnen und Lehrer“, erläuterte Nils Wiechmann.

„Wir wollen Schluss machen mit der Mogelpackung ‚Realschule plus‘ und stattdessen eine Schulreform von unten. Unsere Schulreform von unten vollzieht sich in Abstimmung mit den Menschen vor Ort. Dort, wo es gewollt ist, verwirklichen wir längeres gemeinsames Lernen und bauen die Gesamtschulen konsequent aus. Außerdem müssen wir die Rahmenbedingungen in unseren Kitas und Schulen verbessert werden – mehr Schulsozialarbeit, mehr Selbständigkeit für die Schulen, mehr finanzielle Ressourcen!“, so Köbler abschließend.

Kirchengemeinden, Mainz, Medien, Menschenrechte, Rheinland-Pfalz

Gesellschaftliche Teilhabe von Kindern fördern

Gesellschaftliche Teilhabe von Kindern fördern

Spitzengespräch von SPD-Vorstand und Bischöfen in Rheinland-Pfalz

Mainz. (red). 8. Dezember 2010. Mitglieder des Präsidiums der SPD Rheinland-Pfalz und die rheinland-pfälzischen Bischöfe haben sich am Dienstag, 7. Dezember, zu einem Spitzengespräch im Mainzer Landtag getroffen. Diskutiert wurden dabei Möglichkeiten, die gesellschaftliche Teilhabe von Kindern in Armut zu fördern. Neben der von der SPD geforderten und auch der Katholischen Kirche grundsätzlich befürworteten Erhöhung der Hartz IV-Sätze wurde das Thema Kinderarmut auch unter bildungspolitischen Aspekten besprochen. Einig waren sich die Gesprächspartner, dass Kinderarmut nicht allein durch staatliches Engagement bewältigt werden kann, sondern auch ehrenamtliches Engagement aus der Bevölkerung notwendig ist, wie es vielfach in den Pfarrgemeinden zu finden ist. Die erarbeiteten Vorschläge werden in das Regierungsprogramm der SPD Rheinland-Pfalz einfließen. Weiteres Thema des Austauschs waren Überlegungen zur Versachlichung der gesellschaftlichen Debatte über Migration und Integration, die nach Auffassung beider Seiten erforderlich ist.

Teilnehmer des Treffens waren von Seiten der SPD Rheinland-Pfalz: der Landesvorsitzende, Ministerpräsident Kurt Beck, die stellvertretende Landesvorsitzende, Staatsministerin Doris Ahnen, Generalsekretärin Heike Raab, der Parteiratsvorsitzende, Staatssekretär Roger Lewentz, und Gernot Mittler, Finanzminister a.D. Die Bischöfe waren vertreten durch den Mainzer Bischof, Kardinal Karl Lehmann, und den Bischof von Speyer, Dr. Karl-Heinz Wiesemann, sowie die Generalvikare Dietmar Giebelmann (Mainz), Dr. Georg Holkenbrink (Trier), Dr. Franz Kaspar (Limburg) und Dr. Franz Jung (Speyer).

Mainz, Rheinland-Pfalz

Englert: PAUL-Empfehlungen zielgerichtet nutzen

Englert: PAUL-Empfehlungen zielgerichtet nutzen

Landwirtschaft und ländliche Entwicklung

Mainz. (red). 8. Dezember 2010. Fast 93 Millionen Euro hat der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums seit 2007 für die Förderung der Agrarstrukturverbesserung, Agrarumweltmaßnahmen und die ländliche Entwicklung in Rheinland-Pfalz beigesteuert. Darauf hat Staatssekretär Siegfried Englert vor dem rheinland-pfälzischen Begleitausschuss zum Entwicklungsprogramm PAUL hingewiesen. „Gerade bei innovativen Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität im ländlichen Raum wirkt sich allerdings bei der vorgesehenen Kofinanzierung der ELER-Mittel durch die kommunalen Partner die zunehmende Finanznot der Gemeinden aus“, erläuterte Englert. Daher müssten neue Partner mit ins Boot genommen werden.

Für innovative private Vorhaben und transnationale Projekte hat das Land bereits zusätzliche Landesmittel bereitgestellt. Für kommunale Projekte, so hob der Staatssekretär hervor, könnten weitere öffentliche Mittelgeber wie beispielsweise Stiftungen unterstützend mitwirken.

Rheinland-Pfalz lässt nach den Worten des Landwirtschaftsstaatssekretärs Ergebnisse und Wirkungen der Förderangebote vom Institut für Ländliche Strukturforschung (IfLS) evaluieren. Der Begleitausschuss hat in seiner Sitzung die Bewertungsergebnisse, insbesondere auch die Empfehlungen der Wissenschaftler besprochen und kam zu dem Ergebnis, dass bereits ein gutes Stück des Weges zurückgelegt worden sei. Die Wirksamkeit der Maßnahmen wurde durch die Überprüfung des IfLS grundsätzlich bestätigt.

Koblenz, Polizei, Polizei-Bericht, Rheinland-Pfalz

Polizei schießt auf jugendlichen Angreifer

Polizei schießt auf jugendlichen Angreifer

Mainz. 28. November 2010. Einem Bericht des Südwestrundfunks (SWR) zufolge hat in der Nacht zum Sonntag ein Polizist einen 17jährigen Jugendlichen mit vier Schüssen niedergeschossen. Der Jugendliche sei mit einem Messer zuvor auf einen Polizeibeamten losgegangen. In der Folge der Schüsse wurde der 17-Jährige schwer verletzt. Nach Polizeiangaben schwebt der junge Mann nicht in Lebensgefahr.

Gegen 1.30 Uhr wurde die Polizei zu einem Familienstreit in die Henry-Dunat-Straße gerufen. Dort habe der 17jährige Jugendliche randaliert. Vor dem Haus habe der junge Mann die Beamten mit einem Messer angegriffen. Die Polizei versuchte zunächst die Attacke mit Pfefferspray abzuwehren. Der Abwehrversuch scheiterte. Daraufhin habe einer der Polizei-Beamten zunächst in die Luft und dann vier Mal gezielt auf den 17jährigen Jugendlichen geschossen. Der Schüler wurde in Beine und Brust getroffen und in ein Krankenhaus eingeliefert.

Die Staatsanwaltschaft in Mainz hat die Ermittlungen übernommen und geht jetzt auch der Frage nach, ob der Gebrauch der Schusswaffe durch den Beamten rechtmäßig war. Zur Zeit wird vermutet, dass eine Notwehr-Situation vorgelegen habe. Um die Ermittlungen möglichst neutral zu führen wurde mit den kriminalpolizeilichen Ermittlungen das Polizeipräsidium Koblenz beauftragt.


Vorderpfalz aktuell, Radio- und Fernseh-Magazin seit 1984, Redaktion und Moderation: Andreas Klamm-Sabaot (Nachrichten-Redaktion).

Deutschland, freie Medien, Mainz, Meinungs-Freiheit, Menschenrechte, Politik, Polizei, Presse, Pressefreiheit, Rheinland-Pfalz

Innenminister warnt vor Terror-Anschlägen in Deutschland

Innenminister warnt vor Terror-Anschlägen in Deutschland

Kein Grund zu Panik – Menschen in Deutschland sollten sehr wachsam sein – Verstärkte Schutz-Massnahmen in allen öffentlichen Bereichen – Zivilschutz in Deutschland steht vor einer großen Herausforderung – Innenminister Karl Peter Bruch bestätigt: Die Lage ist ernst

Von Andreas Klamm-Sabaot

Berlin. / Mainz. 18. November 2010. Nach der Terror-Warnung von Bundesinnenminister Thomas de Maiziére (CDU) am Mittwoch (17. November 2010) ist die Lage in Deutschland angespannt. Grund zur Hysterie bestehe keine, betonte der Bundesinnenminister, doch knapp vier Tage vor möglichen Anschlägen von Terroristen am 22. November 2010 sei die Situation und Lage nach Erkenntnissen der Bundessicherheitsbehörden (BuSiBe) ernst. An allen öffentlichen Einrichtungen, Flughäfen, Bahnhöfen, Weihnachtsmärkten und Prestige-Gebäuden, wie Ministerien, Amtssitz des Bundespräsidenten und Bundestag wachen mit Maschinen-Pistolen bewaffnete Bundespolizisten und Bundespolizistinnen über die Sicherheit der Menschen in Deutschland.

Thomas de Maiziére (CDU) warnte in bislang kaum gekannter Deutlichkeit vor möglichen Anschlägen von Terroristen in Deutschland. Auf welchen Wegen die Terroristen nach Deutschland einreisen wollen, ist den Bundessicherheitsbehörden, Bundesnachrichtendienst (BND), Bundeskriminalamt, Bundespolizei, Polizei und deutschen Spezialgeheimdiensten wie Militärischer Abschirmdienst (MAD) offenbar zur Stunde noch nicht bekannt. Zum Schutz der Menschen in Deutschland patroullieren schwer bewaffnete Polizisten und Bundespolizisten nicht nur an Flughäfen und Bahnhöfen sondern kontrollieren auch verschärft an den Grenzen in Deutschland. Denkbar seien auch Ausweis- und Reisepass-Kontrollen bei Reisen in Ländern an den Grenzen, die zum sogenannten Raum und Gebiet des Schengen-Abkommens zählen. Als mögliche Ziele für Anschläge der Terroristen werden Weihnachtsmärkte, alle öffentlichen Einrichtungen, Kongresse, Flughäfen, Bahnhöfe und eben auch Prestige-Gebäude wie der Amtssitz des Bundespräsidenten, Bundestag, Partei-Zentralen von CDU, CSU und FDP, der Kopfbahnhof in Stuttgart, Brandenburger Tor, Hotels und Banken-Viertel in der Banken-Metropole Frankfurt am Main in Spekulationen genannt. Alle Einrichtungen haben gemeinsam, dass diese für die Menschen in Deutschland nicht nur wichtig sind, sondern für eine Vielzahl von Menschen auch lieb gewonnen sind und aus dem öffentlichen Bild des täglichen Geschehens in Deutschland kaum noch wegzudenken sind.

Deutsche Experten für Terror diskutieren auch darüber, ob Anschläge auf Hotels in Deutschland, ähnlich wie im Jahr 2008 in Mumbai möglich sein könnten. Damals wurden bei Überfallen von islamischen Terroristen auf Hotels mehr als 160 Menschen ermordet. Um diese und weitere Fragen zu beantworten bleiben den Bundessicherheitsbehörden (BuSiBe) nur noch knapp vier Tage Zeit, nach Angaben des Bundesinnenministers Thomas de Maiziére könnten Anschläge von Terroristen bereits am 22. November 2010 oder zum Ende des Monats möglich sein.

Rheinland-Pfälzischer Innenminister Karl Peter Bruch bestätigt „ernste Lage“ in Deutschland

In der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz sehen sich die Landessicherheitsbehörden (LaSiBe) seit geraumer Zeit mit einer abstrakt hohen Gefährdung durch den internationalen islamistischen Terrorismus konfrontiert. Diese Bedrohungslage umfasse letztlich auch die Gefahr von Anschlägen in der Bundesrepublik.

Der rheinland-pfälzische Innenminister Karl Peter Bruch (SPD) erklärte noch gestern in Mainz: „Aktuelle, weitere gefährdungsrelevante Erkenntnisse und Sachverhalte lassen die Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern übereinstimmend zu der Einschätzung gelangen, dass wir es gegenwärtig mit einer qualitativ neuen Bedrohungssituation zu tun haben. Ich habe deshalb angeordnet, dass unsere Polizei bis auf Weiteres lageangepasste Maßnahmen durchführt, das schließt auch eine höhere, sichtbare Präsenz der Polizei ein. Daneben wird es weiterhin weitere, nicht sichtbare Maßnahmen geben. Die Lage ist ernst, wir reagieren darauf konsequent, aber keinesfalls mit Hysterie.“.

Entscheidend für diese Neubewertung sei nicht allein die Tatsache, dass uns innerhalb kürzester Zeit mehrere gefährdungsrelevante Sachverhalte bekannt geworden sind, sondern auch das hohe Maß an zeit- und inhaltlichen Übereinstimmungen mit der bisherigen Hinweislage. Die Sicherheitsbehörden des Bundes und der Länder seien auf diese Situation gut vorbereitet. Bereits im Zusammenhang mit der erhöhten Bedrohungslage zur Bundestagswahl im vergangenen Jahr seien umfangreiche Maßnahmen-Kkonzeptionen erarbeitet wurden, die jetzt erneut zur Anwendung kommen, ergänzte der Innenminister von Rheinland-Pfalz Peter Bruch (SPD). Als mögliche besonders gefährdete Anschlagsziele nannte der Innenminister die Städte Berlin, München, Hamburg und das Ruhrgebiet.

Zivilschutz als präventiver Schutz vor und nach Terror-Anschlägen

Ohne in Hysterie oder gar in Panik zu geraten, empfiehlt es sich im Rahmen des präventiven Zivilschutzes vor und nach Terror-Anschlägen in Deutschland im Beispiel darauf zu achten, ausreichend Geld- Wasser- Nahrungs- und Medikamente-Vorräte für etwa rund sechs Monate in Deutschland bereit zu halten. Die Menschen in Deutschland sollten jetzt besonders wachsam sein und mutig genug sein, verdächtige Personen oder Ereignisse auch mittels dem Polizei-Notruf 110, oder an die lokalen Polizei-Reviere rechtzeitig zu melden.

Gesundheit, Rheinland-Pfalz

Neue Community gegründet: 1. Weltweiter Neuroendokriner Tumortag in Mainz

Neue Community gegründet: 1. Weltweiter Neuroendokriner Tumortag in Mainz

Mainz. 17. November 2010. (red). Der weltweit erste Neuroendokrine Tumortag hat am 10. November 2010 auch in Mainz stattgefunden. Einen Infotag für Patienten mit der Erkrankung „Neuroendokrine Tumoren“ (NET) bot die I. Medizinische Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz am Mittwoch, 10. November 2010 an. Erstmals in diesem Jahr sollte im Rahmen des 1. Weltweiten Neuroendokrinen Tumortages auf diese seltene Krankheit aufmerksam gemacht werden. Die Referenten der Universitätsmedizin Mainz berichteten dabei über die Diagnose sowie medikamentöse und chirurgische Therapiemöglichkeiten von neuroendokrinen Tumoren und informierten über nuklearmedizinische Behandlungsverfahren. Zudem gaben sie den betroffenen Besuchern die Möglichkeit, sich nach den Vorträgen mit anderen Patienten auszutauschen und den Experten Fragen zu stellen.

Neuroendokrine Tumoren sind gut- oder bösartige Tumoren, die im Magen-Darm-Trakt entstehen. NET stellen eine relativ uneinheitliche Erkrankungsgruppe dar. Zahlreiche Tumorarten werden unterschieden, die vielfältige Beschwerden auslösen können und sich darüber hinaus hinsichtlich ihrer Neigung zur Ausbreitung im Körper und der Abgabe beziehungsweise Nicht-Abgabe von Hormonen voneinander abgrenzen lassen.

Den Aufruf zum 1. Weltweiten Neuroendokrinen Tumortag startete der neu gegründete weltweite Zusammenschluss von Selbsthilfegruppen für neuroendokrine Tumoren, die „Worldwide NET Community“. Ziel ist es, die Öffentlichkeit, Ärzte und Pflegepersonal, Politiker, Betroffene und Angehörige für neuroendokrine Tumoren zu sensibilisieren, um eine möglichst frühzeitige Diagnose sowie optimale Therapieoptionen für Patienten mit dieser komplexen Tumorerkrankung zu gewährleisten.

Rheinland-Pfalz, Verkehr

Förderung touristische Infrastruktur

Förderung touristische Infrastruktur

Hering: 660.000 Euro für neuen Park in Bad Bertrich

Mainz. 17. November 2010 (red). Der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Hendrik Hering hat Anfang November der Ortsgemeinde Bad Bertrich für die Neugestaltung des Römerkessels zum Landschaftstherapeutischen Park einen Zuschuss in Höhe von rund 660.000 Euro zugesagt. „Mit dem neuen landschaftstherapeutischen Park, der den vorhandenen Kurpark ergänzt und die für einen Kurort so wichtige innerörtliche Atmosphäre weiter verbessert, betont Bad Bertrich seine Stärken“, so Hering.

Die Ortsgemeinde Bad Bertrich plant einen innerstädtischen Park, der unmittelbar an die Altstadt anschließt und Naturnähe mit phantasievoller Gestaltung verbindet. Der landschaftstherapeutische Park soll in drei Bauabschnitten umgesetzt werden: Eingangsbereich und Inselgarten, Mußegarten nebst Berggarten und Vulkangarten, Toreingang zum Schwanenweiher.

Der Römerkessel soll als römisch erkennbar sein, vorgesehen ist eine verkleinerte Nachbildung eines römischen Torbogens. Zentrale Maßnahme ist die Anlegung eines Sees mit drei Inseln. In dem Bereich zwischen Inselgarten und Vulkangarten soll ein kleiner Aufgang mit Aussichtsplattform eingerichtet werden, um ein Aussichtserlebnis (Landschaftsbalkon) auf Insel- und Vulkangarten zu schaffen. Neben Sitzgelegenheiten, Liegen, Natursofas, und Pflanzen ist ein Auf- und Abgang zum Bergwald vorgesehen.

Die Tourismusstrategie 2015 hat die Bereiche Wandern, Radtourismus, Wein und Gesundheitstourismus zu Schwerpunktthemen mit guten Wettbewerbschancen festgelegt, im November 2008 hatte Wirtschaftsminister Hendrik Hering für den Schwerpunkt Gesundheitstourismus den Ideenwettbewerb für Heilbäder und Kurorte in Rheinland-Pfalz ausgelobt. Von 21 Heilbädern und Kurorten im Land hatten sich 19 Orte am Wettbewerb beteiligt. Ziel für den Ideenwettbewerb war es, die Heilbäder und Kurorte zur Entwicklung und Umsetzung zukunftsweisender Konzepte für ihre Kurorte zu motivieren.

Zu den fünf Siegerbeiträgen zählte der gemeinsame Beitrag der Kurorte Bad Bertrich, Daun und Manderscheid mit „Gesundheitslandschaft Vulkaneifel – Lust auf Gesundheit, Natur und Leben“. Das Staatsbad Bad Bertrich und die Heilklimatischen Kurorte und Kneipp-Kurorte Daun und Manderscheid wollen künftig in einem verbindlichen Netzwerk als Gesundheitslandschaft Vulkaneifel zusammenarbeiten. Die Gesundheitslandschaft Vulkaneifel positioniert sich demnach mit den Themen Entspannung, Wohlbefinden und Gesundheitsförderung. Der Gestaltung der Landschaft soll mit der gezielten Entwicklung von Landschaftswegen und landschaftstherapeutischen Parks besondere Bedeutung zukommen. Ein Kompetenzzentrum Gesundheitslandschaft Vulkaneifel soll die Aufgaben künftig bündeln. Die Idee der Landschaftstherapie mit Vernetzung der einzigartigen Landschaft mit Therapiewegen und Atmosphärefeldern sowie hochwertigen gesundheitsfördernden Angeboten hatte die Jury überzeugt.

