Bürgerrechte, Deutschland, Grundgesetz, Soziales

Aktive Bürger wollen arme Kindern mit Sachspenden helfen

Aktive Bürger wollen armen Kindern mit Sachspenden helfen

Unterstützer und Spender gesucht – Jeder sechste Mensch ist in Deutschland von Armut bedroht – Kinder trifft Armut besonders hart – Bürgergemeinschaft bittet um Sachspenden – Hilfe der Arbeitgemeinschaft Soziale Linke kommt bei bedürftigen Menschen gut an

Von Andreas Klamm – Sabaot

Neunkirchen / Saarbrücken. 13. Dezember 2010. Jede Menge Sachspenden wünscht sich die Aktive Bürger Gemeinschaft (ABG) und die WIR ZeitZeitungen, um sie an den Verein die AG Soziale Linke in Neunkirchen weiterzugeben. Bereits jeder sechste Mensch ist in Deutschland von Armut bedroht. In Deutschland ist jedes fünfte bis sechste Kind arm und Kinder trifft die Armut besonders hart. Die Aktive Bürger Gemeinschaft (ABG), initiiert von Michael Posse, hat bereits in der Vergangenheit einige Spendeaktionen zu wohltätigen Zwecken durchgeführt.

Michael Posse, die Aktive Bürgergemeinschaft (ABG) sammelt gemeinsam mit den WIR ZeitZeitungen, in welche Michael Posse ebenfalls involviert ist, für bedürftige Kinder Sachspenden jeglicher Art. Winterkleidung, Spielzeug, Kinderbücher, CD`s, DVD´s, Schulbedarf wie Stifte, Hefte und weitere Sachspenden werden gerne entgegen genommen und an den Verein „AG Soziale Linke“ weiter geleitet, der im Raum Neunkirchen bereits bestens bekannt ist und der in diesem Jahr einen Bazzar für Kinder zugunsten sozial benachteiligter Kinder veranstaltet.

Um zu gewährleisten dass die Spenden nicht zweckentfremdet werden und auch bei den Bedürftigen ankommen, wird die Koordination in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Kirchengemeinden organisiert. „Jedes fünfte bis sechste Kind ist in Deutschland arm.“, weiß Michael Posse und er bezeichnet dies als „ganz klar einen untragbaren Zustand für ein Industrieland wie Deutschland“. „Die Armutsgrenze muss fallen !“, meint Michael Posse und seine Unterstützer in der Bürgergemeinschaft. Bereits ein armes Kind betrachtet der Initiator als „zuviel in der Armutsstatistik.“.

Kinder seien die Zukunft eines Landes, einer jeden Gesellschaft und „sind somit unser aller wertvollstes Gut.“, glaubt Michael Posse. Die schwere Armut von Kindern in Deutschland ist seit mehreren Jahren Realität in Deutschland und nicht nur in der so genannten Dritten und Vierten Welt. Die Not und das Leid findet direkt vor unseren Augen in Deutschland statt, möglicherweise sogar beim Nachbarn an der nächsten Haustür.

Die Not und die Armut motiviert die Arbeitsgemeinschaft (AG) soziale Linke, die künftig mit ehrenamtlichen Helfern den Menschen im Raum Wiebelskirchen und Neunkirchen mit Rat und Tat zur Seite stehen will. Die Resonanz aus der Bevölkerung zeigt, dass diese ehrenamtlichen Hilfsleistungen der „AG soziale Linke“ gerne und dankbar angenommen werden, was für die „AG Soziale Linke“ ein großer Ansporn ist. Das Engagement könnte möglicherweise in der Zukunft erweitert werden.

Spenden für die Hilfe-Akton im Jahr 2010 können an Michael Posse, Bexbacherstrasse 36, 66540 Neunkirchen Wiebelskirchen gesendet werden. Die Arbeitsgemeinschaft bietet zudem an, Spenden im Raum Neunkirchen und Umgebung nach vorheriger Termin-Vereinbarung auch abzuholen. Auskünfte sind erhältlich via email: zz.sbp@wir-zeitung.com.

