Rheinland-Pfalz, Verkehr

Schweitzer: Verkehrsregelung in Hetzerath zeigt erste Erfolge

Schweitzer: Verkehrsregelung in Hetzerath zeigt erste Erfolge

Mainz. 30. Dezember 2010. (red). Aktuelle Verkehrszählungen eines unabhängigen Ingenieurbüros weisen nach, dass die Maßnahmen der Landesregierung zum Lkw-Durchgangsverkehr in der Ortsdurchfahrt von Hetzerath sehr gut wirken. Dies teilte Verkehrsstaatssekretär Alexander Schweitzer heute in Mainz mit. „Vor dem Hintergrund der vorangegangenen Diskussionen ist der Erfolg der Maßnahme umso bemerkenswerter, weil damit alle Prognosen, aber auch die eine oder andere persönliche Schilderung der Situation, die mich erreicht, übertroffen wurde. Eine Reduzierung um etwa 50 Prozent in der Hauptstraße und sogar um etwa 60 Prozent in der Kirchstraße sprechen eine mehr als deutliche Sprache.“ Man werde nun die Entwicklung weiter sorgfältig beobachten, um dieses Plus an Entlastung für die Bürger auch künftig zu stabilisieren.

„Die Forderung nach einer Sperrung der Ortsdurchfahrt von Hetzerath für Lkw hatte alle Beteiligten vor eine kaum lösbare Aufgabe gestellt“, so Schweitzer. Auf der einen Seite standen die Interessen der Bürger auf eine möglichst weit gehende Sperrung und auf der anderen die Forderung der örtlichen Wirtschaft, „das ist inhaltlich naturgemäß kontrovers und, das bestätigten auch die Beteiligten in den jeweiligen Sitzungen und Terminen, nicht Konsens führend“. Gleichwohl seien alle Gespräche in sehr sachlicher Atmosphäre geführt und ein gemeinsamer Nenner gesucht worden, der einen vertretbaren Kompromiss darstellt.

Schweitzer wies erneut darauf hin, dass die federführende Behörde keine willkürliche Entscheidung in die eine oder andere Richtung getroffen habe. „Sie musste die Verhältnismäßigkeit der jeweiligen Maßnahme prüfen und musste – neben dem hier im Vordergrund stehenden Schutz der Bevölkerung – in die Abwägung auch einbeziehen, ob beispielsweise die Konkurrenzfähigkeit eines Unternehmens in Frage gestellt wird.“ Letztlich müsse die getroffene Maßnahme damit auch vor Gericht Bestand haben.

Rheinland-Pfalz, Verkehr

Förderung touristische Infrastruktur

Förderung touristische Infrastruktur

Hering: 660.000 Euro für neuen Park in Bad Bertrich

Mainz. 17. November 2010 (red). Der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Hendrik Hering hat Anfang November der Ortsgemeinde Bad Bertrich für die Neugestaltung des Römerkessels zum Landschaftstherapeutischen Park einen Zuschuss in Höhe von rund 660.000 Euro zugesagt. „Mit dem neuen landschaftstherapeutischen Park, der den vorhandenen Kurpark ergänzt und die für einen Kurort so wichtige innerörtliche Atmosphäre weiter verbessert, betont Bad Bertrich seine Stärken“, so Hering.

Die Ortsgemeinde Bad Bertrich plant einen innerstädtischen Park, der unmittelbar an die Altstadt anschließt und Naturnähe mit phantasievoller Gestaltung verbindet. Der landschaftstherapeutische Park soll in drei Bauabschnitten umgesetzt werden: Eingangsbereich und Inselgarten, Mußegarten nebst Berggarten und Vulkangarten, Toreingang zum Schwanenweiher.

Der Römerkessel soll als römisch erkennbar sein, vorgesehen ist eine verkleinerte Nachbildung eines römischen Torbogens. Zentrale Maßnahme ist die Anlegung eines Sees mit drei Inseln. In dem Bereich zwischen Inselgarten und Vulkangarten soll ein kleiner Aufgang mit Aussichtsplattform eingerichtet werden, um ein Aussichtserlebnis (Landschaftsbalkon) auf Insel- und Vulkangarten zu schaffen. Neben Sitzgelegenheiten, Liegen, Natursofas, und Pflanzen ist ein Auf- und Abgang zum Bergwald vorgesehen.