Rheinland-Pfalz

Christian Baldauf: Bamberger darf nicht länger an seinem Amt kleben

Christian Baldauf: Bamberger darf nicht länger an seinem Amt kleben

Personal-politische Debatten vor den Landtags-Wahlen 2011

Mainz. 17. November 2010 (red). Die Auseinandersetzung um den rheinland-pfälzischen Justizminister Heinz Georg Bamberger (SPD) geht mit einem Misstrauensantrag heute Mittag in die nächste Runde. Die Opposition stellte einen Misstrauensantrag und will ein Ausscheiden aus dem Amt des rheinland-pfälzischen Justizministers erreichen. Die oppositionelle CDU in Rheinland-Pfalz spricht inzwischen von einem „Verfassungs-Verstoß“ in der Debatte um Personal-politische Entscheidungen.

Bereits vor zwei Wochen forderte der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Christian Baldauf (CDU), erneut Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) auf, den Justizminister abzulösen. Ministerpräsident Beck müsse umgehend Stellung beziehen. Es könne nicht sein dass sich die Staatskanzlei und das Justizministerium wegduckten und auf Zeit spielten. Nachdem das Bundesverfassungsgericht einen Verfassungsverstoß bestätigte, habe gestern das Bundesverwaltungsgericht dem Justizminister Rechtsschutzvereitelung bescheinigt. Bambergers Weigerung persönliche Konsequenzen zu ziehen und zurückzutreten sei ein deutliches Zeichen mangelnden Anstands.

„Auch Beck drückt sich vor seiner Verantwortung und duckt sich weg. Das Vertrauen der Bürger in die Regierung ist nachhaltig erschüttert, wenn der Verfassungsminister gegen die Verfassung verstößt und der Ministerpräsident das Verhalten billigt. Dieses Vorgehen des Justizministers mit Rückendeckung des Ministerpräsidenten ist ein weiterer Fall der fragwürdigen und willkürlichen Personalpolitik der Landesregierung. Wohl hat es Ministerpräsident Beck nach der höchstrichterlichen Bescheinigung des Verfassungsbruchs seines Ministers und der Ansage Bambergers, im Amt zu bleiben, die Sprache verschlagen. Wir erwarten jedoch eine umgehende Erklärung des Ministerpräsidenten.“, ergänzte der CDU-Politiker.

Rheinland-Pfalz

Bürokratieabbau: Schnellere Verfahren garantiert

Bürokratieabbau: Schnellere Verfahren garantiert

Mainz. 17. November 2010. (red). Mittelständische Unternehmen in Rheinland-Pfalz profitieren von neuen Servicegarantien der landeseigenen Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) GmbH: Das zentrale Wirtschaftsförderungsinstitut des Landes garantiert ab dem 15. November die Bearbeitung der Anträge in den Zuschussprogrammen zur Messeförderung, zur Förderung von Ausbildungsverbünden, von Ausbildungsakquisiteuren sowie zur Förderung der Übernahme von Auszubildenden aus Insolvenzbetrieben innerhalb von zehn Bankarbeitstagen.

Im Rahmen des Messeförderungsprogramms gewährt die ISB Unternehmen Zuschüsse für die Beteiligung an exportorientierten Messen und Produktpräsentationen. Bei der Förderung von Ausbildungsplatzakquisiteuren und von Ausbildungsplatzverbünden unterstützt die ISB die Schaffung von Ausbildungsplätzen im Betrieb bzw. die Beteiligung an Ausbildungsverbünden, wenn nicht alle Inhalte einer Ausbildung im Betrieb angeboten werden können. Dazu kann die ISB Betrieben Zuschüsse gewähren, wenn sie Auszubildende aus insolventen Betrieben übernehmen.

„Diese neue Servicegarantie bei der ISB ist ein greifbares Beispiel für die Initiative ‚Bürokratieabbau konkret‛ der Landesregierung“, erklärt der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Hendrik Hering. Entsprechend dem Landesmotto ‚Wir machen’s einfach‛ könnten nach den Servicegarantien für die ‚Mittelstandsförderungsdarlehen’‚ das ‚Beratungsprogramm Mittelstand‛ und das ‚Beratungsprogramm für Existenzgründer‛ jetzt auch für vier weitere Fördermöglichkeiten eine extrem kurze Bearbeitungszeit zusagt werden. „Wir wollen es Betrieben in Rheinland-Pfalz leicht machen, Fördermöglichkeiten des Landes zu nutzen, und ihnen so schnell wie möglich Planungssicherheit geben.“

Spätestens zehn Bankarbeitstage nach Vorlage vollständiger Antragsunterlagen liege der Bescheid vor, so die ISB. „Und wenn der Antrag unvollständig ist, erhält der Antragsteller – beim Messeförderungsprogramm die Unternehmerin oder der Unternehmer selbst, bei den Ausbildungsförderungsprogrammen der Regionalpartner als antragsannehmende Stelle – innerhalb dieser zehn Arbeitstage eine Eingangsbestätigung und die Informationen, welche Unterlagen oder Informationen wir noch benötigen“, erklärt Ulrich Link, Geschäftsführer der ISB.

Rheinland-Pfalz, Verkehr, Wahlkampf

Bahnlärm belastet Menschen im Mittelrheintal

Bahnlärm belastet Menschen im Mittelrheintal

GRÜNE für kurzfristige Maßnahmen

Mainz. 17. November 2010. (red / and). Bündnis 90 / Die Grünen sind zur Überzeugung gelangt, dass Bahnlärm die Menschen im Mittelrheintal belastet. Im Nachgang des ersten Internationalen Bahnlärmkongresses in Boppard erklärt Eveline Lemke, Landesvorstandssprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz:

„Der Bahnlärmkongress zeigte, dass es offensichtlich noch viel Entwicklungs- und Ideenpotential gibt. Ich sehe mich darin bestärkt, dass wir mit unserer GRÜNEN Forderung, lärmabhängige Trassenpreise einzuführen auf einem guten und richtigen Weg sind. Denn die von Dauerlärm geplagten Menschen im Rheintal brauchen eine Lärmentlastung, die kurzfristig und schnell umsetzbar ist. Dazu gehört ebenfalls eine massive Erhöhung der Mittel für Lärmschutzmaßnahmen. Heute rächt es sich, dass die Landesregierung in den vergangenen Jahren nichts getan hat, um die Lebensqualität der betroffenen BewohnerInnen zu verbessern“.

„Die von Verkehrsminister Hendrik Hering geforderte Alternativstrecke zur Lärmentlastung des Mittelrheintals als zentrale Lärmschutzmaßnahme, entlarvt sich bei genauer Betrachtung als durchschaubares Wahlkampfmanöver. Klingt gut, aber bis zur Realisierung könnten noch mehr als 20 Jahre vergehen. Zudem wäre eine solche Alternativstrecke teuer und würde das Problem lediglich verlagern. Das wurde auch aus den Beiträgen der Referenten des Bahnlärmkongresses deutlich. Eine bessere Lösung wäre die Verabschiedung eines Verkehrslärmgesetzes auf Bundesebene, das den Menschen einen besseren und rechtssicheren Schutz vor Lärm aller Arten bietet. Auf EU-Ebene müssen die Umgebungslärmrichtlinie geprüft und verbessert werden“,ergänzte Eveline Lemke.

Rheinland-Pfalz

Schweitzer: Gründertag bietet Perspektiven

Schweitzer: Gründertag bietet Perspektiven

Gründeroffensive 2010

Mainz. 17. November 2010. (red). Wer sein eigener Chef werden will, muss nicht notwendigerweise ein neues Unternehmen gründen. Eine Existenzgründung kann auch darin bestehen, ein bereits bestehendes Unternehmen zu übernehmen. Diese Form des Starts in die Selbständigkeit bietet auch für Arbeitslose vielfältige Chancen. Denn längst werden Unternehmen nicht mehr nur auf Kinder vererbt. Die externe Unternehmensnachfolge nimmt stetig zu. In Rheinland-Pfalz stehen jährlich rund 3740 Unternehmen zur Übergabe an. Jedes Jahr werden 320 Betriebe stillgelegt, weil keine Nachfolgelösung gefunden wird. „Damit gehen Werte, Wissen und auch Arbeitsplätze verloren“, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Alexander Schweitzer bei der Eröffnung des gemeinsamen Gründertages mit der Bundesagentur für Arbeit in Mainz. „Deshalb ist es der Landesregierung wichtig, Betriebsübernahmen als eine Form der Gründung zu unterstützen.“

Wer bereits über langjährige Berufserfahrung verfügt und auf der Suche nach einer neuen Herausforderung ist, dem bieten sich damit vielfältige Möglichkeiten. Aber auch für Hochschulabsolventen ist die Betriebsübernahme eine erfolgsversprechende Form des Berufseinstiegs. Die Übernahme eines Unternehmens bietet für potenzielle Existenzgründer viele Vorteile: Der Betrieb ist am Markt bereits eingeführt, und es gibt bereits einen Kundenstamm sowie gefestigte Beziehungen zu Lieferanten und anderen Geschäftspartnern. Mit dem Gründertag 2010 will die Agentur für Arbeit Mainz im Rahmen der Gründeroffensive „Suche: Unternehmen – biete: Gründergeist“ potenzielle Existenzgründer auf die Übernahme als Form der Existenzgründung aufmerksam machen und dazu anregen, den Schritt zu einer externen Unternehmensnachfolge zu wagen. Angesprochen sind vor allem auch Menschen, die in der Selbstständigkeit eine lohnende Alternative zur Arbeitslosigkeit sehen. Das in vorangegangenen Berufsjahren oder im Studium erworbene Wissen lässt sich bei sorgfältiger Planung immer gewinnbringend in ein bestehendes Unternehmen einbringen. Der Gründertag der Agentur für Arbeit Mainz präsentiert Beratungs- und Unterstützungsangebote und eröffnet Wege ins Netzwerk vor Ort. Im Rahmen von Vorträgen und an Informationsständen verschiedener Partner werden wichtige Fragestellungen im Vorfeld einer Betriebsübernahme thematisiert.

Mit der Gründeroffensive des Landes sollen potentielle Unternehmensgründerinnen und Unternehmensgründer angesprochen und auf die Übernahme als Form der Existenzgründung sowie auf die Beratungs- und Fördermöglichkeiten aufmerksam gemacht werden, so Schweitzer weiter. Die Gründeroffensive richtet sich zudem an etablierte Unternehmerinnen und Unternehmer, um sie darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig es ist, frühzeitig an die Unternehmensnachfolge zu denken und sie als eine Strategie zur Unternehmenssicherung zu betrachten. „Viel zu oft wird der Gedanke an die Übergabe verdrängt und damit auch das Ergebnis langer unternehmerischer Leistung gefährdet“, so Staatssekretär Schweitzer.

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Petition zur Situation bi-nationaler Bürger und Menschen in Rheinland-Pfalz

Petition zur Situation bi-nationaler Bürger und Menschen in Rheinland-Pfalz

Kann Kurt Beck Verwandten helfen 65 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, Eltern, Groß-Eltern und Angehörige zu finden?

Mainz. 16. November 2010.(and) Am 16. November 2010 wurde eine Petition zur Situation bi-nationaler Bürger und Menschen in Rheinland-Pfalz und Frankreich an Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) gesendet. In der Petition geht es um Hilfe für Angehörige deutscher und französischer Soldaten und Offiziere, die seit 1945 ihre Eltern, Väter, Mütter oder auch Großeltern suchen. Oft werden den suchenden Kindern und Enkel-Kindern in der ersten und zweiten Generation, das meint den Verwandten der vermissten deutschen und französischen Soldaten und Offiziere, jegliche Informationen verweigert mit der Begründung bei den vermissten Soldaten und Offizieren würde es sich um Polizei-Geheimnisse oder militärische Geheimnisse handeln.

Es mag zwar richtig sein, dass Offiziere der französischen Armee, die im Jahr 1945 in Rheinland-Pfalz in Kaiserlsautern stationiert waren, tatsächlich Teil einer militärischen Geheimhaltungs-Struktur waren, doch 65 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges am 8. Mai 1945, ist es den Kindern und Enkel-Kindern nicht zuzumuten, dass diese auf Informationen zu ihren eigenen Eltern und Groß-Eltern verzichten sollen, aus angeblichen polizeilichen oder militärischen Geheimhaltungs-Gründen, da die französischen und deutschen Offiziere schon aufgrund ihres hohen Alters, so diese noch leben sollten, nicht mehr im aktiven Dienst der deutschen Wehrmacht oder der französischen Armee stehen können.

Das berechtigte Interesse und das Recht auf Information der suchenden Angehörigen, die ihre Eltern oder Groß-Eltern, seien es französische Offiziere oder deutsche Offiziere und Soldaten suchen, sollte heute, 65 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wesentlich höher bewertet werden, als polizeiliche oder militärische Geheimhaltungs-Vorgaben, die in der Zeit des Zweiten Weltkrieges oder in den Jahren im Anschluss gegolten haben. Die Petition an den rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurz Beck (SPD) hat zum Ziel einer beträchtlichen Anzahl von Angehörigen und Verwandten, die vermisste französische und deutsche Soldaten oder Offiziere, oft seit mehreren Jahrzehnten suchen, zu helfen.

Der Autor der Petition und dieses Beitrages ist tunesisch-französisch-deutscher Journalist, Rundfunk-Journalist, Moderator, Fernseh- und Radio-Produzent, Autor von insgesamt neun veröffentlichten Büchern, Verleger und Herausgeber von British Newsflash Magazine, MJB Mission News, ISSN 1999-8414, Radio TV IBS Liberty sowie weiterer Medien und sucht seinen französischen Großvater, den ehemaligen französischen Offizier HEDI SABAOT, der im Jahr 1945 in Kaiserslautern in Deutschland stationiert war, bereits seit 1984.

Der Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes teilte in einer Antwort auf eine Anfrage mit, dass nur vermisste deutsche Soldaten gesucht werden. Die Angehörigen und Verwandten der vermissten französischen Soldaten und Offiziere sind hingegen bislang meist ohne jede Hilfe bei der Suche nach vermissten Verwandten. Die Petition will helfen, die Situation dieser angehörigen Menschen zu verbessern und Hilfe möglich zu machen.

Pressekontakt:

Andreas Klamm – Sabaot

French-German Journalist, Broadcast journalist, author, nurse (R.N.), paramedic, director, missionary and news correspondent

Französisch-deutscher Journalist, staatl. geprft.Gesundheits- und Krankenpfleger, Rettungssanitäter, Missions-Leitung, Missionar, Nachrichten-Korrespondent

c/o Schillerstr. 31, D 67141 Neuhofen, Deutschland, Germany)
c/o 160 Greenford Road, Sudbury Hill – London, HA13QS, United Kingdom, Groß Britannien / Vereinigtes Königreich
Tel. 0049 6236 416 802, Tel. 0049 62 36 48 90 44, Fax.001 503 212 6883 (U.S.A.), email: andreasklamm@hotmail.com

16. November 2010

An

Herrn
Kurt Beck
Ministerpräsident
Staatskanzlei
Peter-Altmeier-Allee 1

D 55116 Mainz
Deutschland

email:
Kurt.Beck@stk.rlp.de

Feldpfad 1a
76889 Steinfeld

Telefon: 06340 716
Telefax: 06340 5080600
email: wahlkreis.mp.beck-steinfeld@t-online.de

Petition und Offener Brief zur Situation tri-nationaler und bi-nationaler Bürger und Bürgerinnen in Rheinland-Pfalz und in Deutschland / französisch-deutsche und deutsch-französische Bürger sogenannte « Mischlings-Kinder »

Anregung Unterstützung und Gründung eines Vereines zur Hilfe für die Situation tri-nationaler und bi-nationaler Bürger und Bürgerinnen in der direkten Folge des Zweiten Weltkrieges

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Kurt Beck !

Als Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz haben Sie zwar reichlich Einfluß, doch vielleicht gibt es noch andere Menschen, die das Anliegen französisch-deutscher, tunesisch-französisch-deutscher, deutsch-französisch-tunesischer und deutsch-französicher Bürger und Bürgerinnen unterstützen können und wollen und daher schreibe ich Ihnen einen offenen Brief und Petitionals Anregung und als Bitte an Sie und an Menschen, die bereit sind die Anliegen bi-nationaler Bürger zu unterstützen. Wie Ihnen bekannt,ist das Jahr 2010 als 65. Jahrestag für die Kapitulation von Deutschland am 8. Mai 1945 vor den Allierten Siegermächten zu betrachten. Noch immer werden suchenden Angehörigen die Informationen vorenthalten. Wie Ihnen vielleicht bekannt suche ich seit meinem 16. Lebensjahr, seit dem Jahr 1984 nach meinem seit 1945 als vermisst geltenden Großvater HEDI SABAOT, der im Jahr 1945 als französischer Offizier, geboren in Tunis in Tunesien in Nord-Afrika in der pfälzischen Stadt Kaiserslautern stationiert war.
Die Suche nach meinem Großvater führte mich innerhalb von 25 Jahren in der Arbeit als Journalist, Rundfunk-Journalist, Autor, Radio- und Fernseh-Produzent, Verleger und Herausgeber von British Newsflash Magazine (seit 1986 ) und MJB Mission News, ISSN 1999-8414 (seit 2008, Groß Britannien und Deutschland) und Buch-Autor von insgesamt 9 veröffentlichten Büchern in alle fünf Kontinente dieser Welt.

Mit dem französischen Militär-Attache in Paris hatte ich zwar eine freundliche und herzliche Korrespondenz, doch 65 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wird mein eigener Großvater HEDI SABAOT, französischer Offizier, stationier t1945 in Kaiserslautern, seither als vermisst geltend, 65 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges immer noch als sogenannte Militär-Geheimnis behandelt.

Mein Großvater HEDI SABAOT ist kein Militär-Geheimnis mehr und ich bitte Sie zu respektieren, insbesondere auch deshalb weil ich KEIN Einzelfall bin, sondern die Probleme dieser Art zahlreiche weitere Menschen betrifft, zu handeln und sich dafür einzusetzen, dass die Kinder und Enkel-Kinder FREIEN ZUGANG zu den Informationen erhalten, was mit den Angehörigen, seien es Eltern, Väter, Mütter, Großmütter und Großväter geschehen ist, erhalten dürfen. Dazu bitte ich zu prüfen, ob mit Ihrer freundlichen Unterstützung die Gründung eines Vereines möglich ist, der suchenden Familien-Angehörige bei der Suche nach den vermissten Angehörigen, die in der Folge des Zweiten Weltkrieges vermisst werden, helfen kann, vor allem wenn es sich um Angehörige nicht-deutscher Herkunft handelt.

