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Joseph Moog präsentiert klassische Musik am Klavier Oktober 18, 2010

Posted by Andreas Klamm, Journalist, regionalhilfe.de in Medien, Neustadt, Vorderpfalz.
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Joseph Moog präsentiert klassische Musik am Klavier

KLAVIERABEND mit JOSEPH MOOG
am Dienstag, 2. November 2010, 20 Uhr
im Saalbau Neustadt an der Weinstraße

Der in Neustadt geborene Solist Joseph Moog wird am 2. November 2010 im Saalbau in Neustadt zu hören sein. Foto: Thommy Mardo /nwm

Neustadt. 18. Oktober 2010. (red / and). Der gebürtige Neustadter Joseph Moog wird ein weiteres Mal in Neustadt an der Weinstraße zu hören und zu sehen sein, teilte die Kulturabteilung der Stadt Neustadt an der Weinstraße mit. Bereits mit einem Konzert mit der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz im Februar 2007 begeisterte der Musiker Joseph Moog das Publikum. Jetzt wird der Künstler ein zweites Mal im Saalbau zu hören sein am Dienstag, 2. November 2010 um 20 Uhr im Saalbau in Neustadt an der Weinstrasse.

Die Freunde klassischer Musik dürfen gespannt sein auf einen traditionellen Klavierabend ganz ohne Orchester, mit einem Pianisten, der sich weiterentwickelt und internationale Meriten erworben hat.

Zum Programm

Mit Joseph Haydn´s 32. Klaviersonate wird das Konzert eröffnet, gefolgt von der 2. Sonate in b-Moll op. 35 von Frédéric Chopin. Nach der Pause bietet sich dem Solisten die Gelegenheit, mit Franz Liszt´s „Tre Sonetti del Petrarca“ und den Bravour-Variationen „Hexameron“ alle Register der Virtuosität zu ziehen.

Joseph Haydn leistete auf dem Gebiet der Klaviermusik Erhebliches. Obwohl sein Werk heute oft unterschätzt und abgewertet wird, zählen seine Klavierwerke zu bedeutenden Errungenschaften der klassischen Musik. Er schrieb zirka 60 Klaviersonaten, die ersten waren für das Cembalo und die späteren schon für das Hammerklavier geschrieben. Am Konzertabend steht die 32. Klaviersonate auf dem Programm, sie wurde im Jahr 1776 in einer Reihe von insgesamt 6 Sonaten komponiert.

Frédéric Chopin´s Klaviersonate Nr. 2 b-Moll op. 35 wurde 1839 vollendet und gehört zu den bekanntesten Werken des Komponisten. Der dritte Satz Marche funèbre, bereits zwei Jahre früher entstanden, ist weltbekannt als der Trauermarsch. Mit dieser Sonate erregte Chopin Anstoß, da alle vier Sätze in Moll geschrieben und die Charaktere der Sätze so unterschiedlich sind, dass sie Robert Schumann zu der Bemerkung veranlassten, Chopin habe hier „vier seiner tollsten Kinder vereinigt“. Im ersten Satz die Atemlosigkeit des Grave – doppio movimento, im zweiten die Heftigkeit des Scherzo, im dritten Satz der „Trauermarsch“ und zum Schluss das melodielose, unisono gesetzte und im Presto-Tempo dargebotene Finale wurden als nicht zeitgemäß empfunden. Chopin selbst bemerkte zum Finale lapidar: „Nach dem March plaudern die linke und rechte Hand unisono.“

Franz Liszt hat die bis zu seiner Zeit übliche Form des Klavierspiels und damit auch die Klavierkomposition neu geprägt. Zwar gab es die Hammerklaviermechanik schon seit 1709, ihre bedeutendste Fortentwicklung nahm sie jedoch erst im 19. Jahrhundert. Zudem brach Liszt von Beginn an mit allen Regeln der Klavierspieltechnik, die zu der Zeit streng nach Lehrbüchern praktiziert wurde. Zu seinen Erfindungen zählen die Konzertparaphrasen, bei denen Liszt ein Thema oder mehrere Themen aus bekannten Opern aufgriff und diese ausgeschmückt mit eigenen kompositorischen Ideen zu brillanten Klavierstücken umarbeitete. Bis auf den heutigen Tag sind seiner Technik des Klavierspiels nur wenige nennenswerte Neuerungen hinzugefügt worden.


Die Liebe zur Musik führt den Künstler Joseph Moog in viele Teile und Regionen in dieser Welt. Foto: Thommy Mardo / nwm

Von den zahlreichen Klavierwerken Liszts werden heute nur noch wenige gespielt. Ein Grund für das weitgehende Ignorieren mögen technische Schwierigkeiten sein, ein weiterer Grund könnte sein, dass viele seiner Transkriptionen Bearbeitungen der damals zeitgenössischen Melodien anderer Komponisten gewesen sind, die heute weniger „ansprechen“. Im zweiten Teil des Abends erwartet das Publikum die Kompositionen „Tre Sonetti del Petrarca“ und „Hexameron“.

Der Solist

Joseph Moog zählt bereits 22jährig zu den herausragenden jungen Pianisten mit internationaler Reputation. Besondere Aufmerksamkeit erweckt er durch sein hochvirtuoses Spiel, seine reife Musikerpersönlichkeit und durch seine Kompositionen, die er regelmäßig im Rahmen seiner Recitals vorstellt. „Moog gehört zweifellos zu den interessantesten Interpreten seiner Generation, mehr noch: er gehört zu den auffallendsten Erscheinungen des gegenwärtigen Musiklebens“, schrieb Peter Cossé am April 2010 in der Rezension der CD „Divergences“ für Klassik-Heute.

Im Dezember 1987 in Neustadt an der Weinstrasse geboren, erhielt er vierjährig den ersten Klavier­unterricht und begann bald darauf zu komponieren. Mit zehn Jahren wurde er an der Musikhochschule Karlsruhe als Jungstudent aufgenommen, studierte von 2001 bis 2007 bei Prof. Bernd Glemser an der Musikhochschule Würzburg und setzte sein Studium bei Prof. Arie Vardi an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover fort.

Als Solist trat Joseph Moog mit zahlreichen Orchestern wie der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken-Kaiserslautern, dem Tschaikowsky Sinfonieorchester des Moskauer Rundfunks, der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, der Slowenischen Philharmonie, den Ungarischen Symphonikern, dem Münchner Rundfunkorchester und der Deutschen Streicherphilharmonie auf.

Er arbeitete mit Dirigenten wie Andrey Boreyko, Christoph Poppen, Shao-Chia Lü, Michael Sanderling, Phillipe Entremont, Juanjo Mena, Ari Rasilainen, Karl-Heinz Steffens, Howard Griffiths oder Daniel Raiskin zusammen.

International konzertierte Joseph Moog unter anderem im Wiener Konzerthaus, im Salzburger Festspielhaus, im Prager Rudolfinum, in Rio de Janeiro, Tel Aviv, Ljubljana, Basel und Paris.

Sein Gastspiel im „New Grand National Theatre“ in Peking wurde 2008 vom Chinesischen Fernsehen mitgeschnitten und landesweit ausgestrahlt. Im März 2011 wird Joseph Moog mit dem Colorado Symphony Orchestra in Denver unter der Leitung von Gilbert Varga sein USA-Debut geben. Joseph Moog brachte im März 2010 seine neueste CD „Divergences“ mit spätromantischen Werken von Joseph Jongen, Max Reger und Alexander Skrjabin heraus, bereits die dritte Einspielung für das Label Claves in Co-Produktion mit dem SWR. Für diese CD wurde der junge Pianist bereits zum zweiten Mal mit dem SuperSonic Award des Luxemburger Magazins Pizzicato ausgezeichnet.

Neben Portraits des jungen Künstlers bei Radio France, dem Deutschland Radio, Schweizer Radio DRS, SWR und dem Saarländischen Rundfunk wurden viele Konzerte live gesendet oder aufgezeichnet.

Zahlreiche Preise, Auszeichnungen sowie Stipendien, wie zuletzt der Förderpreis 2008 für Junge Künstler des Landes Rheinland Pfalz, der Rhein-Mosel Musikpreis 2008, der Förderpreis des Schleswig-Holstein Festivals 2006 und der „Prix Marguerite Dütschler 2006“ der „Sommets Musicaux de Gstaad“, dokumentieren den Werdegang des jungen Pianisten. Joseph Moog erhielt 2006 den Musikpreis der Deutschen Konzertdirektionen, ist Preisträger der Orpheum-Stiftung Zürich und debütierte als Stipendiat der Mozart-Gesellschaft Dortmund im Januar 2010 im Dortmunder Konzerthaus.

Auf internationalen Festivals wie dem Schleswig-Holstein-Festival, dem Rheingau-Musikfestival, den Schwetzinger SWR Festspielen, dem Festival Zermatt und den „Sommets Musicaux de Gstaad“ ist Joseph Moog ein gefragter Gast. Im Juli 2009 wurde der junge Pianist von Steinway & Sons in den exklusiven Kreis der Young Steinway Artists berufen.

Vor dem Konzert, ab 19:15 Uhr, gibt Jörg Sebastian Schmidt im Beethovensaal eine Einführung ins Programm.

Karten

Montag bis Freitag von 9:30 Uhr bis 12:30 Uhr bei der Kulturabteilung, Hetzelplatz 1, Tel. 06321 855-404 und von 12:30 Uhr bis 17:00 Uhr bei der Tourist-Information im gleichen Gebäude. Per E-Mail unter theaterkasse@stadt-nw.de und am Veranstaltungstag an der Abendkasse eine Stunde vor Beginn der Vorstellung.

30 Jahre Benefizkonzerte mit dem Musikkorps der Bundeswehr Oktober 18, 2010

Posted by Andreas Klamm, Journalist, regionalhilfe.de in Neustadt, Regional, Regionalhilfe.de, Rheinland-Pfalz.
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30 Jahre Benefizkonzerte mit dem Musikkorps der Bundeswehr

Benefiz-Konzert am Donnerstag, den 4. November 2010, 20 Uhr,
im Saalbau Neustadt an der Weinstraße

Dirigent Walter Ratzek ist ein Oberstleutnant bei der Bundeswehr. Foto: nwm

Neustadt. 18. Oktober 2010. (red). Die Kulturabteilung der Stadt Neustadt an der Weinstraße begrüßt in diesem Jahr zum 30. Mal die Musiker des Musikkorps der Bundeswehr zu einem Benefizkonzert und lädt zum Jubiläumskonzert am 4. November 2010 um 20 Uhr in den Saalbau ein.

Mit einem anspruchsvollen und vielseitigen Musikprogramm präsentieren sich der Leiter des Musikkorps der Bundeswehr, Oberstleutnant Walter Ratzek und sein Team dem Neustadter Publikum. Marschmusik wird dabei als traditioneller Farbtupfer ebenso zu hören sein wie die Bearbeitung bekannter „Klassiker“, originale sinfonische Blasmusik und zeitgemäß Unterhaltendes.

Zum Programm

Der erste Teil des Programms widmet sich klassischen Werken und beginnt mit dem Morgenlied und Aufzug der Heere nach Richard Wagner. Es folgt aus Dichter und Bauer ein Stück von Franz von Suppé, bearbeitet vom Orchesterleiter Walter Ratzek. Anschließend werden die Zuhörer in die Oper der Rosenkavalier von Richard Strauss entführt mit einer Suite mit Walzern. Das Publikum erwartet danach Saltarello, den 4. Satz aus der italienischen Sinfonie von Felix Mendelssohn Bartholdy in einer weiteren Bearbeitung durch den Orchesterchef. Mit dem Geschwindmarsch von Johann Strauß verabschieden sich die Musiker in die Pause.

Den zweiten Teil des Abends startet das Musikkorps mit modernen Klängen und nimmt die Konzertbesucher mit auf eine weite Reise durchs Indianerland mit der Großen Suite über „Winnetou“, eingängige Filmmelodien von Martin Böttcher, arrangiert von Guido Rennert.
Mit dem Fliegermarsch von Hermann Dostal beeindruckt das Orchester zünftig im Militärstil, um danach mit dem Stück Quintessential Henry Mancini zu sanften und eingängigen Melodien der Unterhaltungsmusik zu wechseln.

Zum Orchester

Seit dem 1. Juli 2000 heißt das Bonner Stabsmusikkorps „Musikkorps der Bundeswehr“, diese herausgehobene Bezeichnung unterstreicht die zentrale Bedeutung des traditionsreichen Klangkörpers: Seither hat sich Entscheidendes geändert, denn als repräsentatives Konzertorchester vertritt es die Streitkräfte bei herausgehobenen konzertanten Veranstaltungen im In- und Ausland. Weiterhin wird das Musikkorps im Protokollarischen Ehrendienst in besonders qualifizierter Weise eingesetzt.


Das Musikcorps der Bundeswehr spielt bei dem Benefiz-Konzert für einen guten Zweck. Foto: nwm

Das Musikkorps der Bundeswehr blickt auf eine dreiundfünfzigjährige musikalische Tradition zurück. Unter seinem alten Namen hat es sich nicht nur auf den großen Konzertbühnen des Inlandes einen hervorragenden Namen erworben, sondern auch die USA, Japan, Afrika und fast alle Länder Westeuropas mit großem Erfolg bereist. Bei den Protokollarischen Ehrendiensten hat es unzähligen Staatsgästen aus aller Welt die musikalischen Ehren erwiesen.

Zum Dirigenten

Oberstleutnant Walter Ratzek wurde 1960 in Offenau (Baden-Württemberg) geboren. Von früher Kindheit an widmete er sich dem Klavier und später auch der Querflöte. Nach seinem Abitur trat er 1979 in Stuttgart beim Heeresmusikkorps 9 in die Bundeswehr ein. Von 1980 bis 1985 studierte er dann Kapellmeister, Dirigieren bei Prof. Wolfgang Trommer und Klavier in der Klasse José Luis Prado an der Robert-Schumann-Hochschule für Musik Düsseldorf. Mit dem Kapellmeisterdiplom schloss er sein Studium ab und war anschließend als 2. Musikoffizier beim Gebirgsmusikkorps 8 in Garmisch-Partenkirchen und ab 1987 als stellvertretender Chef des Stabsmusikkorps der Bundeswehr und Leiter des Kammerorchesters eingesetzt.

Von 1989 bis 1995 leitete er als Chef das Heeresmusikkorps 2 in Kassel. Im Anschluss wurde ihm die Leitung des Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr anvertraut. Hier prägte er mit entscheidend den jungen Musikernachwuchs der Militärmusik.

Als Gastdirigent nationaler wie internationaler renommierter Orchester, Leiter von Workshops und diversen Fortbildungsmaßnahmen ist Ratzek in der Szene sowohl als Dirigent als auch Pianist international bekannt. Über 20 CD-Produktionen mit verschiedenen sinfonischen Blasorchestern belegen sein Klangideal, das auf einer lupenreinen Intonation, brillantem Rhythmus, ausgeglichener Balance aufbaut und so exemplarische künstlerische Interpretationen ermöglicht.
Seit 2001 ist ihm die Leitung des Musikkorps der Bundeswehr, dem Konzertblasorchester, übertragen.

Die Veranstaltung wurde bereits gut nachgefragt, es sind jedoch noch Restkarten erhältlich.

Karten

Montag bis Freitag von 9:30 Uhr bis 12:30 Uhr bei der Kulturabteilung, Hetzelplatz 1, Tel. 06321 855-404 und von 12:30 Uhr bis 17:00 Uhr bei der Tourist-Information im gleichen Gebäude. Per E-Mail unter theaterkasse@stadt-nw.de und am Veranstaltungstag an der Abendkasse eine Stunde vor Beginn der Vorstellung.

Kleine Konzert-Reihe: Lehrern einmal genau auf die Finger schauen! Oktober 18, 2010

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Kleine Konzert-Reihe: Lehrern einmal genau auf die Finger schauen!

Die kleine Konzertreihe „DiS“ – Dozenten im Saalbau am Mittwoch, 3. November, 19 Uhr im Scheffelsaal des Saalbaus Neustadt an der Weinstraße

Neustadt an der Weinstrasse. 18. Oktober 2010. (red). Unter dem Motto: “ Rock, Pop, Jazz!“ veranstaltet die renommierte und älteste Musikschule Neustadts, die „Pfälzische Musikschule“, am 3. November das zweite Dozentenkonzert – DiS – im Saalbau. Bei dieser kleinen Konzertreihe erhalten Schüler und Musikinteressierte die Möglichkeit, den Lehrern der Musikschule einmal genauer auf die Finger zu schauen und sie bei der Ausführung ihres „Handwerks“ einen Abend lang live zu beobachten. Einen Genuss der besonderen Art verspricht der Schulinhaber Frank Schäffer, der an diesem Abend selbst am Klavier sitzt.

Während die Schulleiterin Marina Kammerloch im Frühjahr mit Natalia Komerloh und Ludmila Pistorius den klassischen Part bot, wartet am 3. November Rock, Pop und Jazz.

Der Bogen spannt sich von Jazz-Standards wie: „Fly me to the moon“ über „Englishman in New York“ (Sting) bis hin zu eigenen Kompositionen der teilnehmenden Musiker: Dominik Steinbacher (dr), Patrick Metzger (dr), Jürgen Mrotzek (dr), Martin Achtelik (git), Carsten Egger (git), Christoph Melzer (git), Philipp Rehm (b), Frank Schäffer (p), Alexander Schaaf (p), Markus Lauer (org), Ralph (Mosch) Himmler (trp), Bruno Piroth (trp), Michael Gilb (sax), Bernd Gaudera (clar), Daniel Würfel (voc), Eva-Jeanette Behrend (voc) und Stefan Weis (trb).

So wird über diese Konzertreihe das musikalische Komplettangebot, das die „Pfälzische Musikschule“ Kindern und jungen Musikern bietet, sichtbar und hörbar. Musik mit Spaß – beim Zuhören und beim Machen.

Der Einlass zum Konzert ist 18:00 Uhr, Konzertbeginn um 19:00Uhr.

Die Eintrittskarten zu 10,00 Euro, ermäßigt 7,00 Euro, sind erhältlich in der Pfälzischen Musikschule, Amalienstraße 11, Tel.: 06321 80865 oder
bei der Kulturabteilung der Stadt Neustadt, Hetzelplatz 1, Tel. 06321 855-404, Montag bis Freitag von 9:30 Uhr bis 12:30 Uhr, und von 12:30 Uhr bis 17:00 Uhr bei der Tourist-Information im gleichen Gebäude. Per E-Mail unter theaterkasse@stadt-nw.de und am Veranstal­tungstag an der Abendkasse eine Stunde vor Beginn der Vorstellung.

Neue Apfelsorte SAPORA vorgestellt Oktober 18, 2010

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Neue Apfelsorte SAPORA vorgestellt

Trier / Rheinland-Pfalz. 18. Oktober 2010. (red). Zur offiziellen Präsentation und Vorstellung einer neuen Apfelsorte, der AW 106, die zukünftig den Markennamen SAPORA trägt, trafen sich heute der Präsident der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), Dr. Josef Peter Mertes, Bruno Essner vom internationalen Baumschulkonsortium IFO (International Fruit Obtention) sowie Gerhard Baab vom Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinpfalz.

ADD-Präsident Dr. Josef Peter Mertes und Bruno Essner (IFO) unterzeichneten einen Vertrag, der IFO die Markteinführung sowie die Verbreitung der Apfelsorte zunächst europaweit und gegebenenfalls auch weltweit gestattet.

Landwirtschaftsdirektor Gerhard Baab entwickelte 1990 die Sorte AW 106 aus der Kreuzung der Sorten Rubinette und Fuji. Nachdem Sapora über Jahre hinweg bei allen Sortentests, vor allem hinsichtlich ihres Geschmacks sehr positiv bewertet wurde, wurde die Sorte vom Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinpfalz zum Sortenschutz angemeldet, den sie im Dezember 2008 erhielt. Die Sorte ist triploid, das heißt sie ist starkwachsend, großfruchtig, ertragreich und reift gemeinsam mit Braeburn in der Zeit von Anfang bis Mitte Oktober.

„Wir sind überzeugt, dass sich Sapora wegen ihrer interessanten inneren Fruchteigenschaften, vor allem ihrer Saftigkeit, einen Platz im Sortiment erobert. Die Sorte ist daher vor allem für direktvermarktende Betriebe interessant, was die ersten Erfahrungen mit Pilotbetrieben in Rheinland-Pfalz gezeigt haben“, erläuterte ADD-Präsident Dr. Mertes.

Die Vermehrungslizenz für Sapora wurde 2010 vom Land Rheinland-Pfalz an das IFO vergeben, vorausgegangen war eine Angebotsabfrage in der Branche. Besonderes Anliegen aus Sicht des Landes Rheinland-Pfalz ist, durch den Lizenzvertrag sicherzustellen, dass auch deutsche und damit rheinland-pfälzische Abnehmer bei der Endvermarktung in angemessener Weise beteiligt werden. Die IFO hat bereits der Artus-Group, einem deutschen Baumschulkonsortium, eine Unterlizenz erteilt.

Hering: Rationalisierungsschub für den Steillagenweinbau Oktober 12, 2010

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Hering: Rationalisierungsschub für den Steillagenweinbau

Grüne Woche Rheinland-Pfalz 2010 – Innovation mit neuem Steillagen-Vollernter

Mainz. 12. Oktober 2010. (red). Die Entwicklung eines universell einsetzbaren Geräteträgers für den Steillagenweinbau wird einen spürbaren Rationalisierungsschub und damit eine Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit in Anbaugebieten wie dem Mittelrhein bringen. Diese Auffassung vertrat der rheinland-pfälzische Landwirtschafts- und Weinbauminister Hendrik Hering bei der erstmaligen Vorführung eines Steillagen-Vollernters am Mittelrhein in Oberwesel-Dellhofen. Der Termin fand im Rahmen der diesjährigen Grünen Woche Rheinland-Pfalz auf dem Betrieb von Weinbaupräsident Goswin Lambrich statt.

Das Land habe mit Partnern aus der Weinwirtschaft die Entwicklung des Prototyps des Steillagen-Vollernters vorangetrieben und maßgeblich finanziell unterstützt, weil der Arbeitsaufwand in Steillagengebieten immer noch um das 4- bis 5-Fache über den geleisteten Stunden in Flachlagen liege. Über den Weinpreis werde dies aber nicht ausgeglichen, erläuterte Hering. Mit Unterstützung des Bundes werde der Prototyp jetzt für den Einsatz als Pflanzenschutzgerät und Geräteträger weiterentwickelt, wodurch auch im Steillagenweinbau ein schlagkräftiger, abdriftmindernder und ressourcenschonender Pflanzenschutz verwirklicht werden könne, führte der Minister weiter aus. Fernziel sei es, weitere Geräte wie beispielsweise Laubschneider oder Laubhefter anbauen zu können und den Geräteträger damit universell einsatzfähig zu machen.

„Ein solches Gerät ist aber nicht nur Technik für Großbetriebe. Über Lohnunternehmer und Maschinenringe wird es auch für kleine und mittlere Betriebe interessant. Das ist wichtig für Rheinland-Pfalz, da wir durch die früher praktizierte Realteilung besonders zersplitterte Flurstrukturen haben“, betonte der Minister.

Die Erfahrung aus Flachlagen zeige, dass die Lese mit dem Vollernter auch mit dem Qualitätsgedanken vereinbar sei, wenn die Pflege des Weinbergs stimme, sagte der Minister. Er dankte Weinbaupräsident Gerhard Lambrich, der nicht nur ein erstklassischer Winzer sei, sondern auch „Schrittmacher“ eines kontinuierlichen technischen Fortschritts in der Mechanisierung des Steillagenweinbaus.

Unter dem Motto „Mit Köpfchen im grünen Bereich!“ steht die mittlerweile zum fünften Mal ausgerichtete Grüne Woche Rheinland-Pfalz in diesem Jahr im Zeichen der Innovation. „Wir wollen herausarbeiten, wie Akteure der Agrar- und Weinwirtschaft sowie verwandter Bereiche neue Ideen und Technologien nutzen, um wettbewerbsfähig und nachhaltig zu wirtschaften. Wir wollen junge Menschen ermutigen, sich mit den so genannten Grünen Berufen als attraktive und zukunftsorientierte Tätigkeitsfelder zu beschäftigen. Wir wollen dazu beitragen, ein gutes Image für die Land- und Weinwirtschaft und ein gutes Klima für unsere Produkte zu schaffen“, fasste Hering die Ziele der Grünen Woche Rheinland-Pfalz 2010 zusammen. Daher passe der Besuch in Oberwesel „hervorragend ins Konzept“.

Begleitet wird die Grüne Woche Rheinland-Pfalz von der neuen, 48-seitigen DIN-A-4-Broschüre „Was Bauern und Winzer anrichten – Ein Streifzug durch die rheinland-pfälzische Land- und Weinwirtschaft“. Sie kann kostenlos beim rheinland-pfälzischen Landwirtschaftsministerium, Postfach 3269, 55022 Mainz, Tel.: 06131/16-2288, mail: infomaterial@mwvlw.rlp.de, angefordert werden.

Wirbel um kostenfreie Brotdosen der SPD Oktober 12, 2010

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Wirbel um kostenfreie Brotdosen der SPD

Raab: Groteske Unterstellungen von CDU-Generalsekretär Rosenbauer – Debatte um Verteilaktionen von Brotdosen – Geschenke-Verteilen kommt bei großen und kleinen Menschen gut an

Von Andreas Klamm-Sabaot

Mainz. 12. Oktober 2010. Die SPD hat es gut gemeint mit Kindern und deren Eltern. In den letzten 10 Jahren verteilte die SPD in Rheinland-Pfalz fünf bis sechs Mal, immer vor Schulbeginn, wie Heike Raab informierte, kostenfreie Brotdosen rechtzeitig vor Schulbeginn und dem Beginn der Kindergarten-Zeit an die Eltern. Nach Informationen der SPD in Rheinland-Pfalz nutzten offenbar auch CDU-Politiker bereits in der Vergangenheit Verteil-Aktionen für kostenfreie Brotdosen als Mittel der Information und Aufmerksamkeit.