Die Tourismusstrategie 2015 hat die Bereiche Wandern, Radtourismus, Wein und Gesundheitstourismus zu Schwerpunktthemen mit guten Wettbewerbschancen festgelegt, im November 2008 hatte Wirtschaftsminister Hendrik Hering für den Schwerpunkt Gesundheitstourismus den Ideenwettbewerb für Heilbäder und Kurorte in Rheinland-Pfalz ausgelobt. Von 21 Heilbädern und Kurorten im Land hatten sich 19 Orte am Wettbewerb beteiligt. Ziel für den Ideenwettbewerb war es, die Heilbäder und Kurorte zur Entwicklung und Umsetzung zukunftsweisender Konzepte für ihre Kurorte zu motivieren.

Zu den fünf Siegerbeiträgen zählte der gemeinsame Beitrag der Kurorte Bad Bertrich, Daun und Manderscheid mit „Gesundheitslandschaft Vulkaneifel – Lust auf Gesundheit, Natur und Leben“. Das Staatsbad Bad Bertrich und die Heilklimatischen Kurorte und Kneipp-Kurorte Daun und Manderscheid wollen künftig in einem verbindlichen Netzwerk als Gesundheitslandschaft Vulkaneifel zusammenarbeiten. Die Gesundheitslandschaft Vulkaneifel positioniert sich demnach mit den Themen Entspannung, Wohlbefinden und Gesundheitsförderung. Der Gestaltung der Landschaft soll mit der gezielten Entwicklung von Landschaftswegen und landschaftstherapeutischen Parks besondere Bedeutung zukommen. Ein Kompetenzzentrum Gesundheitslandschaft Vulkaneifel soll die Aufgaben künftig bündeln. Die Idee der Landschaftstherapie mit Vernetzung der einzigartigen Landschaft mit Therapiewegen und Atmosphärefeldern sowie hochwertigen gesundheitsfördernden Angeboten hatte die Jury überzeugt.

Germersheim, Rheinland-Pfalz

Schweitzer: Neues Umfeld für den Bahnhof Germersheim-Sondernheim

Schweitzer: Neues Umfeld für den Bahnhof Germersheim-Sondernheim

Mainz / Germersheim. (red). 12. November 2010. Der Ausbau der Stadtbahn von Wörth nach Germersheim geht auf die Zielgerade. „Zum Fahrplanwechsel im Dezember soll die Stadtbahn den Betrieb aufnehmen“, kündigte Verkehrsstaatssekretär Alexander Schweitzer heute bei der Einweihung des umgebauten Bahnhofes in Germersheim-Sondernheim an.

Der bestehende Bahnhof in Sondernheim wird modernisiert. Die Bahnsteige werden auf Stadtbahnstandard gebracht. Eine neue Fußgängerunterführung wird dabei nicht nur für die barrierefreie Zugänglichkeit sorgen, diese Unterführung soll auch die trennende Wirkung der Bahnstrecke in Sondernheim abmildern. Das Bahnhofsumfeld wird neu geordnet und gleichzeitig erweitert: Den Bahnreisenden stehen künftig 35 Park-and-Ride-Parkplätze zu Verfügung und eine moderne Fahrradabstellanlage. Die geschätzten Kosten für den Umbau des Bahnhofsumfeldes liegen bei rund 400.000 Euro. Das Land wird das Vorhaben fördern, derzeit wird der Förderantrag durch den Landesbetrieb Mobilität abschließend geprüft, teilte der Staatssekretär mit.

Die Gesamtinvestition Stadtbahn in Sachen Elektrifizierung und Bahnstationen beträgt 32 Millionen Euro. Der Bund steuert mit rund 19,3 Millionen Euro den Löwenanteil bei, das Land ist mit 8 Millionen Euro im Boot und den Rest tragen die Gemeinden und der Landkreis Germersheim.