Der Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes, den ich in die Suche bereits eingeschaltet hatte sucht nach einer Selbstaufkunft nur nach vermissten deutschen Soldaten, doch leider nicht nach vermissten FRANÖSISCHEN SOLDATEN. Daher halte ich die Gründung eines Vereines der Menschen, wie meiner Mutter, meinen Schwestern und mir und einer beträchtlichen Zahl weiterer Menschen hilft, die Angehörigen und die Informationen über den Verbleib von Angehörigen zu finden. Wie Sie wissen, waren 1950 die Zeiten noch andere. Meine Großmutter Marta Kolacz, geborene MAIER, musste Deutschland im Jahr 1950 für immer verlassen und wanderte nach Australien, Melbourne aus, weil sie die Verfolgung der damals noch von der Nazi-Ideologie indoktrinierten Menschen nicht ertragen konnte.

Doch 65 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, gibt es für mich als afrikanisch-europäischen Bürger und Journalist und als tunesisch-französisch-deutscher Bürger und Journalist sicherlich keinen Grund mehr, die Identität meines Großvaters HEDI SABAOT, der als französischer Offizer auch Frankreich, Deutschland und Europa im Dienst für den Frieden geholfen hat, zu leugnen. Rheinland-Pfalz ist ja ein Welt-offenes Land und Angehörige tri- und bi-nationaler Herkunft müssen ihre Herkunft und Urzwurzeln in verschiedenen Ländern sicher mehr nicht verleugnen. Gibt es einen Grund, weshalb meine Identität, als bi-nationaler oder tri-nationaler Bürger, Journalist, Rundfunk-Journalist, Autor, Verleger, Herausgeber, Moderator und Autor von 9 veröffentlichten Büchern verleugnet werden sollte aufgrund meiner afrikanisch-euorpäischen Herkunft ? Wohl kaum, da ich nicht vermute, dass Sie als Ministerpräsident oder die SPD als Partei, rassistische oder gar Ideologien der NSDAP NICHT gut heißen können oder unterstützen.

Da Sie bereits Mitglied mehrerer französisch-deutscher Institutionen sind, bitte ich Sie freundlichst zu prüfen, die wichtigen ANLIEGEN von Bürgern und Menschen, bi-nationaler oder tri-nationaler Herkunft, das meint in meiner Situation tunesisch-französisch-deutsch in zahlreichen anderen Situationen französisch-deutsch und deutsch-französisch zu unterstützen, vielleicht auch mittels der Gründung eines Vereines, der hilft die geschichtlichen Ereignisse aufzuarbeiten und vor allem Fotos und Informationen über den Verbleib geliebter Angehöriger zu erhalten, auch dann wenn diese als Offiziere für die französische Armee gedient haben. Wie Ihnen bekannt, gab es deutsche Soldaten, die sich in französische Frauen verliebten, denen nach dem Krieg die Haare kahl geschoren wurden und es gab, wie in der Situation meines Großvaters HEDI SABAOT auch französische Offiziere, die sich in deutsche Frauen verliebten. Mein Großvater HEDI SABAOT wurde in Tunis in Tunesien geboren und 1945 bis 1950 war es nicht einfach in Deutschland, in dem zuvor die Doktrin einer überlegenen, sogenannten “weißen Herren-Rasse” gegolten hat, für meine Großmutter und meinen Großvater zu bestehen.

Laut Präambel im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland ist Deutschland und damit Rheinland-Pfalz zum DIENST für den FRIEDEN in dieser Welt verpflichtet und umso mehr bitte ich Sie heute auch in Ihrer Eigenschaft als Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz zu helfen und beizutragen, dass nach den Schrecken des Zweiten Weltkrieges, der so viel Unheil über die Menschen in Deutschland und Europa brachte, einen FRIEDENS-DIENST zu leisten, und auch den MENSCHEN ZU HELFEN, die seit mehreren Jahrzehnten nach vermissten Groß-Eltern, Groß-Mütter, Groß-Väter, Mütter und Väter suchen. Familien-Angehörige, seien es Groß-Eltern oder Eltern, die in der Folge des Zweiten Weltkrieges seit 1945 vermisst werden, dürfen 65 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges nicht mehr als Militär-Geheimnisse behandelt werden.

Als tunesisch-französisch-deutscher Bürger, Journalist, Rundfunk-Journalist, Autor, Buch-Autor, Moderator, Radio- und Fernseh-Produzent, Verleger und Herausgeber seit 1984 – seit mehr als 25 Jahren – der sich seit 1986 für internationale Völkerverständigung in der Arbeit in den Medien engagiert, habe ich auch im Dienst als wehrpflichtiger Soldat für 15 Monate bei der Luftwaffe der Bundeswehr in den Jahren 1988 bis 1989, im öffentlichen Dienst in der Arbeit für Presse und Medien seit 1984, im öffentlichen Dienst auch als staatlich geprüfter Gesundheits- und Krankenpfleger (ehemals tätig für zwei Universtitäts-Kliniken zweier Bundesländer und für kommunale Krankenhäuser in Trägerschaft von Landkreisen und Städten in Deutschland) auch wichtige Dienste nicht nur für Deutschland sondern auch für Frankreich, Groß Britannien und für Menschen aus einer Vielzahl weiterer Ländern nachweisbar geleistet. – Schon daher glaube ich, dass es nicht einen einzigen Grund dafür gibt, die Geschichte meines tunesisch-französischen Großvaters HEDI SABAOT, der Frankreich und in Deutschland im Jahr 1945 als französischer Offizier diente und meine eigene Geschichte und Identität und Urwurzeln zu verleugnen oder gar totzuschweigen und dies trifft sicher auch auf eine beträchtliche Anzahl weiterer Menschen zu, die in Rheinland-Pfalz umgangsprachlich noch heute als sogenannte “Mischlings-Kinder” bezeichnet werden.

Daher, werter Herr Ministerpräsident KURT BECK, bitte ich Sie ausdrücklich mit Ihren guten französisch-deutschen Beziehungen, den Menschen zu helfen, die 65 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges immer noch nach Ihren Angehörigen suchen und dazu beizutragen, dass die Informationen zu den vermissten Angehörigen des Militärs und der Verwandten in Deutschland, Frankreich, Tunesien und darüber hinaus auch in anderen Ländern im Rahmen eines DIENSTES für den Frieden für die suchenden Angehörigen freigegeben werden.

Das RECHT auf Information für die Angehörigen, Kinder und Enkel-Kinder, die ein berechtigtes Interesse haben, zu erfahren, was mit den vermissten Angehörigen, seien es deutsche oder französische Offiziere, geschehen ist ist, meiner Überzeugung nach höher zu bewerten, als die Wahrung sogenannter, militärischer Geheimnisse, 65 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges.

Daher bitte ich Sie heute freundlichst um Prüfung und um Ihre werte Unterstützung und Hilfeleistung.

In der Anlage erhalten Sie noch Informationen zu den von mir 9 geschriebenen und veröffentlichten Büchern. Es würde mich sehr freuen, wenn Sie vielleicht bei etwas Zeit und Ruhe das ein oder andere Buch von mir lesen können.

Vielen Dank im voraus.

Mit freundlichem Gruß

Andreas Klamm – Sabaot
Andreas Klamm – Sabaot
Französisch-(tunesisch)-deutscher Journalist, Rundfunk-Journalist, Autor, Radio- und Fernseh-Produzent, staatlich gerpft. Gesundheits- und Krankenpfleger, Rettungssanitäter, Missionar und Missions-Leitung

Verleger und Herausgeber von Stadtmagazin Ludwigshafen / Vorderpfalz aktuell / 3mnews.org / RPF Rundfunk- und Programmarbeitsgemeinschaft für Film, Funk und Fernsehen seit 1984

Verleger und Herausgeber von British Newsflash Magazine, Radio TV IBS Liberty, IBS Independent Broadcasting Service Liberty seit 1986
French-German Journalist, broadcast journalist, author, nurse (R.N.), director, missionary and news-correspondent, publisher

http://www.andreasklamm.de.be
http://www.andreas-klamm.de.be
http://andreasklamm.radiotvinfo.org
http://www.andreasklamm.blogspot.com
Andreas Klamm, Journalist, staatlich geprüfter Gesundheits- und Krankenpfleger, Steuernummer: Umsatz-Steuer-Ident-No. DE 258678726, (Tax ID number), Finanzamt Ludwigshafen am Rhein, Rheinland-Pfalz, Deutschland (Germany)

Rheinland-Pfalz

Schweitzer: Radweg setzt Akzente für regionalen Tourismus

Schweitzer: Radweg setzt Akzente für regionalen Tourismus

Mainz. (red). 12. November 2010. „Hiermit geht ein lang gehegter Wunsch von Politik und Bürgern in Erfüllung“, sagte Verkehrsstaatssekretär Alexander Schweitzer bei der Freigabe des Radweges an der B 37 von der Alten Schmelz bis Isenachweiher. Mit einer Investition in Höhe von zwei Millionen Euro ist der 2. Teilabschnitt bis Isenach fertig gestellt. Nach Freigabe des Abschnitts zwischen Hardenburg und Ausflugslokal „Alte Schmelz“ im Jahre 2006 war dies der offizielle Lückenschluss bis Isenachweiher. „Damit ist nach rund einem Jahr Bauzeit die zweite Etappe für einen durchgängigen Radweg im Isenachtal geschafft.“ Der neue, durchgängige Radweg über 3,5 Kilometer im Isenachtal setze auch über die Grenzen Bad Dürkheims hinaus einen radtouristischen Akzent, so Schweitzer weiter.

Die „Initiative Radwanderland“ des Landes entwickelt konsequent und erfolgreich den Radverkehr, sie bündelt alle Maßnahmen und Instrumente für die Förderung des Radtourismus. Der Ausbau eines leistungsfähigen Radwegenetzes steht dabei auch im Mittelpunkt: So wurden allein in 2009 gut 36 Kilometer Radwege entlang klassifizierter Straßen fertig gestellt, bei Investitionen von rund neun Millionen Euro.

Germersheim, Rheinland-Pfalz

Schweitzer: Neues Umfeld für den Bahnhof Germersheim-Sondernheim

Schweitzer: Neues Umfeld für den Bahnhof Germersheim-Sondernheim

Mainz / Germersheim. (red). 12. November 2010. Der Ausbau der Stadtbahn von Wörth nach Germersheim geht auf die Zielgerade. „Zum Fahrplanwechsel im Dezember soll die Stadtbahn den Betrieb aufnehmen“, kündigte Verkehrsstaatssekretär Alexander Schweitzer heute bei der Einweihung des umgebauten Bahnhofes in Germersheim-Sondernheim an.

Der bestehende Bahnhof in Sondernheim wird modernisiert. Die Bahnsteige werden auf Stadtbahnstandard gebracht. Eine neue Fußgängerunterführung wird dabei nicht nur für die barrierefreie Zugänglichkeit sorgen, diese Unterführung soll auch die trennende Wirkung der Bahnstrecke in Sondernheim abmildern. Das Bahnhofsumfeld wird neu geordnet und gleichzeitig erweitert: Den Bahnreisenden stehen künftig 35 Park-and-Ride-Parkplätze zu Verfügung und eine moderne Fahrradabstellanlage. Die geschätzten Kosten für den Umbau des Bahnhofsumfeldes liegen bei rund 400.000 Euro. Das Land wird das Vorhaben fördern, derzeit wird der Förderantrag durch den Landesbetrieb Mobilität abschließend geprüft, teilte der Staatssekretär mit.

Die Gesamtinvestition Stadtbahn in Sachen Elektrifizierung und Bahnstationen beträgt 32 Millionen Euro. Der Bund steuert mit rund 19,3 Millionen Euro den Löwenanteil bei, das Land ist mit 8 Millionen Euro im Boot und den Rest tragen die Gemeinden und der Landkreis Germersheim.

Im Zuge der Stadtbahnverlängerung von Wörth nach Germersheim werden in Germersheim noch zwei neue Stadtbahnhaltepunkte – Germersheim-Mitte und Germersheim-Süd – realisiert, kündigte Schweitzer an. Mit der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) als Partner sei gemeinsam ein Konzept zur Verlängerung der Stadtbahn von Wörth bis nach Germersheim entwickelt worden: Elektrifizierung und Ausbau der 27 Kilometer langen zweigleisigen Strecke von Wörth nach Germersheim, den Ausbau von fünf vorhanden Bahnhaltepunkten und den Neubau von – im Endzustand – sieben neuen Bahnstationen.

Rheinland-Pfalz

Michelle Obama wird zum Besuch in der Pfalz erwartet

Michelle Obama wird zum Besuch in der Pfalz erwartet

Besuch bei Soldaten – Treffen mit Bettina Wulff geplant

Washington D. C. /Mainz. 11. November 2010. Nach Informationen des rheinland-pfälzischen Senders SWR wird die Ehefrau von U. S. Präsident Barack H. Obama und First Lady, Michelle Obama, heute Mittag zu einem Kurzbesuch in der Pfalz erwartet.

Aus Anlaß des Veterans Day plane Michelle Obama einen Besuch bei U.S. Soldaten auf dem amerikanischen Militär-Stützpunkt in Ramstein. Zudem wolle die First Lady auch verletzte amerikanische Soldaten im U.S.-Militärkrankenhaus in Landstuhl besuchen. Der Veterans Day ist ein Gedenktag für amerikanische Soldaten.

Auf dem Programm der Kurz-Visite der Präsidenten-Gattin Michelle Obama steht auch eine kurze Begegnung mit der Ehefrau des deutschen Bundespräsidenten, Bettina Wulff.

Nach Informationen der Polizei seien lediglich für den Mittag einige Einschränkungen im Straßenverkehr zu erwarten. Größere Verkehrs-Einschränkungen werden durch den Besuch der amerikanischen First Lady nicht erwatet. Andreas Klamm-Sabaot

Mainz, Rheinland-Pfalz

Ist eine Rettung der Westdeutschen Immobilienbank möglich?

Ist eine Rettung der Westdeutschen Immobilienbank möglich?

Hering warnt vor Abwicklung von erfolgreicher WestLB-Tochter

Mainz. (red). 11. November 2010. Wirtschaftsminister Hendrik Hering hat vor einem übereilten Verkauf und einer damit möglichen Zerschlagung der in Mainz ansässigen Westdeutschen Immobilienbank gewarnt. „Die rheinland-pfälzische Landesregierung steht zu der erfolgreichen Immobilienbank, die nicht zum Opfer der WestLB-Krise werden darf“, sagte Hering. Das Institut mit insgesamt 486 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, davon mehr als die Hälfte in Mainz, sei gerade in den letzten Jahren erfolgreich am Markt. Die Bank habe ihrer Mutter WestLB AG regelmäßig Gewinne überweisen können.

Die Landesregierung teile die Befürchtungen des Betriebsrates, dass die Westdeutsche Immobilienbank Opfer des Konflikts der WestLB AG mit der EU-Kommission werden könnte, so Hering. Die EU hat der WestLB AG im Rahmen eines Beihilfekontrollverfahrens zur Auflage gemacht, die Immobilienbank bis zum 31.12.2010 zu veräußern. Es müsse eine Lösung gefunden werden, die die weitere Existenz der erfolgreich am Markt agierenden Immobilienbank ermögliche, unterstrich der Minister.

Hering forderte die Bundesregierung auf, sich nachdrücklich bei der EU-Kommission in Brüssel für eine Verlängerung der Frist für den Verkauf einzusetzen. Es müsse eine Lösung gefunden werden, die die am Markt erfolgreiche Immobilienbank mit vielen hoch qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor der Zerschlagung bewahre, betonte Minister Hering.

Neustadt, Regional, Rheinland-Pfalz

10. Tourismustag in Neustadt an der Weinstraße

10. Tourismustag in Neustadt an der Weinstraße

Hering: Touristisches Engagement lohnt sich

Mainz. (red). 11. November 2010. Das Tourismusjahr 2010 ist sehr zufrieden stellend gestartet. Laut Statistischem Landesamt erhöhte sich die Gästezahl in den ersten acht Monaten des Jahres um 1,5 Prozent auf gut fünf Millionen. Die Übernachtungen nahmen um 0,8 Prozent auf knapp 14 Millionen zu. „Damit wurde bei den Gästeankünften das Rekordergebnis des Jahres 2008 übertroffen“, hob Wirtschaftsminister Hendrik Hering auf dem 10. Tourismustag vor rund 400 Teilnehmern aus Beherbergungs- und Gastronomiebetrieben, Kommunen, Tourismusverbänden und Winzern in Neustadt a.d.W. hervor.

Hendrik Hering ergänzte: „Erfreulich ist in diesem Zeitraum insbesondere die Steigerung bei unseren ausländischen Gästen.“ Von Januar bis August 2010 übernachteten 1,2 Millionen ausländische Gäste im Land, das waren 3,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. „Es war das beste Resultat der vergangenen zehn Jahre.“ Die Zahlen seien insgesamt auch ein deutliches Indiz dafür, dass die konjunkturell bedingten Rückgänge des vergangenen Jahres überwunden werden, so der Minister.

Seit der Verabschiedung der Tourismusstrategie 2015 wurden alle Tourismustage den thematischen Schwer­punkten der Strategie gewidmet. 2008 mit den Themen Wandern und Radwandern in Trier, 2009 mit dem Thema Gesundheit in Bad Kreuznach und 2010 mit dem Thema Weintourismus. Immerhin sechs der neun touristischen Regionen umfassen die Weinanbaugebiete des Landes. „Wein ist für Rheinland-Pfalz ein wichtiges touristisches Alleinstellungsmerkmal. Nirgendwo sonst kann man in so großer Vielfalt Wein erleben wie bei uns“, unterstrich der Weinbauminister. Dies gelte in Bezug auf das touristische Angebot vor Ort, vor allem aber auch in Bezug auf die ganz individuellen und jede für sich reizvollen Weinkulturlandschaften des Landes.

Landesweit beträgt der Umsatz im Tourismus gut sieben Milliarden Euro. „Touristisches Engagement lohnt sich. Voraussetzung ist aber, dass die Infrastruktur, die Qualität, die Organisation und der Service stimmen“, stellte Hering klar. Der Tourismus- und Heilbäderverband hat sich daher dazu entschlossen, den Kommunen eine konkrete Hilfestellung dabei zu geben, wie die Bedeutung des Tourismus auf kommunaler und regionaler Ebene ermittelt werden kann. Wirtschaftsminister Hering stellte dazu auf dem Tourismustag in Neustadt a.d.W. eine Broschüre vor, die wesentlich durch Landesmitteln gefördert wurde. Erstellt wurde sie durch das deutsche wirtschaftswissen­schaftliche Institut für Fremdenverkehr an der Universität München, kurz „dwif“.

