Rheinland-Pfalz, Wirtschaft

Grüne Woche Rheinland-Pfalz 2010

Grüne Woche Rheinland-Pfalz 2010

Englert: Regionalmarke EIFEL eröffnet mit neuen Produkten neue Chancen

Mainz. 12. Oktober 2010. (red). „Mit dem neuen Partnerbetrieb Radicula – Kräuter & Kreatives und dem neuen Produkt Kräuter baut die Regionalmarke EIFEL ihre Angebotspalette weiter aus. Zudem bietet die Einrichtung Menschen mit Handicaps neue Chancen auf Teilhabe. Damit unterstreicht die Regionalmarke EIFEL ihren Stellenwert als Pionier in der Regionalvermarktung“, sagte Siegfried Englert, Staatssekretär im rheinland-pfälzischen Landwirtschaftsministerium, bei einem Besuch des zu den Caritas Werkstätten St. Elisabeth gehörenden Betriebs in Sinzig.

Die 2002 gegründete Regionalmarke EIFEL (www.regionalmarke-eifel.de) wird mittlerweile von rund 300 Unternehmen aus den Bereichen Lebensmittel, Tourismus, Handwerk und Gewerbe im gesamten Naturraum Eifel genutzt. Sie steht für geprüfte Qualität und garantierte Herkunft. Mit Kräutern bereichert der Integrationsbetrieb in Sinzig seit Kurzem die Angebotspalette der Marke. Dabei handelt es sich um rund 100 unterschiedliche Kräutersorten und Gemüsepflanzen, die in einem modernen Gewächshaus auf derzeit rund 700 Quadratmetern nach strengen Richtlinien angebaut werden. Absatz finden die Produkte über die regionale Gastronomie sowie über den Einzelhandel.

Die Veranstaltung fand im Rahmen der Grünen Woche Rheinland-Pfalz 2010 statt. Unter dem Motto „Mit Köpfchen im grünen Bereich!“ steht diese mittlerweile zum fünften Mal ausgerichtete Themenwoche im Zeichen der Innovation. „Wir wollen herausarbeiten, wie Akteure der Agrarwirtschaft sowie verwandter Bereiche neue Ideen und Technologien nutzen, um wettbewerbsfähig und nachhaltig zu wirtschaften. Wir wollen junge Menschen ermutigen, sich mit den so genannten Grünen Berufen als attraktive und zukunftsorientierte Tätigkeitsfelder zu beschäftigen. Und wir wollen dazu beitragen, ein gutes Image für die Land- und Weinwirtschaft und ein gutes Klima für unsere Produkte zu schaffen“, fasste Englert die Ziele der Grünen Woche Rheinland-Pfalz 2010 zusammen. Daher passe der Betriebsbesuch in Sinzig „hervorragend ins Konzept“.

Begleitet wird die Grüne Woche Rheinland-Pfalz von der neuen, 48-seitigen DIN-A-4-Broschüre „Was Bauern und Winzer anrichten – Ein Streifzug durch die rheinland-pfälzische Land- und Weinwirtschaft“. Sie kann kostenlos beim rheinland-pfälzischen Landwirtschaftsministerium, Postfach 3269, 55022 Mainz, Tel.: 06131/16-2288, mail: infomaterial@mwvlw.rlp.de, angefordert werden.

Rheinland-Pfalz

Thomas Günther: Mit Tourismus und Landschaftspflege ländliche Räume stärken

Thomas Günther: Mit Tourismus und Landschaftspflege ländliche Räume stärken

Mainz. 14. Juli 2010 (red /and). Zur Einbringung des Koalitionsantrags „Tourismus und Landschaftspflege
verknüpfen – gemeinsam die Entwicklung ländlicher Räume stärken“ erklärte der tourismuspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Thomas Günther:

„Die Koalitionsfraktionen im Bundestag setzen sich für eine bessere Verknüpfung von Tourismus und Landschaftspflege der ländlichen Räume in Deutschland ein, damit Synergieeffekte besser genutzt werden können. Naturschutzgroßprojekte des Bundes, das Nationale Naturerbe, die Natur-und Kulturlandschaften und das Bundesprogramm ‚Biologische Vielfalt‘
müssen weiter unterstützt werden, um die attraktive Vielfalt unserer Kulturlandschaften zu sichern“.

Dies solle auch im Interesse einer nachhaltigen Tourismusentwicklung in Rheinland-Pfalz verstärkt über freiwillige Kooperationen mit den Grundeigentümern und Bauern vor Ort erfolgen. „Die Landesregierung sollte naturtouristische
Angebote ausbauen und ihre Entwicklung im Rahmen von Modellvorhaben erproben“, fordert Günther. Wichtig sei auch die weitere Unterstützung von Leistungen der Land- und Forstwirtschaft zur Sicherung einer attraktiven
Kulturlandschaft, zur flächendeckenden Landbewirtschaftung, zur
Landschaftspflege und zum Klimaschutz.

„Deutschlands vielfältige Kulturlandschaften tragen wesentlich dazu bei, dass unser Land bei Touristen aus dem In- und Ausland als Reiseziel gefragt ist“, betonte der CDU-Politiker. Viele dieser Landschaften und die flächendeckende, nachhaltige Bewirtschaftung durch unsere Landwirte seien jedoch gefährdet. Tourismus, Landwirtschaft und Landschaftspflege könnten nach Ansicht Günthers hier gemeinsam gegensteuern: Der Tourismus stärkt die Wirtschaft der Region und trägt so dazu bei, dass sich
Landbewirtschaftung weiter lohnt. Im Gegenzug sichert Landschaftspflege nachhaltige Nutzungen und schafft so eine besondere Grundlage für erfolgreichen Tourismus. Dieses Wechselspiel gelte es zu stärken, so Thomas Günther mit Blick auf die Landesregierung.