Die Werbe-Kampagne für gute Bildungschanen in Rheinland-Pfalz geht der rheinland-pfälzischen CDU und deren CDU-Generalsekretär, Dr. Josef Rosenbauer, sechs Monate vor den Landtagswahlen am 27. März 2011 in Rheinland-Pfalz jetzt zu weit. Der CDU-Politiker kritisierte, „mit der Aktion würden Kinder als mobile Werbeträger instrumentalisiert.“

Die Generalsekretärin der rheinland-pfälzischen SPD, Heike Raab wies diese Kritik zurück und spricht von „grotesken Unterstellungen des CDU-Generalsekretärs Josef Rosenbauer.“

„Die SPD Rheinland-Pfalz hat in den letzten 10 Jahren etwa fünf bis sechs solcher Brotdosen-Verteilaktionen durchgeführt, die letzte vor zwei Jahren, wie immer zu Schulbeginn. Diese Aktionen finden ungeachtet davon statt, ob Wahlen sind oder nicht. Die SPD macht damit auf die positiven Bildungschancen in Rheinland-Pfalz aufmerksam und den Eltern und Kindern eine Freude.“, so Heike Raab. Die SPD habe die Brotdosen zudem nicht direkt an Kinder, sondern an deren Eltern verschenkt. Die SPD-Politikerin bezeichnete die Kritik ferner als „völlig unbegründet.“

„Die von Herrn Rosenbauer angesprochenen Brotdosen wurden ab dem 1. August an Eltern verschenkt. Dabei wurde auch über den beitragsfreien Kindergarten ab zwei Jahren informiert. Rund 10 000 Brotdosen wurden in Rheinland-Pfalz verteilt. In all den Jahren haben wir dazu nur positives Feedback bekommen. Die Kritik von Josef Rosenbauer ist grotesk und zeugt von einem schlechten Stil. Um weitere Peinlichkeiten zu vermeiden, kann man Herrn Rosenbauer nur dringend ein Gespräch mit seinem Parteifreund Wolfgang Reichel, CDU-Landtagskandidat und Umweltdezernent in Mainz, ans Herz legen, der ebenfalls im August Brotdosen an Kinder in Schulen verteilt hat. Oder er soll Bettina Dickes fragen, CDU-Landtagsabgeordnete, die regelmäßig Kindertagesstätten besucht und dort Geschenke verteilt.“

Wie auch immer die politische Debatte um das Verteilen kostenfreier Brotdosen der SPD und Geschenke der Parteien in Rheinland-Pfalz ausgehen mag, die großen und kleinen Menschen in Rheinland-Pfalz freuen sich in der Regel über Geschenke. Es ist auch verständlich und menschlich, wenn sich Menschen über Geschenke freuen.

Verlegung des Wertstoffhofes Mutterstadt Oktober 12, 2010

Posted by Andreas Klamm, Journalist, regionalhilfe.de in Ludwigshafen am Rhein, Mutterstadt, Regionalhilfe.de, Rhein-Pfalz-Kreis.
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Verlegung des Wertstoffhofes Mutterstadt

Ludwigshafen / Mutterstadt. 12. Oktober 2010. (red). Im Zuge des Firmensitzwechsels der Firma Zeller wird der sich auf dem Firmengelände „Im Vorderkehr 15“ in Mutterstadt befindende Wertstoffhof am 15. Oktober 2010 geschlossen.

Zeitgleich wird auf dem Nachbargelände „Im Vorderkehr 11“ ein „provisorischer Wertstoffhof“ geöffnet, der dort ersatzweise zu den bisherigen Öffnungszeiten Wertstoffe annehmen wird.

Für etwaige Annahmeverzögerungen, die sich aus dem provisorischen Betrieb ergeben können, bittet der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft des Rhein-Pfalz-Kreises um Verständnis. Mit der Neueröffnung des regulären Wertstoffhofes auf dem neuen Firmengelände der Firma Zeller am Biokompostwerk ist voraussichtlich ab Mitte 2011 zu rechnen.

Forschungsinstitut Edelsteine und Edelmetalle FEE Oktober 12, 2010

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Forschungsinstitut Edelsteine und Edelmetalle FEE

Hering: 200.000 Euro für Entwicklung Laserkristalle in Idar-Oberstein

Mainz. 12. Oktober 2010. (red). Um Produktion in Deutschland effizient gestalten zu können, ist eine schnelle und präzise Materialbearbeitung gefordert: Industrielles Schweißen soll noch schneller und noch präziser als bisher erfolgen – und das gleichzeitig zu wettbewerbsfähigen Kosten. Für die Laserhersteller bedeutet dies, mit ihren Lasern in immer höhere Leistungsregionen vorzudringen.

Doch lässt sich die Leistung eines Lasers nicht beliebig steigern: Das „Herz“ – der Laserkristall – eines heutigen Lasers ist den jetzt geforderten Leistungsklassen und den damit verbunden hohen thermischen Belastungen kaum gewachsen. Höchstleitungskristalle, die solche Belastungen verkraften, haben jedoch Schmelztemperaturen im Bereich von 2.500°C und sind damit mit normaler Kristallzüchtung nicht erschließbar.

Um den Unternehmen der Lasertechnik aus Rheinland-Pfalz Zugang zu solchen Höchstleitungskristallen zu ermöglichen, wird am Forschungsinstitut Edelsteine und Edelmetalle FEE in Idar-Oberstein eine Hochtemperaturkristallzüchtung aufgebaut.

Wirtschaftsminister Hendrik Hering hat dem Forschungsinstitut jetzt einen Zuschuss in Höhe von bis zu 200.000 Euro zugesagt. „Mit dem Aufbau der Hochtemperaturzüchtung machen wir das FEE fit für Forschung und Entwicklung an der Kristallgeneration der Zukunft. So werden auch die Voraussetzungen für die Teilnahme des FEEs an nationalen und internationalen Forschungsverbünden geschaffen. Laserkristalle der Spitzenklasse werden auch weiterhin aus
Idar-Oberstein kommen.“ Aus Mitteln des Landes werden hierfür ein leistungsstarker Mittelfrequenzgenerator für die Erhitzung von großen Rhenium-Tiegeln, eine unterbrechungsfreie Stromversorgung sowie ein Kühlturm beschafft.

Grüne Woche Rheinland-Pfalz 2010 Oktober 12, 2010

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Grüne Woche Rheinland-Pfalz 2010

Englert: Regionalmarke EIFEL eröffnet mit neuen Produkten neue Chancen

Mainz. 12. Oktober 2010. (red). „Mit dem neuen Partnerbetrieb Radicula – Kräuter & Kreatives und dem neuen Produkt Kräuter baut die Regionalmarke EIFEL ihre Angebotspalette weiter aus. Zudem bietet die Einrichtung Menschen mit Handicaps neue Chancen auf Teilhabe. Damit unterstreicht die Regionalmarke EIFEL ihren Stellenwert als Pionier in der Regionalvermarktung“, sagte Siegfried Englert, Staatssekretär im rheinland-pfälzischen Landwirtschaftsministerium, bei einem Besuch des zu den Caritas Werkstätten St. Elisabeth gehörenden Betriebs in Sinzig.

Die 2002 gegründete Regionalmarke EIFEL (www.regionalmarke-eifel.de) wird mittlerweile von rund 300 Unternehmen aus den Bereichen Lebensmittel, Tourismus, Handwerk und Gewerbe im gesamten Naturraum Eifel genutzt. Sie steht für geprüfte Qualität und garantierte Herkunft. Mit Kräutern bereichert der Integrationsbetrieb in Sinzig seit Kurzem die Angebotspalette der Marke. Dabei handelt es sich um rund 100 unterschiedliche Kräutersorten und Gemüsepflanzen, die in einem modernen Gewächshaus auf derzeit rund 700 Quadratmetern nach strengen Richtlinien angebaut werden. Absatz finden die Produkte über die regionale Gastronomie sowie über den Einzelhandel.

Die Veranstaltung fand im Rahmen der Grünen Woche Rheinland-Pfalz 2010 statt. Unter dem Motto „Mit Köpfchen im grünen Bereich!“ steht diese mittlerweile zum fünften Mal ausgerichtete Themenwoche im Zeichen der Innovation. „Wir wollen herausarbeiten, wie Akteure der Agrarwirtschaft sowie verwandter Bereiche neue Ideen und Technologien nutzen, um wettbewerbsfähig und nachhaltig zu wirtschaften. Wir wollen junge Menschen ermutigen, sich mit den so genannten Grünen Berufen als attraktive und zukunftsorientierte Tätigkeitsfelder zu beschäftigen. Und wir wollen dazu beitragen, ein gutes Image für die Land- und Weinwirtschaft und ein gutes Klima für unsere Produkte zu schaffen“, fasste Englert die Ziele der Grünen Woche Rheinland-Pfalz 2010 zusammen. Daher passe der Betriebsbesuch in Sinzig „hervorragend ins Konzept“.

Begleitet wird die Grüne Woche Rheinland-Pfalz von der neuen, 48-seitigen DIN-A-4-Broschüre „Was Bauern und Winzer anrichten – Ein Streifzug durch die rheinland-pfälzische Land- und Weinwirtschaft“. Sie kann kostenlos beim rheinland-pfälzischen Landwirtschaftsministerium, Postfach 3269, 55022 Mainz, Tel.: 06131/16-2288, mail: infomaterial@mwvlw.rlp.de, angefordert werden.

Chapman-Medaille für Mainzer Pathologen Prof. Kirkpatrick Oktober 12, 2010

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Chapman-Medaille für Mainzer Pathologen Prof. Kirkpatrick

Erstmals Mediziner ausgezeichnet

Mainz. 12.Oktober 2010. (rdr) In einer Feierstunde in London erhielt Univ.-Prof. C. James Kirkpatrick, Direktor des Instituts für Pathologie der Universitätsmedizin Mainz, die Chapman-Medaille des Institute of Materials, Minerals & Mining aus der Hand des Präsidenten Barry D. Lye.

Das unter königlichem Charter stehende Institut geht auf das 1869 gegründete Eisen- und Stahl-Institut zurück und ist heute die größte Vereinigung der britischen Ingenieure und Materialwissenschaftler. Vertreten werden alle Aspekte der Werkstoffwissenschaften von Forschung und Entwicklung bis hin zur Anwendung und Wiederverwertung. Heute verzeichnet das Institut mehr als 18.000 Mitglieder.

Die Chapman-Medaille wird für „ausgezeichnete Forschung auf dem Gebiet der biomedizinischen Materialien“ verliehen. Professor Kirkpatrick ist der erste Mediziner, der diese Auszeichnung erhalten hat.

Guter Auftakt für die Rhein-Galerie Oktober 12, 2010

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Metropol-Shopping in Ludwigshafen am Rhein:

Guter Auftakt für die Rhein-Galerie

Andrea Poul freut sich über hohe Zahlen interessierter Besucher und über gute Umsätze – Das neue Erlebnis-Shopping-Center begeistert Menschen aus der Stadt und dem Umland

Von Andreas Klamm-Sabaot

Ludwigshafen. 12. Oktober 2010. Die neue Center-Managerin der Rhein-Galerie, Andrea Poul, hat allen guten Grund zur Freude. Die Besucherzahlen im neuen Erlebnis-Shopping-Center Rhein-Galerie in Ludwigshafen am Rhein können sich sehen lassen. Zum Grand Opening, dem großen Tag der Eröffnung der Rhein-Galerie, am 29. September 2010 kamen, ersten Schätzungen zufolge, bis zu 96.000 Menschen nach Ludwigshafen am Rhein. Am Samstag, 2. Oktober 2010 besuchten zwischen 100.000 bis 150.000 Menschen die Stadt, die auch als Tor zur Pfalz bezeichnet wird.

Mit dem „Super-Samstag“ und einem Mitternachts-Shopping bis 24 Uhr ist es den Gewerbe-Treibenden und Dienstleistern gelungen, als Besucher-Magnet für Ludwigshafen am Rhein zu wirken. Die Polizei schätzt die Zahlen der Besucher auf rund 150.000 Menschen. Die Schutz-Beamten regelten den Verkehr in der Stadt und konnten so ein größeres Verkehrs-Chaos in der Stadt Ludwigshafen am Rhein, kleinere Staus inbegriffen, verhindern.

Auf 30.000 Quadratmetern bieten eine Vielzahl von 130 unterschiedlichster Shops und Dienstleister ihre Waren und Dienstleistungen zum Kauf. Zentrale Themen in der Rhein-Galerie sind Licht, Luft und Wasser. Die Rhein-Galerie lädt ein zum Flanieren, zum Shoppen und zum Meeting direkt neben einem der größten Flüsse in Europa, dem Rhein, ein. Die Besucher kommen oft aus der Stadt selbst, doch auch aus Bad Dürkheim, Mannheim und dem Rhein-Pfalz-Kreis. Die Anreise zur neuen Rhein-Galerie ist mit Bussen des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) und mit dem Auto recht einfach möglich. Für Autofahrer gibt es 1400 Parkplätze. Das Parken in der ersten Stunde ist kostenfrei. Wartezeiten bei der Einfahrt zum Parkhaus sollten in eine geplante Shopping-Tour einkalkuliert werden. Direkt an der Rhein-Galerie gibt es neue Bushalte-Stelle. Die Planer haben in der zweijährigen Bau-Zeit der neuen Rhein-Galerie auch die Änderung einer Bus-Route eingeplant, die jetzt direkt zur Rhein-Galerie führt. Das Interesse und der Andrang an der Rhein-Galerie sind groß. Die Rhein-Galerie entwickelt sich mehr und mehr auch zu einem zentralen Meeting-Point in der Stadt Ludwigshafen am Rhein. Wenn sich Menschen in der Stadt begegnen wollen, heißt es inzwischen oft: „Wir treffen uns in der Rhein-Galerie.“. Im neuen Shopping-Center haben auch zahlreiche Gaststätten und Café´s ein neues Zuhause gefunden, so dass eine Wahl für unterschiedliche Geschmäcker und bevorzugte Ambiente entsprechend der Wünsche der Gastgeber und Gäste in der Stadt geboten wird. Ob kleiner Hunger zwischendurch oder die Lust auf mehr – in der Rhein-Galerie bleibt im neuen Food Court-Bereich kaum ein Wunsch offen. Auf zwei Etagen in der Rhein-Galerie wird eine reichhaltige Produkt-Vielfalt geboten. Im Schweizer Einkaufsmarkt Migros gibt es sogar Schokolade aus der Schweiz. Wer Lust auf Süßes und besondere Angebote aus der Schweiz hat, dem bleibt jetzt die freie Wahl einer Fahrt in die Schweiz oder in die Rhein-Galerie nach Ludwigshafen am Rhein in der Pfalz.

Das neue Center belebt postiv nicht nur die Infra-Struktur in der Stadt sondern auch den lokalen Stellenmarkt: In der Rhein-Galerie entstehen 200 Erwerbs-Arbeitsplätze. Die Center-Managerin Andrea Poul ist zufrieden. Während der zweijährigen Bauzeit sorgte das Großbau-Projekt für reichlich Gesprächs- und auch Zündstoff. Doch jetzt nach dem Grand Opening haben die Menschen in der Stadt die Rhein-Galerie herzlich aufgenommen. „Wir wurden überaus positiv in die Stadt aufgenommen. Die Zusammenarbeit mit der Stadt Ludwigshafen am Rhein klappt hervorragend. Alle sind neugierig.“, sagte Andrea Poul. Die neue Rhein-Galerie ist auf dem Areal des ehemaligen Winterhafens von Ludwigshafen am Rhein entstanden. Seit 1847 diente das Zentrum bis vor rund drei Jahren noch als Dienstleistungs- und Handelszentrum zum Be- und Entladen von Schiffen. Jetzt füllen interessierte Besucher-Ströme im Dienstleistungs- und Handelszentrum Rhein-Galerie direkt als Endverbraucher ihre Einkaufskörbe. Die Rhein-Galerie ist archektonisch betrachtet ohne Zweifel eine Meisterleistung. Das strahlend weiße und besondere Membran-Dach im Stil in der Verbindung zum Fluß Rhein in einer Art der Rhythmik einer Welle gehalten, könnte möglicherweise bald zu einem weiteren Markenzeichen der Stadt an der Rheinschanze werden. Eine Einkaufs-Fläche von 30.000 Quadratmetern wurde auf zwei Etagen und eine Länge von 400 Metern verteilt. Architekt Arne Starke erklärte, dass der Bau der Rhein-Galerie nicht ganz ohne Probleme war. Es galt ein gewisses Erdbeben-Risiko zu berücksichtigen. Etwa 600 Pfähle, zwischen 15 und 20 Metern lang, mussten als „Bohrpfahlgründung“ in den Boden des ehemaligen Hafens eingebracht werden.

Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) bewertet zur neuen Rhein-Galerie positiv: „Die Rhein-Galerie verknüpft Politik, Handel, Wirtschaft und Kultur. Sie schafft kommunikative Räume zum Interessen- und Ideen-Austausch und lädt Menschen, zum Verweilen, Genießen und Einkaufen ein.“. Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse (CDU) bezeichnete die neue Rhein-Galerie als eine „hervorragende Visitenkarte für unsere Stadt.“. „Die Rhein-Galerie ist ein Teil eines groß angelegten Städte-Umbau-Prozesses mit dem Motto „heute für morgen“. Das gesamte Rheinufer von der Parkinsel bis zur Schuhmacher-Brücke wurde neu gestaltet. Ludwigshafen ist eine junge Stadt, die sich immer wieder neu erfindet.“, erklärte die Oberbürgermeisterin. Das Oberhaupt der Stadt, glaubt, dass die Rhein-Galerie ein Erfolg wird. Der ehemalige Straßenbahnfahrer der Städtischen Verkehrsbetriebe (inzwischen im wohlverdienten Ruhestand) und Hobby-Filmer Wolfgang Bantz (65) beobachtete als Anwohner in unmittelbarer Nachbarschaft im Zollhof-Hochhaus für etwas mehr als zwei Jahre den Bau der neuen Rhein-Galerie in Ludwigshafen am Rhein. Zur Eröffnung der neuen Rhein-Galerie produzierte er zwei Film-Dokumentationen zum neuen Markzeichen der Stadt.

1. Rhein-Galerie, Eröffnung eines neuen Shopping Centers, http://www.youtube.com/watch?v=Kb7NwMCt0Tk , (10.42 min).
2. Rhein-Galerie, Eine Zeitreise in Bildern, http://www.youtube.com/watch?v=FjwvZZVT1CI (9.32 min.)

Die Film-Produktionen von Wolfgang Bantz haben eine Länge von etwa je 10 Minuten. Ausführliche Informationen zur Rhein-Galerie sind auch in einer virtuellen Präsenz der Rhein-Galerie Ludwigshafen am Rhein bei www.rheingalerie-ludwigshafen.de oder alternativ bei www.rhein-galerie.de zu finden.

Führungswechsel in der Leitung des Kreis-Seniorenbeirat Oktober 6, 2010

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Führungswechsel in der Leitung des Kreis-Seniorenbeirat



Bärbel Fritsch hat das Amt als Leitung des Kreis-Seniorenbeirat im Rhein-Pfalz-Kreis vor kurzem übernommen. Die bisherige Leitung, Franz Schweder, wurde für seine langjährigen Verdienste geehrt. Foto: jsrpk

Ludwigshafen. (red). 6. Oktober 2010. Der Seniorenbeirat des Rhein-Pfalz-Kreis steht seit kurzem unter neuer Leitung: Nach fünfeinhalb Jahren gab Franz Schweder (80) den Vorsitz aus Altersgründen ab. Die Nachfolge übernahm seine bisherige Stellvertreterin Bärbel Fritsch (65). Beide wohnen in Limburgerhof.

In Würdigung seiner Verdienste wurde Schweder von den Mitgliedern des Gremiums bei gleicher Gelegenheit zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Ganz aus der aktiven Arbeit zurückziehen will er sich allerdings nicht, sondern seine bisherigen Mitstreiter weiter mit Rat und Tat unterstützen.

Kreisbeigeordnete Rosemarie Patzelt bedankte sich auch im Namen von Landrat Clemens Körner und der anderen Mitglieder des Kreisvorstandes für das große Engagement Schweders, der sei Amt im Februar 2005 übernommen hatte und im Oktober 2009 wiedergewählt worden war. Er habe seine vielfältigen und arbeitsintensiven Aufgaben vorbildlich wahrgenommen, sich immer wieder neuen Themen gewidmet und überparteilich agiert. Mit Blick auf die neue Führung meinte Beigeordnete Patzelt, dass die Bedeutung des Kreis-Seniorenbeirates angesichts der demographischen Entwicklung weiter wachsen werde. Zum neuen „Vize“ wählten die Mitglieder übrigens Reinhard Roos (63) aus Böhl-Iggelheim.

Klares Signal aus Rheinland-Pfalz zur Ablehnung von Gewalt bei Polizei-Einsätzen Oktober 6, 2010

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Klares Signal aus Rheinland-Pfalz zur Ablehnung von Gewalt bei Polizei-Einsätzen

Stuttgart 21: Innenminister Karl-Peter Bruch (SPD) setzt auf Gewaltverzicht und Deeskalation – Zwei Demonstranten droht weiterhin die Erblindung

Von Andreas Klamm-Sabaot

Stuttgart / Mainz. 6. Oktober 2010. Ein klares Signal nach dem blutigen Polizei-Einsatz am Donnerstag, 29. September 2010 in Stuttgart kommt vom rheinland-pfälzischen Innenminister Karl-Peter Bruch (SPD) in Mainz. Der Innenminister lehnt Gewalt bei Polizei-Einsätzen zur Räumung des Areals zum Bahn-Bauprojekt, bekannt auch als Stuttgart 21, eindeutig ab und setzt auf die wichtige Arbeit der Deeskalation der Polizei aus Rheinland-Pfalz. Bei der Räumung und Auflösung einer Schülerdemonstration und Demonstation in Stuttgart am Donnerstag waren auch Polizisten der rheinland-pfälzischen Bereitschafts-Polizei beteiligt, die auf den Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken verzichteten.

Entsprechend unterschiedlicher Informationskreise wurden bei der Zwangsräumung im Anschluß einer Demonstration und Schülerdemonstation bis zu 400 Menschen, darunter auch Schüler und Jugendliche, zum Teil erheblich schwer verletzt. Die Zeitung Stuttgarter Nachrichten berichtet in ihrer heutigen Ausgabe, dass zwei Demonstranten die Erblindung drohe, nach dem diese vom harten Wasserstrahl der eingesetzten Polizei-Wasserwerfer direkt an den Augen getroffen wurden. Ein 66jähriger Demonstrant habe versucht junge Schüler zu schützen. Beim Versuch die Schüler zu schützen, wurde der Demonstrant schwer an beiden Augen verletzt. Die Ärzte in Stuttgart versuchen mittels Operationen das Augenlicht des engagierten und couragierten Helfers zu retten. Ob die Rettung und Erhaltung des Augenlichts des Mannes gelingen wird, ist noch nicht sicher. Nach offiziellen Angaben der Polizei in Stuttgart wurden „nur“ 100 Menschen am vergangenen Donnerstag „leicht“ verletzt.

Innenminister Karl-Peter Bruch erklärte zum Polizei-Einsatz im Zusammenhang der Demonstration zu Stuttgart 21: „Den Ministerpräsidenten und mich haben in den vergangenen Tagen viele E-Mails und Schreiben erreicht, in denen die Menschen ihre Empörung über das Vorgehen der Polizei in Stuttgart zum Ausdruck gebracht haben. Es wurde ferner darum gebeten, dass ich die rheinland-pfälzischen Polizeibeamten aus Stuttgart zurückbeordere. Diese Sorgen nehme ich sehr ernst“. Dies sagte Innenminister Karl Peter Bruch.
Der Innenminister hatte am 5. Oktober 2010 den Ministerrat über Einzelheiten des Polizeieinsatzes an der Baustelle für den neuen Bahnhof „Stuttgart 21“ unterrichtet. Auf Anforderung des Landes Baden-Württemberg war dort auch eine Hundertschaft der rheinland-pfälzischen Bereitschaftspolizei im Einsatz.

„Für unsere rheinland-pfälzische Beamtinnen und Beamten gelten immer und überall der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit und das Prinzip der Deeskalation“, sagte der Minister, der ausdrücklich betonte, dass die rheinland-pfälzischen Polizeibeamten in Stuttgart zu keiner Zeit Schlagstöcke oder Pfefferspray eingesetzt hätten. „Wir werden im Rahmen der Bund-Länder-Zusammenarbeit entlang der Innenministerkonferenz (IMK) auch über den Gesamteinsatz zu reden haben“, sagte der Minister.

Karl-Peter Bruch stellte klar: „Die gegenseitige Unterstützung bei Großeinsätzen ist in einem Bund-Länder-Abkommen geregelt. Baden-Württemberg hatte für den Einsatz an der Baustelle von ‚Stuttgart 21’ Verstärkung aus Rheinland-Pfalz, aus Hessen sowie von der Bundespolizei angefordert und bekommen. Auch wir benötigen solche Hilfe aus anderen Bundesländern regelmäßig. Allerdings unterstehen bei Großeinsätzen wie jetzt in Stuttgart alle Einsatzkräfte – auch die aus anderen Bundesländern – der Einsatzführung und der Verantwortung des anfordernden Bundeslandes.“

Mehr als 141.000 Menschen haben in einer email-Schreib-Aktion der Organisation Campact.de den Rücktritt des baden-württembergischen Innenminister Heribert Rech (CDU) und einen sofortigen Baustopp des umstrittenen Bahn-Bauprojektes Stuttgart 21 gefordert. Der CDU-Politiker Dr. Heiner Geißler aus der Südwest-Pfalz soll jetzt als Schlichter zwischen der Landesregierung in Baden-Württemberg und den Gegnern von Stuttgart 21 vermitteln. Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) bekräftigte unterdessen in mehreren Fernseh-Beiträgen, dass es mit ihm als Ministerpräsident von Baden-Württemberg keinen Baustopp des Bahn-Bauprojektes geben werde. Der baden-württembergische Innenminister Heribert Rech (CDU) hat den Vorwurf der „Brachial-Gewalt beim Polizei-Einsatz“ am Donnerstag zu Stuttgart 21 unterdessen zurückgewiesen. Der Innenminister von Baden-Württemberg lehnt einen Rücktritt ab.

Ausführliche Informationen zur email-Schreib-Aktion von Campact.de sind bei http://www.campact.de/bahn/ml4/mailer zu finden.

Rutsche noch bis 8. Oktober gesperrt Oktober 6, 2010

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Rutsche noch bis 8. Oktober gesperrt

Mutterstadt / Limburgerhof. (red). 6. Oktober 2010. Die große Rutsche im Kreisbad „Aquabella“ bleibt noch bis einschließlich Freitag, 8. Oktober, gesperrt.

Grund ist laut Kreisverwaltung, dass sich die routinemäßigen Revisionsarbeiten länger hinziehen als erwartet. Ursprünglich hätte die Anlage schon am 4. Oktober wieder freigegeben werden sollen. Schwimmbecken und Sauna sind zu den gewohnten Zeiten geöffnet.

Mehr Zeit zum Schwimmen in den Ferien Oktober 6, 2010

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Mehr Zeit zum Schwimmen in den Ferien

Ludwigshafen. (red). 6. Oktober 2010. Vom 11. bis 22. Oktober, wenn die rheinland-pfälzischen Schulen geschlossen bleiben, gibt es in den Bädern des Rhein-Pfalz-Kreises wieder überall Zeit-Zugaben. Insgesamt summieren sich die Zusatzangebote auf 70 Stunden.

