Rhein-Pfalz-Kreis

Rutsche noch bis 8. Oktober gesperrt

Rutsche noch bis 8. Oktober gesperrt

Mutterstadt / Limburgerhof. (red). 6. Oktober 2010. Die große Rutsche im Kreisbad „Aquabella“ bleibt noch bis einschließlich Freitag, 8. Oktober, gesperrt.

Grund ist laut Kreisverwaltung, dass sich die routinemäßigen Revisionsarbeiten länger hinziehen als erwartet. Ursprünglich hätte die Anlage schon am 4. Oktober wieder freigegeben werden sollen. Schwimmbecken und Sauna sind zu den gewohnten Zeiten geöffnet.

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Mehr Zeit zum Schwimmen in den Ferien

Mehr Zeit zum Schwimmen in den Ferien

Ludwigshafen. (red). 6. Oktober 2010. Vom 11. bis 22. Oktober, wenn die rheinland-pfälzischen Schulen geschlossen bleiben, gibt es in den Bädern des Rhein-Pfalz-Kreises wieder überall Zeit-Zugaben. Insgesamt summieren sich die Zusatzangebote auf 70 Stunden.

Im „Aquabella“ darf während der Herbstferien auch montags und dienstags bis 21.30 Uhr geschwommen werden. Das Kreisbad Römerberg öffnet in der Ferienzeit montags, dienstags und mittwochs um 12 Uhr, während donnerstags und freitags jeweils die vierstündige „Mittagspause“ entfällt. In Schifferstadt schließlich beginnt der Badebetrieb während der genannten zwei Wochen dienstags, mittwochs, donnerstags und freitags statt um 14 bereits um 10 Uhr. Auf die Saunen wirken sich die Ferien nicht aus.

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Migranten sprechen deutsch

Migranten sprechen deutsch

Ludwigshafen. (red / and). 15. Juli 2010. Lernen wird im Rhein-Pfalz-Kreis auch für Zuwanderer belohnt. Zum Teil haben die Migranten und Migrantinnen mehr als ein Jahr und rund 600 Stunden fleißig gelernt um den geforderten Deutsch-Test zu bestehen.

Heute, am Donnerstag, um 16 Uhr, erhalten in der Kreisverwaltung Rhein-Pfalz in Ludwigshafen am Rhein, (Europaplatz 5, 67063 Ludwigshafen), 10 Migrantinnen und Migranten das Zeugnis des Deutschtests für Zuwanderer durch die Kreisvolkshochschule, nachdem sie sich teilweise bis zu einem Jahr mit 600 Unterrichtsstunden auf diese Prüfung vorbereitet hatten.

Die Zeugnisse werden die VHS-Leiterin Barbara Scherer und der Kreisbeigeordnete Konrad Reichert überreichen.

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Im Sommer mehr Zeit zum Baden

Im Sommer mehr Zeit zum Baden

Römerberg / Schifferstadt. (red / js). 15. Juli 2010. Von den Bädern des Rhein-Pfalz-Kreises bieten zwei während der Schulferien auch in diesem Sommer wieder mehr Gelegenheit zum Schwimmen und Planschen als sonst. Die Zeit-Zugabe summiert sich zum Teil auf 27 Stunden pro Woche.

In Schifferstadt steht die Schwimmhalle während der schulfreien Zeit von Montag bis Samstag schon ab 9 Uhr zur Verfügung, sonntags sogar ab 8 Uhr. Geschlossen wird es montags um 19 Uhr, dienstags, mittwochs und donnerstags um 21 Uhr, freitags um 20 Uhr und samstags ebenso wie sonntags um 19 Uhr.

Der Außenbereich wird dienstags, mittwochs und donnerstags eine Stunde früher geschlossen als die Halle. Ansonsten gelten für ihn die gleichen Zeiten.

Das Römerberger Kreisbad öffnet während der Ferien montags, an seinem Erwachsenen-Tag, schon um 12 Uhr, dienstags und mittwochs um 10 Uhr. Außerdem entfällt hier donnerstags und freitags die vierstündige Mittagspause, so dass Besucher an diesen beiden Wochentagen durchgehend von 7 bis 21 Uhr willkommen sind. Samstags darf von 12 bis 17 Uhr geschwommen werden, sonntags von 8 bis 12 Uhr. Die Sauna in Römerberg bleibt in den Ferien montags ganz geschlossen und freitags bis 16 Uhr.

Im Aquabella ändert sich nichts. Das Kreisbad Maxdorf-Lambsheim ist wegen seiner „Runderneuerung“ bekanntlich noch bis Spätherbst ganz geschlossen.

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Abwechslungsreiches Ferienprogramm

Abwechslungsreiches Ferien-Programm

Ludwigshafen / Limburgerhof. (red /and). Seit 5. Juli findet Im Mehrgenerationenhaus (MGH) des Rhein-Pfalz-Kreises wieder ein abwechslungsreiches Ferienprogramm statt.