Im Zuge der Stadtbahnverlängerung von Wörth nach Germersheim werden in Germersheim noch zwei neue Stadtbahnhaltepunkte – Germersheim-Mitte und Germersheim-Süd – realisiert, kündigte Schweitzer an. Mit der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) als Partner sei gemeinsam ein Konzept zur Verlängerung der Stadtbahn von Wörth bis nach Germersheim entwickelt worden: Elektrifizierung und Ausbau der 27 Kilometer langen zweigleisigen Strecke von Wörth nach Germersheim, den Ausbau von fünf vorhanden Bahnhaltepunkten und den Neubau von – im Endzustand – sieben neuen Bahnstationen.

Mainz, Rheinland-Pfalz, Vorderpfalz

Schweitzer: Bahnsteigverlängerung in Neidenfels abgeschlossen

Schweitzer: Bahnsteigverlängerung in Neidenfels abgeschlossen

Mainz. (red). 11. November 2010. Mit der Verlängerung der beiden Bahnsteige am S-Bahn-Haltepunkt Neidenfels um 50 Meter können pünktlich zum Fahrplanwechsel im Dezember 2010 auch 210 Meter lange S-Bahn-Züge in Neidenfels halten. „Damit ist sicher gestellt, dass Neidenfels künftig voll in den S-Bahn-Betrieb integriert werden kann. Mit der Bahnsteigverlängerung in Neidenfels ist die letzte S-Bahn-Maßnahme im Neustadter Tal fertig gestellt“, sagte Verkehrsstaatssekretär Alexander Schweitzer. Die Stärkung und der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs ist eines der großen verkehrpolitischen Ziele der Landesregierung.

Die örtlichen Verhältnisse – der S-Bahn-Haltepunkt liegt in Dammlage – stellte für die Baufirma und die Planer eine besondere Herausforderung dar. Die Baukosten der Maßnahme werden bei rund 1,35 Millionen Euro liegen. Durch die Aufnahme der Bahnsteigverlängerung in die 1. Stufe der S-Bahn beteiligt sich der Bund mit 60 Prozent an den Baukosten, das Land wird 35 Prozent der Baukosten übernehmen.

Der Erfolg der 1. Stufe der S-Bahn bringt auch eine 2. Ausbaustufe der S-Bahn mit sich. So wird beispielsweise derzeit die Bahnstrecke Germersheim S-Bahn-gerecht ausgebaut. Weiterhin soll in Rheinland-Pfalz die S-Bahn von Ludwigshafen über Frankenthal und Worms bis nach Mainz ausgedehnt werden, kündigte Schweitzer an. „Der Erfolg und die Akzeptanz der S-Bahn Rhein Neckar liegt auf der Hand: Pünktlichkeit, moderne Fahrzeuge, saubere Bahnhöfe, weitgehend barrierefreie Zugänge und selbstverständlich ein gutes Fahrplanangebot“, sagte Schweitzer.

Rheinland-Pfalz

Josef Dötsch: Das Rheintal braucht schnelle Entlastung

Josef Dötsch: Das Rheintal braucht schnelle Entlastung

Güterbahnverkehr durch Rheinland-Pfalz

Mainz. 20. Oktober 2010 (red). Nach Überzeugung des CDU-Politikers Josef Dötsch braucht das Rheintal eine schnelle Entlastung im Bereich des Güterverkehrs.

„Die schon heute überbelastete Bahntrasse durch das Rheintal braucht eine schnelle Entlastung.“, erklärte der CDU-Landtagsabgeordnete und Mitglied des Landtags-ausschusses für Wirtschaft und Verkehr, Josef
Dötsch.

Nach dem Durchstich des neuen Gotthard-Basistunnels werde in rund
sieben Jahren der Güterbahnverkehr durch den Tunnel aufgenommen. Damit, so Dötsch, werde der Bahnverkehr auf der Rheintrasse deutlich zunehmen, weil die Schweiz den Alpentransit so weit wie möglich auf die Schiene verlagern will.