Die Broschüre mit dem Titel „Tourismus als kommunaler Wirtschafts- und Standortfaktor“ enthält genaue Erläuterungen aller notwendigen Schritte zur Ermittlung der Wirtschaftskraft. „Sie belegt darüber hinaus eindrucksvoll die Stärke des Tourismus als Säule der rheinland-pfälzischen Wirtschaft und zeigt darüber hinaus die Bedeutung als weicher Faktor bei Standortentscheidungen für Unternehmen sowie Lebens- und Arbeitsumfeld für Familien.“

Mainz, Rheinland-Pfalz, Vorderpfalz

Schweitzer: Bahnsteigverlängerung in Neidenfels abgeschlossen

Schweitzer: Bahnsteigverlängerung in Neidenfels abgeschlossen

Mainz. (red). 11. November 2010. Mit der Verlängerung der beiden Bahnsteige am S-Bahn-Haltepunkt Neidenfels um 50 Meter können pünktlich zum Fahrplanwechsel im Dezember 2010 auch 210 Meter lange S-Bahn-Züge in Neidenfels halten. „Damit ist sicher gestellt, dass Neidenfels künftig voll in den S-Bahn-Betrieb integriert werden kann. Mit der Bahnsteigverlängerung in Neidenfels ist die letzte S-Bahn-Maßnahme im Neustadter Tal fertig gestellt“, sagte Verkehrsstaatssekretär Alexander Schweitzer. Die Stärkung und der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs ist eines der großen verkehrpolitischen Ziele der Landesregierung.

Die örtlichen Verhältnisse – der S-Bahn-Haltepunkt liegt in Dammlage – stellte für die Baufirma und die Planer eine besondere Herausforderung dar. Die Baukosten der Maßnahme werden bei rund 1,35 Millionen Euro liegen. Durch die Aufnahme der Bahnsteigverlängerung in die 1. Stufe der S-Bahn beteiligt sich der Bund mit 60 Prozent an den Baukosten, das Land wird 35 Prozent der Baukosten übernehmen.

Der Erfolg der 1. Stufe der S-Bahn bringt auch eine 2. Ausbaustufe der S-Bahn mit sich. So wird beispielsweise derzeit die Bahnstrecke Germersheim S-Bahn-gerecht ausgebaut. Weiterhin soll in Rheinland-Pfalz die S-Bahn von Ludwigshafen über Frankenthal und Worms bis nach Mainz ausgedehnt werden, kündigte Schweitzer an. „Der Erfolg und die Akzeptanz der S-Bahn Rhein Neckar liegt auf der Hand: Pünktlichkeit, moderne Fahrzeuge, saubere Bahnhöfe, weitgehend barrierefreie Zugänge und selbstverständlich ein gutes Fahrplanangebot“, sagte Schweitzer.

Rheinhessen-Pfalz, Rheinland-Pfalz

Hering: Rund 290.000 Euro für Radwegebau

Hering: Rund 290.000 Euro für Radwegebau

Landkreis Alzey-Worms

Mainz. (red). 11. November 2010. Verkehrsminister Hendrik Hering hat dem Landkreis Alzey-Worms für den Neubau des Radweges im Zuge der K 12 zwischen Alzey und Alzey-Heimersheim einen Zuschuss in Höhe von rund 290.000 Euro zugesagt.

Der rund 1,8 Kilometer lange Neubau des Radweges entlang der K 12 stellt eine lokale Verbindung des Stadtteils Heimersheim zum Zentrum von Alzey her. In seiner Weiterführung dient er zugleich als wichtiges Bindeglied zu den Gemeinden Lonsheim, Bornheim und Flonheim. Durch die separate Radwegeführung parallel zur K 12 werden die Verkehrsverhältnisse und die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer verbessert. Als Bestandteil des großräumigen Radwegenetzes von Rheinland-Pfalz stellt der geplante Radwegeabschnitt überdies einen bedeutenden Lückenschluss im touristischen Radwegenetz dar, so der Minister.

Gesundheit, Mainz, Rheinland-Pfalz

10.000 EURO für die Prävention von Herzerkrankungen

10.000 EURO für die Prävention von Herzerkrankungen

BKM – Bausparkasse Mainz unterstützt die Stiftung Mainzer Herz in ihrer Präventionsarbeit mit einem Scheck über 10.000 EURO

Mainz. (red). 11. November 2010. Etwas Gutes tun – für die Region, Freunde des Hauses und die Menschen dieses Landes. Unter diesem Credo engagiert sich die Bausparkasse Mainz seit vielen Jahren für Vereine, Organisationen und Projekte. Seit langem besteht auch Kontakt zur Stiftung Mainzer Herz, die sich für die Prävention sowie die Diagnostik und Therapie akuter Herzinfarkte und koronarer Herzerkrankungen einsetzt.

Das Team um Prof. Thomas Münzel in den Fachabteilungen der II. Medizinischen Klinik der Universitätsmedizin Mainz hat in den letzten drei Jahren, u.a. mit einer Kampagne zum Thema Brustschmerz, erfolgreich gezielte Aufklärungsarbeit geleistet. „Herz – Kreislauferkrankungen sind in Deutschland nach wie vor die Todesursache Nr. 1. Es ist uns daher ein besonderes Anliegen die erfolgreiche Präventionsarbeit der Stiftung nachhaltig zu unterstützen“, begründet der Vorstandssprecher des BKM Peter Ulrich, das Engagement des Mainzer Institutes.

Über die Stiftung

Die im Jahr 2007 gegründete Stiftung hat den Zweck Forschung und Lehre zu fördern sowie die Patientenversorgung an der II. Medizinischen Klinik kontinuierlich zu verbessern. Das beginnt bereits bei der Prävention, also der Vorsorge und der Vorbeugung dieser Erkrankungen, und endet bei der optimalen Versorgung von Patienten, die einen akuten Herzinfarkt erlitten haben.

Jedes Jahr erleiden etwa 300.000 Menschen in Deutschland einen Herzinfarkt. Ungefähr 65.000 Menschen sterben daran. Bis 2025 rechnen die Experten mit einer Verdoppelung dieser Zahl. Deshalb dürfen die Bemühungen in Bezug auf Forschung und Prävention nicht nachlassen. Um Ursachen von Krankheiten zu erkennen und neue Therapieformen entwickeln zu können, ist die vorklinische und klinische Forschung wichtig. Die Diagnostik und Behandlung akuter Herzinfarkte in unserer Chest Pain Unit (Brustschmerzeinheit) sowie die Diagnostik und Therapie koronarer Herzerkrankungen und Herzrhythmusstörungen in den Fachabteilungen der II. Medizinischen Klinik sind der Stiftung wichtig. Für die Verwirklichung dieser ambitionierten Ziele sind eine intensive Forschungstätigkeit und eine erstklassige Ausbildung von Ärzten und Pflegepersonal, aber auch eine moderne Apparateausstattung von zentraler Bedeutung. Aus diesen Gründen verleiht die Stiftung Mainzer Herz Preise für herausragende Leistungen im Bereich der Forschung und der klinischen Versorgung von Patienten der II. Medizinischen Klinik und vergibt Ausbildungsstipendien sowie erstmalig auch ein Forschungsstipendium.

Schwerpunktmäßig sollen nun Prävention und Gesundheitsförderung die Lebensqualität der Menschen und im Besonderen von Kinder und Jugendliche verbessern. Denn mit einem vorausschauenden und verantwortungsvollen Lebensstil lassen sich viele Herz-Kreislauf-Erkrankungen vermeiden. Die Stiftung Mainzer Herz hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, nicht nur den Herzinfarkt und Frühstadien anderer Herz-Kreislauf-Erkrankungen rechtzeitig zu erkennen und effektiv zu bekämpfen, um so der prognostizierten Zunahme dieser Krankheiten entgegen zu wirken, sondern bereits frühzeitig mit einem gezielten Präventionsprogramm an Kinder und Jugendliche heranzutreten.

Über die BKM

Die 1930 gegründete BKM – Bausparkasse Mainz AG zählt heute zu den führenden Unternehmen der Branche. Als moderner Finanzdienstleister bietet die BKM eine breite Palette innovativer Produktlösungen für die Bereiche Bausparen, Finanzierung, Vorsorge und Geldanlage. Dazu ist die BKM nach wie vor die einzige Bausparkasse mit einem eigenen Hausprogramm in verschiedenen Selbstbausystemen. Bis heute hat die BKM mehr als 500.000 Familien den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllt.

Dass sich das Unternehmen und seine Mitarbeiter gerne für die Stiftung engagieren, zeigen die Erlöse aus dem Losverkauf anlässlich des 80. Jubiläums der BKM – Bausparkasse Mainz. Auf dem Firmenfest kam innerhalb von nur drei Stunden ein erheblicher Teil der Spendensumme zusammen. „Das war ein tolles Spendenergebnis“, freut sich Ulrich. Vorstandskollege Michael Hawighorst ergänzt: „Dabei ist das Engagement keinesfalls verordnet. Im Gegenteil. Viele BKM-Mitarbeiter sind auch in ihrer Freizeit ehrenamtlich für verschiedene Vereine aktiv. Die Unterstützung der Stiftung ist für unser Unternehmen somit eine echte Herzenssache.“

Die Scheck-Übergabe fand am Mittwoch, 10. November 2010 in der Universitätsmedizin statt. Prof. Thomas Münzel bedankte sich bei den beiden Vorständen und den Mitarbeitern der BKM Bausparkasse Mainz für das beherzte Engagement. „Wir freuen wir uns ganz besonders über die großzügige Spende der Bausparkasse Mainz. Wir haben ein eindeutiges Ziel im Auge: Die kardiologische Diagnostik und Therapie jederzeit auf dem aktuellsten Stand zu halten, um so jedem Patienten eine optimale Versorgung zu garantieren – daher kann jeder Euro, der der Stiftung zufließt, Leben retten“, erläutert Prof. Dr. Thomas Münzel.

Arzt, Bildung, Deutschland, Dokumentation, Eisenberg, Gesundheit, Rheinland-Pfalz

Gesundheitslotse geht in Eisenberg an Bord

Gesundheitslotse geht in Eisenberg an Bord

Initiative Gesundheitswirtschaft

Mainz. (red). 2. November 2010. Die Gesundheitswirtschaft zählt zu den größten Wachstumsmärkten in Deutschland und zu den treibenden Faktoren für Beschäftigungsentwicklung. Rund 800.000 Arbeitsplätze soll sie allein in den kommenden zehn Jahren schaffen. Für das kommende Jahr rechnet die DIHK mit 300.000 neuen Stellen in der deutschen Wirtschaft und die meisten davon soll es in der Gesundheitswirtschaft geben.

Heute schon arbeiten in der deutschen Gesundheitswirtschaft rund 4,6 Millionen Menschen in einer Vielzahl unterschiedlichster Berufe. Das entspricht 11,5 Prozent aller Beschäftigten.

Auch in Rheinland-Pfalz: Mit einer Bruttowertschöpfung von 8,5 Milliarden Euro (2005) und einem Anteil von 9,5 Prozent an der gesamten rheinland-pfälzischen Wertschöpfung bildet die Gesundheitswirtschaft eine tragende Säule für die heutige Stärke und die zukünftige Entwicklung des Wirtschafts- und Beschäftigungsstandortes Rheinland-Pfalz. Jeder 10. Euro wird inzwischen in dieser Branche im Land erwirtschaftet und jeder sechste sozialversicherungspflichtig Beschäftigte ist mittlerweile in diesem Bereich tätig. Mit über 260 Milliarden Euro Umsatz ist die Gesundheitswirtschaft einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren.

„Die Mitarbeiter sind die wichtigsten Ressourcen in unseren Unternehmen und mit Blick auf das Thema Fachkräftesicherung wird die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger zunehmend zu einem Standortfaktor“, sagte Joe Weingarten, Abteilungsleiter im Wirtschaftsministerium, in Vertretung des Staatssekretärs Alexander Schweitzer heute in Eisenberg. Deshalb sei auch das Engagement der Verbandsgemeinde Eisenberg mit der Erarbeitung eines Gesundheitslotsen „begrüßens- und unterstützenswert“.

Der Gesundheitslotse gliedert sich neben einer Gesundheitsmesse und einem geplanten Gesundheits-Coaching im Bereich Gesundheitsmanagement ein. Die Unternehmen erhalten in der Broschüre Beispiele, wie sie Gesundheitswirtschaft in ihrem Betrieb umsetzen können und eine Datenbank, in der Gesundheitsanbieter aus dem Donnersbergkreis und Teilen des Landkreises Kaiserslautern und Bad Dürkheim gelistet sind. Die Verbandsgemeinde Eisenberg gibt diesen Gesundheitslosen als Printprodukt an 1.000 Firmen im Donnersbergkreis. Die restlichen 500 Exemplare werden an interessierte Kommunen und Betriebe versandt. Außerdem wird die Datei auf der Homepage der VG Eisenberg eingestellt und ständig aktualisiert.

Etabliert wird der Gesundheitslotse beispielsweise bei der Firma Gienanth GmbH, einer Eisen-Gießerei mit modernster Fertigungstechnik und großem Know-how in dieser Technologie.

Die Initiative Gesundheitswirtschaft Rheinland-Pfalz hat seit dem Frühjahr 2009 zur Umsetzung des Masterplans Gesundheitswirtschaft, eine Koordinierungsstelle mit Sitz in Mainz eingerichtet, sechs Landesleitprojekte definiert und angestoßen, plant zehn regionale Projekte einer Förderung zuzuführen und hat zwölf regionale Runde Tische mit initiiert und begleitet.

Deutschland, Ludwigshafen am Rhein, Rheinland-Pfalz, Sport

VW Scirocco R-Cup: Handball-Star startet mit Bio-Erdgas-Renner durch

VW Scirocco R-Cup: Handball-Star startet mit Bio-Erdgas-Renner durch

Autogrammstunde mit Christian Schwarzer im Rathaus-Center – Mit der neuen Fahrlizenz zum Rennstart mit dem Bio-Erdgas-Sportwagen

Von Andreas Klamm-Sabaot

Saarbrücken / Ludwigshafen. 21. Oktober 2010. Der Handball-Profi a. D. Christian Schwarzer kann es nicht lassen: Seine Liebe zum Sport führt den Sportler in eine neue Welt des Motor-Sports. Christian Schwarzer aus Niederwürzbach ist vielen Menschen bekannt als Handball-Profi im Ruhestand, als Trainer der Jugendnationalmannschaft und als einer der ehemaligen Spieler in der deutschen Handball-Nationalmannschaft. Wo „Blacky“, wie Christian Schwarzer genannt wird, spielte, trafen mit hoher PS-Zahl seine Bälle zielsicher ins Tor. Mehr als 960 Tore konnte der Sportler erzielen. Im Jahr 2009 beendete der Handball-Profi a. D. seine Karriere als Handball-Spitzensportler bei den Rhein-Neckar-Löwen.


Der Handball-Spitzen-Sportler a. D., Christian Schwarzer, „Blacky“ wechselt bereits 2011 in den Motorsport beim VW Scirocco R-Cup. Foto: media-activa

Knapp ein Jahr später gab Christian Schwarzer jetzt bekannt, dass er im kommenden Jahr 2011 mit einem Bio-Erdgas-Renner, beim VW Scirocco R-Cup im Motorsport an den Start gehen wird. Der Spitzensportler gibt am Freitag, 22. Oktober um 16 Uhr eine Autogrammstunde gegenüber der Ausstellungs-Fläche im Rathaus-Center in Ludwigshafen am Rhein und beantwortet vielleicht auch die ein oder andere Frage interessierter Motorsport- und Handball-Fans. Die Autogramm-Stunde mit dem ehemaligen Handball-Profi und künftigen Motorsportler gilt als ein Highlight einer Kampagne, die für die Nutzung Erdgas-betriebener Fahrzeuge wirbt.

Zu seinem neuen geplanten sportlichen Engagement im Motorsport erklärte Christian Schwarzer mit einem Schmunzeln auf den Lippen: „Ich liebe Herausforderungen. Daher freue ich mich auch jetzt schon über den Gast-Start im mit Bio-Erdgas betriebenen Rennwagen im VW Scirocco R-Cup. Dazu werde ich bei VW Motorsport zu Beginn der nächsten Saison zuerst mal einen Fahrerlehrgang machen, eine Lizenz erwerben – und danach ein Rennen bestreiten. Bin mal gespannt, wie ich mich jenseits eines Handballfeldes schlagen werde“.

Noch bis 23. Oktober werden auf der Ausstellungsfläche im Rathaus-Center in Ludwigshafen drei Erdgas-Fahrzeuge und ein Rennwagen aus dem VW Scirocco R-Cup, der mit Biogas betrieben wird zu sehen sein. Die Landes-Initiative „Rheinland-Pfalz gibt Gas“ informiert mittels der Präsentation zweier mit Erdgas betriebener Serien-Fahrzeuge über die Vorteile der Antriebsart von Fahrzeugen mit Erdgas.

Erdgas-betriebene Fahrzeuge stoßen 25 Prozent weniger CO2 aus und erfreuen sich eines geringeren Kraftstoffs-Verbrauchs als vergleichbare mit Benzin betriebene PKW-Modelle.

Biografische Informationen zum Handball-Star Christian Schwarzer

Christian Schwarzer wurde am 23. Oktober 1969 in Braunschweig geboren. Sein Nickname oder auch Spitzname ist „Blacky“. Der Handball-Profi a. D. gilt als einer der erfolgreichsten Handball-Spieler in Deutschland. Der Sportler absolvierte eine Ausbildung als Reiseverkehrskaufmann mit Erfolg.

Bis zum vergangenen Jahr war sein Leben von der Welt des Sports, insbesondere als Handball-Profi geprägt. Er spielte unter anderem für den VfL Fredenbeck, in den Jahren 1987 bis 1991, für den TV Niederwürzbach, 1991 bis 1999 und den TBS Lemgo in den Jahren 2001 bis 2007 in der Handball-Bundesliga. Zwischen 1999 bis 2001 war Christian Schwarzer für den FC Barcelona aktiv und in der Runde 2007 / 2008 kämpfte der Spitzensportler für die Rhein-Neckar-Löwen.

Während seines Engagements in der deutschen Handball-Nationalmannschaft nahm der Sportler an sechs Welt- und an fünf Europa-Meisterschaften teil. Viermal konnte er zudem an den Olympischen Spielen teilnehmen.

Blacky erzielte in 318 Länder-Spielen insgesamt 965 Tore. Der Handball-Profi a. D. erinnert sich noch gut an sein erstes Länderspiel am 21. November 1989 in Wilhelmshaven gegen eine Auswahl der ehemaligen DDR. Nach dem Finale bei den Olympischen Spielen im Jahr 2004 beendete er seine Länderspiel-Karriere vorläufig. Doch schon im Jahr 2007 „musste“ Christian Schwarzer für die Weltmeisterschaft 2007 in Deutschland wieder um Sieg und Titel kämpfen, noch vor seiner Kader-Nominierung. Er war bereit, wieder das National-Trikot zu tragen, falls „Not am Mann sei“. Nachdem sich Andrej Klimovets an der Wade verletzte, feierte Blacky am 22. Januar 2007 sein Comeback in der WM-Vorrunden-Partie gegen Polen.