Wer Spenden aus der Saar und Pfalz Region, Zweibrücken und Homburg zur Verfügung stellen will oder per Postweg versenden möchte, kann die Spenden direkt Ursula Kuntz, Wacholderstrasse 20, Zweibrücken-Hengstbach senden. In Zweibrücken und im Umland holt die Helferin die Spenden auch bei möglichen Spendern ab. Für telefonische Auskünfte ist die Helferin, Ursula Kuntz bei Telefon 06332 18334 erreichbar.

Rheinland-Pfalz

ADD untersagt Spendensammlungen des Vereins „Europäischer Tier- und Naturschutz e.V.“ in Rheinland-Pfalz

ADD untersagt Spendensammlungen des Vereins „Europäischer Tier- und Naturschutz e.V.“ in Rheinland-Pfalz

Trier/Rheinland-Pfalz. (red). 26. August 2010. Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) – landesweite Spendenaufsicht in Rheinland-Pfalz – hat dem Verein Europäischer Tier- und Naturschutz e.V. mit Sitz in Much/Nordrhein-Westfalen mit sofort vollziehbarer Verbotsverfügung Spendensammlungen und öffentliche Aufrufe zu Geldspenden in Rheinland-Pfalz untersagt. Der Verein kann noch Rechtsmittel gegen die Verbotsverfügung einlegen.

Der Verein Europäischer Tier- und Naturschutz e.V. führt im Internet öffentliche Spendenaufrufe durch und wirbt bei Informationsveranstaltungen mittels Prospekten und Broschüren um Neumitglieder sowie um Geldspenden für Tierschutzzwecke.

Trotz mehrfacher Aufforderungen ist der Verein seinen gesetzlichen Auskunftspflichten im sammlungsrechtlichen Verfahren nicht nachgekommen, sodass eine satzungsgemäße Verwendung der Spendengelder nicht sichergestellt ist.

Sollten in Rheinland-Pfalz weiterhin Informationsveranstaltungen mit der Bitte um Geldspenden oder Fördermitgliedschaften erfolgen und Spendeneinzüge im Namen „Europäischer Tier- und Naturschutz e.V.“ festgestellt werden, bittet die ADD um sofortige Mitteilung.

Um Verwechselungen mit Vereinen ähnlichen Namens zu vermeiden, bittet die ADD um eine genaue Beachtung und Benennung des Vereinsnamens inklusive Ortsbezeichnung.

Die ADD informiert regelmäßig auf ihren Internetseiten über eingeleitete Maßnahmen im Spendenwesen.

Rheinland-Pfalz

ADD informiert: SOS Kinder Direkt e.V. mit Sitz in Koblenz unterlässt Spendensammlungen in Rheinland-Pfalz

ADD informiert: SOS Kinder Direkt e.V. mit Sitz in Koblenz unterlässt Spendensammlungen in Rheinland-Pfalz

Trier/Rheinland-Pfalz. 17. Juni 2010. (red). Der Verein SOS Kinder Direkt e.V. mit Sitz in Koblenz hat sich aufgrund einer sammlungsrechtlichen Überprüfung gegenüber der landesweit für das Sammlungsrecht zuständigen Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) dazu verpflichtet, keine Spendensammlungen mehr in Rheinland-Pfalz durchzuführen.

Sollten in Rheinland-Pfalz dennoch Spendensammlungen sowie Spendeneinzüge zum Beispiel durch Einzugsermächtigungen erfolgen oder an Informationsständen mittels Flyer etc. zu Geldspenden aufgerufen werden, bittet die ADD um sofortige Mitteilung.

Um Verwechselungen mit Organisationen ähnlichen Namens zu vermeiden, bittet die ADD um eine genaue Beachtung und Benennung der Organisation inklusive der Ortsbezeichnung.

Die ADD informiert regelmäßig auf ihren Internetseiten über eingeleitete Maßnahmen im Spendenwesen.