„Wir brauchen eine alternative neue Bahntrasse zwischen Köln und dem Raum Rhein-Main, um auf Dauer ausreichende Schienenkapazitäten auf der meistbefahrenen Güterbahntrasse in Europa zu sichern und das völlig überlastete Rheintal zu entlasten. Wir müssen aber jetzt auch sofort daran gehen, schnelle Entlastung für das Rheintal auf bestehenden Trassen zu schaffen. Denn eine Neubaustrecke braucht von der Planung bis zur Fertigstellung mindestens 20 Jahre.“

Dötsch spricht sich erneut für eine Ertüchtigung einer bestehenden
Bahnlinie aus. Die bereits ins Gespräch gebrachte Bahnlinie von Köln über Bitburg, Trier und Saarbrücken nach Straßburg hält er für eine mögliche Alternative. Dies biete die Chance einer raschen Entlastung der Talstrecken an Rhein und Mosel.

„Bis eine völlig neue Trasse links- oder rechtrheinisch in Betrieb genommen werden kann, ist auf der Rheinstrecke längst der Kapazitäts-Gau eingetreten. Dann drohen endgültig unhaltbare Zustände. Es wäre unverantwortlich, es darauf einfach ankommen zu lassen. Ich fordere die Landesregierung auf, sich massiv dafür beim Bund und bei der Deutschen Bahn AG einzusetzen.“

In der Forderung nach einer neuen Alternativstrecke seien sich die
CDU-Landtagsfraktion und die Landesregierung grundsätzlich einig, so
Dötsch. Er erinnert Verkehrsminister Hering aber daran, dass er einige
Zeit gebraucht hat, um dieses Notwendigkeit einzusehen. Damit habe er
wertvolle Zeit verstreichen lassen. Es sei wohlfeil, dem Bund in dieser
Sache Zögerlichkeit vorzuwerfen, wenn man selbst die Alternativtrasse erst abgelehnt und dann einen Meinungswechsel vollzogen hat, ergänzte der CDU-Politiker Josef Dötsch.

Rheinhessen-Pfalz

Mehr Zusammenarbeit im grenzüberschreitenden Bereich ?

Mehr Zusammenarbeit im grenzüberschreitenden Bereich ?

Vertreter aus Teilen der Großregion und Teilen der Euregio Maas-Rhein bei ADD

Trier/Rheinland-Pfalz. 20. Oktober 2010. (red). Mehr Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen grenzüberschreitenden Programmen durch ein internationales Netzwerk. Das will die internationale Netzwerkveranstaltung Interreg IVa Großregion / EMR (Euregio Maas-Rhein) am Mittwoch und Donnerstag bei der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) erreichen.

Vertreter aus Teilen der Großregion (Rheinland-Pfalz, Saarland, Luxemburg sowie der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens) sowie Teilen der Euregio Maas-Rhein (REGIO Aachen e.V. – einem Verband aus der kreisfreien Stadt Aachen, dem Kreis Aachen, dem Kreis Düren, dem Kreis Euskirchen und dem Kreis Heinsberg –, Bezirksregierung Köln und der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens) treffen sich zu einem gemeinsamen Gedankenaustausch.

Zweck des Treffens ist unter anderem das Kennenlernen der jeweils anderen grenzüberschreitenden Organisationen, die Einbindung von Interreg IVa in die nationalen Verwaltungsstrukturen der jeweiligen Partner sowie die Ausarbeitung von zukünftigen gemeinsamen Projekten. Auch die Auswirkungen des europäischen Rechts auf nationales Recht werden ebenso thematisiert wie Erfahrungen mit den jeweiligen Kommunikationsmaßnahmen. „Wir haben festgestellt, dass eine Vernetzung der beiden Programme Interreg IVa Großregion und EMR gerade im touristischen Bereich sehr sinnvoll sein könnte“ so Hans-Jürgen Kreutz Referatsleiter für grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Öffentlichkeitsarbeit bei der ADD.

Die Interreg IVa-Programme Großregion und Euregio Maas-Rhein zielen auf die Intensivierung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit ab. Durch lokale und regionale Projekte zwischen Partnern aus den verschiedenen Programmgebieten soll dieses Ziel erreicht werden. Die Programme betreffen vielfältige Themenbereiche von gemeinsamem Interesse innerhalb der Schwerpunkte Wirtschaft, Raum und Menschen. Ein Projekt wird dann als grenzüberschreitend angesehen, wenn es im Fördergebiet partnerschaftlich durch mindestens zwei Projektpartner aus zwei verschiedenen Mitgliedsstaaten oder eine grenzüberschreitende Einrichtung entwickelt wird.