Das Turnier konnte er am 4. Februar 2007 mit dem Weltmeistertitel krönen. Christian Schwarzer ist mit seinem Engagement als Trainer der Jugend-Nationalmannschaft voll gefordert. „Ich blicke gerne auf die tollen Momente in meinem Leben zurück. Es macht riesigen Spaß mit den jungen Menschen zu arbeiten.“, sagte Christian Schwarzer. Der ehemalige Handball-Profi ist offen und dem Sport treu verbunden: Künftig auch als Fahrer mit einem Biogas-betriebenen VW Scirocco Rennwagen, der bis zu 275 PS an die Vorderachse bringt.


Mit dem 275 PS starken VW Scirocco Erdgas-Rennwagen wird der Handball-Spitzensportler, Christian Schwarzer, bereits im kommenden Jahr 2011 mit seiner neuen Fahrerlizenz als künftiger Motorsportler und Rennfahrer zum Start beim VW Scirocco R-Cup auffahren. Foto: media-activa

Der VW-Konzern hat das Rennfahrzeug eigens für den VW Scirocco R-Cup entwickelt. Noch bis 23. Oktober wird das „neue Arbeitsgerät“ von Blacky im Rathaus-Center in der Pfalz-Metropole in Ludwigshafen am Rhein vorgestellt. Die Mitarbeiter der Erdgas-Landesinitiative „Saarland gibt Gas“ stellen zwei Serien-Fahrzeuge, für die Teilnahme am Straßenverkehr gebaut, einen VW-Passat und einen VW-Caddy vor, die mit Erdgas betrieben werden. Mit Erdgas angetriebene PKW-Motoren gelten als eine sinnvolle Alternative zu Benzin- und Diesel-Motoren.

Derzeit ist Erdgas fast 50 Prozent günstiger als Benzin und rund 30 Prozent günstiger als Diesel. In Deutschland gibt es zur Zeit rund 90.000 Fahrzeuge, die mit Erdgas angetrieben werden. Die Halter von Erdgas-Fahrzeugen können noch den verringerten Steuersatz genießen, während andere Autofahrer über hohe Preise für Benzin und Diesel stöhnen. Neben den geringeren Treibstoff- und Unterhaltskosten zeichnen sich ERDGAS-Fahrzeuge durch sehr geringe Emissionen aus, so die Experten. Im Vergleich zu einem Benziner emittieren Erdgas-Pkw rund 25 Prozent weniger CO2 und 95 Prozent weniger Stickoxide. Die Sicherheit der Erdgas-Tanks ist vergleichbar mit den Standards der Benzin- und Diesel-Fahrzeuge.

Polizei-Bericht, Rheinland-Pfalz

Fußgänger angefahren und geflüchtet

Fußgänger angefahren und geflüchtet

Trier. 20. Oktober 2010 (red / and). Ein junger Autorfahrer hat einen Fußgänger angefahren und ist gefüchtet. Nach Einschätzung der Polizei ist die Rücksichtslosigkeit, die ein 19-jähriger Autofahrer am frühen Mittwochmorgen gezeigt hat, kaum zu überbieten.

Der aus dem Landkreis Trier-Saarburg stammende junge Mann war zunächst kurz nach fünf Uhr auf einem Parkdeck in der Zollamtstraße mit anderen jungen Leuten in Streit geraten. Anschließend setzte er sich in seinen Golf und drehte mit quietschenden Reifen Kreise.

Dabei erfasste er einen 19-Jährigen aus dem Landkreis Südwestpfalz. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde der Fußgänger über die Motorhaube des VW geschleudert. Er erlitt zum Glück „nur“ Prellungen, wie sich später im Krankenhaus herausstellte.

Der Golf-Fahrer flüchtete nach dem Unfall – Zeugen hatten sich allerdings das Nummernschild gemerkt und teilten es den Beamten mit. Kurze Zeit später konnte der Wagen mit Trierer Kennzeichen auf dem Autobahnrasthof Ramstein gestoppt werden. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Unfallflüchtige unter Alkoholeinfluss stand. Ein Alkoholtest ergab 1,69 Promille. Der junge Fahrer musste mit zur Dienststelle kommen, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Seinen Führerschein stellten sie Polizisten sicher.

Rheinland-Pfalz

Zahl der Aufträge im Baugewerbe leicht gesunken

Zahl der Aufträge im Baugewerbe leicht gesunken

Mainz. 20. Oktober 2010. (red / and). Die Auftragseingänge im rheinland-pfälzischen Bauhauptgewerbe sind im August 2010 um 1,5 Prozent gesunken. Damit fiel der Rückgang etwas schwächer aus als im Juli, informiert das Statistische Landesamt in Rheinland-Pfalz.

Den stärksten Nachfragerückgang gab es im Wohnungsbau (minus 19,4 Prozent). Aber auch im öffentlichen Tiefbau (minus 16,7 Prozent) und im Straßenbau (minus 12,7 Prozent) gingen die Auftragseingänge deutlich zurück. Dagegen verbesserte sich in den übrigen Bereichen die Auftragslage. Vor allem im öffentlichen Hochbau (plus 36,3 Prozent) kam es zu einem kräftigen Anstieg des Ordervolumens, der in erster Linie auf den Abschluss mehrerer Großaufträge zurückzuführen ist.

Im Vorjahresvergleich zog die Nachfrage nach Bauleistung an. Gegenüber August 2009 erhöhten sich die Auftragseingänge um 8,6 Prozent. Den stärksten Anstieg verzeichnete der öffentliche Hochbau (plus 183,6 Prozent). Neben dem Einfluss der Großaufträge führt hier zusätzlich der Vergleich mit der besonders niedrigen Nachfrage des Vorjahresmonats fast zu einer Verdreifachung der Auftragseingänge. Durch diese Konstellation kam es im Hochbau insgesamt zu einem kräftigen Auftragsplus von 49,9 Prozent, während im Tiefbau insgesamt ein Minus von 9,5 Prozent registriert wurde. Dazu trug insbesondere der Auftragsrückgang im Straßenbau (minus 21,6 Prozent) bei.

Umsätze

Der baugewerbliche Umsatz erhöhte sich im August 2010 geringfügig. Gegenüber dem Vormonat ist ein leichter Anstieg um 0,4 Prozent zu verzeichnen. Verglichen mit Juli 2010 weisen der gewerbliche Hochbau (plus 8,1 Prozent), der öffentliche Hochbau (plus 7,2 Prozent) sowie der Straßenbau (plus 2,6 Prozent) Umsatzzuwächse auf. Dagegen waren im gewerblichen Tiefbau (minus 4,2 Prozent), im Wohnungsbau (minus 5,6 Prozent) sowie im öffentlichen Tiefbau (minus 10,5 Prozent) Umsatzeinbußen zu beobachten.

Gegenüber dem Vorjahresmonat ergibt sich im rheinland-pfälzischen Bauhauptgewerbe ein Umsatzplus von 6 Prozent. Die kräftigsten Zuwächse im Vergleich zum August 2009 verzeichneten der öffentliche Tiefbau (plus 27,7 Prozent) sowie der öffentliche Hochbau (plus 22,2 Prozent). Lediglich im gewerblichen Hochbau (minus 3,3 Prozent) und im gewerblichen Tiefbau (minus 4,2 Prozent) verringerten sich die baugewerblichen Umsätze.

Rheinland-Pfalz

Kurt Beck: „Lothar Schwartz wird uns allen fehlen“

Zum Tod des Journalisten Lothar Schwartz

Kurt Beck: „Lothar Schwartz wird uns allen fehlen“

Von Andreas Klamm-Sabaot

Mainz / Berlin. 20. Oktober 2010. Der Journalist Lothar Schwartz ist im Alter von 82 Jahren am Montag gestorben. Lothar Schwartz war lange und schwer krank. Der Journalist war unter anderem für die Pfälzische Volkszeitung in Kaiserslautern, bei der Tageszeitung Rheinpfalz in Ludwigshafen am Rhein und Kaiserslautern, für die SPD-Zeitung „Die Freiheit“ als verantwortlicher Pressereferent des Partei-Vorstandes und die Bonner SPD-Zentrale tätig.

Das Amt als Pressereferent hatte Lothar Schwartz bis 1981 inne. Lothar Schwartz war zudem als Leitender Redakteur bei der Deutschen Welle in Köln noch bis 1991 als Journalist aktiv. Von der Sozialdemokratischen Partei wurde Lothar Schwarzt mit der Goldenen Ehrennadel un der Willy-Brandt-Medaille ausgezeichnet. Journalisten und Politiker gleichermaßen schätzten Lothar Schwartz sehr.

Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) erklärte zum Tod des Journalisten: „Lothar Schwartz war mir persönlich, aber auch der rheinland-pfälzischen SPD bei so mancher Gelegenheit ein kluger Ratgeber. Sein Tod hinterlässt nicht nur bei seiner Familie in Kaiserslautern und in der pfälzischen SPD eine große Lücke. Ihn hat auch ausgezeichnet, dass er über Parteigrenzen hinweg bis zu seinem Lebensende großes Ansehen genossen hat.“

Mit diesen Worten würdigte der Vorsitzende der rheinland-pfälzischen SPD Kurt Beck, Ministerpräsident, den am Montag im Alter von 82 Jahren verstorbenen Lothar Schwarz, der viele Jahre Sprecher des SPD-Parteivorstandes in Bonn und enger Vertrauter des früheren Bundeskanzlers und Friedensnobelpreis-Trägers Willy Brandt war.

Kurt Beck betonte, er erinnere sich gerne an die zahlreichen Begegnungen mit Lothar Schwartz, der nach seiner Bonner Zeit als SPD-Sprecher und später als Leitender Redakteur bei der Deutschen Welle 1991 in seine pfälzische Heimat zurückgekehrt war. Schwartz habe durch seine Fülle von Erfahrungen aus dem politischen Geschehen in Bonn persönliche Treffen und Gespräche stets inhaltlich bereichert.

„Schwartz konnte wunderbar erzählen und schöpfte dabei aus einem nicht enden wollenden Vorrat an Geschichten und Anekdoten“, erinnerte sich der Ministerpräsident.

Nicht zuletzt habe Schwartz manchem Bonner Politiker und Journalisten-Kollegen die Schönheiten der Pfalz nahe gebracht. So sei er beispielsweise schon im Spätsommer 1979 mit Willy Brandt von Leinsweiler über Bad Bergzabern und Johanniskreuz ins Naturfreundehaus im Finsterbrunnertal gewandert. Kurt Beck: „Das kluge, freundschaftliche und humorvolle Wesen von Lothar Schwartz wird uns allen fehlen.“

Rheinland-Pfalz

Josef Dötsch: Das Rheintal braucht schnelle Entlastung

Josef Dötsch: Das Rheintal braucht schnelle Entlastung

Güterbahnverkehr durch Rheinland-Pfalz

Mainz. 20. Oktober 2010 (red). Nach Überzeugung des CDU-Politikers Josef Dötsch braucht das Rheintal eine schnelle Entlastung im Bereich des Güterverkehrs.

„Die schon heute überbelastete Bahntrasse durch das Rheintal braucht eine schnelle Entlastung.“, erklärte der CDU-Landtagsabgeordnete und Mitglied des Landtags-ausschusses für Wirtschaft und Verkehr, Josef
Dötsch.

Nach dem Durchstich des neuen Gotthard-Basistunnels werde in rund
sieben Jahren der Güterbahnverkehr durch den Tunnel aufgenommen. Damit, so Dötsch, werde der Bahnverkehr auf der Rheintrasse deutlich zunehmen, weil die Schweiz den Alpentransit so weit wie möglich auf die Schiene verlagern will.

„Wir brauchen eine alternative neue Bahntrasse zwischen Köln und dem Raum Rhein-Main, um auf Dauer ausreichende Schienenkapazitäten auf der meistbefahrenen Güterbahntrasse in Europa zu sichern und das völlig überlastete Rheintal zu entlasten. Wir müssen aber jetzt auch sofort daran gehen, schnelle Entlastung für das Rheintal auf bestehenden Trassen zu schaffen. Denn eine Neubaustrecke braucht von der Planung bis zur Fertigstellung mindestens 20 Jahre.“

Dötsch spricht sich erneut für eine Ertüchtigung einer bestehenden
Bahnlinie aus. Die bereits ins Gespräch gebrachte Bahnlinie von Köln über Bitburg, Trier und Saarbrücken nach Straßburg hält er für eine mögliche Alternative. Dies biete die Chance einer raschen Entlastung der Talstrecken an Rhein und Mosel.

„Bis eine völlig neue Trasse links- oder rechtrheinisch in Betrieb genommen werden kann, ist auf der Rheinstrecke längst der Kapazitäts-Gau eingetreten. Dann drohen endgültig unhaltbare Zustände. Es wäre unverantwortlich, es darauf einfach ankommen zu lassen. Ich fordere die Landesregierung auf, sich massiv dafür beim Bund und bei der Deutschen Bahn AG einzusetzen.“

In der Forderung nach einer neuen Alternativstrecke seien sich die
CDU-Landtagsfraktion und die Landesregierung grundsätzlich einig, so
Dötsch. Er erinnert Verkehrsminister Hering aber daran, dass er einige
Zeit gebraucht hat, um dieses Notwendigkeit einzusehen. Damit habe er
wertvolle Zeit verstreichen lassen. Es sei wohlfeil, dem Bund in dieser
Sache Zögerlichkeit vorzuwerfen, wenn man selbst die Alternativtrasse erst abgelehnt und dann einen Meinungswechsel vollzogen hat, ergänzte der CDU-Politiker Josef Dötsch.

Neustadt, Regional, Regionalhilfe.de, Rheinland-Pfalz

30 Jahre Benefizkonzerte mit dem Musikkorps der Bundeswehr

30 Jahre Benefizkonzerte mit dem Musikkorps der Bundeswehr

Benefiz-Konzert am Donnerstag, den 4. November 2010, 20 Uhr,
im Saalbau Neustadt an der Weinstraße

Dirigent Walter Ratzek ist ein Oberstleutnant bei der Bundeswehr. Foto: nwm

Neustadt. 18. Oktober 2010. (red). Die Kulturabteilung der Stadt Neustadt an der Weinstraße begrüßt in diesem Jahr zum 30. Mal die Musiker des Musikkorps der Bundeswehr zu einem Benefizkonzert und lädt zum Jubiläumskonzert am 4. November 2010 um 20 Uhr in den Saalbau ein.

Mit einem anspruchsvollen und vielseitigen Musikprogramm präsentieren sich der Leiter des Musikkorps der Bundeswehr, Oberstleutnant Walter Ratzek und sein Team dem Neustadter Publikum. Marschmusik wird dabei als traditioneller Farbtupfer ebenso zu hören sein wie die Bearbeitung bekannter „Klassiker“, originale sinfonische Blasmusik und zeitgemäß Unterhaltendes.

Zum Programm

Der erste Teil des Programms widmet sich klassischen Werken und beginnt mit dem Morgenlied und Aufzug der Heere nach Richard Wagner. Es folgt aus Dichter und Bauer ein Stück von Franz von Suppé, bearbeitet vom Orchesterleiter Walter Ratzek. Anschließend werden die Zuhörer in die Oper der Rosenkavalier von Richard Strauss entführt mit einer Suite mit Walzern. Das Publikum erwartet danach Saltarello, den 4. Satz aus der italienischen Sinfonie von Felix Mendelssohn Bartholdy in einer weiteren Bearbeitung durch den Orchesterchef. Mit dem Geschwindmarsch von Johann Strauß verabschieden sich die Musiker in die Pause.

Den zweiten Teil des Abends startet das Musikkorps mit modernen Klängen und nimmt die Konzertbesucher mit auf eine weite Reise durchs Indianerland mit der Großen Suite über „Winnetou“, eingängige Filmmelodien von Martin Böttcher, arrangiert von Guido Rennert.
Mit dem Fliegermarsch von Hermann Dostal beeindruckt das Orchester zünftig im Militärstil, um danach mit dem Stück Quintessential Henry Mancini zu sanften und eingängigen Melodien der Unterhaltungsmusik zu wechseln.

Zum Orchester

Seit dem 1. Juli 2000 heißt das Bonner Stabsmusikkorps „Musikkorps der Bundeswehr“, diese herausgehobene Bezeichnung unterstreicht die zentrale Bedeutung des traditionsreichen Klangkörpers: Seither hat sich Entscheidendes geändert, denn als repräsentatives Konzertorchester vertritt es die Streitkräfte bei herausgehobenen konzertanten Veranstaltungen im In- und Ausland. Weiterhin wird das Musikkorps im Protokollarischen Ehrendienst in besonders qualifizierter Weise eingesetzt.


Das Musikcorps der Bundeswehr spielt bei dem Benefiz-Konzert für einen guten Zweck. Foto: nwm

Das Musikkorps der Bundeswehr blickt auf eine dreiundfünfzigjährige musikalische Tradition zurück. Unter seinem alten Namen hat es sich nicht nur auf den großen Konzertbühnen des Inlandes einen hervorragenden Namen erworben, sondern auch die USA, Japan, Afrika und fast alle Länder Westeuropas mit großem Erfolg bereist. Bei den Protokollarischen Ehrendiensten hat es unzähligen Staatsgästen aus aller Welt die musikalischen Ehren erwiesen.

Zum Dirigenten

Oberstleutnant Walter Ratzek wurde 1960 in Offenau (Baden-Württemberg) geboren. Von früher Kindheit an widmete er sich dem Klavier und später auch der Querflöte. Nach seinem Abitur trat er 1979 in Stuttgart beim Heeresmusikkorps 9 in die Bundeswehr ein. Von 1980 bis 1985 studierte er dann Kapellmeister, Dirigieren bei Prof. Wolfgang Trommer und Klavier in der Klasse José Luis Prado an der Robert-Schumann-Hochschule für Musik Düsseldorf. Mit dem Kapellmeisterdiplom schloss er sein Studium ab und war anschließend als 2. Musikoffizier beim Gebirgsmusikkorps 8 in Garmisch-Partenkirchen und ab 1987 als stellvertretender Chef des Stabsmusikkorps der Bundeswehr und Leiter des Kammerorchesters eingesetzt.

Von 1989 bis 1995 leitete er als Chef das Heeresmusikkorps 2 in Kassel. Im Anschluss wurde ihm die Leitung des Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr anvertraut. Hier prägte er mit entscheidend den jungen Musikernachwuchs der Militärmusik.

Als Gastdirigent nationaler wie internationaler renommierter Orchester, Leiter von Workshops und diversen Fortbildungsmaßnahmen ist Ratzek in der Szene sowohl als Dirigent als auch Pianist international bekannt. Über 20 CD-Produktionen mit verschiedenen sinfonischen Blasorchestern belegen sein Klangideal, das auf einer lupenreinen Intonation, brillantem Rhythmus, ausgeglichener Balance aufbaut und so exemplarische künstlerische Interpretationen ermöglicht.
Seit 2001 ist ihm die Leitung des Musikkorps der Bundeswehr, dem Konzertblasorchester, übertragen.

Die Veranstaltung wurde bereits gut nachgefragt, es sind jedoch noch Restkarten erhältlich.

