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Schweitzer: Gründertag bietet Perspektiven November 17, 2010

Posted by Andreas Klamm Sabaot, Journalist, regionalhilfe.de in Rheinland-Pfalz.
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Schweitzer: Gründertag bietet Perspektiven

Gründeroffensive 2010

Mainz. 17. November 2010. (red). Wer sein eigener Chef werden will, muss nicht notwendigerweise ein neues Unternehmen gründen. Eine Existenzgründung kann auch darin bestehen, ein bereits bestehendes Unternehmen zu übernehmen. Diese Form des Starts in die Selbständigkeit bietet auch für Arbeitslose vielfältige Chancen. Denn längst werden Unternehmen nicht mehr nur auf Kinder vererbt. Die externe Unternehmensnachfolge nimmt stetig zu. In Rheinland-Pfalz stehen jährlich rund 3740 Unternehmen zur Übergabe an. Jedes Jahr werden 320 Betriebe stillgelegt, weil keine Nachfolgelösung gefunden wird. „Damit gehen Werte, Wissen und auch Arbeitsplätze verloren“, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Alexander Schweitzer bei der Eröffnung des gemeinsamen Gründertages mit der Bundesagentur für Arbeit in Mainz. „Deshalb ist es der Landesregierung wichtig, Betriebsübernahmen als eine Form der Gründung zu unterstützen.“

Wer bereits über langjährige Berufserfahrung verfügt und auf der Suche nach einer neuen Herausforderung ist, dem bieten sich damit vielfältige Möglichkeiten. Aber auch für Hochschulabsolventen ist die Betriebsübernahme eine erfolgsversprechende Form des Berufseinstiegs. Die Übernahme eines Unternehmens bietet für potenzielle Existenzgründer viele Vorteile: Der Betrieb ist am Markt bereits eingeführt, und es gibt bereits einen Kundenstamm sowie gefestigte Beziehungen zu Lieferanten und anderen Geschäftspartnern. Mit dem Gründertag 2010 will die Agentur für Arbeit Mainz im Rahmen der Gründeroffensive „Suche: Unternehmen – biete: Gründergeist“ potenzielle Existenzgründer auf die Übernahme als Form der Existenzgründung aufmerksam machen und dazu anregen, den Schritt zu einer externen Unternehmensnachfolge zu wagen. Angesprochen sind vor allem auch Menschen, die in der Selbstständigkeit eine lohnende Alternative zur Arbeitslosigkeit sehen. Das in vorangegangenen Berufsjahren oder im Studium erworbene Wissen lässt sich bei sorgfältiger Planung immer gewinnbringend in ein bestehendes Unternehmen einbringen. Der Gründertag der Agentur für Arbeit Mainz präsentiert Beratungs- und Unterstützungsangebote und eröffnet Wege ins Netzwerk vor Ort. Im Rahmen von Vorträgen und an Informationsständen verschiedener Partner werden wichtige Fragestellungen im Vorfeld einer Betriebsübernahme thematisiert.

Mit der Gründeroffensive des Landes sollen potentielle Unternehmensgründerinnen und Unternehmensgründer angesprochen und auf die Übernahme als Form der Existenzgründung sowie auf die Beratungs- und Fördermöglichkeiten aufmerksam gemacht werden, so Schweitzer weiter. Die Gründeroffensive richtet sich zudem an etablierte Unternehmerinnen und Unternehmer, um sie darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig es ist, frühzeitig an die Unternehmensnachfolge zu denken und sie als eine Strategie zur Unternehmenssicherung zu betrachten. „Viel zu oft wird der Gedanke an die Übergabe verdrängt und damit auch das Ergebnis langer unternehmerischer Leistung gefährdet“, so Staatssekretär Schweitzer.

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