Im „Aquabella“ darf während der Herbstferien auch montags und dienstags bis 21.30 Uhr geschwommen werden. Das Kreisbad Römerberg öffnet in der Ferienzeit montags, dienstags und mittwochs um 12 Uhr, während donnerstags und freitags jeweils die vierstündige „Mittagspause“ entfällt. In Schifferstadt schließlich beginnt der Badebetrieb während der genannten zwei Wochen dienstags, mittwochs, donnerstags und freitags statt um 14 bereits um 10 Uhr. Auf die Saunen wirken sich die Ferien nicht aus.

Hilfe für den Weg in die Selbständigkeit Oktober 6, 2010

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Hilfe für den Weg in die Selbständigkeit

Ludwigshafen. 6. Oktober 2010. (red). Eine neue Veranstaltungsreihe mit dem Titel “Frauen am Start” soll Frauen im Rhein-Pfalz-Kreis ansprechen, die sich beruflich neu orientieren wollen und für die Selbständigkeit eine denkbare Alternative ist oder die gerade gegründet haben.

Initiiert wurde diese Initiative durch den Arbeitskreis “Frauen und Wirtschaft”, der sich unter der Leitung der Gleichstellungsbeauftragten des Rhein-Pfalz-Kreis, Dr. Isis Ksiensik, für vielfältige Themen im Bereich Lokaler Ökonomie, Lebensqualität und Stärkung der Infrastruktur in den Gemeinden des Landkreises wie auch Stärkung von Unternehmerinnen einsetzt.

Kooperationspartner sind das Netzwerk Wiedereinstieg, das Unternehmerinnennetzwerk UNA und die örtlichen Gleichstellungsbeauftragten.

Mit einem Programm, das jeweils parallel in den Gemeinden Maxdorf und Limburgerhof stattfindet, sollen im monatlichen Rhythmus alle Themen rund um das Thema Selbständigkeit behandelt werden. Der Auftakt findet am 18. Oktober in Maxdorf (Haus der Begegnung) und am 27. Oktober in Limburgerhof (Mehrgenerationenhaus) statt. Beginn: jeweils 19.30 Uhr. Unter der Schirmherrschaft von Landrat Clemens Körner werden eine Bänkerin, eine Unternehmerin und eine Vertreterin des Frauennetzwerkes UNA Ludwigshafen das Thema “Von der Idee zum Unternehmen” beleuchten.
Zukünftiger Termin ist in Maxdorf jeweils der dritte Montag, in Limburgerhof der vierte Mittwoch des Monats. Die Veranstaltungen sind für alle Frauen offen und kostenfrei.

Weitere Infos bei http://www.una-ludwigshafen.de oder bei der Gleichstellungsbeauftragten Dr. Isis Ksiensik im Ludwigshafener Kreishaus, Telefon 0621/5909-434.

Countdown für die Eröffnung der Rhein-Galerie September 27, 2010

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Countdown für die Eröffnung der Rhein-Galerie

Von Andreas Klamm – Sabaot

Ludwigshafen am Rhein. 27. September 2010 Der Countdown für die mit Spannung erwartete Eröffnung, dem “Grand Opening” der Rhein-Galerie, hat begonnen. In zwei Tagen, am 29. September 2010 eröffnet die neue Rhein-Galerie mit dem Einkaufszentrum in Ludwigshafen die Pforten. Das neue Center wird künftig von 8 bis 20.30 Uhr geöffnet sein. Einkaufen ist in der Zeit von 10.00 bis 20.00 Uhr möglich. An Sonn- und Feiertagen soll, so die Planer, das Center geschlossen bleiben.

Die Stadt realsierte das neue Einkaufszentrum gemeinsam mit privaten Trägern für insgesamt 9,9 Millionen Euro für die äußere Erschließung der Rhein-Galerie. Die ECE-Gesellschaft aus Hamburg übernimmt 2,3 Millionen Euro der Kosten. Die verbleibende Summe der Gesamtkosten plant die Stadt Ludwigshafen am Rhein mit dem Verkaufserlös des Baugrundstücks zu finanzieren.

Wenige Tage vor der offiziellen Eröffnung des neuen Einkaufzentrum und des neuen “Stadtquartiert sind die Bauarbeiten für die Zufahrt- und Zugangswege zur neuen Rhein-Galerie fertiggestellt. Damit ist das neue City-Center sicher und bequem für Autofahrer, Zweiradfahrer, Radfahrer und Fußgänger erreichbar.

Die Bau-Arbeiten zu denen auch die Umgestaltung der Zollhof- und Rheinuferstraße und der Kaiser-Wihelm-Straße zählten, konten im Rahmen der vorgebenen Fristen kurz vor der Eröffnung der Rhein-Galerie beendet werden.

Künftig können Bürger und Besucher der Pfalz-Metropole Ludwigshafen am Rhein direkt am Rhein einkaufen. Die Rhein-Galerie ist eines der größten Stadt-Umbau-Projekte in der Geschichte der Stadt Ludwigshafen am Rhein unter dem Motto “Heute für Morgen”. Das zentrale Thema in der Rhein-Galerie ist mit guten Grund “Wasser”. Immerhin liegt das neue Erlebnis-Center Rhein-Galerie direkt an einem der größten Flüssen in Europa, dem Rhein, der die Städte Ludwigshafen am Rhein und Mannheim trennt.

Center-Managerin Andreas Poul verspricht in der neuen Rhein-Galerie werden “keine Wünsche offen bleiben”. Die Besucher und Kunder können Erlebnis-Shopping erleben und in eine andere Welt “abtauchen.” Bereits am 2. Oktober bietet die neue Rhein-Galerie ein Mitternachts-Shopping am Rhein bis 24 Uhr. Bleibt zu hoffen, dass die Idee des Mitternachts-Shopping keine einmalige Idee bleibt, sondern auch eine Fortsetzung findet. Denn eine solche kreative Idee könnte für die Rhein-Galerie in der Tat die gewünschten Besucherzahlen möglich machen.

Nach den Vorstellungen der Planer, soll die neue Rhein-Galerie auch ein Zentrum für Kultur und Veranstaltungen werden. Insgesamt 120 Shops sollen ein neues und ansprechendes “Zuhause” in der Rhein-Galerie finden. Mindestens 1400 Parkplätze bietet die Rhein-Galerie für Besucher, die mit dem Auto anreisen. Die Versorgung und der Anschluß mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie Busse, Straßenbahn und Zug wurde ebenso in die Planung für eines der größten Umbau-Projekte in der Stadtgeschichte von Ludwigshafen am Rhein eingeplant.

Kreisempfang würdigt Jubiläum der Volkshochschule September 27, 2010

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Kreisempfang würdigt Jubiläum der Volkshochschule

Bobenheim-Roxheim / Ludwigshafen. (red). 27. September 2010. Der traditionelle Herbstempfang des Rhein-Pfalz-Kreises findet dieses Jahr am Freitag, 1. Oktober, 19 Uhr, statt. Landrat Clemens Körner lädt dazu neben Repräsentantinnen und Repräsentanten des öffentlichen Lebens auch alle anderen Interessierten bei freiem Eintritt in die Jahn-Halle nach Bobenheim-Roxheim (Nähe Bahnhof) ein, insbesondere natürlich die Bürgerinnen und Bürger des Kreises.

Geprägt wird die Veranstaltung, die sich mit den Neujahrsempfängen anderer Gebietskörperschaften vergleichen lässt, diesmal vom 40-jährigen Bestehen der Kreisvolkshochschule. Die KVHS hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1970 zu einer der größten von ganz Rheinland-Pfalz entwickelt. Zu ihrem Jubiläum kommt als Festredner daher Professor Dr. Klaus Meisel, Stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Volkshochschulverbandes, Direktor der Volkshochschule München und ehemaliger Direktor des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung.

Die Präsidentin des Deutschen Volkshochschul-Verbandes, Professorin Dr. Rita Süßmuth, welche diese Aufgabe ursprünglich übernehmen wollte, musste kurzfristig wieder absagen, weil sie in ihrer Eigenschaft als ehemalige Präsidentin des Deutschen Bundestages und frühere Ministerin bei einer Veranstaltung zum 20. Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung benötigt wird.

Für die musikalische Umrahmung des Abends sorgen Ralf Beserwill (Piano) und Alexandra Lehmler (Saxophon) sowie das Jazz-Ensemble der Kreismusikschule. Den offiziellen Teil will Landrat Körner etwas kürzer halten als seine Vorgänger. Im Vordergrund sollen zwanglose Gespräche bei Getränken und kleinen Häppchen stehen.

Uni-Medizin: War es eine verkeimte Glasflasche ? August 27, 2010

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Uni-Medizin: War es eine verkeimte Glasflasche ?

Zwischen-Ergebnis: Leitender Staatsanwalt entlastet Mitarbeiter der Universitäts-Medizin – Haar-Riss in verkeimter Glasflasche als mögliche Ursache für den Tod von drei Kleinkindern in Mainz – Erste Zwischenergebnisse werden noch nachgeprüft

Von Andreas Klamm-Sabaot

Mainz. 27. August 2010. Nur wenige Tage nach dem Tod von drei Baby´s in der Folge applizierter verkeimter Nähr-Infusions-Lösungen in der Universitätsmedizin in Mainz konnte der Leitende Oberstaatsanwalt Klaus Peter Mieth der Staatsanwaltschaft Mainz ein erstes Zwischen-Ergebnis bei einer Presse-Konferenz in Mainz am Freitagmorgen der Öffentlichkeit vorstellen. Im Rahmen der Suche nach den möglichen tödlichen Ursachen haben die Ermittlungs-Beamten eine zerbrochene Infusions-Glasflasche gefunden, die „auffällig hohe Werte“ einer Verkeimung mit „Endotoxinen“ zum Ergebnis hat. Damit es es dem Leiter der Ermittlungen gelungen die Mitarbeiter der Universitätsmedizin zu entlasten. Die Mitarbeiter haben demnach keine Schuld am Tod der drei Kleinkinder auf der Kinder-Intensiv-Station.

Insgesamt zwischen 18 bis 25 Ermittlungs-Beamte und Beamtinnen (wir berichteten) arbeiteten mit Hochdruck an der Suche nach den möglichen Ursachen, die zur tödlichen Verkeimung der Infusions-Nährlösungen führten. Genauer geprüft wurden die Apparatur zur Mischung der individuellen Nährlösungen und die Schlauchsysteme. Diese waren nicht mit den Darm-Baktieren belastet, informierte der Leitende Oberstaatsanwalt.

Zwei Keime, die die Infusion-Nährlösungen verunreinigten hatten, konnten von Experten für Mikrobiologie und Hygiene identifiziert werden. Bei den Keimen handelt es sich um die Bakterien Enterobacter cloacae und um Escherichia hermanii. Menschen tragen diese Bakterien Milliarden-fach im Verdaungstrakt im Körper. Im Darm sind diese Keime nützlich und nicht schädlich. Gelangen diese Bakterien in die Blutbahn des Menschen, in offene Wunden, in die Lunge oder in den Harn-Trakt, können diese Erreger zu einer tödlichen Gefahr für frühgeborene Baby´s, Kleinkinder, Patienten mit Immunschwäche oder nach Transplantationen, Patienten mit chronischen Erkrankungen oder auch ältere Menschen werden.

Das frühe Zwischenergebnis war nur deshalb so schnell möglich, „weil eine gute Zusammenarbeit mit der Universitätsmedizin in Mainz möglich war.“, informierte Klaus Peter Mieth. In einer Rekonstruktion versuchten Staatsanwaltschaft und Polizei den gesamten Herstellungs-Prozeß für die Infusions-Nährlösungen nachzustellen. Dabei waren die Behörden auf die Hilfe externer Gutachter angewiesen. Die Behörden hätten versucht das Robert Koch Institut einzubinden. Dies war nicht möglich. Doch Professor Martin Exner, Direktor des Instituts für Hygiene und öffentliche Gesundheit am Bonner Uni-Klinikum und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGHK) und Mitglied der Kommission für Krankenhaushygiene des Robert-Koch-Instituts konnte Staatsanwaltschaft und Polizei helfen. Die Untersuchungen sind noch nicht komplett abgeschlossen. Zudem wurden weitere Experten in die Ermittlungen einbezogen. Die jetzt vorliegenden Ergebnisse werden von Sachverständigen diskutiert.

Die Original-Infusionslösungen, das meint das „Ausgangs-Material das zur Herstellung der Nährlösungen“ für die Kleinkinder diente und die Schlauch-Systeme wurden genau untersucht. Das Ergebnis bestätigte, dass diese Komponenten im Herstellungs-Prozess nicht den Darm-Bakterien verkeimt waren. Die Ermittler wurden auf eine zerbrochene Glas-Infusions-Flasche aufmerksam, die nur im zerbrochenen Zustand der Polizei und der Staatsanwaltschaft vorliegt, so Klaus Peter Mieth. Bei dieser zerbrochenen Glas-Flasche wurden die Ermittler fündig. Die Flasche ist mit hohen Werten von Endotoxinen belastet. Daher schließe die Staatsanwaltschaft nicht aus, dass diese Flasche, auch wenn dies nur selten vorkomme, „schadhaft geworden ist nach der eigentlichen Produktion auf dem Transport-Weg“. Aufgrund einer sehr langen und sehr hohen Verkeimung dieser Flasche gehe man davon aus, dass die Flasche mögliche Ursache für die Verkeimung der Infusions-Nährlösungen sei. Daher werde diese Glas-Flasche jetzt auf mögliche Haarrisse untersucht.

Im Rahmen des Herstellungs-Prozesses könne ausgeschlossen werden, dass etwa Schmier-Infektionen, Mitarbeiter der Universitätsmedizin oder die Misch-Apparatur für die Verkeimung der Infusionslösungen verantwortlich sein könnten. Vielmehr würden die Mitarbeiter der Universitätsmedizin jetzt mit diesem ersten Zwischenergebnis entlastet. Die einzelne, zerbrochene Glas-Flasche wurde möglicherweise nach der Produktion auf dem Transportweg in das Universitätsklinikum verkeimt. Der Zwischenbefund müsse jetzt noch nachgeprüft werden. Klaus Peter Mieth sagte: „Wir können zur Zeit nicht davon ausgehen, dass einem Mitarbeiter oder einer Mitarbeiterin der Universitätsmedizin in Mainz ein Vorwurf zu machen ist.“

Den Mitarbeitern sei es nicht möglich gewesenen eine mögliche Verkeimung der Glas-Flasche zu erkennen oder eine Kontamination mit Keimen, die von der Glas-Flasche ausgehen könnte, zu verhindern.

Die Ermittlungen wurden sehr intensiv und sehr genau geführt. Noch am Dienstag erklärte der Leitende Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft in Mainz, Klaus Peter Mieth auf Anfrage unserer Redaktion, „…Wir ziehen nach wie vor alle Möglichkeiten in Betracht. Es wird wegen des Verdachts einer fahrlässigen Straftat und Körperverletzung ermittelt. Ursprünglich waren am Anfang 25 Ermittlungs-Beamte und Beamtinnen an der Ermittlung der möglichen Ursache beteiligt, gestern ermittelten noch 18 Beamte und Beamtinnen“.

Klaus Peter Mieth dankte den an den Ermittlungen beteiligten Menschen: „Die Kriminalbeamten machten ihren Job hervorragend.“ Er dankte auch dem Polizeipräsidium Mainz, der Universitätsmedizin in Mainz, Professor Dr. Martin Exner und den weiteren Sachverständigen, die an den Ermittlungen beteiligt sind.

Hering: 300.000 Euro für Ausbau K 25 zwischen L 107 und Wirfus August 27, 2010

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Hering: 300.000 Euro für Ausbau K 25 zwischen L 107 und Wirfus

Verkehr im Landkreis Cochem-Zell

Mainz. (red). 27. August 2010. Verkehrsminister Hendrik Hering hat dem Landkreis Cochem-Zell für den Ausbau der K 25 zwischen der L 107 und Wirfus einen Zuschuss in Höhe von knapp 300.000 Euro zugesagt. „Der Ausbau ist erforderlich, weil der derzeitige Zustand nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht“, erläuterte der Minister.

Die Fahrbahn wird auf einer Länge von rund 800 Metern und in einer einheitlichen Breite von 5,50 Metern frostsicher ausgebaut. Gleichzeitig werden die Entwässerungseinrichtungen erneuert.

Der Landkreis Cochem-Zell profitiert bei dieser Maßnahme von einer höheren Förderung, da das Land Zuschläge zu den Grundfördersätzen in Höhe von jeweils zehn Prozent für den Ausbau von besonders sanierungsbedürftigen Straßen der freien Strecke und für die grundlegende Sanierung von Brücken und Stützmauern sowie deren Umbau im Zuge von förderfähigen Straßen eingeführt hat.

Hering: Rund 790.000 Euro für Ausbau K 1 und K 96 in Heinzerath August 27, 2010

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Hering: Rund 790.000 Euro für Ausbau K 1 und K 96 in Heinzerath

Straßenbau in Landkreis Bernkastel-Wittlich

Mainz. (red). 27. August 2010. Verkehrsminister Hendrik Hering hat dem Landkreis Bernkastel-Wittlich für den Ausbau der K 1 und K 96 in der Ortsdurchfahrt Heinzerath einen Zuschuss in Höhe von rund 790.000 Euro zugesagt. „Der Ausbau ist erforderlich, weil der derzeitige Zustand nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht“, so der Minister.

Die Fahrbahnen der K 1 und K 96 werden innerorts auf einer Länge von rund 850 Metern frostsicher ausgebaut. Gleichzeitig wird der Einmündungsbereich der beiden Kreisstraßen neu strukturiert.

Im gesamten Ortsbereich werden Gehwege in einer Breite von 1,25 Metern durch die Ortsgemeinde hergestellt. Im weiteren Verlauf wird die außerörtliche freie Strecke der K 1 bis zur Einmündung in die L 157 auf einer Länge von rund 1,4 Kilometern ausgebaut.

Ein Auto geklaut und ein Auto stehen gelassen August 26, 2010

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Ein Auto geklaut und ein Auto stehen gelassen

Kaiserslautern. (red / and). 26. August 2010. Ein Suzuki-Geländewagen ist am Dienstagabend in der Entersweilerstraße geklaut worden. Der Wagen stand auf einem Parkplatz in Höhe des Hauses Nummer 74; er verschwand zwischen 20 und 21.35 Uhr, teilte die Polizei mit. Es handelt sich um einen blauen Suzuki-Jeep, Modell Jimmy, mit den amtlichen Kennzeichen KL – J 666.

Gescheitert sind Autodiebe in der Nacht zu Dienstag in der Königstraße. Den unbekannten Tätern gelang es zwar, zwischen 18.30 und 7.45 Uhr einen VW Golf, der in Höhe des Aldi-Marktes stand, aufzubrechen – beim Versuch, den Wagen kurzzuschließen, gaben sie dann auf. Der Pkw wurde am Dienstagmorgen mit Beschädigungen an der Beifahrertür gefunden. Im Innenraum war die Verkleidung der Lenksäule gewaltsam entfernt und die Kabel heraus gerissen worden. Die Höhe des Gesamtschadens ist noch nicht benau beziffert.

Nach dem „Strickmuster“ Auto geknackt – Wertsachen heraus geholt gab es am Dienstag mehrere Fälle, die bei der Polizei angezeigt wurden. So wurde zwischen 2.15 und 8 Uhr in der Merkurstraße an einem Ford Fiesta eine Scheibe eingeschlagen; aus dem Innenraum holten sich die Diebe ein Nokia-Handy 7110 und ein Navi der Marke Navigon. Schaden: insgesamt mehrere hundert Euro. Im Laufe des Vormittags erwischte es einen Citroen Xantia, der in der Esperantostraße abgestellt war. Auch hier schlugen die Täter zwischen 7.40 und 13 Uhr eine Scheibe ein und griffen sich aus dem Wagen ein Navigationsgerät der Marke Navigon. Der Schaden wird auf mehrere hundert Euro geschätzt.

Staatsanwaltschaft ermittelt: Kinder im Uni-Klinikum gestorben August 26, 2010

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Staatsanwaltschaft ermittelt: Kinder im Uni-Klinikum gestorben

Suche nach möglichen Ursachen – 3 Kinder in Mainz gestorben – Wurden Infusions-Lösungen verkeimt ? Fünf weitere Kinder in Gefahr – Eltern hoffen für das Leben ihrer Kinder

Von Andreas Klamm-Sabaot

Mainz. 24. August. 2010. Nach dem am Wochenende (Samstag) im Universitäts-Klinikum in Mainz möglicherweise in der Folge verkeimter Infusions-Lösungen zwei Kleinkinder gestorben sind, ermittelt die Staatsanwaltschaft in Mainz wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung und eine mögliche Körperverletzung. Insgesamt sind 11 Kinder betroffen. Fünf der Kinder, die die Infusions-Lösungen erhalten haben zeigten Krankheits-Zeichen. Vier weitere Kinder blieben von einer Infektion verschont. Die Kinder befinden sich aufgrund ernster Grund-Erkrankungen auf der Kinder-Intensivstation. Zwei Baby´s sind am Samstag im Zentrum für Kinder- und Jungendmedizin der Universitäts-Klinik in Mainz gestorben. Fünf Kinder befinden sich im kritischen Gesundheits-Zustand. Ein Baby hat sich bis Montagabend in sehr kritischen Zustand befunden. Es ist am gestrigen Abend gestorben.

Ob die Ernährungs-Infusionen zum Tod der zwei Kinder führten, ist noch nicht sicher geklärt. Die Kinder, die möglicherweise die Infusions-Lösungen erhalten haben, welche verkeimt sind, wurden mit Antibiotika medizinisch versorgt. Die Verkeimung der Infusionen wurden durch das Institut für Mikrobiologie und Hygiene der Universitätsklinik festgestellt.

Universitäts-Professor Dr. Norbert Pfeiffer erklärte gestern während einer Pressekonferenz: „Wir sind schockiert über die aktuellen Ereignisse. Unser tiefes Mitgefühl gilt den Eltern und Angehörigen der verstorbenen Kinder und der Eltern und Verwandten, die hoffen und bangen, für das Leben ihrer Kinder“.

Die Suche nach der Ursache im Herstellungs-Prozess für die Ernährungs-Infusions-Lösungen gehe mit Hochdruck voran. Die für die Herstellung in Frage kommenden Herstellungssysteme wurden sofort gestoppt. Die Präparate wurden ausgetauscht mit Präparaten anderer Hersteller.

Die Ärzte kämpfen weiterhin für das Leben von mindestens fünf Kinder, davon ein Kind dessen Zustand noch kritisch war. Bei der Suche nach den möglichen Ursachen wurden zwei Keime entdeckt. Einer der Keime zähle zur Gruppe der Darm-Baktierien, genauer der Enterobacter cloacae, ein Keim der normalerweise nur im menschlichen Darm vorkomme und dort nicht schädlich ist. Doch außerhalb des menschlichen Darmes können solche Bakterien vor allem für Baby´s, Kleinkinder, chronisch kranke Menschen, Patienten nach Transplantationen und auch ältere Menschen eine tödliche Gefahr sein. Der zweite Keim stammt möglicherweise auch aus der Gruppe Darm-Bakterien.

Insgesamt befanden sich 11 Kinder auf den Kinder-Intensiv-Stationen. Prof. Dr. Norbert Pfeiffer sagte: „Ob die Infusions-Lösungen zum Tod der Kinder geführt haben, ist noch nicht sicher.“ Die Grund-Erkrankungen der Kinder seien schon vor dem Zwischenfall sehr ernst gewesen. Die Kinder müssten weiterhin medikamentös behandelt werden.

Zubereitung spezieller Ernähungs-Infusions-Lösungen

Für jedes Kind werden die Infusions-Lösungen einzeln speziell hergestellt. Eine Probe wird nach der Herstellung der Infusions-Lösungen aufbewahrt. Am folgenden Morgen stellten die Untersucher fest, dass es zu einer möglichen Verkeimung gekommen sein könnte. Alle Kinder wurden mit Antibiotika behandelt.

Die Chargen der betroffenen Infusions-Präparate wurden zurückgerufen. Alle Möglichkeiten seien offen. Die Kinder würden „sehr, sehr intensiv betreut. Alle Kinder erhalten die beste Betreuung, um die Situation zu stabilisieren.“

Die Gedanken der Mitarbeiter des Universitäts-Klinikums in Mainz seien bei den Eltern der verstorbenen Kinder und bei den Eltern der Kinder, die auf das Leben für ihre Kinder hoffen. Das Klinikum biete jetzt eine psychologische Unterstützung für Eltern, Kinder und die Mitarbeiter der medizinischen Einrichtung. „Wir tun alles, was wir tun können für die Kinder, die Eltern und die Mitarbeiter.“, versicherte der Professor.

Uni-Klinik Mainz: Drittes Baby gestorben August 26, 2010

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Uni-Klinik Mainz: Drittes Baby gestorben

Von Andreas Klamm-Sabaot

Mainz. 24. August 2010. Nachdem bereits am Samstag zwei Baby´s möglicherweise in der Folge verunreinigter Ernährungs-Infusions-Lösungen gestorben sind, verstarb gestern am Montag um 19.57 Uhr ein drittes Baby. Darüber informierte in einer Pressekonferenz in Mainz der Medizinische Vorstand und Vorstandsvorsitzende der Universitätsmedizin in Mainz, Professor Dr. Norbert Pfeiffer. „Dieser weitere Todesfall löst bei allen beteiligten Menschen große Trauer und Betroffenheit aus. In Gedanken sind wir bei den Eltern und Angehörigen des Kindes.“.

Bei dem Baby, das am Montagabend gestorben ist, handelt es sich um ein frühgeborenes Baby, das in der 24 Schwangerschafts-Woche geboren wurde, das meint 16 Wochen zu früh. Normal sind etwa 40 Schwangerschafts-Wochen. Die frühe Geburt des Baby´s in der 24. Schwangerschafts-Woche war bereits ohne die Gabe möglicherweise verunreinigter Ernährungs-Infusions-Lösungen ein sehr hohes Risiko für das Leben des Kleinkindes. Das Kind musste daher auf der Kinder-Intensiv-Station betreut und gepflegt werden. Nach der Applikation möglicherweise mit Darm-Bakterien verunreinigten Infusions-Lösungen verschlechtern sich die Überlebens-Chance für das frühgeborene Baby extrem. Die Eltern und große Familie habe in Ruhe und Würde von ihrem Nachwuchs, dem Kleinkind, Abschied genommen und das Klinikum erst nach Mitternacht in den frühen Morgenstunden verlassen.