Karten

Montag bis Freitag von 9:30 Uhr bis 12:30 Uhr bei der Kulturabteilung, Hetzelplatz 1, Tel. 06321 855-404 und von 12:30 Uhr bis 17:00 Uhr bei der Tourist-Information im gleichen Gebäude. Per E-Mail unter theaterkasse@stadt-nw.de und am Veranstaltungstag an der Abendkasse eine Stunde vor Beginn der Vorstellung.

Bezirksverband Pfalz, Neustadt, Regional, Regionalhilfe.de, Rheinland-Pfalz

Kleine Konzert-Reihe: Lehrern einmal genau auf die Finger schauen!

Kleine Konzert-Reihe: Lehrern einmal genau auf die Finger schauen!

Die kleine Konzertreihe „DiS“ – Dozenten im Saalbau am Mittwoch, 3. November, 19 Uhr im Scheffelsaal des Saalbaus Neustadt an der Weinstraße

Neustadt an der Weinstrasse. 18. Oktober 2010. (red). Unter dem Motto: “ Rock, Pop, Jazz!“ veranstaltet die renommierte und älteste Musikschule Neustadts, die „Pfälzische Musikschule“, am 3. November das zweite Dozentenkonzert – DiS – im Saalbau. Bei dieser kleinen Konzertreihe erhalten Schüler und Musikinteressierte die Möglichkeit, den Lehrern der Musikschule einmal genauer auf die Finger zu schauen und sie bei der Ausführung ihres „Handwerks“ einen Abend lang live zu beobachten. Einen Genuss der besonderen Art verspricht der Schulinhaber Frank Schäffer, der an diesem Abend selbst am Klavier sitzt.

Während die Schulleiterin Marina Kammerloch im Frühjahr mit Natalia Komerloh und Ludmila Pistorius den klassischen Part bot, wartet am 3. November Rock, Pop und Jazz.

Der Bogen spannt sich von Jazz-Standards wie: „Fly me to the moon“ über „Englishman in New York“ (Sting) bis hin zu eigenen Kompositionen der teilnehmenden Musiker: Dominik Steinbacher (dr), Patrick Metzger (dr), Jürgen Mrotzek (dr), Martin Achtelik (git), Carsten Egger (git), Christoph Melzer (git), Philipp Rehm (b), Frank Schäffer (p), Alexander Schaaf (p), Markus Lauer (org), Ralph (Mosch) Himmler (trp), Bruno Piroth (trp), Michael Gilb (sax), Bernd Gaudera (clar), Daniel Würfel (voc), Eva-Jeanette Behrend (voc) und Stefan Weis (trb).

So wird über diese Konzertreihe das musikalische Komplettangebot, das die „Pfälzische Musikschule“ Kindern und jungen Musikern bietet, sichtbar und hörbar. Musik mit Spaß – beim Zuhören und beim Machen.

Der Einlass zum Konzert ist 18:00 Uhr, Konzertbeginn um 19:00Uhr.

Die Eintrittskarten zu 10,00 Euro, ermäßigt 7,00 Euro, sind erhältlich in der Pfälzischen Musikschule, Amalienstraße 11, Tel.: 06321 80865 oder
bei der Kulturabteilung der Stadt Neustadt, Hetzelplatz 1, Tel. 06321 855-404, Montag bis Freitag von 9:30 Uhr bis 12:30 Uhr, und von 12:30 Uhr bis 17:00 Uhr bei der Tourist-Information im gleichen Gebäude. Per E-Mail unter theaterkasse@stadt-nw.de und am Veranstal­tungstag an der Abendkasse eine Stunde vor Beginn der Vorstellung.

Rheinland-Pfalz

Neue Apfelsorte SAPORA vorgestellt

Neue Apfelsorte SAPORA vorgestellt

Trier / Rheinland-Pfalz. 18. Oktober 2010. (red). Zur offiziellen Präsentation und Vorstellung einer neuen Apfelsorte, der AW 106, die zukünftig den Markennamen SAPORA trägt, trafen sich heute der Präsident der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), Dr. Josef Peter Mertes, Bruno Essner vom internationalen Baumschulkonsortium IFO (International Fruit Obtention) sowie Gerhard Baab vom Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinpfalz.

ADD-Präsident Dr. Josef Peter Mertes und Bruno Essner (IFO) unterzeichneten einen Vertrag, der IFO die Markteinführung sowie die Verbreitung der Apfelsorte zunächst europaweit und gegebenenfalls auch weltweit gestattet.

Landwirtschaftsdirektor Gerhard Baab entwickelte 1990 die Sorte AW 106 aus der Kreuzung der Sorten Rubinette und Fuji. Nachdem Sapora über Jahre hinweg bei allen Sortentests, vor allem hinsichtlich ihres Geschmacks sehr positiv bewertet wurde, wurde die Sorte vom Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinpfalz zum Sortenschutz angemeldet, den sie im Dezember 2008 erhielt. Die Sorte ist triploid, das heißt sie ist starkwachsend, großfruchtig, ertragreich und reift gemeinsam mit Braeburn in der Zeit von Anfang bis Mitte Oktober.

„Wir sind überzeugt, dass sich Sapora wegen ihrer interessanten inneren Fruchteigenschaften, vor allem ihrer Saftigkeit, einen Platz im Sortiment erobert. Die Sorte ist daher vor allem für direktvermarktende Betriebe interessant, was die ersten Erfahrungen mit Pilotbetrieben in Rheinland-Pfalz gezeigt haben“, erläuterte ADD-Präsident Dr. Mertes.

Die Vermehrungslizenz für Sapora wurde 2010 vom Land Rheinland-Pfalz an das IFO vergeben, vorausgegangen war eine Angebotsabfrage in der Branche. Besonderes Anliegen aus Sicht des Landes Rheinland-Pfalz ist, durch den Lizenzvertrag sicherzustellen, dass auch deutsche und damit rheinland-pfälzische Abnehmer bei der Endvermarktung in angemessener Weise beteiligt werden. Die IFO hat bereits der Artus-Group, einem deutschen Baumschulkonsortium, eine Unterlizenz erteilt.

Deutschland, Dokumentation, Regional, Regionalhilfe.de, Rheinland-Pfalz

Hering: Rationalisierungsschub für den Steillagenweinbau

Hering: Rationalisierungsschub für den Steillagenweinbau

Grüne Woche Rheinland-Pfalz 2010 – Innovation mit neuem Steillagen-Vollernter

Mainz. 12. Oktober 2010. (red). Die Entwicklung eines universell einsetzbaren Geräteträgers für den Steillagenweinbau wird einen spürbaren Rationalisierungsschub und damit eine Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit in Anbaugebieten wie dem Mittelrhein bringen. Diese Auffassung vertrat der rheinland-pfälzische Landwirtschafts- und Weinbauminister Hendrik Hering bei der erstmaligen Vorführung eines Steillagen-Vollernters am Mittelrhein in Oberwesel-Dellhofen. Der Termin fand im Rahmen der diesjährigen Grünen Woche Rheinland-Pfalz auf dem Betrieb von Weinbaupräsident Goswin Lambrich statt.

Das Land habe mit Partnern aus der Weinwirtschaft die Entwicklung des Prototyps des Steillagen-Vollernters vorangetrieben und maßgeblich finanziell unterstützt, weil der Arbeitsaufwand in Steillagengebieten immer noch um das 4- bis 5-Fache über den geleisteten Stunden in Flachlagen liege. Über den Weinpreis werde dies aber nicht ausgeglichen, erläuterte Hering. Mit Unterstützung des Bundes werde der Prototyp jetzt für den Einsatz als Pflanzenschutzgerät und Geräteträger weiterentwickelt, wodurch auch im Steillagenweinbau ein schlagkräftiger, abdriftmindernder und ressourcenschonender Pflanzenschutz verwirklicht werden könne, führte der Minister weiter aus. Fernziel sei es, weitere Geräte wie beispielsweise Laubschneider oder Laubhefter anbauen zu können und den Geräteträger damit universell einsatzfähig zu machen.

„Ein solches Gerät ist aber nicht nur Technik für Großbetriebe. Über Lohnunternehmer und Maschinenringe wird es auch für kleine und mittlere Betriebe interessant. Das ist wichtig für Rheinland-Pfalz, da wir durch die früher praktizierte Realteilung besonders zersplitterte Flurstrukturen haben“, betonte der Minister.

Die Erfahrung aus Flachlagen zeige, dass die Lese mit dem Vollernter auch mit dem Qualitätsgedanken vereinbar sei, wenn die Pflege des Weinbergs stimme, sagte der Minister. Er dankte Weinbaupräsident Gerhard Lambrich, der nicht nur ein erstklassischer Winzer sei, sondern auch „Schrittmacher“ eines kontinuierlichen technischen Fortschritts in der Mechanisierung des Steillagenweinbaus.

Unter dem Motto „Mit Köpfchen im grünen Bereich!“ steht die mittlerweile zum fünften Mal ausgerichtete Grüne Woche Rheinland-Pfalz in diesem Jahr im Zeichen der Innovation. „Wir wollen herausarbeiten, wie Akteure der Agrar- und Weinwirtschaft sowie verwandter Bereiche neue Ideen und Technologien nutzen, um wettbewerbsfähig und nachhaltig zu wirtschaften. Wir wollen junge Menschen ermutigen, sich mit den so genannten Grünen Berufen als attraktive und zukunftsorientierte Tätigkeitsfelder zu beschäftigen. Wir wollen dazu beitragen, ein gutes Image für die Land- und Weinwirtschaft und ein gutes Klima für unsere Produkte zu schaffen“, fasste Hering die Ziele der Grünen Woche Rheinland-Pfalz 2010 zusammen. Daher passe der Besuch in Oberwesel „hervorragend ins Konzept“.

Begleitet wird die Grüne Woche Rheinland-Pfalz von der neuen, 48-seitigen DIN-A-4-Broschüre „Was Bauern und Winzer anrichten – Ein Streifzug durch die rheinland-pfälzische Land- und Weinwirtschaft“. Sie kann kostenlos beim rheinland-pfälzischen Landwirtschaftsministerium, Postfach 3269, 55022 Mainz, Tel.: 06131/16-2288, mail: infomaterial@mwvlw.rlp.de, angefordert werden.

Deutschland, Dokumentation, Medien, Rheinland-Pfalz, Wahlen, Wahlkampf

Wirbel um kostenfreie Brotdosen der SPD

Wirbel um kostenfreie Brotdosen der SPD

Raab: Groteske Unterstellungen von CDU-Generalsekretär Rosenbauer – Debatte um Verteilaktionen von Brotdosen – Geschenke-Verteilen kommt bei großen und kleinen Menschen gut an

Von Andreas Klamm-Sabaot

Mainz. 12. Oktober 2010. Die SPD hat es gut gemeint mit Kindern und deren Eltern. In den letzten 10 Jahren verteilte die SPD in Rheinland-Pfalz fünf bis sechs Mal, immer vor Schulbeginn, wie Heike Raab informierte, kostenfreie Brotdosen rechtzeitig vor Schulbeginn und dem Beginn der Kindergarten-Zeit an die Eltern. Nach Informationen der SPD in Rheinland-Pfalz nutzten offenbar auch CDU-Politiker bereits in der Vergangenheit Verteil-Aktionen für kostenfreie Brotdosen als Mittel der Information und Aufmerksamkeit.

Die Werbe-Kampagne für gute Bildungschanen in Rheinland-Pfalz geht der rheinland-pfälzischen CDU und deren CDU-Generalsekretär, Dr. Josef Rosenbauer, sechs Monate vor den Landtagswahlen am 27. März 2011 in Rheinland-Pfalz jetzt zu weit. Der CDU-Politiker kritisierte, „mit der Aktion würden Kinder als mobile Werbeträger instrumentalisiert.“

Die Generalsekretärin der rheinland-pfälzischen SPD, Heike Raab wies diese Kritik zurück und spricht von „grotesken Unterstellungen des CDU-Generalsekretärs Josef Rosenbauer.“

„Die SPD Rheinland-Pfalz hat in den letzten 10 Jahren etwa fünf bis sechs solcher Brotdosen-Verteilaktionen durchgeführt, die letzte vor zwei Jahren, wie immer zu Schulbeginn. Diese Aktionen finden ungeachtet davon statt, ob Wahlen sind oder nicht. Die SPD macht damit auf die positiven Bildungschancen in Rheinland-Pfalz aufmerksam und den Eltern und Kindern eine Freude.“, so Heike Raab. Die SPD habe die Brotdosen zudem nicht direkt an Kinder, sondern an deren Eltern verschenkt. Die SPD-Politikerin bezeichnete die Kritik ferner als „völlig unbegründet.“

„Die von Herrn Rosenbauer angesprochenen Brotdosen wurden ab dem 1. August an Eltern verschenkt. Dabei wurde auch über den beitragsfreien Kindergarten ab zwei Jahren informiert. Rund 10 000 Brotdosen wurden in Rheinland-Pfalz verteilt. In all den Jahren haben wir dazu nur positives Feedback bekommen. Die Kritik von Josef Rosenbauer ist grotesk und zeugt von einem schlechten Stil. Um weitere Peinlichkeiten zu vermeiden, kann man Herrn Rosenbauer nur dringend ein Gespräch mit seinem Parteifreund Wolfgang Reichel, CDU-Landtagskandidat und Umweltdezernent in Mainz, ans Herz legen, der ebenfalls im August Brotdosen an Kinder in Schulen verteilt hat. Oder er soll Bettina Dickes fragen, CDU-Landtagsabgeordnete, die regelmäßig Kindertagesstätten besucht und dort Geschenke verteilt.“

Wie auch immer die politische Debatte um das Verteilen kostenfreier Brotdosen der SPD und Geschenke der Parteien in Rheinland-Pfalz ausgehen mag, die großen und kleinen Menschen in Rheinland-Pfalz freuen sich in der Regel über Geschenke. Es ist auch verständlich und menschlich, wenn sich Menschen über Geschenke freuen.

Rheinland-Pfalz

Forschungsinstitut Edelsteine und Edelmetalle FEE

Forschungsinstitut Edelsteine und Edelmetalle FEE

Hering: 200.000 Euro für Entwicklung Laserkristalle in Idar-Oberstein

Mainz. 12. Oktober 2010. (red). Um Produktion in Deutschland effizient gestalten zu können, ist eine schnelle und präzise Materialbearbeitung gefordert: Industrielles Schweißen soll noch schneller und noch präziser als bisher erfolgen – und das gleichzeitig zu wettbewerbsfähigen Kosten. Für die Laserhersteller bedeutet dies, mit ihren Lasern in immer höhere Leistungsregionen vorzudringen.

Doch lässt sich die Leistung eines Lasers nicht beliebig steigern: Das „Herz“ – der Laserkristall – eines heutigen Lasers ist den jetzt geforderten Leistungsklassen und den damit verbunden hohen thermischen Belastungen kaum gewachsen. Höchstleitungskristalle, die solche Belastungen verkraften, haben jedoch Schmelztemperaturen im Bereich von 2.500°C und sind damit mit normaler Kristallzüchtung nicht erschließbar.

Um den Unternehmen der Lasertechnik aus Rheinland-Pfalz Zugang zu solchen Höchstleitungskristallen zu ermöglichen, wird am Forschungsinstitut Edelsteine und Edelmetalle FEE in Idar-Oberstein eine Hochtemperaturkristallzüchtung aufgebaut.

Wirtschaftsminister Hendrik Hering hat dem Forschungsinstitut jetzt einen Zuschuss in Höhe von bis zu 200.000 Euro zugesagt. „Mit dem Aufbau der Hochtemperaturzüchtung machen wir das FEE fit für Forschung und Entwicklung an der Kristallgeneration der Zukunft. So werden auch die Voraussetzungen für die Teilnahme des FEEs an nationalen und internationalen Forschungsverbünden geschaffen. Laserkristalle der Spitzenklasse werden auch weiterhin aus
Idar-Oberstein kommen.“ Aus Mitteln des Landes werden hierfür ein leistungsstarker Mittelfrequenzgenerator für die Erhitzung von großen Rhenium-Tiegeln, eine unterbrechungsfreie Stromversorgung sowie ein Kühlturm beschafft.

Rheinland-Pfalz, Wirtschaft

Grüne Woche Rheinland-Pfalz 2010

Grüne Woche Rheinland-Pfalz 2010

Englert: Regionalmarke EIFEL eröffnet mit neuen Produkten neue Chancen

Mainz. 12. Oktober 2010. (red). „Mit dem neuen Partnerbetrieb Radicula – Kräuter & Kreatives und dem neuen Produkt Kräuter baut die Regionalmarke EIFEL ihre Angebotspalette weiter aus. Zudem bietet die Einrichtung Menschen mit Handicaps neue Chancen auf Teilhabe. Damit unterstreicht die Regionalmarke EIFEL ihren Stellenwert als Pionier in der Regionalvermarktung“, sagte Siegfried Englert, Staatssekretär im rheinland-pfälzischen Landwirtschaftsministerium, bei einem Besuch des zu den Caritas Werkstätten St. Elisabeth gehörenden Betriebs in Sinzig.

Die 2002 gegründete Regionalmarke EIFEL (www.regionalmarke-eifel.de) wird mittlerweile von rund 300 Unternehmen aus den Bereichen Lebensmittel, Tourismus, Handwerk und Gewerbe im gesamten Naturraum Eifel genutzt. Sie steht für geprüfte Qualität und garantierte Herkunft. Mit Kräutern bereichert der Integrationsbetrieb in Sinzig seit Kurzem die Angebotspalette der Marke. Dabei handelt es sich um rund 100 unterschiedliche Kräutersorten und Gemüsepflanzen, die in einem modernen Gewächshaus auf derzeit rund 700 Quadratmetern nach strengen Richtlinien angebaut werden. Absatz finden die Produkte über die regionale Gastronomie sowie über den Einzelhandel.

Die Veranstaltung fand im Rahmen der Grünen Woche Rheinland-Pfalz 2010 statt. Unter dem Motto „Mit Köpfchen im grünen Bereich!“ steht diese mittlerweile zum fünften Mal ausgerichtete Themenwoche im Zeichen der Innovation. „Wir wollen herausarbeiten, wie Akteure der Agrarwirtschaft sowie verwandter Bereiche neue Ideen und Technologien nutzen, um wettbewerbsfähig und nachhaltig zu wirtschaften. Wir wollen junge Menschen ermutigen, sich mit den so genannten Grünen Berufen als attraktive und zukunftsorientierte Tätigkeitsfelder zu beschäftigen. Und wir wollen dazu beitragen, ein gutes Image für die Land- und Weinwirtschaft und ein gutes Klima für unsere Produkte zu schaffen“, fasste Englert die Ziele der Grünen Woche Rheinland-Pfalz 2010 zusammen. Daher passe der Betriebsbesuch in Sinzig „hervorragend ins Konzept“.

Begleitet wird die Grüne Woche Rheinland-Pfalz von der neuen, 48-seitigen DIN-A-4-Broschüre „Was Bauern und Winzer anrichten – Ein Streifzug durch die rheinland-pfälzische Land- und Weinwirtschaft“. Sie kann kostenlos beim rheinland-pfälzischen Landwirtschaftsministerium, Postfach 3269, 55022 Mainz, Tel.: 06131/16-2288, mail: infomaterial@mwvlw.rlp.de, angefordert werden.