Das Team dieser Einrichtung in Limburgerhof (Speyerer Straße 52) bietet Weiterbildungsangebote und Workshops für kreative Menschen aller Altersgruppen, meist als Ganztagesangebot mit Mittagessen, Pausensnacks und kleinen Überraschungen. Besondere Kreativtage in Zusammenarbeit mit der Malschule Limburgerhof stehen ab 12. Juli mit zwei Schwerpunktthemen auf dem Programm: „Pappkameraden basteln“ und „die Erlebniswelt Malen“.

Die gefertigten Figuren werden im Anschluss in einer Ausstellung gezeigt. An zwei Tagen werden unter fachkundiger Anleitung auch Skulpturen aus Ytong-Steinen gefertigt.
Plakate malen und Basteln mit Naturmaterialien wie Holz, Gräser, Kräuter oder Steine gehört ebenfalls zum Angebotsspektrum. Sonne, Wind und Wasser stehen im Mittelpunkt des Aktionstages „Werkstatt regenerative Energie“ für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren.

Neben Bildungsangeboten im EDV Bereich spielen im Mehrgenerationenhaus auch musikalische Angebote eine große Rolle. In einem Trommelworkshop lernen die Teilnehmer wie sie Bongo, Konga und Co. mitreißende Rhythmen entlocken können. Die musikalische Krönung des Sommerferienprogramms im MGH ist ein live Konzert mit „Crescenti“ am 16. Juli ab 19 Uhr in der alten Scheune des MGH. Die Band besteht aus drei Musikern, die sich der brasilianischen Musik verschrieben haben. Sie mischt Bossa Nova und Samba, mit Einflüssen aus Jazz und Funk. Neben Klassikern und zeitgenössischem Repertoire, spielt „Crscenti“ auch eigene Kompositionen. Der Eintritt ist frei.

Bei allen kreativen Angeboten im Sommerferienprogramm können Erwachsene und Kinder gemeinsam teilnehmen. Informationen und Anmeldungsmöglichkeiten zu allen Veranstaltungen finden sind auf der Internetseite „www.mgh-Limburgerhof.de“ unter „Kurse/Anmeldungen“ zu finden.

Täglich von 9 bis 12 Uhr besteht bei Telefon 06236/485335 auch Gelegenheit zur telefonischen Kontaktaufnahme. E-Mail: „info@mgh-limburgerhof.de“.

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Neue Kultur-Blicke in Sicht

Neue Kultur-Blicke in Sicht

Ludwigshafen. (red / js). 15. Juli 2010. In der zweiten Jahreshälfte lädt die Volkshochschule des Rhein-Pfalz-Kreises zu fünf weiteren „Kultur-Blicken“ ein. Dabei handelt es sich um eine Veranstaltungsreihe, die einen ganzheitlichen Zugang zu den Bereichen Kunst, Architektur, Musik und Literatur öffnen soll.

Den Auftakt macht am Freitag, 23. Juli, ein Sommerkulturspaziergang durch die Klosterruine Limburg oberhalb von Bad Dürkheim. Er beginnt um 17 Uhr und dauert rund zweieinhalb Stunden. Referent Dieter Magin stellt aber nicht nur das historische Gebäude als solches vor, sondern gibt auch einen kleinen Einblick in seine Entstehungszeit und erläutert die Zusammenhänge mit romanischen Kirchenbauten wie dem Speyerer Dom.

Wer sich für die Entstehung einer gotischen Kathedrale als Gesamtkunstwerk interessiert, ist ab Montag, 6. September an vier Abenden (19 bis 20.30 Uhr) im Volkshochschul-Bildungszentrum Schifferstadt an der richtigen Adresse. Die Informationen liefert abermals Dieter Magin. Er beleuchtet einerseits technische und ästhetische Innovationen dieser Epoche, andererseits die unterschiedlichen Strömungen der christlichen Religion zwischen Mystik und beginnender Wissenschaft sowie ihren Einfluss auf die Gestaltung des Gotteshauses.

Stammte der „Vater der Botanik“ aus dem Gebiet des heutigen Rhein-Pfalz-Kreises? Diese Frage behandelt am Donnerstag, 9. September, 19 Uhr, die Expertin Mikela Steinberger.

Hintergrund: 1519 schrieb sich an der Universität Heidelberg ein gewisser „Iheronimus Bock de Schifferstat“ ein, und derjenige, der in seinem „New Kreutterbuch“ zum Beispiel als erster den Riesling und den Mais erwähnte hieß Hieronymus Bock. Das absolvierte Studium der Theologie würde ebenfalls passen. Die historische „Spurensuche“ findet im Schifferstadter Haus der Vereine statt.