Der Mediziner gab Entwarnung für die weiteren Kleinkinder und Baby´s. Aus ärztlicher Sicht drohe den Kinder keine weitere Gefahr aufgrund möglicherweise verabreichter verunreinigter Infusions-Lösungen. Dennoch bereiten ihm die zum Teil schweren Grunderkrankungen und gesundheitlichen Risiken der Kleinkinder Sorge, weswegen die Kinder weiterhin auf der Kinder-Intensiv-Station des

Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin in der Einrichtung der Universitätsmedizin in Mainz intensiv betreut und gepflegt werden sollen. Der Gesundheits-Zustand der vier weiteren Kleinkinder, denen die möglicherweise verunreinigte Ernährungs-Infusions-Lösungen infundiert wurde, habe sich erfreulicherweise verbessert, teilte der Mediziner mit.

Suche nach Ursache der Verunreinigung läuft auf Hochtouren

Der Leitende Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft in Mainz, Klaus Peter Mieth erklärte auf Anfrage unserer Redaktion, „…Wir ziehen nach wie vor alle Möglichkeiten in Betracht. Es wird wegen des Verdachts einer fahrlässigen Straftat und Körperverletzung ermittelt. Ursprünglich waren am Anfang 25 Ermittlungs-Beamte und Beamtinnen an der Ermittlung der möglichen Ursache beteiligt, gestern ermittelten noch 18 Beamte und Beamtinnen“.

Die erforderlichen Untersuchungen könnten in den Labors von Landeskriminalämtern stattfinden oder es werden spezielle Hygiene-Institute mit Spezialisten und Experten beauftragt. Im Falle einer Verurteilung drohe den Verantwortlichen möglicherweise eine Haftstrafe von drei bis fünf Jahren.

Der Teilbereich des Herstellungs-Prozesses der Infusion-Nährlösungen im Bereich der Mischapparatur, die zur Herstellung der Infusions-Nährlösungen dient, werde genau geprüft. Es ist in der Kette mit eines der schwächsten Glieder im umfangreichen Herstellungs-Prozess für die Zubereitung der Ernährungs-Infusionen, die bei einem möglichen Fehlverhalten von Menschen eine Verunreinigung wahrscheinlich werden lassen könnten, so die ersten Verdachts-Einschätzungen.

Zwei Keime, die die Infusion-Nährlösungen verunreinigten hatten konnten von Experten für Mikrobiologie und Hygiene identifiziert werden. Bei den Keimen handelt es sich um die Bakterien Enterobacter cloacae und um Escherichia hermanii. Menschen tragen diese Bakterien Milliarden-fach im Verdaungstrakt im Körper. Im Darm sind diese Keime nützlich und nicht schädlich. Gelangen diese Bakterien in die Blutbahn des Menschen, in offene Wunden, in die Lunge oder in den Harn-Trakt, können diese Erreger zu einer tödlichen Gefahr für frühgeborene Baby´s, Kleinkinder, Patienten mit Immunschwäche oder nach Transplantationen, Patienten mit chronischen Erkrankungen oder auch ältere Menschen werden.

Wie im sterilen Reinraum im Apotheken-Bereich der Universitätsmedizin, der bislang als Ort für die Herstellung der Infusions-Lösungen diente, die Keime in die Apparatur gelangt sein könnten, wird derzeit untersucht und ermittelt. In dem sterilen Arbeitsbereich werden auch sterile Handschuhe getragen. Bereits jetzt kann leider als sicher gelten, dass die mögliche Ursache für das schwere Unglück, in dessen Folge, drei Klein-Kinder im Universitäts-Klinikum Mainz getötet wurden, menschliches Versagen sehr wahrscheinlich werden lässt. Prof. Dr. Norbert Pfeiffer erklärte: Nicht weiter sind wir bei der Suche nach dem Weg der Verkeimung. Wir erwarten keine schnellen Fortschritte.“ Näheres könne man dazu nicht sagen. Parallel finden weitere Untersuchungen statt. Wegen der Beschlagnahmung von möglichen Beweisen sei die Universitätsmedizin auf die Ergebnisse der Untersuchungen der Staatsanwaltschaft angewiesen.

Grapscher im Stadtgebiet August 26, 2010

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Grapscher im Stadtgebiet

Frauen und Mädchen von Männern angegriffen

Kaiserslautern. (red / and). 26. August 2010. Zwei Frauen, das meint genauer, eine Frau und ein Kind wurden, nach Polizeiberichten, von Männern im Stadtgebiet Kaiserslautern sexuell belästigt und angegriffen. Eine 19jährige Frau ist am helllichten Montagnachmittag im Stadtgebiet von einem unbekannten Mann begrapscht worden.

Die Frau war kurz nach halb 4 am Addi-Schaurer-Platz aus dem Bus gestiegen und zu Fuß durch die Schumann- und Trippstadter Straße in die Blücherstraße gelaufen. Weil sie ihre Kopfhörer auf den Ohren hatte, hörte sie nicht dass sich jemand von hinten näherte. Der Unbekannte griff ihr plötzlich von hinten zwischen die Beine und flüchtete anschließend in Richtung Schumannstraße.

Der Grapscher ist zwischen 18 und 21 Jahre alt, etwa 1,75 Meter groß und schlank. Er hat dunkelblonde bis hellbraune Haare, die zwar kurz aber leicht gewellt sind und sich im Nacken kräuselten. Auffallendes Merkmal des Täters: Er hat ein deutliches Muttermal im Gesicht. Bekleidet war er zur Tatzeit mit einer blauen Jeans und einer schwarzen Kapuzenweste. Die Kriminal-Polizei bittet um Hinweise bei Telefon 06 31 / 3 69 – 26 20.

Sexuelle Beleidigigung

Wegen Beleidigung auf sexueller Basis ermittelt die Polizei seit Dienstag auch gegen einen 58jährigen Mann aus dem Stadtgebiet. Der amtsbekannte Mann, der sonst eher dafür „berüchtigt“ ist, in betrunkenem Zustand den Verkehr zu regeln, sorgte diesmal aus anderem Grund für einen Polizeieinsatz: Gegen halb 2 verfolgte er ein 14jähriges Mädchen in der Reichswaldstraße und forderte es zu sexuellen Handlungen auf. Das Mädchen flüchtete sich in eine Telefonzelle. Passanten wurden darauf aufmerksam und kamen der Jugendlichen zu Hilfe. Daraufhin flüchtete der 58Jährige.Seine Personalien sind bekannt; ein Strafverfahren ist eingeleitet.

Sicherheit für Kinder: Polizei kontrolliert mehr als 800 Autos und Schulbusse August 26, 2010

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Sicherheit für Kinder: Polizei kontrolliert mehr als 800 Autos und Schulbusse

Viele Beanstandungen beim Landeskontroll-Tag der Polizei

Info-Grafik: Polizei

Kaiserslautern / Westpfalz. (and). 26. August 2010. Zum Schul-Anfang rücken auch Kinder und deren Eltern wieder mehr in den Fokus der Polizei im Straßenverkehr. Es geht um die Sicherheit von Kleinkindern und Kindern beim Autofahren. Die Polizei will helfen, damit Eltern und deren Kinder sicher und ohne Unfall sich mit dem Auto auf den Straßen in Rheinland-Pfalz bewegen können. Eines der Mittel zur Sensibilisierung für die besonderen Belange von Kindern, die in Autos von Eltern mitgenommen werden sind präventive sogenannte Landeskontrolltage der Polizei. Mehr als 100 Beamtinnen und Beamte waren am Dienstag beim Landeskontrolltag im Bereich des Polizeipräsidiums Westpfalz eingesetzt. Bestandteile der Kontrollen waren neben der Sicherung von Kindern in Fahrzeugen auch die Überprüfung von Schulbussen.

In der Zeit von 7 bis 14 Uhr wurden insgesamt 808 Fahrzeuge überprüft, darunter 97 Schulbusse. Dabei wurden 161 Pkw sowie 15 Schulbusse von den eingesetzten Beamtinnen und Beamten beanstandet. Bei den kontrollierten Pkw wurde in acht Fällen die nicht vorschriftsmäßige Sicherung von Kindern bemängelt. Erschreckend ist, dass in fünf der kontrollierten Autos sogar gänzlich auf eine Kindersicherung verzichtet wurde.

Bei den Schulbussen wurden sechs Verstöße gegen Ausrüstungsvorschriften, sechs Verstöße wegen technischer Mängel sowie ein Verstoß gegen die Sozialvorschriften festgestellt. Daneben ergaben sich vier Beanstandungen wegen anderer Verstöße.Im Rahmen der ermittelten Verkehrsverstöße wurden zwei Strafanzeigen erstattet; zehn Fahrzeugführer erwartet eine Ordnungswidrigkeitszeige, 156 Fahrzeugführer wurden verwarnt.

Die Beanstandungsquote lag bei den Schulbussen bei rund 15 Prozent – bei den Pkw betrug sie über 22 Prozent. Im landesweiten Vergleich liegt das Polizeipräsidium Westpfalz damit jeweils auf dem zweiten Platz und damit unter dem Landesdurchschnitt. Neben den aufgeführten Beanstandungen ermittelt die Polizei in zwei Fällen wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis.

ADD untersagt Spendensammlungen des Vereins “Europäischer Tier- und Naturschutz e.V.” in Rheinland-Pfalz August 26, 2010

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ADD untersagt Spendensammlungen des Vereins “Europäischer Tier- und Naturschutz e.V.” in Rheinland-Pfalz

Trier/Rheinland-Pfalz. (red). 26. August 2010. Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) – landesweite Spendenaufsicht in Rheinland-Pfalz – hat dem Verein Europäischer Tier- und Naturschutz e.V. mit Sitz in Much/Nordrhein-Westfalen mit sofort vollziehbarer Verbotsverfügung Spendensammlungen und öffentliche Aufrufe zu Geldspenden in Rheinland-Pfalz untersagt. Der Verein kann noch Rechtsmittel gegen die Verbotsverfügung einlegen.

Der Verein Europäischer Tier- und Naturschutz e.V. führt im Internet öffentliche Spendenaufrufe durch und wirbt bei Informationsveranstaltungen mittels Prospekten und Broschüren um Neumitglieder sowie um Geldspenden für Tierschutzzwecke.

Trotz mehrfacher Aufforderungen ist der Verein seinen gesetzlichen Auskunftspflichten im sammlungsrechtlichen Verfahren nicht nachgekommen, sodass eine satzungsgemäße Verwendung der Spendengelder nicht sichergestellt ist.

Sollten in Rheinland-Pfalz weiterhin Informationsveranstaltungen mit der Bitte um Geldspenden oder Fördermitgliedschaften erfolgen und Spendeneinzüge im Namen „Europäischer Tier- und Naturschutz e.V.“ festgestellt werden, bittet die ADD um sofortige Mitteilung.

Um Verwechselungen mit Vereinen ähnlichen Namens zu vermeiden, bittet die ADD um eine genaue Beachtung und Benennung des Vereinsnamens inklusive Ortsbezeichnung.

Die ADD informiert regelmäßig auf ihren Internetseiten über eingeleitete Maßnahmen im Spendenwesen.

Hering: Knapp 400.000 Euro für Bahnhaltepunkt Bellheim August 26, 2010

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Hering: Knapp 400.000 Euro für Bahnhaltepunkt Bellheim

Mainz. (red). 26. August 2010. Der rheinland-pfälzische Verkehrsminister Hendrik Hering hat der Kreisverwaltung Germersheim für die Bahnhofsumfeldgestaltung an den Bahnhaltepunkten „Am Bahnhof“ und „Am Mühlbuckel“ in der Ortsgemeinde Bellheim eine Zuwendung von bis zu 399.500 Euro zugesagt.

Die geplante Neugestaltung der Bahnhofsumfelder steht in engem Zusammenhang mit der Verlängerung der Stadtbahn Karlsruhe-Wörth im Abschnitt Wörth-Germersheim durch die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH (AVG). Im Rahmen der Stadtbahnverlängerung durch die AVG wird der bestehende Bahnhof in Bellheim an das Stadtbahnsystem angepasst und ein neuer Bahnhaltepunkt „Am Mühlbuckel“ eingerichtet. Ergänzend hierzu plant die Ortsgemeinde Bellheim die Bahnhofsumfeldgestaltung an den beiden Haltepunkten.

Die Kosten für diese Maßnahmen sind insgesamt mit rund 663.000 Euro veranschlagt. Das Land übernimmt mit bis zu 399.500 Euro einen Großteil der Kosten.

Am Haltepunkt „Am Bahnhof“ ist insbesondere eine Erweiterung der vorhandenen Park+Ride-Anlage und Bike+Ride-Anlage geplant. Des Weiteren sind der Bau einer Buswendeschleife sowie die Verlegung der Bushaltestelle von der Hauptstraße in die Bahnhofstraße vorgesehen. Dadurch wird künftig nicht nur der Fußweg für die Umsteiger vom Bus auf die Bahn verkürzt, sondern auch das Queren der Hauptstraße durch die Fahrgäste hinfällig. Am neuen Bahnhaltepunkt „Am Mühlbuckel“ ist der Bau einer Park+Ride-Anlage sowie einer Bike+Ride-Anlage geplant.

Hering: Rund 416.000 Euro für Ausbau der K 76 in Nörtershausen August 26, 2010

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Hering: Rund 416.000 Euro für Ausbau der K 76 in Nörtershausen

Verkehr im Landkreis Mayen-Koblenz

Mainz. (red). 26. August 2010. Verkehrsminister Hendrik Hering hat dem Landkreis Mayen-Koblenz für den Ausbau der K 76 in der Ortsdurchfahrt Nörtershausen einen Zuschuss in Höhe von rund 416.000 Euro zugesagt. „Der Ausbau ist erforderlich, weil der derzeitige Zustand nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht“, erläuterte der Minister.

Die Fahrbahn der K 76 wird auf einer Länge von rund 680 Metern in frostsicherer Bauweise ausgebaut. Die Maßnahme beginnt am Kreisverkehrsplatz in Nörtershausen und endet vor der Einmündung zur L 207. Gleichzeitig werden die Entwässerungseinrichtungen erneuert.

Bündnis 90 / Die Grünen: Entschuldung ermöglicht Sozialpolitik vor Ort August 26, 2010

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Bündnis 90 / Die Grünen: Entschuldung ermöglicht Sozialpolitik vor Ort

Mainz. (red / and). 26. August 2010. Zum von der Landesregierung vorgestellten kommunalen Entschuldungsfonds erklärte Daniel Köbler, Landesvorstandssprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz:

„Die Löcher in den kommunalen Haushalten sind tiefer als die in vielen Gemeindestraßen. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz begrüßen deshalb die Initiative der Landesregierung, denn wir fordern bereits seit 2008 ein Entschuldungsprogramm für die rheinland-pfälzischen Kommunen. Die Finanzsituation der Kommunen, vor allem der Städte, in Rheinland-Pfalz ist alarmierend und grenzt den kommunalen Gestaltungsspielraum enorm ein, viele Kommunen stehen vor dem finanziellen Kollaps. Deshalb musste dringend gehandelt werden.”

Man müsse die Kommunen, insbesondere die Ober- und Mittelzentren finanziell in die Lage versetzen, dass sie ihre kulturellen und sozialen Angebote aufrechterhalten können. Soziale Teilhabe werde vor allen Dingen vor Ort gewährleistet. Damit sei eine aktive Entschuldung auch ein Beitrag zu mehr sozialer Gerechtigkeit im Land.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stehen für Gespräche zur konstruktiven Mitwirkung zur Verfügung: “Deshalb nehmen wir das parteiübergreifende Gesprächsangebot von Christian Baldauf gerne an.

Nichtsdestotrotz sehen wir weiterhin großen Handlungsbedarf im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs. Auch an dieser Baustelle hat die Landesregierung noch jede Menge zu tun!“,ergänzte der Grünen-Politiker Daniel Köbler.

Schweitzer: Ausbau L 398 bei Dannenfels ist abgeschlossen August 26, 2010

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Schweitzer: Ausbau L 398 bei Dannenfels ist abgeschlossen

Mainz. (red). 26. August 2010. Der rheinland-pfälzische Verkehrsstaatssekretär Alexander Schweitzer hat den Abschnitt der Landesstraße L 398 zwischen Dannenfels und der Dannenfelser Mühle, der jetzt mit Rad- und Gehweg ausgebaut wurde, für den Verkehr freigegeben. „Die Gesamtkosten für den Ausbau belaufen sich auf rund eine Million Euro“, teilte Schweitzer mit.

Von Dannenfels bis zur Dannenfelser Mühle wurde auf rund 1,2 Kilometern die Straße auf sechs Meter verbreitert und im so genannten Hocheinbau ertüchtigt. Das heißt, die bestehende Fahrbahn wurde erhalten und mit einem Asphaltpaket verstärkt. „Damit ist die L 398 fit für die kommenden Belastungen.“

Neben der Straße wurde parallel ein 1,5 Kilometer langer Rad- und Gehweg angelegt, der in Verknüpfung mit dem bereits vorhandenen Wirtschaftswegenetz die Verbindung nach Kirchheimbolanden schließt. „Profitieren wird davon auch der Radtourismus, der in vielen Regionen wie auch hier im Donnersbergkreis eine wichtige Rolle spielt“, so Schweitzer weiter. Hier wird sogar ein Elektrofahrrad-Verleih angeboten.

Die Schwerpunkte der rheinland-pfälzischen Verkehrspolitik liegen auf der Erhaltung des Straßennetzes, der Verbesserung der Verkehrssicherheit und auch auf dem Ausbau des Radwegenetzes, führte der Staatssekretär aus. Trotz der angespannten Lage der öffentlichen Haushalte habe die Landesregierung das finanzielle Volumen für den Landestraßenbau in den vergangenen Jahren „auf hohem Niveau gehalten“.

In der Legislaturperiode bis 2011 werden rund 500 Millionen Euro in die Erhaltung, den Um-, Aus- sowie den Neubau unserer Landesstraßen investiert. Dazu zählen auch die Maßnahmen zur Erhaltung der Brücken, der Bau von Radwegen sowie die Beseitigung von unfallauffälligen Knoten und von unfallträchtigen Streckenabschnitten. Der Fokus liegt dabei auf der Erhaltung. Jährlich werden so rund 95 Millionen Euro für Bauinvestitionen eingesetzt, um den Zustand des Landesstraßennetzes zu sichern und weiter zu verbessern.

Hering: Mit dem Bau der zweiten Lahnbrücke in Dausenau wird begonnen August 26, 2010

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Hering: Mit dem Bau der zweiten Lahnbrücke in Dausenau wird begonnen

Straßenbau in Rheinland-Pfalz

Mainz. (red). 26. August 2010. Der Bau der zweiten Lahnbrücke im Zuge der B 260 in Dausenau soll an diesem Montag begonnen werden. Dies teilte Verkehrsminister Hendrik Hering heute in Mainz mit. Die zweite Lahnbrücke ist ein Teil der künftigen Ortsumgehung Dausenau im Verlauf der B 260. Die Gesamtmaßnahme umfasst den Bau zweier Lahnbrücken und rund einen Kilometer freie Strecke.

„Mit der Fertigstellung der Gesamtmaßnahme wird die Gemeinde Dausenau vom derzeitigen Durchgangsverkehr der B 260 von über 9.000 Fahrzeugen pro Tag spürbar entlastet“, so der Minister. Mit Blick auf das wachsende Verkehrsaufkommen mit den damit verbundenen hohen Belastungen durch Lärm und Abgase sei der Bau der Ortsumgehung Dausenau dringend erforderlich.

Der Neubau der ersten Lahnbrücke wurde bereits im vergangenen Jahr für den Verkehr freigegeben. Die Brücke ist so konzipiert, dass die Linienführung, die Querschnittsgestaltung und die Anbindung an die B 260 bereits der Grundkonzeption der geplanten Ortsumgehung Dausenau entsprechen. Hergestellt wurden zwischenzeitlich auch der rund einen Kilometer lange Straßenabschnitt zwischen den beiden Lahnbrücken sowie der Retentionsraum als Ausgleich für die Umgehungsstraße.

Die jetzt zum Bau anstehende zweite Lahnbrücke hat eine Gesamtlänge von rund 148 Metern und eine Breite von gut zwölf Metern. Das Bauwerk wird aus Spannbeton hergestellt und auf einem Pfeiler in der Lahn sowie auf drei Pfeilern im Vorland gegründet. Über die Brücke werden zwei Fahrstreifen sowie ein Gehweg geführt.

Insgesamt wird für den Bau der zweiten Lahnbrücke eine Bauzeit von zirka zwei Jahren veranschlagt, teilte Hering mit.

Die Baukosten der zweiten Lahnbrücke belaufen sich auf rund 3,35 Millionen Euro, die aus dem Konjunkturpaket II des Bundes finanziert werden. Der Minister dankte dem Bund für die Bereitstellung der notwendigen Finanzmittel. „Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur sind auch immer Investitionen in die wirtschaftliche Entwicklung der Region und in die Lebensqualität der Menschen.“

Hering: “Imker/-in gesucht!” August 25, 2010

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“HonigLand Rheinland-Pfalz” / Wanderausstellung in Herxheim

Hering: “Imker/-in gesucht!”

Mainz. 25. August 2010. (red). Die Wanderausstellung „HonigLand Rheinland-Pfalz“ ist vom 26.08. – 03.09.2010 während der Öffnungszeiten in den Räumlichkeiten der Verbandsgemeinde Herxheim, Obere Hauptstraße 2, 76863 Herxheim zu sehen. Das rheinland-pfälzische Landwirtschaftsministerium hat die Initiative gestartet, um Nachwuchs für die Imkerei zu gewinnen.

Die Kampagne besteht aus der Wanderausstellung in öffentlich zugänglichen Gebäuden, einem Faltblatt und der Internetseite http://www.honigland.rlp.de mit Informationen zur Bienenhaltung. Die inhaltliche Federführung liegt beim Fachzentrum für Bienen und Imkerei (FBI) des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum (DLR) Westerwald-Osteifel.

„Neue Imkerinnen und Imker braucht das Land. Wir wollen Frauen und Männer, junge und jung gebliebene Menschen in allen Landesteilen ansprechen und für die interessante und sinnvolle Arbeit mit Bienen begeistern.“ Mit diesen Worten begründet Landwirtschaftsminister Hendrik Hering die von seinem Haus finanzierte neue Kampagne und verweist auf die große Bedeutung der kleinen Nutztiere für Natur und Landwirtschaft: Während der reine Marktwert des in Rheinland-Pfalz erzeugten Honigs auf rund 11 Millionen Euro pro Jahr beziffert wird, beträgt der volkswirtschaftliche Zusatznutzen je nach Schätzung das 5- bis 15-Fache. Insbesondere für den Obstbau oder für Raps ist die Bestäubungsleistung der Bienen von hoher Bedeutung. Da die meisten Imker jedoch schon der älteren Generation angehören, fehlt in einigen Regionen des Landes der Nachwuchs. Die Kampagne „HonigLand Rheinland-Pfalz“ soll neugierig machen und den Kontakt zu Imkerverbänden und -vereinen herstellen. Dort gibt es Informationen aus erster Hand, viele Imkervereine bieten Schnupperkurse und Patenschaften an. Auf der Internetseite sind zudem Bezugsquellen für erstklassigen Bienenhonig aus heimischen Regionen aufgeführt.

Auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin hat der Minister im Januar die Initiative angekündigt und ist damit auf enormes Interesse und große Resonanz gestoßen: „95 Institutionen aus ganz Rheinland-Pfalz haben sich um die Ausstellung beworben“, stellte Hering fest. Er bedankte sich für das Engagement der Gastgeber und des Fachzentrums in Mayen. Um möglichst alle Anfragen zeitnah zu bedienen, hat das Zentrum eine zweite Ausstellung zusammengestellt.

Infos zur Kampagne unter http://www.honigland.rlp.de

Englert: Zuckerrübenanbau bleibt wichtiger Faktor in Landwirtschaft August 25, 2010

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Englert: Zuckerrübenanbau bleibt wichtiger Faktor in Landwirtschaft

Jahreshauptversammlung Zuckerrübenanbauer

Mainz. 25. August 2010. (red). Der Zuckerrübenanbau bleibt für viele Betriebe in den Ackerbauregionen von Rheinland-Pfalz eine unverzichtbare Kultur. „Die Zuckerwirtschaft – die landwirtschaftlichen Betriebe ebenso wie die vor- und nachgelagerten Unternehmen mit ihren Arbeitsplätzen – bleiben ein wichtiger Faktor für eine wettbewerbsfähige Landwirtschaft in lebendigen ländlichen Räumen“, sagte Landwirtschaftsstaatssekretär Siegfried Englert bei der Jahreshauptversammlung des Verbandes der Hessisch-Pfälzischen Zuckerrübenanbauer.

„Auch für die EU-Agrarpolitik ab der Förderperiode 2014 gilt, dass für wichtige Agrarmärkte ein Sicherheitsnetz zu erhalten ist“, unterstrich Englert. Dies gelte auch für den Zuckermarkt. Die Branche habe in den vergangenen Jahren mit der Einschränkung des Zuckerrübenanbaus und der Schließung vieler Zuckerfabriken tiefe Einschnitte akzeptiert. „Jetzt müssen diese veränderten Rahmenbedingungen erst einmal Bestand haben und dürfen nicht in einer Art Salamitaktik – etwa durch Zugeständnisse gegenüber Handelspartnern der EU – Stück für Stück weiter zum Nachtteil der europäischen Zuckerwirtschaft verändert werden“, so der Staatssekretär.

Englert verwies allerdings auch darauf, dass es die Zuckerwirtschaft ein großes Stück selbst in der Hand hat, die Weichen für die Zukunft mit entsprechenden Investitionen, Bildungs- und Beratungsangeboten richtig zu stellen. Ein Beispiel hierfür sei das „Zukunftsprojekt Zuckerrübe“, das von der staatlichen Beratung zusammen mit dem Berufsstand auf den Weg gebracht worden sei. Damit könnten Forschungs- und Versuchsvorhaben vorangebracht und Anbautechniken verbessert werden, betonte Englert.

Studie untersucht erstmals allergisches Potenzial von Wein August 25, 2010

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Studie untersucht erstmals allergisches Potenzial von Wein

Universität verschickt 4.000 Fragebögen an Einwohner in Mainz – Häufigkeit von Weinallergien bislang völlig unbekannt

Mainz. (red). 25. August 2010. Allergien sind auf dem Vormarsch, aber was genau die Ursachen für diese Zunahme sind, ist nicht eindeutig geklärt. Auslöser sind oft Nahrungsmittel wie zum Beispiel Nüsse oder Milch. Zum ersten Mal überhaupt untersucht nun eine Studie, ob und in welchem Ausmaß auch Wein eine allergische Reaktion auslösen kann. Dazu schreibt die Johannes Gutenberg-Universität 4.000 Einwohner der Stadt Mainz an und bittet sie um ihre Mitarbeit bei der Beantwortung eines Fragebogens für die Weinallergie-Studie. „Wir betreten damit absolutes Neuland, weil bisher noch nirgends auf der Welt wissenschaftlich untersucht wurde, wie häufig eine solche Allergie unter der Bevölkerung vorkommt“, sagt Univ.-Prof. Dr. Heinz Decker vom Institut für Molekulare Biophysik. Die Studie soll Aufschluss über das tatsächliche Ausmaß von Weinallergien liefern, ist gleichzeitig aber auch ein weiterer Akzent in der Weinforschung am Standort Mainz – ein Gebiet, auf dem die Universität Mainz sich zunehmend etabliert. Die aktuelle Studie wird von der Stiftung Innovation des Landes Rheinland-Pfalz gefördert.