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Klares Signal aus Rheinland-Pfalz zur Ablehnung von Gewalt bei Polizei-Einsätzen

Klares Signal aus Rheinland-Pfalz zur Ablehnung von Gewalt bei Polizei-Einsätzen

Stuttgart 21: Innenminister Karl-Peter Bruch (SPD) setzt auf Gewaltverzicht und Deeskalation – Zwei Demonstranten droht weiterhin die Erblindung

Von Andreas Klamm-Sabaot

Stuttgart / Mainz. 6. Oktober 2010. Ein klares Signal nach dem blutigen Polizei-Einsatz am Donnerstag, 29. September 2010 in Stuttgart kommt vom rheinland-pfälzischen Innenminister Karl-Peter Bruch (SPD) in Mainz. Der Innenminister lehnt Gewalt bei Polizei-Einsätzen zur Räumung des Areals zum Bahn-Bauprojekt, bekannt auch als Stuttgart 21, eindeutig ab und setzt auf die wichtige Arbeit der Deeskalation der Polizei aus Rheinland-Pfalz. Bei der Räumung und Auflösung einer Schülerdemonstration und Demonstation in Stuttgart am Donnerstag waren auch Polizisten der rheinland-pfälzischen Bereitschafts-Polizei beteiligt, die auf den Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken verzichteten.

Entsprechend unterschiedlicher Informationskreise wurden bei der Zwangsräumung im Anschluß einer Demonstration und Schülerdemonstation bis zu 400 Menschen, darunter auch Schüler und Jugendliche, zum Teil erheblich schwer verletzt. Die Zeitung Stuttgarter Nachrichten berichtet in ihrer heutigen Ausgabe, dass zwei Demonstranten die Erblindung drohe, nach dem diese vom harten Wasserstrahl der eingesetzten Polizei-Wasserwerfer direkt an den Augen getroffen wurden. Ein 66jähriger Demonstrant habe versucht junge Schüler zu schützen. Beim Versuch die Schüler zu schützen, wurde der Demonstrant schwer an beiden Augen verletzt. Die Ärzte in Stuttgart versuchen mittels Operationen das Augenlicht des engagierten und couragierten Helfers zu retten. Ob die Rettung und Erhaltung des Augenlichts des Mannes gelingen wird, ist noch nicht sicher. Nach offiziellen Angaben der Polizei in Stuttgart wurden „nur“ 100 Menschen am vergangenen Donnerstag „leicht“ verletzt.

Innenminister Karl-Peter Bruch erklärte zum Polizei-Einsatz im Zusammenhang der Demonstration zu Stuttgart 21: „Den Ministerpräsidenten und mich haben in den vergangenen Tagen viele E-Mails und Schreiben erreicht, in denen die Menschen ihre Empörung über das Vorgehen der Polizei in Stuttgart zum Ausdruck gebracht haben. Es wurde ferner darum gebeten, dass ich die rheinland-pfälzischen Polizeibeamten aus Stuttgart zurückbeordere. Diese Sorgen nehme ich sehr ernst“. Dies sagte Innenminister Karl Peter Bruch.
Der Innenminister hatte am 5. Oktober 2010 den Ministerrat über Einzelheiten des Polizeieinsatzes an der Baustelle für den neuen Bahnhof „Stuttgart 21“ unterrichtet. Auf Anforderung des Landes Baden-Württemberg war dort auch eine Hundertschaft der rheinland-pfälzischen Bereitschaftspolizei im Einsatz.

„Für unsere rheinland-pfälzische Beamtinnen und Beamten gelten immer und überall der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit und das Prinzip der Deeskalation“, sagte der Minister, der ausdrücklich betonte, dass die rheinland-pfälzischen Polizeibeamten in Stuttgart zu keiner Zeit Schlagstöcke oder Pfefferspray eingesetzt hätten. „Wir werden im Rahmen der Bund-Länder-Zusammenarbeit entlang der Innenministerkonferenz (IMK) auch über den Gesamteinsatz zu reden haben“, sagte der Minister.

Karl-Peter Bruch stellte klar: „Die gegenseitige Unterstützung bei Großeinsätzen ist in einem Bund-Länder-Abkommen geregelt. Baden-Württemberg hatte für den Einsatz an der Baustelle von ‚Stuttgart 21’ Verstärkung aus Rheinland-Pfalz, aus Hessen sowie von der Bundespolizei angefordert und bekommen. Auch wir benötigen solche Hilfe aus anderen Bundesländern regelmäßig. Allerdings unterstehen bei Großeinsätzen wie jetzt in Stuttgart alle Einsatzkräfte – auch die aus anderen Bundesländern – der Einsatzführung und der Verantwortung des anfordernden Bundeslandes.“

Mehr als 141.000 Menschen haben in einer email-Schreib-Aktion der Organisation Campact.de den Rücktritt des baden-württembergischen Innenminister Heribert Rech (CDU) und einen sofortigen Baustopp des umstrittenen Bahn-Bauprojektes Stuttgart 21 gefordert. Der CDU-Politiker Dr. Heiner Geißler aus der Südwest-Pfalz soll jetzt als Schlichter zwischen der Landesregierung in Baden-Württemberg und den Gegnern von Stuttgart 21 vermitteln. Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) bekräftigte unterdessen in mehreren Fernseh-Beiträgen, dass es mit ihm als Ministerpräsident von Baden-Württemberg keinen Baustopp des Bahn-Bauprojektes geben werde. Der baden-württembergische Innenminister Heribert Rech (CDU) hat den Vorwurf der „Brachial-Gewalt beim Polizei-Einsatz“ am Donnerstag zu Stuttgart 21 unterdessen zurückgewiesen. Der Innenminister von Baden-Württemberg lehnt einen Rücktritt ab.

Ausführliche Informationen zur email-Schreib-Aktion von Campact.de sind bei http://www.campact.de/bahn/ml4/mailer zu finden.

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Uni-Medizin: War es eine verkeimte Glasflasche ?

Uni-Medizin: War es eine verkeimte Glasflasche ?

Zwischen-Ergebnis: Leitender Staatsanwalt entlastet Mitarbeiter der Universitäts-Medizin – Haar-Riss in verkeimter Glasflasche als mögliche Ursache für den Tod von drei Kleinkindern in Mainz – Erste Zwischenergebnisse werden noch nachgeprüft

Von Andreas Klamm-Sabaot

Mainz. 27. August 2010. Nur wenige Tage nach dem Tod von drei Baby´s in der Folge applizierter verkeimter Nähr-Infusions-Lösungen in der Universitätsmedizin in Mainz konnte der Leitende Oberstaatsanwalt Klaus Peter Mieth der Staatsanwaltschaft Mainz ein erstes Zwischen-Ergebnis bei einer Presse-Konferenz in Mainz am Freitagmorgen der Öffentlichkeit vorstellen. Im Rahmen der Suche nach den möglichen tödlichen Ursachen haben die Ermittlungs-Beamten eine zerbrochene Infusions-Glasflasche gefunden, die „auffällig hohe Werte“ einer Verkeimung mit „Endotoxinen“ zum Ergebnis hat. Damit es es dem Leiter der Ermittlungen gelungen die Mitarbeiter der Universitätsmedizin zu entlasten. Die Mitarbeiter haben demnach keine Schuld am Tod der drei Kleinkinder auf der Kinder-Intensiv-Station.

Insgesamt zwischen 18 bis 25 Ermittlungs-Beamte und Beamtinnen (wir berichteten) arbeiteten mit Hochdruck an der Suche nach den möglichen Ursachen, die zur tödlichen Verkeimung der Infusions-Nährlösungen führten. Genauer geprüft wurden die Apparatur zur Mischung der individuellen Nährlösungen und die Schlauchsysteme. Diese waren nicht mit den Darm-Baktieren belastet, informierte der Leitende Oberstaatsanwalt.

Zwei Keime, die die Infusion-Nährlösungen verunreinigten hatten, konnten von Experten für Mikrobiologie und Hygiene identifiziert werden. Bei den Keimen handelt es sich um die Bakterien Enterobacter cloacae und um Escherichia hermanii. Menschen tragen diese Bakterien Milliarden-fach im Verdaungstrakt im Körper. Im Darm sind diese Keime nützlich und nicht schädlich. Gelangen diese Bakterien in die Blutbahn des Menschen, in offene Wunden, in die Lunge oder in den Harn-Trakt, können diese Erreger zu einer tödlichen Gefahr für frühgeborene Baby´s, Kleinkinder, Patienten mit Immunschwäche oder nach Transplantationen, Patienten mit chronischen Erkrankungen oder auch ältere Menschen werden.

Das frühe Zwischenergebnis war nur deshalb so schnell möglich, „weil eine gute Zusammenarbeit mit der Universitätsmedizin in Mainz möglich war.“, informierte Klaus Peter Mieth. In einer Rekonstruktion versuchten Staatsanwaltschaft und Polizei den gesamten Herstellungs-Prozeß für die Infusions-Nährlösungen nachzustellen. Dabei waren die Behörden auf die Hilfe externer Gutachter angewiesen. Die Behörden hätten versucht das Robert Koch Institut einzubinden. Dies war nicht möglich. Doch Professor Martin Exner, Direktor des Instituts für Hygiene und öffentliche Gesundheit am Bonner Uni-Klinikum und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGHK) und Mitglied der Kommission für Krankenhaushygiene des Robert-Koch-Instituts konnte Staatsanwaltschaft und Polizei helfen. Die Untersuchungen sind noch nicht komplett abgeschlossen. Zudem wurden weitere Experten in die Ermittlungen einbezogen. Die jetzt vorliegenden Ergebnisse werden von Sachverständigen diskutiert.

Die Original-Infusionslösungen, das meint das „Ausgangs-Material das zur Herstellung der Nährlösungen“ für die Kleinkinder diente und die Schlauch-Systeme wurden genau untersucht. Das Ergebnis bestätigte, dass diese Komponenten im Herstellungs-Prozess nicht den Darm-Bakterien verkeimt waren. Die Ermittler wurden auf eine zerbrochene Glas-Infusions-Flasche aufmerksam, die nur im zerbrochenen Zustand der Polizei und der Staatsanwaltschaft vorliegt, so Klaus Peter Mieth. Bei dieser zerbrochenen Glas-Flasche wurden die Ermittler fündig. Die Flasche ist mit hohen Werten von Endotoxinen belastet. Daher schließe die Staatsanwaltschaft nicht aus, dass diese Flasche, auch wenn dies nur selten vorkomme, „schadhaft geworden ist nach der eigentlichen Produktion auf dem Transport-Weg“. Aufgrund einer sehr langen und sehr hohen Verkeimung dieser Flasche gehe man davon aus, dass die Flasche mögliche Ursache für die Verkeimung der Infusions-Nährlösungen sei. Daher werde diese Glas-Flasche jetzt auf mögliche Haarrisse untersucht.

Im Rahmen des Herstellungs-Prozesses könne ausgeschlossen werden, dass etwa Schmier-Infektionen, Mitarbeiter der Universitätsmedizin oder die Misch-Apparatur für die Verkeimung der Infusionslösungen verantwortlich sein könnten. Vielmehr würden die Mitarbeiter der Universitätsmedizin jetzt mit diesem ersten Zwischenergebnis entlastet. Die einzelne, zerbrochene Glas-Flasche wurde möglicherweise nach der Produktion auf dem Transportweg in das Universitätsklinikum verkeimt. Der Zwischenbefund müsse jetzt noch nachgeprüft werden. Klaus Peter Mieth sagte: „Wir können zur Zeit nicht davon ausgehen, dass einem Mitarbeiter oder einer Mitarbeiterin der Universitätsmedizin in Mainz ein Vorwurf zu machen ist.“

Den Mitarbeitern sei es nicht möglich gewesenen eine mögliche Verkeimung der Glas-Flasche zu erkennen oder eine Kontamination mit Keimen, die von der Glas-Flasche ausgehen könnte, zu verhindern.

Die Ermittlungen wurden sehr intensiv und sehr genau geführt. Noch am Dienstag erklärte der Leitende Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft in Mainz, Klaus Peter Mieth auf Anfrage unserer Redaktion, „…Wir ziehen nach wie vor alle Möglichkeiten in Betracht. Es wird wegen des Verdachts einer fahrlässigen Straftat und Körperverletzung ermittelt. Ursprünglich waren am Anfang 25 Ermittlungs-Beamte und Beamtinnen an der Ermittlung der möglichen Ursache beteiligt, gestern ermittelten noch 18 Beamte und Beamtinnen“.

Klaus Peter Mieth dankte den an den Ermittlungen beteiligten Menschen: „Die Kriminalbeamten machten ihren Job hervorragend.“ Er dankte auch dem Polizeipräsidium Mainz, der Universitätsmedizin in Mainz, Professor Dr. Martin Exner und den weiteren Sachverständigen, die an den Ermittlungen beteiligt sind.

Rheinland-Pfalz

Hering: 300.000 Euro für Ausbau K 25 zwischen L 107 und Wirfus

Hering: 300.000 Euro für Ausbau K 25 zwischen L 107 und Wirfus

Verkehr im Landkreis Cochem-Zell

Mainz. (red). 27. August 2010. Verkehrsminister Hendrik Hering hat dem Landkreis Cochem-Zell für den Ausbau der K 25 zwischen der L 107 und Wirfus einen Zuschuss in Höhe von knapp 300.000 Euro zugesagt. „Der Ausbau ist erforderlich, weil der derzeitige Zustand nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht“, erläuterte der Minister.

Die Fahrbahn wird auf einer Länge von rund 800 Metern und in einer einheitlichen Breite von 5,50 Metern frostsicher ausgebaut. Gleichzeitig werden die Entwässerungseinrichtungen erneuert.

Der Landkreis Cochem-Zell profitiert bei dieser Maßnahme von einer höheren Förderung, da das Land Zuschläge zu den Grundfördersätzen in Höhe von jeweils zehn Prozent für den Ausbau von besonders sanierungsbedürftigen Straßen der freien Strecke und für die grundlegende Sanierung von Brücken und Stützmauern sowie deren Umbau im Zuge von förderfähigen Straßen eingeführt hat.

Rheinland-Pfalz

Hering: Rund 790.000 Euro für Ausbau K 1 und K 96 in Heinzerath

Hering: Rund 790.000 Euro für Ausbau K 1 und K 96 in Heinzerath

Straßenbau in Landkreis Bernkastel-Wittlich

Mainz. (red). 27. August 2010. Verkehrsminister Hendrik Hering hat dem Landkreis Bernkastel-Wittlich für den Ausbau der K 1 und K 96 in der Ortsdurchfahrt Heinzerath einen Zuschuss in Höhe von rund 790.000 Euro zugesagt. „Der Ausbau ist erforderlich, weil der derzeitige Zustand nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht“, so der Minister.

Die Fahrbahnen der K 1 und K 96 werden innerorts auf einer Länge von rund 850 Metern frostsicher ausgebaut. Gleichzeitig wird der Einmündungsbereich der beiden Kreisstraßen neu strukturiert.

Im gesamten Ortsbereich werden Gehwege in einer Breite von 1,25 Metern durch die Ortsgemeinde hergestellt. Im weiteren Verlauf wird die außerörtliche freie Strecke der K 1 bis zur Einmündung in die L 157 auf einer Länge von rund 1,4 Kilometern ausgebaut.

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Staatsanwaltschaft ermittelt: Kinder im Uni-Klinikum gestorben

Staatsanwaltschaft ermittelt: Kinder im Uni-Klinikum gestorben

Suche nach möglichen Ursachen – 3 Kinder in Mainz gestorben – Wurden Infusions-Lösungen verkeimt ? Fünf weitere Kinder in Gefahr – Eltern hoffen für das Leben ihrer Kinder

Von Andreas Klamm-Sabaot

Mainz. 24. August. 2010. Nach dem am Wochenende (Samstag) im Universitäts-Klinikum in Mainz möglicherweise in der Folge verkeimter Infusions-Lösungen zwei Kleinkinder gestorben sind, ermittelt die Staatsanwaltschaft in Mainz wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung und eine mögliche Körperverletzung. Insgesamt sind 11 Kinder betroffen. Fünf der Kinder, die die Infusions-Lösungen erhalten haben zeigten Krankheits-Zeichen. Vier weitere Kinder blieben von einer Infektion verschont. Die Kinder befinden sich aufgrund ernster Grund-Erkrankungen auf der Kinder-Intensivstation. Zwei Baby´s sind am Samstag im Zentrum für Kinder- und Jungendmedizin der Universitäts-Klinik in Mainz gestorben. Fünf Kinder befinden sich im kritischen Gesundheits-Zustand. Ein Baby hat sich bis Montagabend in sehr kritischen Zustand befunden. Es ist am gestrigen Abend gestorben.

Ob die Ernährungs-Infusionen zum Tod der zwei Kinder führten, ist noch nicht sicher geklärt. Die Kinder, die möglicherweise die Infusions-Lösungen erhalten haben, welche verkeimt sind, wurden mit Antibiotika medizinisch versorgt. Die Verkeimung der Infusionen wurden durch das Institut für Mikrobiologie und Hygiene der Universitätsklinik festgestellt.

Universitäts-Professor Dr. Norbert Pfeiffer erklärte gestern während einer Pressekonferenz: „Wir sind schockiert über die aktuellen Ereignisse. Unser tiefes Mitgefühl gilt den Eltern und Angehörigen der verstorbenen Kinder und der Eltern und Verwandten, die hoffen und bangen, für das Leben ihrer Kinder“.

Die Suche nach der Ursache im Herstellungs-Prozess für die Ernährungs-Infusions-Lösungen gehe mit Hochdruck voran. Die für die Herstellung in Frage kommenden Herstellungssysteme wurden sofort gestoppt. Die Präparate wurden ausgetauscht mit Präparaten anderer Hersteller.

Die Ärzte kämpfen weiterhin für das Leben von mindestens fünf Kinder, davon ein Kind dessen Zustand noch kritisch war. Bei der Suche nach den möglichen Ursachen wurden zwei Keime entdeckt. Einer der Keime zähle zur Gruppe der Darm-Baktierien, genauer der Enterobacter cloacae, ein Keim der normalerweise nur im menschlichen Darm vorkomme und dort nicht schädlich ist. Doch außerhalb des menschlichen Darmes können solche Bakterien vor allem für Baby´s, Kleinkinder, chronisch kranke Menschen, Patienten nach Transplantationen und auch ältere Menschen eine tödliche Gefahr sein. Der zweite Keim stammt möglicherweise auch aus der Gruppe Darm-Bakterien.

Insgesamt befanden sich 11 Kinder auf den Kinder-Intensiv-Stationen. Prof. Dr. Norbert Pfeiffer sagte: „Ob die Infusions-Lösungen zum Tod der Kinder geführt haben, ist noch nicht sicher.“ Die Grund-Erkrankungen der Kinder seien schon vor dem Zwischenfall sehr ernst gewesen. Die Kinder müssten weiterhin medikamentös behandelt werden.