In der Großregion und der Euregio Maas-Rhein hat sich die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren kontinuierlich entwickelt.

Die ADD steht als regionaler Ansprechpartner für die Koordination der Zusammenarbeit mit den Nachbarn in Luxemburg, Belgien und Frankreich zur Verfügung, hilft beim Knüpfen von Kontakten, erteilt Auskunft zu grenzüberschreitenden Förderprogrammen und zu den Aufgaben der institutionalisierten grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der Großregion.

Zusätzlich zur Großregion ist die ADD als regionaler Ansprechpartner auch in der Euregio Maas-Rhein engagiert. Dort erfolgt die Zusammenarbeit mit Programmpartner aus der Wallonie, der Provinz Lüttich, der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, der Provinz Belgisch Limburg, der Provinz Limburg (Niederlande) sowie der REGIO Aachen.

Rheinland-Pfalz

Hering: 300.000 Euro für Ausbau K 25 zwischen L 107 und Wirfus

Hering: 300.000 Euro für Ausbau K 25 zwischen L 107 und Wirfus

Verkehr im Landkreis Cochem-Zell

Mainz. (red). 27. August 2010. Verkehrsminister Hendrik Hering hat dem Landkreis Cochem-Zell für den Ausbau der K 25 zwischen der L 107 und Wirfus einen Zuschuss in Höhe von knapp 300.000 Euro zugesagt. „Der Ausbau ist erforderlich, weil der derzeitige Zustand nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht“, erläuterte der Minister.

Die Fahrbahn wird auf einer Länge von rund 800 Metern und in einer einheitlichen Breite von 5,50 Metern frostsicher ausgebaut. Gleichzeitig werden die Entwässerungseinrichtungen erneuert.

Der Landkreis Cochem-Zell profitiert bei dieser Maßnahme von einer höheren Förderung, da das Land Zuschläge zu den Grundfördersätzen in Höhe von jeweils zehn Prozent für den Ausbau von besonders sanierungsbedürftigen Straßen der freien Strecke und für die grundlegende Sanierung von Brücken und Stützmauern sowie deren Umbau im Zuge von förderfähigen Straßen eingeführt hat.

Rheinland-Pfalz

Hering: Rund 790.000 Euro für Ausbau K 1 und K 96 in Heinzerath

Hering: Rund 790.000 Euro für Ausbau K 1 und K 96 in Heinzerath

Straßenbau in Landkreis Bernkastel-Wittlich

Mainz. (red). 27. August 2010. Verkehrsminister Hendrik Hering hat dem Landkreis Bernkastel-Wittlich für den Ausbau der K 1 und K 96 in der Ortsdurchfahrt Heinzerath einen Zuschuss in Höhe von rund 790.000 Euro zugesagt. „Der Ausbau ist erforderlich, weil der derzeitige Zustand nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht“, so der Minister.

Die Fahrbahnen der K 1 und K 96 werden innerorts auf einer Länge von rund 850 Metern frostsicher ausgebaut. Gleichzeitig wird der Einmündungsbereich der beiden Kreisstraßen neu strukturiert.

Im gesamten Ortsbereich werden Gehwege in einer Breite von 1,25 Metern durch die Ortsgemeinde hergestellt. Im weiteren Verlauf wird die außerörtliche freie Strecke der K 1 bis zur Einmündung in die L 157 auf einer Länge von rund 1,4 Kilometern ausgebaut.

Rheinland-Pfalz

Hering: Knapp 400.000 Euro für Bahnhaltepunkt Bellheim

Hering: Knapp 400.000 Euro für Bahnhaltepunkt Bellheim

Mainz. (red). 26. August 2010. Der rheinland-pfälzische Verkehrsminister Hendrik Hering hat der Kreisverwaltung Germersheim für die Bahnhofsumfeldgestaltung an den Bahnhaltepunkten „Am Bahnhof“ und „Am Mühlbuckel“ in der Ortsgemeinde Bellheim eine Zuwendung von bis zu 399.500 Euro zugesagt.