Dass es Weinallergien tatsächlich gibt, ist den Wissenschaftlern um Institutsleiter Heinz Decker nicht zuletzt aus persönlichen Beobachtungen bekannt. Auslöser sind möglicherweise Proteine im Wein, die bei einer Immunreaktion einen geschwollenen Hals oder Atemprobleme hervorrufen können. Lange Zeit wurden bei der Schönung von Weinen die Eiweiße entfernt, weil sie zu einer unerwünschten Trübung führten. Nachdem man aber herausgefunden hat, dass damit automatisch auch Geschmacksstoffe entfernt werden, haben viele Winzer die Schönung wieder modifiziert. Damit verbleiben heute aber auch wieder mehr Eiweiße im Wein – mit vielleicht allergischem Potenzial.

„Es gibt mehrere Eiweißgruppen, die als Allergieauslöser in Frage kommen“, erklärt Decker, dessen Institut auf dem Gebiet der Eiweißforschung langjährige Erfahrung besitzt. Für die Weinallergie-Studie schreiben die Wissenschaftler in dieser Woche 4.000 zufällig ausgewählte Mainzer im Alter zwischen 20 und 70 Jahren an und bitten sie um die Beantwortung von 10 Fragekomplexen zu ihren Konsumgewohnheiten und Allergieerkrankungen. Dabei sind die Antworten von Weinkonsumenten und Nicht-Weintrinkern gleichermaßen willkommen. Die Studie erfolgt anonym, mit Zustimmung der Ethikkommission und im Einklang mit den Datenschutzbestimmungen des Landes. Das Ausfüllen des Fragebogens nimmt 5 bis 10 Minuten in Anspruch. „Wir sehen im Wein ein Naturprodukt und ein uraltes Kulturgut, das nach bisherigen Erkenntnissen in Maßen getrunken wichtige Schutzfaktoren für die Gesundheit enthält. Mit unserer Weinallergie-Studie wollen wir jetzt etwas über die kaum erforschten Weineiweiße erfahren.“ Decker erwartet, dass erste Ergebnisse der Untersuchung noch in diesem Jahr vorliegen.

Weitere Informationen:
Univ.-Prof. Dr. Heinz Decker
Institut für Molekulare Biophysik
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Tel. 06131 39-23570 oder 39-23579
Fax 06131 39-23557
E-Mail: hdecker@uni-mainz.de
http://www.biophysik.uni-mainz.de
http://www.weinproteine.biophysik.uni-mainz.de

Englert: Betriebe setzen auf gewässerschonenden Anbau August 25, 2010

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Englert: Betriebe setzen auf gewässerschonenden Anbau

Landwirtschaft und Gewässerschutz

Mainz. 25. August 2010. (red). In einem landesweiten Modellprojekt wollen 17 landwirtschaftliche Betriebe gewässerschonende Anbaustrategien für den Marktfrucht- und Futterbau testen und verbessern. „In diesem Projekt werden über die rechtlichen Vorgaben hinausgehende, ergänzende Maßnahmen zum Gewässerschutz in gefährdeten Bereichen in ausgewählten Leitbetrieben entwickelt und geprüft“, sagte Landwirtschaftsstaatssekretär Siegfried Englert bei der Vorstellung eines Leitbetriebes in Wachenheim. Neben einer verbesserten Wasserqualität sei auch der betriebliche Erfolg entscheidend.

Das Projekt dient der Umsetzung der EU-Wasser-Rahmenrichtlinie, die auf die Verringerung von Nährstoffeinträgen über Auswaschung und Bodenerosion in die Gewässer angelegt ist. Die Nährstoffeinträge stammen teilweise aus natürlichen Quellen, aber im Großteil auch aus Landwirtschaft, Besiedelung, Verkehr und Industrie. „Die in den Leitbetrieben gewonnenen Erkenntnisse sollen über die gezielte Beratung in den grundwassergefährdeten Regionen den Landwirten durch Felderbegehung und Fachvorträge vermittelt werden“, erläuterte Englert. Messbare Erfolge im Grundwasser werden sich nach seinen Worten erst mittel- und langfristig einstellen.

„Um Einträge zu minimieren und die EU-Ziele zu erreichen, muss das Bewusstsein für Gewässerschutz geschärft und die Einhaltung der Vorgaben beispielsweise bei Düngeverordnung oder Umgang mit Gülle gegeben sein“, unterstrich Englert. Die Landwirtschaft müsse ihre Produktionsverfahren transparent gestalten, dann könne sie mit Fug und Recht darauf verweisen, dass sie ihrer Verantwortung gerecht werde.

Julia Klöckner bleibt schärfste Konkurrentin für Kurt Beck August 17, 2010

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Julia Klöckner bleibt schärfste Konkurrentin für Kurt Beck

Spekulationen um CDU-Spitzenpolitikerin für das Amt als Ministerpräsidentin in Hessen nicht bestätigt – Wahlkampf Rheinland-Pfalz März 2011 – Klöckner will im März 2011 Beck´s Thron in Mainz besteigen

Von Andreas Klamm-Sabaot


Kurt Beck im Wahlkampf sucht die Nähe zu den Menschen. Foto: Andreas Klamm-Sabaot / 3mnews.org

Berlin / Mainz. 17. August. 2010. An verschiedenen Spekulationen und Medien-Berichten auf Partei-Seiten der SPD, wonach die CDU-Spitzenkandidatin und Journalistin Julia Klöckner (38), als mögliche Nachfolgerin für das Amt der Ministerpräsidentin in Hessen gehandelt wurde, ist nichts dran. Dies bestätigte eine Pressesprecherin der CDU in Rheinland-Pfalz auf Anfrage der internationalen Nachrichtenagentur 3mnews.org.

Julia Klöckner ist und bleibt die Spitzenkandidatin der Christlich-Demokratischen Union (CDU) in Rheinland-Pfalz, die weiterhin nach dem Amt der Ministerpräsidentin strebt, doch nicht in Hessen im September 2010 sondern in Rheinland-Pfalz im März 2011. Bei den Landtagswahlen 2011 will die Journalistin, Weinkönigin und CDU-Bundestagsabgeordnete nach rund 15 Jahren Ministerpräsident Kurt Beck vom Thron stürzen und das Amt der Ministerpräsidentin in Rheinland-Pfalz im Frühjahr 2011 übernehmen.

In verschiedenen Spekulationen und Medien-Berichten um die Politikerin und Spitzenkandidatin der CDU ging es darum, ob möglicherweise Anfang September 2010, Julia Klöckner, die Nachfolgerin des scheidenden Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU) in Hessen werden könnte. „An den Spekulationen und Überlegungen ist nichts dran.“, bestätigte eine Pressesprecherin der CDU Rheinland-Pfalz in Mainz auf Anfrage. Klöckner werde die Herausforderung und das politische Messen mit Kurt Beck, der in Rheinland-Pfalz liebevoll auch als „König Kurt“ von den Menschen, die ihn lieben und ehren bezeichnet wird, suchen. Roland Koch (CDU) wird Ende August 2010, wie angekündigt sein politisches Engagement beenden und in die Wirtschaft wechseln.

Noch vor einigen Tagen dachte auch die SPD-Poltikerin Heike Raab über die politische Zukunft von Julia Klöckner als mögliche und künftige Ministerpräsidentin des Landes öffentlich nach und sagte: „Auf Frau Klöckner ist Verlass – Jedenfalls, wenn man Hesse ist: In der unsäglichen Neiddebatte über den Länderfinanzausgleich, den Vertreter der hessischen Regierungskoalition angezettelt haben, um vom eigenen haushaltpolitischen Versagen abzulenken, verteidigt die CDU-Politikerin ihre Wiesbadener Parteifreunde. Bewirbt sie sich als hessische Ministerpräsidentin, wo Koch doch Ende August geht?

Mit einer überwältigenden Mehrheit von 99,5 Prozent der gültigen Stimmen auf einem Partei-Tag der CDU in Bingen wurde die 37jährige CDU-Politikerin zur Spitzenkandidatin der rheinland-pfälzischen CDU für die Landtagswahl am 27. März 2011 gewählt. Julia Klöckner ist optimistisch mit Blick auf die Landtagswahl 2011 in Rheinland-Pfalz: „Wir packen das !“, sagte die Politikerin und Journalistin damals, die prominente Unterstützung auch mit der Gunst und dem Wohlwollen von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel findet.

Die CDU-Spitzenkandidatin, die bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz im März 2011 Ministerpräsident Kurt Beck (SPD), der allein regiert, beerben will, arbeitet zur Zeit als Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz im Büro in Berlin.

Julia Klöckner ist Medien-Voll-Profi. Sie absolvierte mit Erfolg ein Studium der Politik, Pädagogik und katholische Theologie. Nach einem Volontariat beim Südwestrundfunk (SWR) arbeitete sie unter anderem für das Weinmagazin „Weinwelt“ und war 2002 bis 2009 Chefredakteurin des Magazins Der Sommelier.

1. http://www.spd-eifelkreis.de/2010/08/will-kloeckner-ministerpraesidentin-in-hessen-werden
2. Heike Raab, SPD, http://spdnet.sozi.info/rlp/cozell/hraab/index.php?nr=20745&menu=1
3. Julia Klöckner, CDU, Spitzenkandidatin der CDU Rheinland-Pfalz plant im Frühjahr 2011 bei den Landtagswahl am 27. März 2011 neue Ministerpräsidentin des Landes zu werden, http://www.julia-kloeckner.de

Migranten sprechen deutsch Juli 15, 2010

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Migranten sprechen deutsch

Ludwigshafen. (red / and). 15. Juli 2010. Lernen wird im Rhein-Pfalz-Kreis auch für Zuwanderer belohnt. Zum Teil haben die Migranten und Migrantinnen mehr als ein Jahr und rund 600 Stunden fleißig gelernt um den geforderten Deutsch-Test zu bestehen.

Heute, am Donnerstag, um 16 Uhr, erhalten in der Kreisverwaltung Rhein-Pfalz in Ludwigshafen am Rhein, (Europaplatz 5, 67063 Ludwigshafen), 10 Migrantinnen und Migranten das Zeugnis des Deutschtests für Zuwanderer durch die Kreisvolkshochschule, nachdem sie sich teilweise bis zu einem Jahr mit 600 Unterrichtsstunden auf diese Prüfung vorbereitet hatten.

Die Zeugnisse werden die VHS-Leiterin Barbara Scherer und der Kreisbeigeordnete Konrad Reichert überreichen.

Im Sommer mehr Zeit zum Baden Juli 15, 2010

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Im Sommer mehr Zeit zum Baden

Römerberg / Schifferstadt. (red / js). 15. Juli 2010. Von den Bädern des Rhein-Pfalz-Kreises bieten zwei während der Schulferien auch in diesem Sommer wieder mehr Gelegenheit zum Schwimmen und Planschen als sonst. Die Zeit-Zugabe summiert sich zum Teil auf 27 Stunden pro Woche.

In Schifferstadt steht die Schwimmhalle während der schulfreien Zeit von Montag bis Samstag schon ab 9 Uhr zur Verfügung, sonntags sogar ab 8 Uhr. Geschlossen wird es montags um 19 Uhr, dienstags, mittwochs und donnerstags um 21 Uhr, freitags um 20 Uhr und samstags ebenso wie sonntags um 19 Uhr.

Der Außenbereich wird dienstags, mittwochs und donnerstags eine Stunde früher geschlossen als die Halle. Ansonsten gelten für ihn die gleichen Zeiten.

Das Römerberger Kreisbad öffnet während der Ferien montags, an seinem Erwachsenen-Tag, schon um 12 Uhr, dienstags und mittwochs um 10 Uhr. Außerdem entfällt hier donnerstags und freitags die vierstündige Mittagspause, so dass Besucher an diesen beiden Wochentagen durchgehend von 7 bis 21 Uhr willkommen sind. Samstags darf von 12 bis 17 Uhr geschwommen werden, sonntags von 8 bis 12 Uhr. Die Sauna in Römerberg bleibt in den Ferien montags ganz geschlossen und freitags bis 16 Uhr.

Im Aquabella ändert sich nichts. Das Kreisbad Maxdorf-Lambsheim ist wegen seiner „Runderneuerung“ bekanntlich noch bis Spätherbst ganz geschlossen.

Abwechslungsreiches Ferienprogramm Juli 15, 2010

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Abwechslungsreiches Ferien-Programm

Ludwigshafen / Limburgerhof. (red /and). Seit 5. Juli findet Im Mehrgenerationenhaus (MGH) des Rhein-Pfalz-Kreises wieder ein abwechslungsreiches Ferienprogramm statt.

Das Team dieser Einrichtung in Limburgerhof (Speyerer Straße 52) bietet Weiterbildungsangebote und Workshops für kreative Menschen aller Altersgruppen, meist als Ganztagesangebot mit Mittagessen, Pausensnacks und kleinen Überraschungen. Besondere Kreativtage in Zusammenarbeit mit der Malschule Limburgerhof stehen ab 12. Juli mit zwei Schwerpunktthemen auf dem Programm: „Pappkameraden basteln“ und „die Erlebniswelt Malen“.

Die gefertigten Figuren werden im Anschluss in einer Ausstellung gezeigt. An zwei Tagen werden unter fachkundiger Anleitung auch Skulpturen aus Ytong-Steinen gefertigt.
Plakate malen und Basteln mit Naturmaterialien wie Holz, Gräser, Kräuter oder Steine gehört ebenfalls zum Angebotsspektrum. Sonne, Wind und Wasser stehen im Mittelpunkt des Aktionstages „Werkstatt regenerative Energie“ für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren.

Neben Bildungsangeboten im EDV Bereich spielen im Mehrgenerationenhaus auch musikalische Angebote eine große Rolle. In einem Trommelworkshop lernen die Teilnehmer wie sie Bongo, Konga und Co. mitreißende Rhythmen entlocken können. Die musikalische Krönung des Sommerferienprogramms im MGH ist ein live Konzert mit „Crescenti“ am 16. Juli ab 19 Uhr in der alten Scheune des MGH. Die Band besteht aus drei Musikern, die sich der brasilianischen Musik verschrieben haben. Sie mischt Bossa Nova und Samba, mit Einflüssen aus Jazz und Funk. Neben Klassikern und zeitgenössischem Repertoire, spielt „Crscenti“ auch eigene Kompositionen. Der Eintritt ist frei.

Bei allen kreativen Angeboten im Sommerferienprogramm können Erwachsene und Kinder gemeinsam teilnehmen. Informationen und Anmeldungsmöglichkeiten zu allen Veranstaltungen finden sind auf der Internetseite „www.mgh-Limburgerhof.de“ unter „Kurse/Anmeldungen“ zu finden.

Täglich von 9 bis 12 Uhr besteht bei Telefon 06236/485335 auch Gelegenheit zur telefonischen Kontaktaufnahme. E-Mail: „info@mgh-limburgerhof.de“.

Neue Kultur-Blicke in Sicht Juli 15, 2010

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Neue Kultur-Blicke in Sicht

Ludwigshafen. (red / js). 15. Juli 2010. In der zweiten Jahreshälfte lädt die Volkshochschule des Rhein-Pfalz-Kreises zu fünf weiteren „Kultur-Blicken“ ein. Dabei handelt es sich um eine Veranstaltungsreihe, die einen ganzheitlichen Zugang zu den Bereichen Kunst, Architektur, Musik und Literatur öffnen soll.

Den Auftakt macht am Freitag, 23. Juli, ein Sommerkulturspaziergang durch die Klosterruine Limburg oberhalb von Bad Dürkheim. Er beginnt um 17 Uhr und dauert rund zweieinhalb Stunden. Referent Dieter Magin stellt aber nicht nur das historische Gebäude als solches vor, sondern gibt auch einen kleinen Einblick in seine Entstehungszeit und erläutert die Zusammenhänge mit romanischen Kirchenbauten wie dem Speyerer Dom.

Wer sich für die Entstehung einer gotischen Kathedrale als Gesamtkunstwerk interessiert, ist ab Montag, 6. September an vier Abenden (19 bis 20.30 Uhr) im Volkshochschul-Bildungszentrum Schifferstadt an der richtigen Adresse. Die Informationen liefert abermals Dieter Magin. Er beleuchtet einerseits technische und ästhetische Innovationen dieser Epoche, andererseits die unterschiedlichen Strömungen der christlichen Religion zwischen Mystik und beginnender Wissenschaft sowie ihren Einfluss auf die Gestaltung des Gotteshauses.

Stammte der „Vater der Botanik“ aus dem Gebiet des heutigen Rhein-Pfalz-Kreises? Diese Frage behandelt am Donnerstag, 9. September, 19 Uhr, die Expertin Mikela Steinberger.

Hintergrund: 1519 schrieb sich an der Universität Heidelberg ein gewisser „Iheronimus Bock de Schifferstat“ ein, und derjenige, der in seinem „New Kreutterbuch“ zum Beispiel als erster den Riesling und den Mais erwähnte hieß Hieronymus Bock. Das absolvierte Studium der Theologie würde ebenfalls passen. Die historische „Spurensuche“ findet im Schifferstadter Haus der Vereine statt.

Die Bilderwelt der Gotik ist am Montag, 25. Oktober, 19 Uhr, Thema eines Vortrages von Dr. Karin Bury im Volkshochschul-Bildungszentrum Schifferstadt. Es geht dabei um Stilmerkmale, Themen, Techniken und Künstlerpersönlichkeiten. Gotische Ausflugsziele in der Metropolregion Rhein-Neckar werden ebenfalls vorgestellt.

Den Abschluss bildet ein „Kultur-Blick“ auf die gotische Skulptur, der sich über vier Abende (18 bis 19.30 Uhr) erstreckt und am Montag, 8. November, beginnt. Kunsthistorikerin Dr. Barbara Schmidt-Nechl stellt Meisterwerke aus Frankreich, Deutschland und Italien vor und beschreibt dabei unter anderem die stilistischen Besonderheiten in den drei Ländern. Ort: Volkshochschul-Bildungszentrum Schifferstadt.

Für alle Veranstaltungen ist eine rechtzeitige Anmeldung erforderlich. Diese kann online unter der Internet-Adresse „www.kvhs-rpk.de“ erfolgen, wo auch Detail-Informationen abrufbar sind, oder telefonisch bei der Stadtverwaltung Schifferstadt unter 06235/44-320 und 302.

Theater-Festival: Teilnehmer ausgewählt Juli 15, 2010

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Theater-Festival: Teilnehmer ausgewählt

Ludwigshafen. (red / js). 15. Juli 2010. Die Entscheidung, wer am ersten Amateurtheaterfestival des Rhein-Pfalz-Kreis für Ensembles aus der Metropolregion Rhein-Neckar teilnehmen darf, ist gefallen: Unter zwanzig Bewerbern hat die zehnköpfige Jury das „Theater Bagage“ aus Ludwigshafen, den „Theaterkreis Bobenheim-Roxheim“ und den Theaterpädagogen Matthias Paul aus Heidelberg mit einer seiner beiden eingereichten Inszenierungen ausgewählt.

1.000 Euro Preisgeld haben alle drei schon einmal sicher. Das Publikum in Limburgerhof, wo die Stücke am 8. und 9. Oktober aufgeführt werden, sowie in Maxdorf, das am 15. Oktober als Spielort fungiert, stimmt aber zuletzt noch über einen Hauptpreis in Höhe von 2.000 Euro ab.

Die öffentliche Siegerehrung findet dann am 16. Oktober im Rahmen einer Gala statt.

Beim Theater Bagage wurde die ausdruckstarke Präsenz auf der Bühne gelobt, genretypisch wie authentisch. Die Truppe biete sehr gutes schauspielerisches Handwerk, das mit Witz und nicht mit Klamauk überzeuge.
An der Schwarzlicht-Inszenierung des Theaterkreises mit dem Arbeitstitel „Movie Star“ gefiel den Preisrichtern, dass eine neue Form des Schauspiels perfekt in Szene gesetzt worden sei. Die Mischung mit dem Figurentheater, das die Zuschauer mit einer wunderschönen Aussprache in eine phantastische, andere Welt entführe, verdiene das Prädikat gekonnt.

Matthias Pauls Inszenierung der Maria Tudor mit der Theaterinitiative Ladenburg bezeichnete die Jury als großes Theater, das konkurrenzlos stehe. Das Stück von Victor Hugo, von Georg Büchner übersetzt, wurde von fünf auf zwei Stunden verdichtet. Kombiniert mit hervorragender Musik und live illustrierten Installationen werde eine außerordentliche schauspielerische Leistung geboten.

Ob er im Oktober wirklich Maria Tudor präsentiert oder aber mit dem Speichertheater Oberhausen-Rheinhausen „Casting Couch“ auf die Bühne bringt, darf der Regisseur selbst entscheiden. Bei „Casting Couch“ hob die Jury die theaterpädagogische Leistung hervor. Schwierige Stoffe wie Gewalt, Sexualität, Kommunikation in der Familie, Macht/Ohnmacht seien mit einer glänzend und vorwiegend jung besetzten Truppe in einer sehr schönen Sprache umgesetzt worden. Auch hier ergänzen Videobilder und Hörspiele die Handlung.

Über die Initiative des Rhein-Pfalz-Kreises äußerte sich die Jury gegenüber Landrat Clemens Körner, der den Vorsitz führte, insgesamt sehr positiv. Sie stelle eine Stärkung der ehrenamtlichen Theaterarbeit gerade als Mehrgenerationenmodell dar. Besonders hoben die Mitglieder des Gremiums die grenzübergreifende Idee hervor und die damit verbundene Möglichkeit, Ensembles von beiden Seiten des Rheins und des Neckars bekannt zu machen.

Als Preisrichter fungierten Vertreter der Amateurtheaterverbände Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen, Schauspieler, Theaterpädagogen, eine Theaterpromoterin und der Direktor der Kreissparkasse Rhein-Pfalz.

Blockflöten-Kurse für Kinder und Schüler Juli 15, 2010

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Blockflöten-Kurse für Kinder und Schüler

Ludwigshafen. (red /and). 15. Juli 2010. Für Kinder ab 6 Jahren bietet die Musikschule des Rhein-Pfalz-Kreises praktisch flächendeckend Gruppenunterricht an, in dem Anfängerkenntnisse auf der Blockflöte vermittelt werden.

In diesen Kursen erwerben die Schülerinnen und Schüler musikalisches und instrumentales Grundwissen, das den Unterricht an der allgemeinbildenden Schule ergänzt. Notenlehre und allgemeine Rhythmuslehre gehören dazu ebenso wie die Anblas- und Atemtechnik. Der Unterricht auf der Sopranblockflöte ermöglicht den Einstieg in das gemeinsame Musizieren von Anfang an.

Die Kinder erlernen das Spielen von Melodien und können in der Gruppe recht bald auch mehrstimmig musizieren.

Weiterführend besteht die Möglichkeit, auch die anderen Instrumente der Blockflötenfamilie zu erlernen. Wer jetzt in die 4. Grundschulklasse versetzt wurde und bisher noch keine Möglichkeit oder noch kein Interesse hatte, elementare Kenntnisse auf der Blockflöte zu erwerben, kann sich im bevorstehenden Schuljahr parallel mit diesem Instrument vertraut machen.

An weiterführenden Schulen werden Blockflötenkenntnisse nämlich zum Teil vorausgesetzt. Der Unterricht ist auf ein Jahr konzipiert und endet somit rechtzeitig vor dem Schulwechsel, kann aber bei Interesse auch weitergeführt werden.

Wer hingegen schon in den ersten Grundschuljahren begeistert Blockflöte gespielt hat und die vorhandenen Kenntnisse ausbauen möchte, kann bei der Kreismusikschule Altblockflötenkurse besuchen. In drei- bis sechsköpfigen Gruppen wachsen die Viertklässler, für welche dieses Angebot gedacht ist, in das mehrstimmige Ensemblespiel hinein.

Parallel werden außerdem die Kenntnisse auf der Sopranflöte weiter vertieft. Frischgebackene Fünftklässler, die an der weiterführenden Schule Blockflötenkenntnisse benötigen aber noch nicht besitzen, haben bei der Musikschule des Rhein-Pfalz-Kreises unterdessen die Möglichkeit, einen Elementaren Musikkurs zu besuchen. Der Kurs bietet die Chance, mit den Klassenkameraden Schritt zu halten, die bereits während ihrer Grundschulzeit das Blockflötenspiel erlernt haben.

In der Kleingruppensituation (3 bis 6 Kinder) ergibt sich auch die besondere Chance, auf individuelle Fragestellungen im Hinblick auf die Musiktheorie besonders eingehen zu können.

Alle neuen Angebote beginnen nach den Sommerferien. Anmeldungen werden auch während der Ferien entgegengenommen.

Anmeldungen sind bei der Musikschul-Geschäftsstelle im Kreishaus am Ludwigshafener Europaplatz, Telefon 0621/5909-244, E-Mail „musikschule@kv-rpk.de“möglich.

Die Kursgebühr beträgt für ein ganzes Schuljahr 324 Euro oder 27 Euro monatlich. Für Schüler, die erstmals ein Angebot der Kreismusikschule besuchen, wird zuzüglich eine einmalige Erstaufnahmegebühr von 20 Euro erhoben.

Lesen und Schreiben für Erwachsene Juli 15, 2010

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Lesen und Schreiben für Erwachsene

Limburgerhof. (red /and).15. Juli 2010 Auch in Deutschland gibt es Erwachsene und Jugendliche, die das Lesen und Schreiben aus unterschiedlichsten Gründen auch nach Beendigung der Schulzeit noch nicht oder nicht ausreichend beherrschen. Die Betroffenen können unter anderem bei der Volkshochschule des Rhein-Pfalz-Kreises in speziellen Kursen Unterstützung bekommen.

„Erwachsene jeden Alters haben hier in einer kleinen Lerngruppe und in vertrauensvoller Atmosphäre die Möglichkeit, Versäumtes nachzuholen und bereits vorhandene Kenntnisse aufzufrischen oder zu vertiefen“, erläuterte Kreisbeigeordneter Konrad Reichert als zuständiger Dezernent.

Ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger, die schon sehr gut deutsch sprechen, mit dem Lesen und Schreiben dagegen noch große Probleme haben, seien in diesen Kursen auch gut aufgehoben.
Der nächste Kurs beginnt am Dienstag, 14. September, 18 Uhr, im Mehrgenerationenhaus Limburgerhof (Altes Rathaus, Speyerer Straße 52).