Die Bilderwelt der Gotik ist am Montag, 25. Oktober, 19 Uhr, Thema eines Vortrages von Dr. Karin Bury im Volkshochschul-Bildungszentrum Schifferstadt. Es geht dabei um Stilmerkmale, Themen, Techniken und Künstlerpersönlichkeiten. Gotische Ausflugsziele in der Metropolregion Rhein-Neckar werden ebenfalls vorgestellt.

Den Abschluss bildet ein „Kultur-Blick“ auf die gotische Skulptur, der sich über vier Abende (18 bis 19.30 Uhr) erstreckt und am Montag, 8. November, beginnt. Kunsthistorikerin Dr. Barbara Schmidt-Nechl stellt Meisterwerke aus Frankreich, Deutschland und Italien vor und beschreibt dabei unter anderem die stilistischen Besonderheiten in den drei Ländern. Ort: Volkshochschul-Bildungszentrum Schifferstadt.

Für alle Veranstaltungen ist eine rechtzeitige Anmeldung erforderlich. Diese kann online unter der Internet-Adresse „www.kvhs-rpk.de“ erfolgen, wo auch Detail-Informationen abrufbar sind, oder telefonisch bei der Stadtverwaltung Schifferstadt unter 06235/44-320 und 302.

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Theater-Festival: Teilnehmer ausgewählt

Theater-Festival: Teilnehmer ausgewählt

Ludwigshafen. (red / js). 15. Juli 2010. Die Entscheidung, wer am ersten Amateurtheaterfestival des Rhein-Pfalz-Kreis für Ensembles aus der Metropolregion Rhein-Neckar teilnehmen darf, ist gefallen: Unter zwanzig Bewerbern hat die zehnköpfige Jury das „Theater Bagage“ aus Ludwigshafen, den „Theaterkreis Bobenheim-Roxheim“ und den Theaterpädagogen Matthias Paul aus Heidelberg mit einer seiner beiden eingereichten Inszenierungen ausgewählt.

1.000 Euro Preisgeld haben alle drei schon einmal sicher. Das Publikum in Limburgerhof, wo die Stücke am 8. und 9. Oktober aufgeführt werden, sowie in Maxdorf, das am 15. Oktober als Spielort fungiert, stimmt aber zuletzt noch über einen Hauptpreis in Höhe von 2.000 Euro ab.

Die öffentliche Siegerehrung findet dann am 16. Oktober im Rahmen einer Gala statt.

Beim Theater Bagage wurde die ausdruckstarke Präsenz auf der Bühne gelobt, genretypisch wie authentisch. Die Truppe biete sehr gutes schauspielerisches Handwerk, das mit Witz und nicht mit Klamauk überzeuge.
An der Schwarzlicht-Inszenierung des Theaterkreises mit dem Arbeitstitel „Movie Star“ gefiel den Preisrichtern, dass eine neue Form des Schauspiels perfekt in Szene gesetzt worden sei. Die Mischung mit dem Figurentheater, das die Zuschauer mit einer wunderschönen Aussprache in eine phantastische, andere Welt entführe, verdiene das Prädikat gekonnt.

Matthias Pauls Inszenierung der Maria Tudor mit der Theaterinitiative Ladenburg bezeichnete die Jury als großes Theater, das konkurrenzlos stehe. Das Stück von Victor Hugo, von Georg Büchner übersetzt, wurde von fünf auf zwei Stunden verdichtet. Kombiniert mit hervorragender Musik und live illustrierten Installationen werde eine außerordentliche schauspielerische Leistung geboten.

Ob er im Oktober wirklich Maria Tudor präsentiert oder aber mit dem Speichertheater Oberhausen-Rheinhausen „Casting Couch“ auf die Bühne bringt, darf der Regisseur selbst entscheiden. Bei „Casting Couch“ hob die Jury die theaterpädagogische Leistung hervor. Schwierige Stoffe wie Gewalt, Sexualität, Kommunikation in der Familie, Macht/Ohnmacht seien mit einer glänzend und vorwiegend jung besetzten Truppe in einer sehr schönen Sprache umgesetzt worden. Auch hier ergänzen Videobilder und Hörspiele die Handlung.

Über die Initiative des Rhein-Pfalz-Kreises äußerte sich die Jury gegenüber Landrat Clemens Körner, der den Vorsitz führte, insgesamt sehr positiv. Sie stelle eine Stärkung der ehrenamtlichen Theaterarbeit gerade als Mehrgenerationenmodell dar. Besonders hoben die Mitglieder des Gremiums die grenzübergreifende Idee hervor und die damit verbundene Möglichkeit, Ensembles von beiden Seiten des Rheins und des Neckars bekannt zu machen.

Als Preisrichter fungierten Vertreter der Amateurtheaterverbände Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen, Schauspieler, Theaterpädagogen, eine Theaterpromoterin und der Direktor der Kreissparkasse Rhein-Pfalz.