Zubereitung spezieller Ernähungs-Infusions-Lösungen

Für jedes Kind werden die Infusions-Lösungen einzeln speziell hergestellt. Eine Probe wird nach der Herstellung der Infusions-Lösungen aufbewahrt. Am folgenden Morgen stellten die Untersucher fest, dass es zu einer möglichen Verkeimung gekommen sein könnte. Alle Kinder wurden mit Antibiotika behandelt.

Die Chargen der betroffenen Infusions-Präparate wurden zurückgerufen. Alle Möglichkeiten seien offen. Die Kinder würden „sehr, sehr intensiv betreut. Alle Kinder erhalten die beste Betreuung, um die Situation zu stabilisieren.“

Die Gedanken der Mitarbeiter des Universitäts-Klinikums in Mainz seien bei den Eltern der verstorbenen Kinder und bei den Eltern der Kinder, die auf das Leben für ihre Kinder hoffen. Das Klinikum biete jetzt eine psychologische Unterstützung für Eltern, Kinder und die Mitarbeiter der medizinischen Einrichtung. „Wir tun alles, was wir tun können für die Kinder, die Eltern und die Mitarbeiter.“, versicherte der Professor.

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Uni-Klinik Mainz: Drittes Baby gestorben

Uni-Klinik Mainz: Drittes Baby gestorben

Von Andreas Klamm-Sabaot

Mainz. 24. August 2010. Nachdem bereits am Samstag zwei Baby´s möglicherweise in der Folge verunreinigter Ernährungs-Infusions-Lösungen gestorben sind, verstarb gestern am Montag um 19.57 Uhr ein drittes Baby. Darüber informierte in einer Pressekonferenz in Mainz der Medizinische Vorstand und Vorstandsvorsitzende der Universitätsmedizin in Mainz, Professor Dr. Norbert Pfeiffer. „Dieser weitere Todesfall löst bei allen beteiligten Menschen große Trauer und Betroffenheit aus. In Gedanken sind wir bei den Eltern und Angehörigen des Kindes.“.

Bei dem Baby, das am Montagabend gestorben ist, handelt es sich um ein frühgeborenes Baby, das in der 24 Schwangerschafts-Woche geboren wurde, das meint 16 Wochen zu früh. Normal sind etwa 40 Schwangerschafts-Wochen. Die frühe Geburt des Baby´s in der 24. Schwangerschafts-Woche war bereits ohne die Gabe möglicherweise verunreinigter Ernährungs-Infusions-Lösungen ein sehr hohes Risiko für das Leben des Kleinkindes. Das Kind musste daher auf der Kinder-Intensiv-Station betreut und gepflegt werden. Nach der Applikation möglicherweise mit Darm-Bakterien verunreinigten Infusions-Lösungen verschlechtern sich die Überlebens-Chance für das frühgeborene Baby extrem. Die Eltern und große Familie habe in Ruhe und Würde von ihrem Nachwuchs, dem Kleinkind, Abschied genommen und das Klinikum erst nach Mitternacht in den frühen Morgenstunden verlassen.

Der Mediziner gab Entwarnung für die weiteren Kleinkinder und Baby´s. Aus ärztlicher Sicht drohe den Kinder keine weitere Gefahr aufgrund möglicherweise verabreichter verunreinigter Infusions-Lösungen. Dennoch bereiten ihm die zum Teil schweren Grunderkrankungen und gesundheitlichen Risiken der Kleinkinder Sorge, weswegen die Kinder weiterhin auf der Kinder-Intensiv-Station des

Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin in der Einrichtung der Universitätsmedizin in Mainz intensiv betreut und gepflegt werden sollen. Der Gesundheits-Zustand der vier weiteren Kleinkinder, denen die möglicherweise verunreinigte Ernährungs-Infusions-Lösungen infundiert wurde, habe sich erfreulicherweise verbessert, teilte der Mediziner mit.

Suche nach Ursache der Verunreinigung läuft auf Hochtouren

Der Leitende Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft in Mainz, Klaus Peter Mieth erklärte auf Anfrage unserer Redaktion, „…Wir ziehen nach wie vor alle Möglichkeiten in Betracht. Es wird wegen des Verdachts einer fahrlässigen Straftat und Körperverletzung ermittelt. Ursprünglich waren am Anfang 25 Ermittlungs-Beamte und Beamtinnen an der Ermittlung der möglichen Ursache beteiligt, gestern ermittelten noch 18 Beamte und Beamtinnen“.

Die erforderlichen Untersuchungen könnten in den Labors von Landeskriminalämtern stattfinden oder es werden spezielle Hygiene-Institute mit Spezialisten und Experten beauftragt. Im Falle einer Verurteilung drohe den Verantwortlichen möglicherweise eine Haftstrafe von drei bis fünf Jahren.

Der Teilbereich des Herstellungs-Prozesses der Infusion-Nährlösungen im Bereich der Mischapparatur, die zur Herstellung der Infusions-Nährlösungen dient, werde genau geprüft. Es ist in der Kette mit eines der schwächsten Glieder im umfangreichen Herstellungs-Prozess für die Zubereitung der Ernährungs-Infusionen, die bei einem möglichen Fehlverhalten von Menschen eine Verunreinigung wahrscheinlich werden lassen könnten, so die ersten Verdachts-Einschätzungen.

Zwei Keime, die die Infusion-Nährlösungen verunreinigten hatten konnten von Experten für Mikrobiologie und Hygiene identifiziert werden. Bei den Keimen handelt es sich um die Bakterien Enterobacter cloacae und um Escherichia hermanii. Menschen tragen diese Bakterien Milliarden-fach im Verdaungstrakt im Körper. Im Darm sind diese Keime nützlich und nicht schädlich. Gelangen diese Bakterien in die Blutbahn des Menschen, in offene Wunden, in die Lunge oder in den Harn-Trakt, können diese Erreger zu einer tödlichen Gefahr für frühgeborene Baby´s, Kleinkinder, Patienten mit Immunschwäche oder nach Transplantationen, Patienten mit chronischen Erkrankungen oder auch ältere Menschen werden.

Wie im sterilen Reinraum im Apotheken-Bereich der Universitätsmedizin, der bislang als Ort für die Herstellung der Infusions-Lösungen diente, die Keime in die Apparatur gelangt sein könnten, wird derzeit untersucht und ermittelt. In dem sterilen Arbeitsbereich werden auch sterile Handschuhe getragen. Bereits jetzt kann leider als sicher gelten, dass die mögliche Ursache für das schwere Unglück, in dessen Folge, drei Klein-Kinder im Universitäts-Klinikum Mainz getötet wurden, menschliches Versagen sehr wahrscheinlich werden lässt. Prof. Dr. Norbert Pfeiffer erklärte: Nicht weiter sind wir bei der Suche nach dem Weg der Verkeimung. Wir erwarten keine schnellen Fortschritte.“ Näheres könne man dazu nicht sagen. Parallel finden weitere Untersuchungen statt. Wegen der Beschlagnahmung von möglichen Beweisen sei die Universitätsmedizin auf die Ergebnisse der Untersuchungen der Staatsanwaltschaft angewiesen.

Kaiserslautern, Rheinland-Pfalz

Grapscher im Stadtgebiet

Grapscher im Stadtgebiet

Frauen und Mädchen von Männern angegriffen

Kaiserslautern. (red / and). 26. August 2010. Zwei Frauen, das meint genauer, eine Frau und ein Kind wurden, nach Polizeiberichten, von Männern im Stadtgebiet Kaiserslautern sexuell belästigt und angegriffen. Eine 19jährige Frau ist am helllichten Montagnachmittag im Stadtgebiet von einem unbekannten Mann begrapscht worden.

Die Frau war kurz nach halb 4 am Addi-Schaurer-Platz aus dem Bus gestiegen und zu Fuß durch die Schumann- und Trippstadter Straße in die Blücherstraße gelaufen. Weil sie ihre Kopfhörer auf den Ohren hatte, hörte sie nicht dass sich jemand von hinten näherte. Der Unbekannte griff ihr plötzlich von hinten zwischen die Beine und flüchtete anschließend in Richtung Schumannstraße.

Der Grapscher ist zwischen 18 und 21 Jahre alt, etwa 1,75 Meter groß und schlank. Er hat dunkelblonde bis hellbraune Haare, die zwar kurz aber leicht gewellt sind und sich im Nacken kräuselten. Auffallendes Merkmal des Täters: Er hat ein deutliches Muttermal im Gesicht. Bekleidet war er zur Tatzeit mit einer blauen Jeans und einer schwarzen Kapuzenweste. Die Kriminal-Polizei bittet um Hinweise bei Telefon 06 31 / 3 69 – 26 20.

Sexuelle Beleidigigung

Wegen Beleidigung auf sexueller Basis ermittelt die Polizei seit Dienstag auch gegen einen 58jährigen Mann aus dem Stadtgebiet. Der amtsbekannte Mann, der sonst eher dafür „berüchtigt“ ist, in betrunkenem Zustand den Verkehr zu regeln, sorgte diesmal aus anderem Grund für einen Polizeieinsatz: Gegen halb 2 verfolgte er ein 14jähriges Mädchen in der Reichswaldstraße und forderte es zu sexuellen Handlungen auf. Das Mädchen flüchtete sich in eine Telefonzelle. Passanten wurden darauf aufmerksam und kamen der Jugendlichen zu Hilfe. Daraufhin flüchtete der 58Jährige.Seine Personalien sind bekannt; ein Strafverfahren ist eingeleitet.

Regionalhilfe.de, Rheinhessen-Pfalz, Rheinland-Pfalz

Sicherheit für Kinder: Polizei kontrolliert mehr als 800 Autos und Schulbusse

Sicherheit für Kinder: Polizei kontrolliert mehr als 800 Autos und Schulbusse

Viele Beanstandungen beim Landeskontroll-Tag der Polizei

Info-Grafik: Polizei

Kaiserslautern / Westpfalz. (and). 26. August 2010. Zum Schul-Anfang rücken auch Kinder und deren Eltern wieder mehr in den Fokus der Polizei im Straßenverkehr. Es geht um die Sicherheit von Kleinkindern und Kindern beim Autofahren. Die Polizei will helfen, damit Eltern und deren Kinder sicher und ohne Unfall sich mit dem Auto auf den Straßen in Rheinland-Pfalz bewegen können. Eines der Mittel zur Sensibilisierung für die besonderen Belange von Kindern, die in Autos von Eltern mitgenommen werden sind präventive sogenannte Landeskontrolltage der Polizei. Mehr als 100 Beamtinnen und Beamte waren am Dienstag beim Landeskontrolltag im Bereich des Polizeipräsidiums Westpfalz eingesetzt. Bestandteile der Kontrollen waren neben der Sicherung von Kindern in Fahrzeugen auch die Überprüfung von Schulbussen.

In der Zeit von 7 bis 14 Uhr wurden insgesamt 808 Fahrzeuge überprüft, darunter 97 Schulbusse. Dabei wurden 161 Pkw sowie 15 Schulbusse von den eingesetzten Beamtinnen und Beamten beanstandet. Bei den kontrollierten Pkw wurde in acht Fällen die nicht vorschriftsmäßige Sicherung von Kindern bemängelt. Erschreckend ist, dass in fünf der kontrollierten Autos sogar gänzlich auf eine Kindersicherung verzichtet wurde.

Bei den Schulbussen wurden sechs Verstöße gegen Ausrüstungsvorschriften, sechs Verstöße wegen technischer Mängel sowie ein Verstoß gegen die Sozialvorschriften festgestellt. Daneben ergaben sich vier Beanstandungen wegen anderer Verstöße.Im Rahmen der ermittelten Verkehrsverstöße wurden zwei Strafanzeigen erstattet; zehn Fahrzeugführer erwartet eine Ordnungswidrigkeitszeige, 156 Fahrzeugführer wurden verwarnt.

Die Beanstandungsquote lag bei den Schulbussen bei rund 15 Prozent – bei den Pkw betrug sie über 22 Prozent. Im landesweiten Vergleich liegt das Polizeipräsidium Westpfalz damit jeweils auf dem zweiten Platz und damit unter dem Landesdurchschnitt. Neben den aufgeführten Beanstandungen ermittelt die Polizei in zwei Fällen wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis.

Rheinland-Pfalz

ADD untersagt Spendensammlungen des Vereins „Europäischer Tier- und Naturschutz e.V.“ in Rheinland-Pfalz

ADD untersagt Spendensammlungen des Vereins „Europäischer Tier- und Naturschutz e.V.“ in Rheinland-Pfalz

Trier/Rheinland-Pfalz. (red). 26. August 2010. Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) – landesweite Spendenaufsicht in Rheinland-Pfalz – hat dem Verein Europäischer Tier- und Naturschutz e.V. mit Sitz in Much/Nordrhein-Westfalen mit sofort vollziehbarer Verbotsverfügung Spendensammlungen und öffentliche Aufrufe zu Geldspenden in Rheinland-Pfalz untersagt. Der Verein kann noch Rechtsmittel gegen die Verbotsverfügung einlegen.

Der Verein Europäischer Tier- und Naturschutz e.V. führt im Internet öffentliche Spendenaufrufe durch und wirbt bei Informationsveranstaltungen mittels Prospekten und Broschüren um Neumitglieder sowie um Geldspenden für Tierschutzzwecke.

Trotz mehrfacher Aufforderungen ist der Verein seinen gesetzlichen Auskunftspflichten im sammlungsrechtlichen Verfahren nicht nachgekommen, sodass eine satzungsgemäße Verwendung der Spendengelder nicht sichergestellt ist.

Sollten in Rheinland-Pfalz weiterhin Informationsveranstaltungen mit der Bitte um Geldspenden oder Fördermitgliedschaften erfolgen und Spendeneinzüge im Namen „Europäischer Tier- und Naturschutz e.V.“ festgestellt werden, bittet die ADD um sofortige Mitteilung.

Um Verwechselungen mit Vereinen ähnlichen Namens zu vermeiden, bittet die ADD um eine genaue Beachtung und Benennung des Vereinsnamens inklusive Ortsbezeichnung.

Die ADD informiert regelmäßig auf ihren Internetseiten über eingeleitete Maßnahmen im Spendenwesen.

Rheinland-Pfalz

Hering: Knapp 400.000 Euro für Bahnhaltepunkt Bellheim

Hering: Knapp 400.000 Euro für Bahnhaltepunkt Bellheim

Mainz. (red). 26. August 2010. Der rheinland-pfälzische Verkehrsminister Hendrik Hering hat der Kreisverwaltung Germersheim für die Bahnhofsumfeldgestaltung an den Bahnhaltepunkten „Am Bahnhof“ und „Am Mühlbuckel“ in der Ortsgemeinde Bellheim eine Zuwendung von bis zu 399.500 Euro zugesagt.

Die geplante Neugestaltung der Bahnhofsumfelder steht in engem Zusammenhang mit der Verlängerung der Stadtbahn Karlsruhe-Wörth im Abschnitt Wörth-Germersheim durch die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH (AVG). Im Rahmen der Stadtbahnverlängerung durch die AVG wird der bestehende Bahnhof in Bellheim an das Stadtbahnsystem angepasst und ein neuer Bahnhaltepunkt „Am Mühlbuckel“ eingerichtet. Ergänzend hierzu plant die Ortsgemeinde Bellheim die Bahnhofsumfeldgestaltung an den beiden Haltepunkten.

Die Kosten für diese Maßnahmen sind insgesamt mit rund 663.000 Euro veranschlagt. Das Land übernimmt mit bis zu 399.500 Euro einen Großteil der Kosten.

Am Haltepunkt „Am Bahnhof“ ist insbesondere eine Erweiterung der vorhandenen Park+Ride-Anlage und Bike+Ride-Anlage geplant. Des Weiteren sind der Bau einer Buswendeschleife sowie die Verlegung der Bushaltestelle von der Hauptstraße in die Bahnhofstraße vorgesehen. Dadurch wird künftig nicht nur der Fußweg für die Umsteiger vom Bus auf die Bahn verkürzt, sondern auch das Queren der Hauptstraße durch die Fahrgäste hinfällig. Am neuen Bahnhaltepunkt „Am Mühlbuckel“ ist der Bau einer Park+Ride-Anlage sowie einer Bike+Ride-Anlage geplant.

Rheinland-Pfalz

Hering: Rund 416.000 Euro für Ausbau der K 76 in Nörtershausen

Hering: Rund 416.000 Euro für Ausbau der K 76 in Nörtershausen

Verkehr im Landkreis Mayen-Koblenz

Mainz. (red). 26. August 2010. Verkehrsminister Hendrik Hering hat dem Landkreis Mayen-Koblenz für den Ausbau der K 76 in der Ortsdurchfahrt Nörtershausen einen Zuschuss in Höhe von rund 416.000 Euro zugesagt. „Der Ausbau ist erforderlich, weil der derzeitige Zustand nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht“, erläuterte der Minister.

Die Fahrbahn der K 76 wird auf einer Länge von rund 680 Metern in frostsicherer Bauweise ausgebaut. Die Maßnahme beginnt am Kreisverkehrsplatz in Nörtershausen und endet vor der Einmündung zur L 207. Gleichzeitig werden die Entwässerungseinrichtungen erneuert.

Rheinland-Pfalz

Bündnis 90 / Die Grünen: Entschuldung ermöglicht Sozialpolitik vor Ort

Bündnis 90 / Die Grünen: Entschuldung ermöglicht Sozialpolitik vor Ort

Mainz. (red / and). 26. August 2010. Zum von der Landesregierung vorgestellten kommunalen Entschuldungsfonds erklärte Daniel Köbler, Landesvorstandssprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz:

„Die Löcher in den kommunalen Haushalten sind tiefer als die in vielen Gemeindestraßen. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz begrüßen deshalb die Initiative der Landesregierung, denn wir fordern bereits seit 2008 ein Entschuldungsprogramm für die rheinland-pfälzischen Kommunen. Die Finanzsituation der Kommunen, vor allem der Städte, in Rheinland-Pfalz ist alarmierend und grenzt den kommunalen Gestaltungsspielraum enorm ein, viele Kommunen stehen vor dem finanziellen Kollaps. Deshalb musste dringend gehandelt werden.“

Man müsse die Kommunen, insbesondere die Ober- und Mittelzentren finanziell in die Lage versetzen, dass sie ihre kulturellen und sozialen Angebote aufrechterhalten können. Soziale Teilhabe werde vor allen Dingen vor Ort gewährleistet. Damit sei eine aktive Entschuldung auch ein Beitrag zu mehr sozialer Gerechtigkeit im Land.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stehen für Gespräche zur konstruktiven Mitwirkung zur Verfügung: „Deshalb nehmen wir das parteiübergreifende Gesprächsangebot von Christian Baldauf gerne an.

Nichtsdestotrotz sehen wir weiterhin großen Handlungsbedarf im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs. Auch an dieser Baustelle hat die Landesregierung noch jede Menge zu tun!“,ergänzte der Grünen-Politiker Daniel Köbler.