Die Gebühr für die insgesamt 12 Abende beträgt lediglich 16 Euro. Um die Betroffenen zu erreichen, hofft die Kreisvolkshochschule, dass Freunde, Verwandte, Vorgesetzte oder Kollegen diese Informationen mündlich weitergeben.

Interessierte können mit den Kursleiterinnen Wetzel und Frey unmittelbar Kontakt aufnehmen.

Telefon 0621/543960 oder 06324/970891. Ebenso steht dienstags und donnerstags Tina Müller vom Schifferstadter Volkshochschul-Bildungszentrum (06235/6022) als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Selbstverständlich werden persönliche Angaben überall vertraulich behandelt.

Wer will, kann auch ohne vorherige Beratung direkt zum Kursbeginn nach Limburgerhof kommen.

Qualifikation für die Kinder-Tagespflege Juli 15, 2010

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Qualifikation für die Kinder-Tagespflege

Ludwigshafen. (red / and). 15. Juli 2010.
Das Jugendamt des Rhein-Pfalz-Kreises hat ständig Bedarf an engagierten Tagespflegepersonen, die ein oder mehrere Kinder stundenweise oder ganztags betreuen können.

Wer sich für eine solche Tätigkeit interessiert, kann die erforderlichen Qualifikationen in einem Kurs erwerben, den Kreisjugendamt und Kreisvolkshochschule gemeinsam veranstalten. Die erfolgreiche Teilnahme daran gehört nicht nur zu den Voraussetzungen für die Erteilung einer Pflegeerlaubnis, sondern soll den Tagesmüttern und –vätern auch Sicherheit für deren Tätigkeit vermitteln. Der Unterricht, erstreckt sich auf Grundwissen in Erziehung, Kindesentwicklung und Gesundheit. Die gesetzlichen und organisatorischen Bedingungen der Kindertagespflege werden ebenfalls beleuchtet.
Das Angebot wird oft durch das Land Rheinland-Pfalz und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Weiterführende Informationen gibt es im Kreishaus am Ludwigshafener Europaplatz unter Telefon 0621/5909-215 oder –256 sowie im Internet unter http://www.rhein-pfalz-kreis.de (Bildung, Jugend & Soziales / Kinder-Tagespflege).

Thomas Günther: Mit Tourismus und Landschaftspflege ländliche Räume stärken Juli 14, 2010

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Thomas Günther: Mit Tourismus und Landschaftspflege ländliche Räume stärken

Mainz. 14. Juli 2010 (red /and). Zur Einbringung des Koalitionsantrags „Tourismus und Landschaftspflege
verknüpfen – gemeinsam die Entwicklung ländlicher Räume stärken“ erklärte der tourismuspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Thomas Günther:

„Die Koalitionsfraktionen im Bundestag setzen sich für eine bessere Verknüpfung von Tourismus und Landschaftspflege der ländlichen Räume in Deutschland ein, damit Synergieeffekte besser genutzt werden können. Naturschutzgroßprojekte des Bundes, das Nationale Naturerbe, die Natur-und Kulturlandschaften und das Bundesprogramm ‚Biologische Vielfalt‘
müssen weiter unterstützt werden, um die attraktive Vielfalt unserer Kulturlandschaften zu sichern“.

Dies solle auch im Interesse einer nachhaltigen Tourismusentwicklung in Rheinland-Pfalz verstärkt über freiwillige Kooperationen mit den Grundeigentümern und Bauern vor Ort erfolgen. „Die Landesregierung sollte naturtouristische
Angebote ausbauen und ihre Entwicklung im Rahmen von Modellvorhaben erproben“, fordert Günther. Wichtig sei auch die weitere Unterstützung von Leistungen der Land- und Forstwirtschaft zur Sicherung einer attraktiven
Kulturlandschaft, zur flächendeckenden Landbewirtschaftung, zur
Landschaftspflege und zum Klimaschutz.

„Deutschlands vielfältige Kulturlandschaften tragen wesentlich dazu bei, dass unser Land bei Touristen aus dem In- und Ausland als Reiseziel gefragt ist“, betonte der CDU-Politiker. Viele dieser Landschaften und die flächendeckende, nachhaltige Bewirtschaftung durch unsere Landwirte seien jedoch gefährdet. Tourismus, Landwirtschaft und Landschaftspflege könnten nach Ansicht Günthers hier gemeinsam gegensteuern: Der Tourismus stärkt die Wirtschaft der Region und trägt so dazu bei, dass sich
Landbewirtschaftung weiter lohnt. Im Gegenzug sichert Landschaftspflege nachhaltige Nutzungen und schafft so eine besondere Grundlage für erfolgreichen Tourismus. Dieses Wechselspiel gelte es zu stärken, so Thomas Günther mit Blick auf die Landesregierung.

Heike Raab: Viel Lärm um nichts Juli 14, 2010

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Heike Raab: Viel Lärm um nichts

Mainz. (red / and). 14. Juli 2010. Heike Raab, Mitglied des Landtages (MdL) in Rheinland-Pfalz und SPD-Generalsekretärin, zeigt sich verblüfft über die Äußerungen der CDU-Politikerin Julia Klöckner, die Presseberichten zu Folge bei einem Besuch am Mittelrhein öffentlich feststellte: „Wein ist keine Cola“.

Dabei sollte es um das Thema Bahnlärm und Schutzmaßnahmen gehen.

Welcher Erkenntnisgewinn in diesem sowohl inhaltlich als auch grammatikalisch richtigen Satz stecke, sei jedoch so verborgen, dass er vermutlich auch weiterhin geheim bleiben werde.

Nicht verborgen bleibe hingegen die weitreichende Unkenntnis über das Thema Bahnlärm. Die CDU-Politikerin habe bei gleicher Gelegenheit die Landesregierung kritisiert, „weil sie Lärmschutzgelder vom Bund zu großflächig verteilt habe, anstatt sie zielgerichtet noch intensiver als bisher im Mittelrheintal zu verwenden, um dort für Lärmminderung bei den unmittelbar an der Strecke lebenden Menschen zu sorgen.“

Als Landtagsabgeordnete aus dem Moseltal lobte Heike Raab, dass sich die Landesregierung für die Reduzierung von Bahnlärm insgesamt, besonders aber in den engen Flusstälern von Rhein und Mosel einsetzt. „Flüsterbremsen und lärmabhängige Trassenpreise kommen allen Rheinland-Pfälzern und den zahlreichen Feriengästen entlang der Bahnstrecken zu Gute“, sagt Heike Raab (SPD).

„Der Mittelrheinbesuch von Julia Klöckner stand wohl eher unter dem Motto „Viel Lärm um nichts“, zumal die Bahnstrecke gegenwärtig wegen Bauarbeiten fast nicht befahren wird“, so Raab.

Die Spitzen-Kandidatin der CDU, Julia Klöckner,(38) will bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz im Jahr 2011 den bisherigen rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck (SPD) ablösen und neue Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz werden.

Schweitzer: Tabakanbau braucht gesicherte Perspektive Juli 12, 2010

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Schweitzer: Tabakanbau braucht gesicherte Perspektive

Mainz. 12. Juli 2010. (red). Rheinland-Pfalz wird sich angesichts auslaufender EU-Prämien verstärkt für die Absatzchancen des heimischen Tabaks einsetzen. „Wir brauchen Vereinbarungen zwischen Erzeugern und Verarbeitungsindustrie, die zu einem stabilen Absatz und gesicherten Preisen führen“, sagte Wirtschaftsstaatsekretär Alexander Schweitzer bei der Eröffnung der Tabaksaison im südpfälzischen Neupotz.

Einkommensverluste durch das Auslaufen der Prämien seien bislang von der Tabakindustrie nicht aufgefangen worden. Lediglich bei der Sorte Virgin würden attraktive Preise erzielt.

„Für die ländlichen Räume ist die landwirtschaftliche Erzeugung und hier im Süden von Rheinland-Pfalz gerade die Sonderkulturen eine wichtige Basis“, betonte Schweitzer. Derzeit gibt es landesweit noch rund 60 Tabakbetriebe, überwiegend in der Südpfalz. Das Land habe sich frühzeitig bemüht, über die Bundesregierung ein moderateres Auslaufen der EU-Prämien zu erreichen und gleichzeitig Einkommensalternativen für die Anbaubetriebe aufzuzeigen, um ein zweites Standbein aufzubauen, so der Staatssekretär. Eine Alternative sei der Kräuteranbau, der relativ hohe Deckungsbeiträge und konkrete Marktnachfrage aufweise. So sei im Rahmen eines Marktstrukturförderprogramms von einigen Tabakbaubetrieben die Erzeugergemeinschaft „Pfalzkräuter“ gegründet worden.

Schweitzer verwies zudem auf generelle Verbesserungen bei der einzelbetrieblichen Förderung durch Anhebung der Fördersätze von 20 auf 25 Prozent, Abschaffung von Beihilfeobergrenzen und der Anhebung von Investitionsobergrenzen. Auch die staatliche Unterstützung der überbetrieblichen Beregnung dient den Tabakpflanzern und ermöglicht Produktionsalternativen, unterstrich der Staatssekretär.

Anerkennung: Landkreistagspräsident Hans Jörg Duppré wurde mit dem Verdienstorden geehrt Juni 18, 2010

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Anerkennung: Landkreistagspräsident Hans Jörg Duppré wurde mit dem Verdienstorden geehrt

Von Andreas Klamm-Sabaot


Der Bundesinnenminister des Innern, Dr. Thomas de Maizière überreichte heute in Berlin als Anerkennung und Dank für die Verdienste das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens an Landrat Hans Jörg Duppré. Foto: Deutscher Landkreistag

Berlin. 18. Juni 2010. Für seine besonderen Verdienste in der Vertretung der Interessen der Landkreise in Deutschland wurde der Präsident des Deutschen Landkreistages, Landrat Hans Jörg Duppré, heute von dem Bundesminister des Innern, Dr. Thomas de Maizière, mit dem Verdienstkreuz am Bandes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland geehrt und seine Leistungen gewürdigt.

Das Verdienstkreuz wurde Landrat Hans Jörg Duppré zuvor urkundlich vom Bundespräsidenten Professor Dr. Horst Köhler verliehen. Seit mehr als 50 Jahren ehrt der Verdienstorden Frauen und Männer für besondere Verdienste um das Gemeinwohl. Bundespräsident Theodor Heuss stiftete am 7. September 1951 den Verdienstorden, um sichtbar Anerkennung und Dank des Staates zum Ausdruck für Menschen zu bringen, die sich in besonderer Weise für das Gemeinwohl durch Wirken und Arbeiten in Deutschland engagieren.

Hans Jörg Duppré hat sich insbesondere um die Vertretung der Interessen der Landkreise lange Zeit verdient gemacht. Er ist seit 1979 Landrat des Landkreises Südwestpfalz und damit einer der dienstältesten Landräte in Deutschland. Seit 2002 bekleidet er das Amt des Präsidenten des Deutschen Landkreistages und war zuvor sechs Jahre Vizepräsident des kommunalen Spitzenverbandes.

Landrat Duppré wurde 1945 im rheinland-pfälzischen Gebhardshain geboren. Er schloss sein Studium der Rechtswissenschaften in Mainz und Lausanne 1970 mit dem ersten Staatsexamen ab. Nach dem zweiten Staatsexamen 1973 erfolgte sein Eintritt in die innere Verwaltung des Landes Rheinland-Pfalz. Ab 1974 arbeitete er beim Institut für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen. Zum 1. Januar 1976 wechselte er als Referent in das rheinland-pfälzische Kultusministerium. Im Oktober 1979 wurde Duppré Landrat des Landkreises Südwestpfalz, der früher auch als Landkreis Pirmasens bezeichnet wurde.

Im Jahr 1994 übernahm Duppré den Vorsitz des Landkreistages Rheinland-Pfalz. Dieses Amt hat der engagierte Mann mit einer kurzen Unterbrechung bis heute inne.

Foto: Deutscher Landkreistag

Forderungen längst erfüllt – Peter-Wust-Gymnasium gut versorgt Juni 17, 2010

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Forderungen längst erfüllt – Peter-Wust-Gymnasium gut versorgt

Stellungnahme der Schulaufsicht zu Forderungen des Philologenverbandes:

Trier/Wittlich.17. Juni 2010. „Das Peter-Wust-Gymnasium in Wittlich ist mit 99 Prozent sehr gut versorgt“, stellt der Präsident der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), Dr. Josef Peter Mertes, klar. So wurden seitens der Schulaufsicht zum Einstellungstermin 1.Februar 2010 zusätzliche Lehrkräfte eingestellt, um die Nachteile für die Schülerinnen und Schüler so gering wie möglich zu halten.

Daneben wurde zur Sicherstellung der Aufsicht in dem Nebengebäude Wengerohr auch eine Pädagogische Fachkraft eingestellt. Auch zum nächsten Einstellungstermin 1. August 2010 werden zusätzliche Lehrkräfte dem Peter-Wust-Gymnasium zugewiesen.

„Die Forderungen durch zusätzliche Lehrerstundenzuweisung sowie durch Einstellungen von zusätzlichen Lehrkräften die Situation am PWG zu entspannen wurden bereits durch die ADD erfüllt“, so der ADD-Präsident zur aktuellen Pressemitteilung des Philologenverbandes weiter.

Die einzigartige Situation am Peter-Wust-Gymnasium, ein ähnlicher Fall ist im Land Rheinland-Pfalz noch nicht vorgekommen, ist entstanden, weil ein komplettes Gebäude von heute auf morgen für den Unterricht nicht mehr zur Verfügung stand. Zur Sicherstellung der Unterrichtsversorgung musste ad hoc eine Lösung für rund 20 Klassen mit insgesamt rund 550 Schülerinnen und Schülern gefunden werden.

Die Verlagerung der Schüler in das nicht mehr genutzte Schulgebäude in Wittlich-Wengerohr konnte innerhalb von zwei Tagen durch einen gemeinsamen Kraftakt der Schulgemeinschaft, des Schulträgers sowie der ADD bewerkstelligt werden. Selbstverständlich werden die Kosten für die Fahrten der Lehrkräfte zwischen den Standorten vergütet.

Darüber hinaus arbeitet auch die Schulleitung gemeinsam mit der Schulgemeinschaft aktiv an der Verbesserung der Gesamtsituation am PWG, so kann zum nächsten Schuljahr durch eine entsprechende Stundenplanplanung das Pendeln der Lehrkräfte stark reduziert werden. „Deshalb gilt mein Dank auch der Schulgemeinschaft des PWG, die gemeinsam an der Lösung dieser ungewöhnlichen Situation arbeiten“, so Mertes.

ADD informiert: SOS Kinder Direkt e.V. mit Sitz in Koblenz unterlässt Spendensammlungen in Rheinland-Pfalz Juni 17, 2010

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ADD informiert: SOS Kinder Direkt e.V. mit Sitz in Koblenz unterlässt Spendensammlungen in Rheinland-Pfalz

Trier/Rheinland-Pfalz. 17. Juni 2010. (red). Der Verein SOS Kinder Direkt e.V. mit Sitz in Koblenz hat sich aufgrund einer sammlungsrechtlichen Überprüfung gegenüber der landesweit für das Sammlungsrecht zuständigen Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) dazu verpflichtet, keine Spendensammlungen mehr in Rheinland-Pfalz durchzuführen.

Sollten in Rheinland-Pfalz dennoch Spendensammlungen sowie Spendeneinzüge zum Beispiel durch Einzugsermächtigungen erfolgen oder an Informationsständen mittels Flyer etc. zu Geldspenden aufgerufen werden, bittet die ADD um sofortige Mitteilung.

Um Verwechselungen mit Organisationen ähnlichen Namens zu vermeiden, bittet die ADD um eine genaue Beachtung und Benennung der Organisation inklusive der Ortsbezeichnung.

Die ADD informiert regelmäßig auf ihren Internetseiten über eingeleitete Maßnahmen im Spendenwesen.

Trauer um Gernot Rotter Juni 17, 2010

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Trauer um Gernot Rotter

Mainz. 17. Juni 2010. (red). Zum Tod von Prof. Dr. Gernot Rotter am 9. Juni 2010, erklären Eveline Lemke und Daniel Köbler, LandesvorstandssprecherInnen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz:

„Mit großer Bestürzung haben wir in dieser Woche vom Tod unseres ehemaligen Landtagsabgeordneten und langen Weggefährten der rheinland-pfälzischen GRÜNEN, Prof. Dr. Gernot Rotter, erfahren.

Gernot Rotter war ein unglaublich engagierter und durchsetzungsstarker Mensch. Alle Themen, die ihn in seinem Leben beschäftigt haben, ist er mit voller Leidenschaft und ganzem Herzen angegangen. Mit ihm verlieren wir einen vehementen Streiter gegen Krieg und für ein atomwaffenfreies Rheinland-Pfalz. In den letzten Jahren war es ihm ein besonderes Anliegen, mit Vorurteilen gegen den Islam aufzuräumen. Durch sein fundiertes Wissen und seinen konsequenten und beständigen Einsatz auch bei schwierigen Themen, erwarb sich Gernot Rotter über die Parteigrenzen hinweg großen Respekt.

Unsere Gedanken und unser tief empfundenes Mitgefühl gelten jetzt seiner Familie und seinen Freunden.“

Gernot Rotter gehörte ab 1987 der ersten GRÜNEN Landtagsfraktion in Rheinland-Pfalz an. Er vertrat die GRÜNEN bis 1991 als Abgeordneter. Zuletzt lehrte als Professor für gegenwartsbezogene Orient-Wissenschaft am Orientalischen Seminar der Universität Hamburg und wurde 2005 emeritiert. Gernot Rotter starb am 9. Juni im Alter von 69 Jahren.

Forschungsanstalt Geisenheim Juni 17, 2010

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Forschungsanstalt Geisenheim

Hering: Rheinland-Pfalz kündigt Staatsvertrag mit Hessen

Mainz. 17. Juni 2010. (red).l Das Land Rheinland-Pfalz will die Kooperation mit der hessischen Weinbau-Forschungsanstalt Geisenheim auf eine neue Grundlage stellen und hat den Staatsvertrag mit dem Land Hessen zum 1. Januar 2011 gekündigt.

„Wir müssen in Gesprächen über eine Neustrukturierung der Zusammenarbeit versuchen, mit Blick auf notwendige Kosteneinsparungen Synergieeffekte für beide Seiten zu erzielen“, sagte Weinbauminister Hendrik Hering. Ziel des seit 1987 laufenden Staatsvertrages ist vor allem die Unterstützung des Landes an den Ausgaben der Forschungsanstalt und die Gewährung einer projektbezogenen Förderung. Insgesamt flossen dafür jährlich rund 1,3 Millionen Euro.

In einem Schreiben an die hessische Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann regte Minister Hering Gespräche über die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit an und unterstrich, dass sich das Land Rheinland-Pfalz auch in Zukunft an den Forschungsaufwendungen in Geisenheim in nennenswertem Umfang beteiligen möchte.

audit berufundfamilie: Verliehenes Zertifikat bleibt bestehen Mai 28, 2010

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audit berufundfamilie: Verliehenes Zertifikat bleibt bestehen

Familienfreundlichkeit des Landeskirchenamtes bestätigt

Düsseldorf / Rheinland. (red). 28. Mai 2010. Das Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche im Rheinland ist ausgezeichnet – und bleibt es auch: Das Zertifikat zum audit berufundfamilie, das dem Landeskirchenamt erstmals vor drei Jahren verliehen wurde, ist bestätigt worden. Mit dem audit werden Unternehmen und Institutionen ausgezeichnet, die ihre Maßnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Familie unter Beweis gestellt haben und sich verpflichten, auf diesem Weg mit konkreten Zielsetzungen weiter zu gehen.

Das erneuerte Zertifikat wird am Freitag, 11. Juni 2010, durch die Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder und den Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle vergeben.

In dem Zertifizierungsverfahren der berufundfamilie gGmbH, die eine Initiative der gemeinnützigen Hertie-Stiftung ist, wird die Familienfreundlichkeit von Unternehmen und Institutionen bewertet und regelmäßig überprüft. Das Landeskirchenamt stellt unter anderem hohe Standards bei flexibler Arbeitszeit sicher und berücksichtigt die Wünsche der Mitarbeitenden nach Teilzeit- und Telearbeit. Außerdem arbeitet das Amt mit kirchlichen Beratungsstellen zusammen, die den Bediensteten bei Bedarf in Ehe- und Lebensfragen wie auch mit Blick auf die Pflege von Angehörigen berät.

Hintergrundinformationen im Internet: http://www.beruf-und-familie.de

Geschwindigkeitsbeschränkung B 9 Speyer – Schweitzer: Modellversuch wird Klarheit schaffen Mai 28, 2010

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Geschwindigkeitsbeschränkung B 9 Speyer –

Schweitzer: Modellversuch wird Klarheit schaffen

Mainz. 28. Mai 2010. (red). Die Geschwindigkeit auf der B 9 im Bereich von Speyer ist schon mehrfach Anlass für Überprüfungen gewesen. „Um zu einer endgültigen Bewertung zu kommen, wird nun in einem einjährigen Modellversuch die Wirksamkeit einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf Tempo 70 beobachtet“, sagte Verkehrsstaatssekretär Alexander Schweitzer heute in Mainz. Einen entsprechenden Versuch hatte er bereits bei einem Besuch vor Ort im April angekündigt.

Derzeit besteht auf der Strecke eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 100 Kilometer pro Stunde. Sie hat jedoch in den vergangenen Jahren immer wieder Anlass zu Diskussionen gegeben, da letztendlich eine abschließende Bewertung bei einer deutlichen Absenkung der Geschwindigkeiten – trotz einer umfangreichen Datengrundlage – bisher nicht möglich war.

Das im Rahmen des Modellversuchs befristete Tempolimit dient auf der Grundlage von § 45, Absatz 1 der Straßenverkehrs-Ordnung in erster Linie der Erforschung des Unfallgeschehens, des Verkehrsverhaltens und damit insgesamt der Verbesserung der Verkehrssicherheit. Die B 9 ist in diesem Bereich gekennzeichnet durch mehrere und eng aufeinander folgende Knotenpunkte, an denen starke Verkehrsströme sich miteinander verknüpfen müssen.

In diesem Zusammenhang betonte der Staatssekretär, dass – trotz anders lautender Meldungen aufgrund einer Stellungnahme von Oberbürgermeister Schineller – die Stadt in eigener Zuständigkeit diese Anordnung aussprechen muss. Darauf hat Staatssekretär Schweitzer den Oberbürgermeister in einem Brief auch hingewiesen. Notwendig sei in diesen speziellen Fällen lediglich die Zustimmung der Obersten Verkehrsbehörde. Wenn die Stadt Speyer um diese Zustimmung nachsucht, werde sie auch umgehend erteilt, signalisierte Schweitzer. Voraussetzung ist eine entsprechende Begründung für den nunmehr abgestimmten Streckenbereich.

Ob nach dem Modellversuch eine positive Bewertung möglich ist, bleibe abzuwarten, so Schweitzer. Insbesondere müsse darauf hingewiesen werden, dass sich die zuständigen Behörden bei der Anordnung solcher Beschränkungen in einem sehr eng gesetzten Rahmen bewegen. Dies wurde nicht zuletzt bei den Urteilen des Verwaltungsgerichts Neustadt im Falle der angeordneten Geschwindigkeitsbeschränkung im Zuge der B 9 bei Ludwigshafen deutlich.

„Insgesamt gehe ich aber davon aus, dass nach diesem Versuch endgültig Klarheit über die Wirkung einer solchen Maßnahme herrscht“, erläuterte Schweitzer.

Überschlag auf A 63: Beifahrerin leicht verletzt Mai 28, 2010

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Überschlag auf A 63: Beifahrerin leicht verletzt

Kaiserslautern. 28. Mai 2010. (red). Am Donnerstag überschlug sich ein PKW gegen 01.00 Uhr in der Überleitung zur A 6 von der A 63 aus Richtung Mainz kommend. Die 26-jährige Beifahrerin wurde dabei leicht verletzt und vom Rettungsdienst in das Westpfalzklinikum verbracht, teilte die Polizei mit. Der Wagen wurde total demoliert, musste geborgen und abgeschleppt werden.

Die Sachschäden wurden auf 20.000 Euro geschätzt. Zum Unfallhergang: Ein 25-jähriger Fahrer war in der Überleitung mit seinem Auto viel zu schnell unterwegs, kam in der dortigen Rechtskurve nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich in der Böschung und kam sodann auf den Rädern neben der Fahrbahn zum Stehen. Neben der Autobahnpolizei kam die US-Militärpolizei zum Einsatz.

Anmerkung:

Wegen der dortigen Unfalllage sind auch weiterhin intensive Geschwindigkeitsmessungen (A63, Eselsbachtalbrücke) notwendig. Am Vortag wurde im Rahmen des Autobahnkontrolltages kontrolliert.

Übernachtungsplus bei Tourismus in Rheinland-Pfalz Mai 28, 2010

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Übernachtungsplus bei Tourismus in Rheinland-Pfalz

Aus dem Ausland kamen weniger Gäste

Mainz. (red). 28. Mai 2010. Die rheinland-pfälzische Tourismusbranche verzeichnete im ersten Quartal mehr Übernachtungen als in den ersten drei Monaten des Vorjahres. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems ging die Zahl der Gäste zwar um 0,6 Prozent auf 1,15 Millionen zurück, die Zahl der Übernachtungen legte jedoch um 0,6 Prozent auf 3,11 Millionen zu.

Rund 919.000 Gäste aus Deutschland – das waren in etwa so viele wie im Vorjahreszeitraum – buchten 2,52 Millionen Übernachtungen, was einem Zuwachs von 1,9 Prozent entspricht. Dagegen war die Nachfrage aus dem Ausland deutlich niedriger als im ersten Quartal 2009. Rund 233.000 Gäste bedeuteten einen Rückgang um 2,7 Prozent, die Zahl der Übernachtungen sank um 4,7 Prozent auf rund 584.000.

Unter den Gästen aus dem Ausland bilden die Niederländer mit Abstand die größte Gruppe. Auf sie entfielen 220.000 Übernachtungen, 25.000 weniger als ein Jahr zuvor (minus 10,3 Prozent). Gäste aus Belgien buchten gut 86.000 Übernachtungen, 2.000 weniger als im Vorjahreszeitraum (minus 2,5 Prozent). An dritter Stelle folgten die Gäste aus den USA, die rund 75.000 Übernachtungen buchten, 7.000 mehr als im ersten Quartal 2009 (plus 9,4 Prozent).