Die geplante Neugestaltung der Bahnhofsumfelder steht in engem Zusammenhang mit der Verlängerung der Stadtbahn Karlsruhe-Wörth im Abschnitt Wörth-Germersheim durch die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH (AVG). Im Rahmen der Stadtbahnverlängerung durch die AVG wird der bestehende Bahnhof in Bellheim an das Stadtbahnsystem angepasst und ein neuer Bahnhaltepunkt „Am Mühlbuckel“ eingerichtet. Ergänzend hierzu plant die Ortsgemeinde Bellheim die Bahnhofsumfeldgestaltung an den beiden Haltepunkten.

Die Kosten für diese Maßnahmen sind insgesamt mit rund 663.000 Euro veranschlagt. Das Land übernimmt mit bis zu 399.500 Euro einen Großteil der Kosten.

Am Haltepunkt „Am Bahnhof“ ist insbesondere eine Erweiterung der vorhandenen Park+Ride-Anlage und Bike+Ride-Anlage geplant. Des Weiteren sind der Bau einer Buswendeschleife sowie die Verlegung der Bushaltestelle von der Hauptstraße in die Bahnhofstraße vorgesehen. Dadurch wird künftig nicht nur der Fußweg für die Umsteiger vom Bus auf die Bahn verkürzt, sondern auch das Queren der Hauptstraße durch die Fahrgäste hinfällig. Am neuen Bahnhaltepunkt „Am Mühlbuckel“ ist der Bau einer Park+Ride-Anlage sowie einer Bike+Ride-Anlage geplant.

Rheinland-Pfalz

Hering: Rund 416.000 Euro für Ausbau der K 76 in Nörtershausen

Hering: Rund 416.000 Euro für Ausbau der K 76 in Nörtershausen

Verkehr im Landkreis Mayen-Koblenz

Mainz. (red). 26. August 2010. Verkehrsminister Hendrik Hering hat dem Landkreis Mayen-Koblenz für den Ausbau der K 76 in der Ortsdurchfahrt Nörtershausen einen Zuschuss in Höhe von rund 416.000 Euro zugesagt. „Der Ausbau ist erforderlich, weil der derzeitige Zustand nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht“, erläuterte der Minister.

Die Fahrbahn der K 76 wird auf einer Länge von rund 680 Metern in frostsicherer Bauweise ausgebaut. Die Maßnahme beginnt am Kreisverkehrsplatz in Nörtershausen und endet vor der Einmündung zur L 207. Gleichzeitig werden die Entwässerungseinrichtungen erneuert.

Kaiserslautern, Polizei, Presse

Überschlag auf A 63: Beifahrerin leicht verletzt

Überschlag auf A 63: Beifahrerin leicht verletzt

Kaiserslautern. 28. Mai 2010. (red). Am Donnerstag überschlug sich ein PKW gegen 01.00 Uhr in der Überleitung zur A 6 von der A 63 aus Richtung Mainz kommend. Die 26-jährige Beifahrerin wurde dabei leicht verletzt und vom Rettungsdienst in das Westpfalzklinikum verbracht, teilte die Polizei mit. Der Wagen wurde total demoliert, musste geborgen und abgeschleppt werden.

Die Sachschäden wurden auf 20.000 Euro geschätzt. Zum Unfallhergang: Ein 25-jähriger Fahrer war in der Überleitung mit seinem Auto viel zu schnell unterwegs, kam in der dortigen Rechtskurve nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich in der Böschung und kam sodann auf den Rädern neben der Fahrbahn zum Stehen. Neben der Autobahnpolizei kam die US-Militärpolizei zum Einsatz.

Anmerkung:

Wegen der dortigen Unfalllage sind auch weiterhin intensive Geschwindigkeitsmessungen (A63, Eselsbachtalbrücke) notwendig. Am Vortag wurde im Rahmen des Autobahnkontrolltages kontrolliert.