In den neun rheinland-pfälzischen Tourismusregionen verlief die Entwicklung uneinheitlich. Die Anbieter an der Ahr verzeichneten ein kräftiges Gäste- und Übernachtungsplus (plus 9,8 bzw. 5,9 Prozent). Trotz rückläufiger Gästezahlen nahmen die Übernachtungen auch in den Tourismusregionen Pfalz (plus 1,4 Prozent), Eifel (plus 0,9 Prozent), Westerwald-Lahn (plus 0,8 Prozent), Naheland (plus 0,7 Prozent) und Hunsrück (plus 0,4 Prozent) zu. In den Tourismusregionen Rheintal (minus 2,4 Prozent), Rheinhessen (minus 0,5 Prozent) und Mosel-Saar (minus 0,2 Prozent) blieben die Übernachtungszahlen hinter den Vorjahresergebnissen zurück.

Ähnlich uneinheitlich war die Entwicklung der verschiedenen touristischen Betriebsarten. Privatquartiere sowie Ferienhäuser und wohnungen konnten zweistellige Zuwachsraten bei Gäste- und Übernachtungszahlen verbuchen. Allerdings ist bei den Privatquartieren die Vergleichbarkeit zu den Vorjahresergebnissen eingeschränkt, da der Berichtskreis der Erhebung ab Januar 2010 aktualisiert wurde. Einen Rückgang der Gäste- und Übernachtungszahlen mussten Hotels, Gasthöfe und Ferienzentren hinnehmen.

25 Jahre Umweltministerium Rheinland-Pfalz – Beck/Conrad: „Vom Reparaturbetrieb zum Zukunftsmodell“ Mai 28, 2010

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25 Jahre Umweltministerium Rheinland-Pfalz –

Beck/Conrad: „Vom Reparaturbetrieb zum Zukunftsmodell“

Mainz. (red). 28. Mai 2010. Das Umweltministerium in Rheinland-Pfalz wird 25 Jahre alt – 25 Jahre, in denen sich das Umweltbewusstsein der Bevölkerung grundlegend gewandelt, teilte das Umweltministerium mit, und in denen sich vieles zum Positiven verändert hat: “Luft und Gewässer sind sauberer geworden, Natur und Böden werden geschützt. Abfall wird wiederverwertet oder gar ganz vermieden, der Waldbau ist wieder naturnah. Der Verbraucherschutz verzeichnet große Fortschritte und Tierschutz hat einen hohen Stellenwert.”

Ministerpräsident Kurt Beck würdigte bei einem Festakt heute in Mainz die Arbeit des Ministeriums, das seit einem Vierteljahrhundert zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz arbeite und dabei vieles bewegt habe:

„Die Umweltverwaltung war zuerst nur ein Reparaturbetrieb, der sich um die Hinterlassenschaften einer Gesellschaft kümmern musste, deren Umweltdenken nicht besonders ausgeprägt war. Heute hingegen ist das Umweltministerium ein Haus, das die Zukunft mit gestaltet. Der konsequente Klimaschutz, die umweltverträgliche Energieversorgung und die emissionsfreie Mobilität von morgen sind nur zwei der wichtigen Themen aus dem Umweltressort, die mit darüber entscheiden, ob auch unsere Enkel und Urenkel noch eine lebenswerte Welt vorfinden“, sagte der Ministerpräsident, „deswegen ist Umweltpolitik Politik für die Zukunft.“

Zum Festakt waren auch die früheren Amtsinhaber/innen Alfred Beth und Klaus Töpfer gekommen.

Umweltministerin Margit Conrad: „Unsere Arbeit zum Schutz der Lebensgrundlagen hieß und heißt Lebensqualität schaffen, bedeutet Infrastruktur und Arbeit vor Ort und ist daher auch Wirtschafts- und Standortpolitik. Bei all dem Geleisteten bleibt viel zu tun. Die Natur ist nicht unendlich. Schutz und Erhaltung der Biodiversität und die Suche nach zukunftsfähigen Lebens- Wirtschafts- und Konsumweisen gehören zusammen. Groß sind die Chancen: neue Technologien revolutionieren unsere Energieversorgung. Wachstum, Export und die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen sind erwünschte Folgen.“

Vor 25 Jahren sei es um Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen vor unserer Haustür gegangen, heute gehe es um unsere Lebensgrundlagen weltweit. Conrad: „Es gilt, die wachsende Nachfrage nach Energie und Rohstoffen zu verbinden mit einer drastischen Verringerung der Klimabelastung und gleichzeitig die Entwicklungschancen besonders der armen Staaten nicht zu gefährden. Man muss kein Prophet sein, um sich die Verteilungskonflikte auszumalen, sollte dies nicht gelingen. Umweltpolitik, Politik für eine Nachhaltige Entwicklung ist daher Friedenspolitik.“

Umweltministerium wuchsen Aufgaben zu: Forsten, Nachhaltigkeit, Energie und Verbraucherschutz

Eine Anordnung der damaligen Landesregierung mit Datum vom 21. Mai 1985 verfügte die Gründung eines neuen, zusätzlichen „Ministeriums für Umwelt und Gesundheit“. Ihm wurde die Zuständigkeit für Grundsatzfragen der Umweltpolitik, für Landespflege, Abfallwirtschaft, Gewerbeaufsicht, Immissions- und Strahlenschutz, das Gesundheitswesen und das Veterinärwesen sowie Lebensmittelhygiene übertragen.

Der Zuschnitt des Ressorts wandelte sich im Laufe der Jahre: So übernahm 1991 das Sozialressort die Gesundheitsabteilung, 1994 entschied die Landesregierung unter Ministerpräsident Kurt Beck, die Forstverwaltung im Umweltministerium anzusiedeln. 2006 erhielt das Umweltministerium auch die Zuständigkeit für die Energiepolitik – eine strategische Entscheidung, die bundesweit Beachtung fand. Ebenfalls 2006 erschien erstmals der Verbraucherschutz im Namen eines deutschen Ministeriums. Die Landesregierung führte damit den gesundheitlichen mit dem wirtschaftlichen und rechtlichen Verbraucherschutz zusammen. Der Aufgaben- und Bedeutungszuwachs hat schon früh gezeigt, dass Umweltpolitik immer stärker Querschnittsaufgaben zu erfüllen hatte. Das Ministerium wurde zunehmend zu einem Infrastrukturministerium.

Die Minister/innen im Umweltressort:
Prof. Dr. Klaus Töpfer (23.05.1985 bis 06.05.1987)
Hans-Otto Wilhelm (23.06.1987 bis 07.12.1988)
Dr. Alfred Beth (08.12.1988 bis 20.05.1991)
Klaudia Martini (21.05.1991 bis 19.09.2001)
Margit Conrad (seit 20.09.2001)

Containerterminal Andernach Mai 28, 2010

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Containerterminal Andernach

Hering: Erweiterungsprojekt macht Hafen fit für die Zukunft

Mainz. (red). 28. Mai 2010. Mit der Fertigstellung des erweiterten Containerterminals im Hafen Andernach sind nach Überzeugung von Wirtschaftsminister Hendrik Hering die Weichen für einen modernen Güterumschlag am Mittelrhein gestellt worden. “Der Ausbau hat nicht nur den Hafen zukunftsfähig gemacht und Andernach als Industriestandort gestärkt, sondern die logistische Kompetenz des Landes insgesamt voran gebracht”, sagte Hering bei der offiziellen Freigabe des Terminals.

Rund 18 Millionen Euro wurden in den Hafen investiert. Fördermittel von rund 6,3 Millionen Euro hat der Bund beigesteuert. Komplementär hat auch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Mittelrhein das Projekt unterstützt. “Die hervorragende Ausgangsposition des Hafens wird durch die Erweiterung weiter ausgebaut”, unterstrich Hering. Im Containergeschäft gehörten die Umschlagsanlagen bereits lange zu den wichtigsten am Rhein. Allein durch die in Andernach umgeschlagenen Container werden im Fernverkehr pro Jahr mindestens 38.000 Lkw-Fahrten auf Autobahnen eingespart. Die Bündelungsfunktion im Seehafen-Hinterlandverkehr macht das Terminal zur bedeutenden Anlaufstation. “Der Hafen ist das regionale Eingangstor zur Weltwirtschaft”, so Hering.

Die derzeitige Wachstumsdelle in der Boombranche Logistik werde nur vorübergehend sein, zeigte sich Hering sicher. Daher dürfe nicht auf Investitionen in Verkehrsinfrastruktur verzichtet werden. In Rheinland-Pfalz mit seiner günstigen Lage und überdurchschnittlich hohen Exportquote hat sich die Logistikbranche zu einem bedeutenden Wirtschaftszweig mit rund 100.000 Beschäftigten entwickelt.

Navi, Radio und Geldbörse erbeutet Mai 6, 2010

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Navi, Radio und Geldbörse erbeutet

Polizei rät: Räumen Sie Ihr Fahrzeug aus, bevor es Andere für Sie tun! – Auto-Diebbe und Einbrecher sind auch am Tag aktiv

Kaiserslautern. 6. Mai 2010. (red / and). Während sie eine Veranstaltung in der Schoenstraße besuchte, ist eine 43jährige Frau am Mittwoch-Abend zum Opfer von Auto-Mardern, in deutscher Sprache: von Dieben geworden, teilte die Polizei in Kaiserslautern mit.

Ihr Fehler: Sie hatte in ihrem geparkten Wagen das Navi-Gerät an der Windschutzscheibe hängen lassen und damit die Diebe sozusagen „angelockt“, bewertet ein Experte der Polizei die Ereignisse.

Zwischen 20 und 22.40 Uhr entdeckten die Täter die Beute, brachten an dem Ford S-Max eine Scheibe zum Platzen und griffen sich das Navi der Marke Blaupunkt samt Halterung. Ein Rucksack, der offen auf der Rückbank des Wagens lag, blieb erstaunlicherweise unangetastet. Der Sachschaden liegt dennoch bei insgesamt einigen hundert Euro.

Auf ein Autoradio hatte es ein Dieb abgesehen, der sich am helllichten Mittwoch-Vormittag in der Max-Planck-Straße an einem Pkw zu schaffen gemacht hat. Ein Zeuge beobachtete gegen 10 Uhr einen unbekannten Mann, der an einem geparkten BMW die Scheibe der Beifahrertür einschlug; anschließend lehnte er sich ins Fahrzeuginnere und holte etwas heraus. Wie sich heraus stellte, interessierte sich der Täter offenbar ausschließlich für das Pioneer-Radio – weitere Wertgegenstände, darunter EC- und Kreditkarte, wurden im Wagen zurück gelassen.

Ein weiterer Autoaufbruch ist der Polizei am Mittwoch aus der Hegelstraße gemeldet worden. Hier schlugen Autoknacker an einem abgestellten Audi A4 eine Seitenscheibe ein und durchsuchten den Wagen. Im Handschuhfach fanden sie einen Geldbeutel und nahmen ihn samt Bargeld, Führerschein, EC-Karte und Personalausweis mit. Die Tatzeit liegt zwischen Montag (3.5.), 15 Uhr, und Mittwoch (5.5.), 11 Uhr.

Die wachsende Armut treibt viele Menschen möglicherweise zu unbedachten Verzweiflungs-Taten, etwa dem Auto-Aufbruch bei Tageslicht. Früher glaubten sich Autofahrer im Tageslicht halbwegs sicher sein zu können. Doch die Vielzahl der Einbruchs-Meldungen an Auto der Polizei beweisen, dass Einbrecher inzwischen nicht mehr den Schutz der Dunkelheit suchen, sondern Autos auch
bei Tageslicht aufbrechen. Daher rät die Polizei im Allgemeinen für Auto-Fahrer: “Räumen Sie Ihr Auto aus, bevor es Andere tun.”.

Ein guter Rat, der viel Unannehmlichkeiten und auch einiges Leid ersparen kann.

Rückblende 2009: Deutscher Preis für politische Fotografie und Karikatur ? Ausstellung bei ADD Mai 6, 2010

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Rückblende 2009: Deutscher Preis für politische Fotografie und Karikatur ? Ausstellung bei ADD

Trier/Rheinland-Pfalz (red / and). 6. Mai 2010. Die Ausstellung „Rückblende 2009“ gastiert bereits zum fünften Mal in den Räumen der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) in Trier. In der Zeit vom 12. Mai bis 18. Juni können 100 ausgewählte Fotografien und 50 Karikaturen besichtigt werden, die das politische Leben in Deutschland im Jahr 2009 präsentieren. Die Rückblende, der höchstdotierte deutsche Wettbewerb für Bildjournalisten, findet bereits zum 26. Mal in Folge statt. 235 Fotografen und 57 Karikaturisten stellten sich mit mehr als 1.100 Arbeiten der Bewertung.

Die Sieger der 26. Rückblende sind der Fotograf Arno Burgi sowie der Karikaturist Mathias Hühn. Das beste Foto wurde mit 7.000 Euro und die beste Karikatur mit 5.000 Euro ausgezeichnet. Die Ausstellung wurde bereits in Berlin, Brüssel und Bonn gezeigt. Nächste Stationen sind das Zeitgeschichtliche Forum in Leipzig sowie das SWR-Funkhaus in Mainz.

Veranstalter der Rückblende 2009 sind die Landesvertretung Rheinland-Pfalz und der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger, der den Karikaturenpreis ausschreibt. Weitere Preisstifter sind die Firmen Leica Camera AG, Roland Berger Strategy Consultants, Pelikan, Monochrom und Schneider-Kreuznach.

Bei der Adresse www.rueckblende.rlp.de sind zahlreiche und umfangreiche weitere Informationen zu finden.

Schwangere Wachkoma-Patientin: Baby konnte nicht gerettet werden April 15, 2010

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Schwangere Wachkoma-Patientin: Baby konnte nicht gerettet werden

Von Andreas Klamm Sabaot

Limburgerhof / Ludwigshafen am Rhein. 16. April 2010. Das 6 Monate junge, noch nicht geborene Baby einer schwangeren Wachkoma-Patientin konnte nicht gerettet werden. Darüber berichtet unter anderem der Südwestrundfunk (SWR) und weitere Medien. Eine Abtreibung des Baby´s war aus medizinischen Gründen indiziert, das meint notwendig gewesen. Ärzte diagnostizierten schwerste Schädigungen des Baby´s und konnten eine Gefahr für das Leben der schwangeren Frau nicht ausschließen. Die Patientin im Wachkoma, in einer Pflege-Einrichtung im pfälzischen Limburgerhof wurde vermutlich von einem bislang noch nicht ermittelten Täter sexuell missbraucht (wir berichteten). Die Entscheidung über die medizinisch, notwendige Abtreibung im 6. Schwangerschafts-Monat musste die Mutter der schwer geschädigten Patientin treffen.

Die Patientin befände sich nach einem Unfall und nach einer nicht erfolgreichen Reanimation mit schweren Hirn-Schädigungen im Wachkoma.

Im allgemeinen medizinischen Verständnis gilt eine Reanimation auch dann als nicht erfolgreich, wenn es nach einer Reanimation zu so genannten Hypoxischen (Sauer-Stoff-Mangel bedingten) Schädigungen des Gehirns kommt.

Der Caritas-Direktor Vinzenz du Bellier aus Speyer am Rhein bestätigte die medizinischen Gründe für einen notwendigen Abbruch der Schwangerschaft: “Eine ärztliche Untersuchung hat schwerste Schädigungen des Kindes und eine Gefahr für das Leben der Mutter festgestellt.”

Die 41jährige Patientin leide nach einem Unfall an einem Schädel-Hirn-Trauma. Seit drei Jahren lebt die Patientin in einer Einrichtung der Caritas, die als ein „offenes Pflege-Zentrum“ in Limburgerhof geführt werde.

Die Mutter, als gesetzliche Betreuerin, musste die schwere Entscheidung nicht allein treffen. Ärzte und eine Beratungsstelle für Schwangerschafts-Fragen halfen der Mutter der Patientin bei der schwierigen Entscheidung.

Ermittlungen der Staatsanwaltschaft: DNA-Test-Untersuchungen

Die Staatsanwaltschaft in Frankenthal in der Pfalz führt die Ermittlungen fort. Der Täter soll mit Hilfe von DNA-Test-Untersuchungen gefunden werden. Nach Informationen sollen nach ersten durchgeführten DNA-Tests, zwei weitere Männer aus dem Umfeld der Patient mittels der Abgabe von Speichel-Proben überprüft werden. Einer der Männer stamme aus dem privaten Umfeld, bei dem zweiten Mann handele es sich um einen Mann, der die Frau gepflegt habe.

Zuvor wurden bereits vier weitere Männer überprüft. Diese hatten freiwillig eine DNA-Speichelprobe abgegeben. Bei den drei geprüften Mitarbeitern der Pflege-Einrichtung hätten jedoch keine Übereinstimmungs-Merkmale mit der DNA des Kindes gefunden werden können.

Damit kommen die bereits überprüften Männer als möglicher Vater des Baby´s und als möglicher Täter eines sexuellen Missbrauchs der Patientin nicht in Betracht.

Jüdische Kultur und Leben: Stimme der überlebenden Menschen – Gedenken an 6 Millionen getötete Menschen April 11, 2010

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Jüdische Kultur und Leben: Stimme der überlebenden Menschen – Gedenken an 6 Millionen getötete Menschen

YOM HASHOAH – Gedenken – Erinnern – Mahnen – Lernen und Wirken für eine bessere Welt

Von Andreas Klamm Sabaot

New York City / London / Jerusalem. 11. April 2010 / Nissan 27, 5770. In einem Zeit-Rahmen von 24 Stunden werden die Namen von vielen, sehr vielen Opfern des Holocaust verlesen, in Gedenken an das historisch Geschehene während der Diktatur des Nazi-Terror-Regimes in Deutschland in den Jahren 1933 bis 1945. Dies geschieht zum 27. Nissan 5770, das entspricht in Deutschland dem 11. April 2010 zu Yom Hashoah, ein Gedenk-Tag, der den Millionen von Menschen in Deutschland als solcher oft nicht bekannt ist, weil es sich um einen jüdischen Gedenk-Tag handelt und über jüdische Kultur und Leben in Schulen allgemeiner Ausbildung oft kein Wissen über jüdische Kultur und Leben in Deutschland und in der Welt vermittelt wird.

Die überlebenden Menschen, Angehörige und Freunde verlesen an dem besonderen Gedenk-Tag, der seit 1953 in Israel und in jüdischen Gemeinden gehalten wird, einen Teil der Namen, soweit bekannt, der sechs Millionen Menschen, die während der Dikatur im Dritten Reich in Deuschland ermordet wurden. Damit wollen die Menschen die Geschehen aufarbeiten, aufmerksam machen auf die Gefahren „teuflicher Pläne“ der „orchestralen“ organisiserten Massen-Vernichtung. Der Gedenk-Tag an die Opfer, die im Holocaust ermordet wurden, dient den Menschen auch dazu für eine bessere Welt und Zukunft zu arbeiten und zu wirken. Möglicherweise geht es auch darum Antworten auf Fragen zu finden, wie können solche Ereignisse wie die Massen-Diskriminierung, die Massen-Entmenschlichung mit einer folgenden Massen-Vernichtung einer ganzen Gruppe von mehreren Millionen Menschen in einem Land aufgrund ihres Glaubens oder ihrer ethnischen Zugehörigkeit zu einem jüdischen, israelischen oder anderen Volk in der Gegenwart und in der Zukunft verhindert werden und wie können Alarm-Zeichen einer neuen sich anbahndenden Diktatur mit schrecklichen und Menschen-verachtenden Ausmaßen erkannt werden, etwa nach Krisen, wie damals 1929, als die weltlichen Finanz-Systeme von den Ereignissen einer Welt-Wirtschafts-Krise in ihren Fundamenten erschüttert wurden.

Im Jahr 1951 setzte sich David Ben-Gurion, der damalige Premier-Minister des damals neuen Staates von Israel nach dem Zweiten Welt-Krieg für einen speziellen Gedenk-Tag, gewidmet für alle Menschen, die im Holocaust ermordet und verfolgt wurden und für die überlebendenden Menschen und deren Angehörigen ein.

Der Gedenk-Tag trägt in der jüdischen Sprache den Namen Yom Hashoah Ve-Hagevurah, was in die englische Sprache mit „Day of the Holocaust and the Herorism“ und in die deutsche Sprache als „Tag des Holocaust und des Heldentum“ übersetzt werden kann.

Knapp zwei Jahre später, im Jahr 1953 beschloß der Knesset (die Gesetz-gebende Körperschaft in Israel) ein Gesetz, das den 27. Nissan zum Gedenk-Tag vorsieht.

Einigen Menschen ist das Wort Shoah bekannt, das im Synonym mit der wörtlichen Übersetzung als „Zerstörung und Katastrophe“ übersetzt werden kann.

Offiziell wird der Gedenk-Tag von den überlebenden Menschen im Staat Israel und in jüdischen Gemeinden in der ganzen Welt begangen. In den Gedenk-Veranstaltungen zu Yad Vashem, wird den Holocaust Märtyrern und der Helden mit Authorität in einem Nationalen Moment der Stille um 10.00 Uhr am Morgen des Tages gedacht. Im Anschluß ertönen die Luft-Alarm-Sirenen landesweit für zwei Minuten und damit werden alle Menschen in dramatischer Weise zum einem Stillstand und Innehalten gebracht. Alle Flaggen an öffentlichen Gebäuden befinden sich am Tag des Gedenken für die Holocaust-Opfer und deren überlebenden Angehörigen auf Halbmast.

Yom Hashoah wurde angenommen als Holocaust Memorial Day, in die deutsche Sprache übersetzt als „Holocaust Gedenk-Tag“ in nahezu allen jüdischen Gemeinden weltweit.

Einige streng traditionelle jüdische Gemeinden haben neben dem bereits bestehenden „Tag der Trauer“ noch einen „Tag für das Gebet“ hinzugefügt, die die Namen wie „Tenth of Tevet“ und „Tisha B’Av.“, tragen.

Viele jüdische Gemeinden begehen diese besonderen Tage mit einem speziellen „Holocaust Gedenk-Tag-Programm“, etwa der Lesung der Namen von bekannten Menschen, die in der deutschen Nazi-Diktatur in den Jahren 1933 bis 1945 getötet wurden, über einen Zeitrahmen von insgesamt 24 Stunden. Dazu werden auch überlebende Menschen eingeladen, die den Holocaust oder die Shoah überlebt haben und Ansprachen an die kommunalen oder regionalen Gemeinden gehalten.

Ausführliche und weitere Informationen sind unter anderem bei www.yadvashem.org zu finden

Der 27. Nissan des Jahres 5770 ist in Deutschland der 11. April 2010.

Wer die überlebenden und angehörigen Menschen von Holocaust-Opfern finanziell mit Spenden unterstützen will, kann beispielsweise an die jüdische Organisation Lema´an Zion, das bedeutet so viel wie um Zion´s Willen spenden. Das Spenden-Konto lautet, in Deutschland: Postbank, Frankfurt Nr. 3012 81-607, Bankleitzahl: 500 100 60. Das internationale jüdische Hilfs-Werk wurde 1972 von Dr. Herbert Hillel Goldberg gegründet und wirkt unter anderem in Israel und in Kanada. Der Vater des Gründers Dr. Herbert Hillel Goldberg wurde in der Gefangenschaft der Nationalsozialisten in Deutschland von den Nazis erschossen. Das internationale Hilfswerk Lema´an Zion hilft Menschen in Not und auch Menschen, die in diesen Tagen Opfer von Terror-Anschlägen, beispielsweise durch den Beschuß von Raketen oder durch Bomben-Anschläge werden.

Die Hilfs-Organisation Meir Panim (ausführliche Informationen hierzu bei http://www.meirpanim.org) verteilt täglich mehrere Tausend Mahlzeiten an arme und bedürftige Kinder, Jugendliche und alte Menschen. Viele davon sind auch überlebende Menschen des Holocaust. Spenden sind über die Internet-Seite der israelischen Hilfs-Organisation möglich. Meir Paninm bietet auch an Frauen in Not kostenfrei oder sehr günstige Mahlzeiten in den in Israel bekannten Suppenküchen.

Direkt in Deutschland helfen beispielsweise die jüdischen Organisationen Chabad Lubawitsch, unter anderem in Nürnberg und in München. Die Organisation stellt sich bei http://www.chabadgermany.com mit ihren Arbeiten vor.

Wer jüdische Menschen in Not direkt in Deutschland helfen will kann auch beispielsweise eine Spende an die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V. machen. Ausführliche Informationen zur Zentralwohlfahrtstelle der Juden in Deutschland e. V. sind bei http://zwst.org zu finden.

Zudem gibt es zahlreiche weitere Hilfs-Organisationen, die oft auch bei Google.com zu finden sind.

Happy Holidays – Frohe Feiertage April 4, 2010

Posted by Andreas Klamm, Journalist, regionalhilfe.de in alternativ, Dokumentation.
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Happy Holidays – Frohe Feiertage

Die Redaktion wünscht allen Lesern und Leserinnen, welche Feiertage Sie auch immer feiern, frohe und gesegnete GEDENK- und Feiertage.

April 4, 2010

www.radiotvinfo.org/gedenken-und-feiern
www.johnbaptistmission.org/gedenken-und-feiern

Überraschung für Geburtstags-Jubilar Dr. Helmut Kohl April 3, 2010

Posted by Andreas Klamm, Journalist, regionalhilfe.de in Bürgerrechte, Berlin, Deutschland, Europa, Fernsehen, Frankenthal, freie Medien, Gesundheit, Grundgesetz, Grundrechte, Heidelberg, Informations-Freiheit, inter-regio, Journalisten, Kirchengemeinden, Ludwigshafen am Rhein, Medien, Meinungs-Freiheit, Menschenrechte, Metropol-Region, Politik, Presse, Pressefreiheit, Radio, Redakteure, Regional, Regionalhilfe.de, Rhein-Pfalz-Kreis, Rheinhessen-Pfalz, Rheinland-Pfalz, Soziales, Veranstaltungen, Vorderpfalz.
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Überraschung für Geburtstags-Jubilar Dr. Helmut Kohl

3. April 2010: 500 Mitglieder der Jungen Union singen zum Geburtstag für den Bundeskanzler a. D. in Ludwigshafen-Oggersheim – Offizielle Feiern im Pfalzbau am 5. Mai – 80. Geburtstag im Kreise der Familie

Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl noch im Amt, im Jahr 1998. Unser Archiv-Foto aus dem Jahr 1998 beweist eindrucksvoll: Damals und heute, irgendwie gelingt es Dr. Helmut Kohl immer Massen von Menschen anzuziehen. Foto: Andreas Klamm Sabaot / Archiv 1998

Von Andreas Klamm Sabaot

Berlin / Ludwigshafen – Oggersheim. 3. April 2010. Der frühere Bundeskanzler a. D. Dr. Helmut Kohl und seine Familie staunte und war sichtlich gerührt zur Feier seines 80. Geburtstages am 3. April 2010. Eine kleine Feier im Kreise der Familie und enger Freunde war geplant, so die offiziellen Mitteilungen. Doch irgendwie war die Stimmung in Ludwigshafen-Oggersheim heute noch so, als würde der frühere Bundeskanzler a. D. Dr. Helmut Kohl noch heute Deutschland regieren. Rund 500 Mitglieder der Jungen Union (JU) sangen für den Geburtstags-Jubilar, der seinen 80. Geburtstag feierte. Die Leitung der Gesangs-Darbietungen für den früheren Bundeskanzler hatte der beliebte Dirigent Gotthilf Fischer.

Der Vorsitzende der Jungen Union (JU) Philipp Mißfelder informierte darüber, dass die CDU sich als eine „große Familie“ verstehe. Dr. Helmut Kohl war von 1982 bis 1989 für 16 Jahre der Bundeskanzler für die Bundesrepublik Deutschland. Bislang konnte sein Regierungs-Zeit-Rekord mit der längsten Amtszeit eines Bundeskanzlers in der Geschichte von Deutschland nicht gebrochen werden. So wundert es nicht sonderlich, dass die Mitglieder der Jungen Union in Dr. Helmut Kohl „…Immer unser Kanzler…“ sehen und dem großen europäischen Staatsmann auch dankten mit dem Transparent „Wir danken Dir, Kanzler der Einheit !“.

Mehr Hunderte schwarz-rot-goldene Luftballons stiegen zum Himmel empor.

Dr. Helmut Kohl dankte in einem Interview mit der BILD-Zeitung „dem lieben GOTT“ und gab auch einen sehr persönlichen Wunsch bekannt: Er wünsche sich noch viele und Jahre mit seiner zweiten Ehefrau Maike Kohl-Richter und FRIEDEN.

In einem Interview mit der Bild Zeitung sagte Helmut Kohl als Antwort auf eine Frage eines Kollegen in der Bild-Redaktion, was sich der frühere und am längstens amtierende Bundeskanzler für die Republik wünsche:

„Frieden. Ich wünsche mir für unser Land inneren und äußeren Frieden. Dazu gehört auch, dass Deutschland sich seiner Verantwortung bewusst ist, dass es mit Stolz, aber auch Bescheidenheit auf den Weg blickt, den es zurückgelegt hat, und mit Zuversicht in die Zukunft geht.“, so Dr. Helmut Kohl.

Dr. Helmut Kohl zeigte sich dem Überraschungs-Besuch in Begleitung seiner Familie und seiner zweiten Ehefrau Maike Kohl-Richter. Der frühere Bundeskanzler wirkte sichtlich noch geschwächt und angeschlagen. Vor rund zwei Jahren erlitt er nach einem schweren Sturz ein schweres Schädel-Hirn-Trauma. Er lebe nur noch nur Dank seiner Ehefrau Maike, informierte Dr. Helmut Kohl. Vor wenigen Wochen musste die Gallenblase des Bundeskanzlers a. D. entfernt werden und ein gutes Alter von 80 Jahren – es hinterlässt Spuren.

Da dem gesundheitlichen Genesungs-Prozeß Vorrang gegeben werden müsse, konnte Dr. Helmut Kohl an offiziellen Geburtstags-Feierlichkeiten in Berlin nicht teilnehmen.

Die Oberbürgermeisterin der Stadt Ludwigshafen am Rhein Dr. Eva Lohse (CDU) würdigte die besonderen Verdienste von Dr. Helmut Kohl als einen Kanzler der Einheit für Deutschland und als großen Europäer. Die politische „Zieh-Tochter“ von Dr. Helmut Kohl und heutige Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel überraschte den Jubilar mit einer Video-Botschaft, in der die Kanzlerin die besondere Leistung des Politikers für die deutsche Einheit würdigte. Aus aller Welt hat Helmut Kohl Glückwünsche zum 80. Geburtstag erhalten. So auch vom russischen Präsidenten Dmitri Medwedew, der ein Glückwunschtelegramm sandte und Kohl dankte, weil er als Bundeskanzler zu einem Neustart der deutsch-russischen Beziehungen beigetragen habe. Das Verhältnis stütze sich heute auf einen vertrauensvollen Dialog.

Am 5. Mai 2010 soll in Ludwigshafen am Rhein im Pfalz eine offizielle Geburtstags-Feier mit Dr. Helmut Kohl und mit rund 1.000 geladenen Gästen stattfinden. Der Hintergrund: Dr. Helmut Kohl war nicht nur 16 Jahre als Bundeskanzler im Amt für Deutschland, sondern in den Jahren 1969 bis 1976 auch amtierender Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz. Die heutige Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel (CDU) will zu den Feierlichkeiten nach Ludwigshafen am Rhein reisen.

Mehrere Tausend Menschen haben ihre Glückwünsche und Gratulationen zum 80. Geburtstag für Dr. Helmut Kohl bei www.helmut-kohl.cdu.de eingetragen. Bei dem Glückwunsch- und Gratulations-Portal handelt es sich um eine Aktion der CDU Deutschlands. CDU-General-Sekretär Hermann Gröhe erklärte: „Der 80 Geburtstag von Helmut Kohl ist für uns ein Tag der Dankbarkeit.“

Deshalb wolle die CDU vielen Menschen die Möglichkeit geben Dr. Helmut Kohl ganz persönlich zu gratulieren.

Auf der Gratulations-Seite für den früheren Bundeskanzler ist eine Bild-Collage mit wichtigen Stationen aus dem politischen Leben von Helmut Kohl zu finden. Zudem kann auf der Seite auch die Video-Botschaft von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel an Dr. Helmut Kohl gesehen werden.

Zwei Fußgänger tödlich verletzt April 1, 2010

Posted by Andreas Klamm, Journalist, regionalhilfe.de in Bad Dürkheim, Bezirksverband Pfalz, Dokumentation, Haßloch, Metropol-Region, Presse, Vorderpfalz.
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Zwei Fußgänger tödlich verletzt

Haßloch. 1. April 2010. (and). Ein 23jähriger Mann aus dem Rhein-Pfalz-Kreis erfasste mit seinem Fahrzeug auf der L 529 zwischen Bruchhof und der Aumühle gegen 21.10 Uhr zwei Fußgänger, die die Fahrbahn überqueren wollten. Der junge Mann fuhr in Richtung B 39. Der tödliche Unfall ereignete sich in der Gemarkung Haßloch.

Die ältere Frau und ein älterer Mann aus dem Kreis Bad Dürkheim erlitten derart schwere Verletzungen, dass diese noch an der Unfallstelle verstarben. Ein sofort herbeigerufener Notarzt konnte nur noch den Tod der beiden Fußgänger feststellen.

Der Fahrer des Fahrzeugs erlitt einen Schock und musste ärztlich versorgt werden, teilte die Polizei mit. Die Feuerwehr Haßloch war mit drei Fahrzeugen im Einsatz, auch um den Unfall-Bereich weiträuming abzusperren und auszuleuchten. Zur Ermittlung der Ursache für den Unfall wurde ein Sachverständiger eingeschaltet.

Die Landstraße L 529 musste rund fünf Stunden gesperrt werden. Am Unfall-Fahrzeug entstand ein Sachschaden in Höhe von nahezu 15.000 Euro.

Limburgerhof: 40jährige Wachkoma-Patientin schwanger April 1, 2010

Posted by Andreas Klamm, Journalist, regionalhilfe.de in alternativ, Autoren, Bürgerrechte, Deutschland, Dokumentation, Fernsehen, Frankenthal, freie Medien, Gesundheit, Grundgesetz, Grundrechte, Heidelberg, Informations-Freiheit, inter-regio, Journalisten, Kirchengemeinden, Kunst, Limburgerhof, Ludwigshafen am Rhein, Medien, Meinungs-Freiheit, Menschenrechte, Metropol-Region, Presse, Pressefreiheit, Radio, Redakteure, Regional, Rhein-Pfalz-Kreis, Rheinhessen-Pfalz, Rheinland-Pfalz, Soziales, Vorderpfalz.
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Pflegeheim in Limburgerhof:

40jährige Wachkoma-Patientin schwanger

Verdacht auf Missbrauch kann nicht ausgeschlossen werden – Vielzahl von Möglichkeiten muss geprüft werden – Leitender Oberstaatsanwalt Lothar Liebig: „Wir müssen in alle Richtungen umfassend ermitteln“ – Kind und Mutter können gerettet werden – Entscheidung liegt bei der Mutter

Von Andreas Klamm Sabaot

Ludwigshafen / Limburgerhof. 31. März 2010. Kaum zu glauben und doch wahr. In einer Pflege-Einrichtung in der pfälzischen Gemeinde Limburgerhof bei Ludwigshafen am Rhein haben die Pflege-Fachkräfte in einem Pflege-Bereich „Junge Pflege / Wachkoma“ in der schwerst geschädigte Menschen gepflegt werden, die Schwangerschaft im fünften Monat einer 40-jährigen Frau und schwer geschädigten Patientin festgestellt, die nach einem Unfall als Wachkoma-Patientin mit schwersten Schädigungen nach einem Schädel-Hirn-Trauma gilt. Ein Missbrauch oder eine Vergewaltigung der Frau könne nicht ausgeschlossen werden. Die Ermittlungs-Behörden in Ludwigshafen am Rhein und in Frankenthal in der Pfalz können zur Zeit eine ganze Vielzahl von möglichen Szenarien nicht ausschließen.

Die Pflege-Einrichtung habe bei Bekanntwerden des Verdachts und die Bestätigung der Schwangerschaft der Patientin durch einen Gynäkologen eine Strafanzeige gegen einen bislang unbekannten Täter erstattet.

Vorsorglich habe die kirchliche Pflege-Einrichtung alle männlichen Pflege-Kräfte von der Station in andere Arbeits-Bereiche der Pflege versetzt. „Das Haus sei ein sehr offenes Haus. Die Tat ist unfassbar und wir können keine Möglichkeit mehr ausschließen.“, sagte ein Kirchen-Sprecher in einem Fernseh-Interview mit dem Fernseh-Sender SWR.

Anders als in den Berichten über Missbrauchs-Fälle in staatlichen, privaten und kirchlichen Einrichtungen, über die seit mehreren Wochen in Deutschland berichtet wird, ist zur Zeit nicht sicher, ob es sich um einen weiteren „Missbrauchs-Fall“ in einer Einrichtung handelt. Denkbar sind viele Möglichkeiten, etwa auch Täter aus dem nächsten Umfeld. Rein theoretisch können sogar männliche Patienten der Einrichtung in den Verdacht geraten, zum Kreis des Täters zu zählen oder auch Anwohner im Umfeld der Pflege-Einrichtung.

Die Staatsanwaltschaft in Frankenthal müsse in alle Richtungen umfassend ermitteln, erklärte der leitende Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft in Frankenthal, Lothar Liebig. „In Betracht kommen unterschiedlichste Geschehens-Abläufe. Bei den Ermittlungen spielen natürlich auch die entsprechenden und inzwischen üblichen DNA-Überprüfungen eine wesentliche Rolle“, ergänzte der leitende Oberstaatsanwalt Lothar Liebig in einem Fernseh-Interview.

Bei den Ermittlungen ist natürlich auch die aktuelle Befindlichkeit, der durch einen Unfall schwer geschädigten Patientin wichtig und das Einfühlungs-Vermögen der Ermittler und Ermittlerinnen, die jetzt versuchen müssen einen Weg zu finden, mit der Patientin zu kommunizieren, um möglichst viele Informationen zusammen zutragen.

Die 40jährige Frau könne sich nur eingeschränkt zu den möglichen Ereignissen äußern. Die Pflege-Einrichtung werde als eine „offene Einrichtung“ geführt, in der es keine festen Besuchs-Zeiten gibt.

Eine mögliche Vergewaltigung oder ein möglicher Missbrauch könne vorliegen. Denkbar sind dennoch auch weitere Szenarien, an die Beobachter ohne die entsprechenden psychologischen und Pflege-Fachkenntnisse zunächst vielleicht nicht denken. Zur Zeit kann noch nicht einmal eine bislang nicht bekannte Beziehung der schwer geschädigten Patientin zu einem anderen männlichen Patienten innerhalb der Pflege-Einrichtung sicher ausgeschlossen werden. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass der Täter aus dem direkten Umfeld stammen könne.

Unklar ist noch, was mit dem Kind geschehen soll. Denkbar wäre, wenn die Ärzte eine Gefahr für die werdende Mutter und Patientin und für das Baby ausschließen können, dass das Baby in rund vier Monaten vielleicht für eine Adoption freigegeben wird. Gesetzlich wäre auch noch ein Schwangerschafts-Abbruch möglich, sollten Ärzte eine Gefahr für Leib und Leben für die Patientin und für das Baby bestätigen.

Dank der modernen und technischen Mittel von Medizin und Wissenschaft ist es denkbar, dass die beteiligten Fachärztinnen und Fachärzte die schwangere Patientin und das Baby sicher in der Schwangerschaft begleiten und eine Geburt ohne ernste Gefahren für Patienten und Kind möglich machen. Sicher wäre eine Lebens-bejahende Entscheidung für die Patientin und für das Kind und eine spätere Adoption besser und vermutlich auch im Sinne einer Lebens-bejahenden und kirchlichen Einrichtung. Dazu müssten die Ärzte jedoch eine Gefährdung für die 40jährige Wachkoma-Patientin und das Baby so weit wie möglich ausschließen können, da sonst die Gefahr besteht, dass die werdende Mutter und das Baby zu weiterem Schäden oder gar in Gefahr für Leib und Leben kommen könnten. Diese schwere Entscheidung muss die Mutter der 40jährigen Wachkoma-Patientin treffen. Die Mutter der geschädigten Frau und Patientin ist der gesetzliche Vormund der schwangeren Patientin in der Pflege-Einrichtung.

Denkbar ist auch, dass die Mutter sich dazu entscheidet, wenn keine Gefahr für die Unfall-traumatisierte, Langzeit-geschädigte Tochter besteht, das Kind zu behalten und die Mutter der Patientin die Pflege des Kindes in Begleitung von Helfern und Helferinnen übernimmt. Aus Heil-therapeutischer Sicht wäre es sogar möglich, dass das Baby, sofern dieses von der schwer durch einen Unfall geschädigten Patientin nicht abgelehnt wird , positiv zum einem weiteren Heilungs-Prozeß und zu einem besseren Lebens-Gefühl für die schwer geschädigte Patientin beitragen könnte mit der Unterstützung durch deren Mutter als Vormund der schwangeren Patientin.

Schwangerschaften von schwerst behinderten oder auch Langzeit-geschädigten Frauen sind in nicht ganz so selten, wie es jetzt vielleicht auch in unterschiedlichen Medien dargestellt wird.

Zur Zeit ist noch nicht einmal ausgeschlossen, dass sich der werdende Vater seiner künftigen Verantwortung doch noch bewusst wird und bei der Polizei , bei einem Seelsorger der Kirchen-Gemeinde oder bei der Pflege-Einrichtung meldet und die Verantwortung für sein Handeln übernimmt, rein theoretisch für die Situation, dass es vielleicht eine bislang nicht bekannte Beziehung zwischen einer schwer geschädigten Patientin in einer Pflege-Einrichtung und einem Mann geben sollte. Liebe ist bekanntlich dazu in der Lage viele Wunden zu heilen. Vielleicht sogar in einem weiteren Horizont betrachtet, auch die Wunden und die Schädigungen, die die 40jährige Wachkoma-Patientin am Tag des Unfalls erlitten hat, als ein Teil des Lebens der Frau zerstört wurde.

Dieses kleine Baby, so ungewöhnlich diese Geschichte auch sein mag, könnte der geschädigten Frau vielleicht sogar einen Teil des verlorenen Lebens zurückgeben. Denn mit dem Unfall der Frau wurden vielleicht die Hoffnungen auf eine glückliche Hochzeit, ein Teil des jungen Lebens einer einst sehr glücklichen Frau auf tragische Weise zerstört und vielleicht auch ein Wunsch für Kinder genommen. Durch bislang kaum zu verstehende Umstände, könnte dennoch jetzt etwas möglich werden, das bislang in der Pfalz als nicht möglich betrachtet wurde. Denkbar wäre sogar, dass die Bürger, Bürgerinnen und Kirchen-Gemeinde-Mitglieder der kleinen Gemeinde Limburgerhof in der Pfalz und die Kirchen in der Pfalz eine „Patenschaft“ für das Kind übernehmen. In Afrika und Asien sind Kinder-Patenschaften üblich und damit können Kinder am Leben erhalten werden. In nicht wenigen Fällen können sogar ganze Familien mittels einer „Kinder-Patenschaft“ am Leben erhalten werden.

Was im fernen Afrika und Asien möglich ist, weshalb sollte eine Kinder-Patenschaft nicht auch das Leben einer Unfall-traumatisierten Patientin und deren Baby in Deutschland retten können, das möglicherweise bereits in vier Monaten das Licht der Welt erblicken könnte, vielleicht sogar kerngesund. Die Schlagzeilen von heute müssten dann vermutlich als „Wunder von Limburgerhof: „Schwerst geschädigte Patientin bringt kerngesundes Baby zur Welt“ geschrieben werden – wenn sich der Vater noch finden sollte, könnte die Geschichte, die zunächst möglicherweise so traurig begonnen hat und klingt, vielleicht sogar noch einen guten Anfang für den Start in ein spannendes Leben finden. Es wäre ein echtes Wunder und in den kommenden Tagen gedenken die Menschen eines der größten Wunder zu den „Hohen Feiertagen“, die in Deutschland und in der Welt celebriert werden.

Die Vernichtung von Elefanten verhindern März 11, 2010

Posted by Andreas Klamm, Journalist, regionalhilfe.de in Dokumentation, Grundrechte, Informations-Freiheit, Presse, Pressefreiheit.
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Die Vernichtung von Elefanten verhindern

New York City. 11. März 2010. Gleich zwei Länder planen in dieser Woche das weltweite Verbot des Handels mit Elfenbein auszuhebeln. Die internationale Organisation Avaaz.org befürchtet, dass mit einer solchen Entscheidung die Auslöschung der Elefanten-Population drohen könne. Mit der Aushebelung des Handels mit Elfenbein werden die Elefanten möglicherweise an den Rand des Aussterbens gebracht, befürchten Beobachter der Aktion. Daher ruft Avaaz.org mit einer internationalen Petition zur Rettung der Elefanten auf: http://www.avaaz.org/de/no_more_bloody_ivory/?cl=503184064&v=5570

Viele Staaten in Afrika und Naturschützer wollen kein Abschlachten der Elefanten und befürworten daher eine Verlängerung des Handelsverbotes mit Elfenbein. Bereits am 13. März fällt die Entscheidung bei einer Vollversammlung der Vereinten Nationen (UN).

Besorgte Elefanten, die auch auf die Unterstützung von Menschen aus Europa hoffen. 170.000 Menschen haben die Petition unterschrieben. Doch es werden mindestens 250.000 Unterschriften für die UN-Vollversammlung zur Rettung der Elefanten benötigt. Foto: 3mnewswire.org

Die Avaaz.org-Bewegung ist sich sicher, die globale öffentliche Meinung könnte das „Zünglein an der Waage sein !“.

Menschen die sich an der internationalen Rettungs-Aktion für Elefanten beteiligen wollen werden gebeten die Petition möglichst bis 13. März 2010 bei http://www.avaaz.org/de/no_more_bloody_ivory/?cl=503184064&v=5570 mit zu unterzeichnen.

Der Text der Petition in deutscher Sprache lautet: „An die 175 Teilnehmer am Washingtoner Artenschutzübereinkommen (UN Convention on International Trade in Endangered Species): Als Bürger dieser Erde fordern wir Sie auf, jegliche Ausnahmen vom Verbot des Elfenbeinhandels abzulehnen, das Verbot für mindestens weitere 20 Jahre zu verlängern und alle notwendigen Schritte zu unternehmen, um dieses Verbot durchzusetzen und so die Elefanten zu schützen.“ Andreas Klamm Sabaot

ver.di fordert: Frauen-Diskriminierung am Arbeitsmarkt beenden März 8, 2010

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ver.di fordert: Frauen-Diskriminierung am Arbeitsmarkt beenden

Berlin. 8. März 2010 (red). Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di fordert die Beendigung der Diskriminierung von Frauen am Arbeitsmarkt in Deutschland.

“Auch wenn es vereinzelt Fortschritte gibt: Der Nachholbedarf für Frauen bleibt enorm”, sagte die stellvertretende Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Margret Mönig-Raane, anlässlich des Internationalen Weltfrauentages. So würden Frauen in Deutschland durchschnittlich 23 Prozent weniger verdienen als Männer.

Dies gelte ganz besonders im Bereich personenbezogener Dienstleistungen, wo überwiegend Frauen beschäftigt seien, häufig in Teilzeit oder zu sehr niedrigen Löhnen. Ein weiterer Grund für den Lohnunterschied sei aber schlicht Diskriminierung.

In den Vorständen und Aufsichtsräten von Deutschlands Top-Unternehmen seien Frauen immer noch kaum vertreten. Lediglich 2,5 Prozent aller Vorstandsmitglieder der 200 größten Wirtschaftsunternehmen seien weiblich.

Neben der Beseitigung dieser Benachteiligungen und Schieflagen müsse auch die Arbeitsmarktpolitik mehr für Frauen tun. Frauen würden aufgrund ihrer familiären Situation vielfach vom Arbeitsmarkt verdrängt oder müssten als Mitglied einer so genannten Bedarfsgemeinschaft zu Armutslöhnen arbeiten. Ein Widerspruch ergebe sich daraus, dass in einer Bedarfsgemeinschaft der eine für den anderen uneingeschränkt einstehen müsse, während das neue Unterhaltsrecht den Frauen auferlege, für sich selbst zu sorgen.

ver.di fordere daher von der Bundesregierung die Abschaffung der Bedarfsgemeinschaft. Die Anrechnung von Partnereinkommen müsse ganz entfallen.

Mönig-Raane mahnte darüber hinaus Korrekturen in der Förderpolitik an: “An der Schnittstelle zwischen Hartz IV und Arbeitsförderung wird über die Zukunftschancen von Millionen Frauen und ihrer Kinder entschieden. Es geht nicht an, dass Frauen viel weniger von erfolgreichen Förderinstrumenten profitieren können, gleichzeitig aber im Hartz IV-System als Arbeitskräfte ohne Perspektive auf eine sozial abgesicherte Beschäftigung zwangsverpflichtet werden”, kritisierte Mönig-Raane.

Die Bundesregierung müsse dafür sorgen, dass gerade Arbeitsuchende, die wegen der Anrechnung des Partnereinkommens keine Geldleistungen erhalten oder die wegen der Betreuung von Kindern oder der Pflege von Angehörigen der Vermittlung nur eingeschränkt zur Verfügung stehen, in vollem Umfang beruflich gefördert würden.

Welt-Frauen-Tag: Alarmierend viele Frauen sind von schwerer Armut betroffen März 8, 2010

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Welt-Frauen-Tag: Alarmierend viele Frauen sind von schwerer Armut betroffen

Grüne wollen das Armuts-Risiko von Frauen bekämpfen

Mainz. 8. März 2010. (red). Zum Internationalen Frauentag am 8. März 2010 erklären Eveline Lemke, Landesvorstandssprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz und Anne Spiegel, Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Frauen: „Armut hat viele Gesichter, aber sie ist oftmals weiblich. Eine Verengung auf rein finanzielle Aspekte aber greift viel zu kurz. Armut ist nicht nur ein Mangel an Einkommen, sondern auch an Verwirklichungschancen, zum Beispiel im Hinblick auf Bildung, Erwerbschancen, Einkommen und Gesundheit. Für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Rheinland-Pfalz ist die bestehende Armut eines der größten Probleme unserer heutigen Zeit. Der aktuelle Armutsbericht der Landesregierung beweist, dass die Armutsrisikoquote stetig steigt.

Von der Einkommensarmut sind in erster Linie Alleinerziehende, kinderreiche
Familien und Erwerbslose betroffen. Frauen sind unter diesen Gruppen
überproportional anzutreffen und müssen mit dem wenigen Geld wirtschaften. Für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz steht deshalb der diesjährige Frauentag am 8. März das Thema Frauen und Armut“, erklärt Eveline Lemke.

Anne Spiegel ergänzte: „Trotz aller Fortschritte sind wir von der Gleichberechtigung von Männern und Frauen in Rheinland-Pfalz noch weit entfernt. Nach wie vor ist die eigenständige Existenzsicherung von Frauen im Arbeitsleben und sozialen Sicherungssystemen nicht erreicht. Gerade in Deutschland haben wir – entgegen des europäischen Trends – ständig wachsende Lohn- und Gehaltsunterschiede zwischen Frauen und Männern trotz gleicher oder ähnlicher Arbeit. Wir wollen und müssen hier die Machtfrage stellen“.

Der Parteirat der GRÜNEN Rheinland-Pfalz hat dazu auf seiner Sitzung eine Resolution zum Thema Frauenarmut einstimmig verabschiedet.

In der Resolutionfordern BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz:

– Gleiches Gehalt für gleiche Arbeit! Die Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen sind für uns eine nicht hinnehmbare Form von Diskriminierung.
– Den Ausbau der Kinderbetreuungsinfrastruktur, um Frauen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gewähren. Wir GRÜNE wollen eine umfassende bedarfsdeckende ganztägige Kinderbetreuung in Rheinland-Pfalz. Nur durch wohnortnahe ganztägige Angebote der Kindertageseinrichtungen mit flexiblen und durchgängigen Öffnungszeiten kann der Rechtsanspruch wirklich erfüllt, eine echte Wahlfreiheit für
Eltern gewährleistet und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bzw. Ausbildung wirksam verbessert werden.
– Ein gerechtes Steuersystem, dass die Benachteiligung von Frauen nicht zementiert (Abschaffung des Ehegattensplitting).
– Die spezielle Förderung von jungen Frauen wahrend und nach der Ausbildung und eine von klassischen Geschlechtsrollen losgelöste Berufsvorbereitung. Angebote wie „Girl’s day“ und Mentoringprogramme speziell für Madchen und Frauen sind weiter auszubauen und dürfen nicht zu Alibiprojekten verkommen.
– Eine bessere Anerkennung von Erziehungszeiten bei der Rente.
– Die Einführung eines Mindestlohns.
– Eine bessere Anerkennung bürgerschaftlichen Engagements, sowie anderer unbezahlter Tätigkeiten wie Kinderbetreuung, Pflege von Angehörigen und Hausarbeit, auch durch eine Grundsicherung, denn dieses Engagement darf keine Armutsfalle sein. Unbezahlte Arbeit darf nicht einfach den Frauen zugeschoben werden.
– Eine ausreichende Absicherung im Alter, bei Krankheit und bei Erwerbslosigkeit, die nicht nur bei durchgehender Vollzeiterwerbstätigkeit und bei durchschnittlichem Einkommen gewährleistet sein darf.

Am 8. März ist internationaler Welt-Frauen-Tag.

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